Beetstauden, Schattenstauden etc.

Diese Rubrik umfasst die meisten unserer Stauden, welche Sie sowohl im Schatten, als auch in der Sonne verwenden können. Hier finden Sie sowohl alle klassischen Beetstauden, als auch exquisite Schattenstauden, Stauden der Prärien und Steppen, sowie mancherlei Neuheit oder lang gesuchte Rarität. Alle anderen Stauden wie Gräser und Farne, alpine Polsterstauden etc. sind in extra Kategorien zusammengefasst, welche Sie rechts im entsprechenden Feld anklicken können. NEU heißt Neuaufnahme und wird alle zwei Jahre zum Altbestand aktualisiert.
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Acanthus (6) - Bärenklau

Thumbnail Acanthus Thumbnail Acanthus Thumbnail Acanthus Zierliche bis stattliche, vollkommen winterharte Stauden mediterranen Charakters. Sie gedeihen in voller Sonne, aber durchaus auch in halbschattigen Lagen und schätzen einen durchlässigen, aber nährstoffreichen Gartenboden. Die Blätter findet man als Motive an antiken Gebäuden, besonders an Säulenkapitellen. Wir begannen, einiges an Bärenklau zusammenzutragen und bei uns auszuprobieren. Schön zu Palmlilien oder an Terrassenböschungen. Im eingewachsenen Zustand äußerst dauerhafte Stauden, welche allerdings viel Platz benötigen, um optimal zur Geltung zu kommen. Unsere Bärenklau befinden sich in 11cm-Töpfen und sind daher dementsprechend starke Pflanzen.

Achillea (15) - Schafgarbe

Thumbnail Achillea Thumbnail Achillea Die höheren Sorten dieser Gattung eignen sich nahezu für jedes Staudenbeet, aber auch für sonnige Freiflächen in durchlässigen, nährstoffreichen Böden. Herrliche Pastelltöne, die sich auch zum Trocknen gut eignen. Nach der Blüte stets zurückschneiden, dann bestocken sie sich und ein vitales Wachstum ist hiermit gewährleistet. Außerdem sind die meisten Schafgarben sehr dankbar,wenn sie alle paar Jahre verpflanzt werden. Dies führt zu einer wesentlich besseren Bestockung der Horste. Vorsicht im Frühjahr in der Austriebsphase: Schafgarben sind sehr schneckengefährdet! Es hilft daher nicht, eine Art Kranzform aus Schneckenkorn um die einzelnen Pflanzen, sondern nehmen Sie biologisches Schneckenkorn und streuen Sie bereits im März damit die gesamte Umgebung damit ab!

Aconitum (8) - Eisenhut

Thumbnail Aconitum Thumbnail Aconitum Die Eisenhüte sind willkommene Stauden in unseren Gärten, auch wenn diese hochgiftig sind! Die meisten benötigen kräftige, gleichmäßig feuchte Böden und sind dankbar, wenn sie in lichten Halbschatten gepflanzt werden. Die meisten unserer Verkaufspflanzen befinden sich in kräftigem Zustand!

Aconogonon (5) - Hoher Knöterich

Thumbnail Aconogonon Thumbnail Aconogonon Thumbnail Aconogonon Spektakuläre Solitärstauden für Einzelstellungen. Die Hohen Knöterich sind in letzter Zeit durch ihre enorm lange Blütezeit wieder mehr in Mode gekommen! Nach der ersten Blüte sollten die Rispen auf die Hälfte zurückgeschnitten werden, damit ein sicherer, zweiter Blütenansatz gewährleistet ist. (Starke Pflanzen in 11cm-Containern) Die Namensgebung der Knöterichgewächse ist leider noch überhaupt nicht ausgegoren und wechselt daher ständig. Darum bleiben wir bei der sehr praktikablen Einteilung, wobei alle Persicaria verzweigte Rispen mit den typischen Knöterichblüten besitzen, hingegen Bistorta einzelne Blüten haben. Fallopia und Aconogonum sind dann jene hochwachsende Knöterichgewächse mit "büschelig" bis locker verzweigten Blütenständen. 11-13cm-Töpfe, also starke Pflanzen.

Actaea (Cimicifuga) Cimicifuga cordifolia (4) - Christophskraut, Silberkerze

Thumbnail Actaea (Cimicifuga) Cimicifuga cordifolia Thumbnail Actaea (Cimicifuga) Cimicifuga cordifolia Thumbnail Actaea (Cimicifuga) Cimicifuga cordifolia Am richtigen Standort zählen diese Pflanzen zu den ausdauerndsten Stauden, die wir besitzen. Sie entwickeln ihre volle Pracht erst nach einigen Jahren, also ist etwas Geduld angesagt. Frische, nährstoffreiche und humose Böden in halbschattiger Lage sagen den Silberkerzen am meisten zu. Partner sind Storchschnäbel, Lungenkräuter, Funkien und Astilben. (Die meisten der Arten werden mindestens in 11cm-Container kultiviert)

Adonis (3) - Adonisröschen

Thumbnail Adonis Thumbnail Adonis Sehr begehrte und äußerst langlebige Stauden mit wunderschönen, auffälligen Blüten! Adonisröschen sind langwierig in der Aufzucht und benötigen einige Jahre Wachstum, bis sie zur vollen Schönheit gelangen. Daher sollten sie möglichst ungestört wachsen können.

Aegopodium (2) - Giersch,

Thumbnail Aegopodium Thumbnail Aegopodium Thumbnail Aegopodium Der Giersch wird zu Recht im Garten verwünscht! Allerdings existieren zwei Auslesen, welche sich wesentlich geziemter benehmen. Sie wuchern längst nicht so wie ihre grünblättrige "Mutter". In den USA wird die weißbunte Form als großflächiger Bodendecker im öffentlichen Grün verwendet. Außerdem sind die jungen Blättchen in der Gourmetküche sehr begehrt.

Agapanthus (6) - Schmuckblume

Thumbnail Agapanthus Thumbnail Agapanthus Es gibt sie tatsächlich, die winterharten Agapanthus! Selbst auf Verkehrsinseln wachsen sie zufriedenstellend und blühen mehr oder weniger üppig. Der sonnigste Stand ist gerade gut genug. Man unterscheidet solche Arten und Sorten, die ihr Blattwerk behalten und solche, welche einziehen. Letztere gelten als ausreichend winterhart. Zusammen mit Montbretien (Crocosmia), Fackellilien (Kniphofia) und anderen Südafrikanern lassen sich exotisch anmutende Pflanzungen schaffen. Aber Sie können diese Sorten auch auf die klassisch englische Art und Weise in einem Beet in kleinen Gruppen integrieren. Alle Pflanzen mindestens in 11cm-Töpfen, teilweise mehrtriebig.

Jenes rechts abgebildete, riesige Exemplar der nicht winterharten Sorte 'Blue Triumphator' wurde stets gut gepflegt, also regelmäßig gedüngt und gewässert, sowie alle paar Jahre umgetopft. Er blüht jedes Jahr sehr üppig und ist so alt wie sein Besitzer! Die Mär, dass Schmucklilien ein enges Gefäß benötigen, um zu blühen, kann man getrost vergessen! Siehe auch unter der Rubrik "Kübelpflanzen"!

Agastache (12) - Duftnessel, Anisysop, Riesenysop

Thumbnail Agastache Thumbnail Agastache Thumbnail Agastache Thumbnail Agastache Thumbnail Agastache Thumbnail Agastache Diese wundervolle Staudengattung hat es nicht nur uns angetan! Die Duftnesseln überraschen durch ihre enorm lange Blütezeit und ihren aromatisch nach Anis duftenden Blättern und Blüten, sind überdies äußerst wertvolle Insektenpflanzen, insbesonders für Schwebfliegen, Hummeln und Bienen. Interessant ist, dass kalte und trockene Winter kein großes Problem darstellen, hingegen Nässe und schwere Böden einigen roten oder orange blühenden Sorten den Garaus machen können! Ein zeitiger Rückschnitt dieser Sorten führt zu erneuter Blüte, fördert die Bildung von Grundtrieben und erleichtert ihnen das Überwintern ganz erheblich. Bei den blau und lila blühenden Sorten erübrigt sich ein Rückschnitt. Duftnesseln passen in beinahe jedes Staudenbeet und jede Pflanzsituation, solange diese eine vollsonnige Lage aufweisen. So erwiesen sie sich zu eine der wichtigsten Staudengattungen und gehören mit Fug und Recht zu den beliebtesten Stauden! Im sehr außergewöhnlichen Jahrhundertwinter 2012/13 stellte sich heraus, was davon wirklich hart und ausdauernd war! Alle Sorten eignen sich als ideale Begleit- und Füllstauden in sonnigen Beeten, natürlich abgestimmt auf die Farben anderer Stauden.

Ageratina (1) - Dost

Thumbnail Ageratina Thumbnail Ageratina Diese Wildart stammt aus Nordamerika und benötigt in unseren Gärten einen sonnigen Platz in nicht zu trockenen Böden. Wunderbare, effektvolle Füllstaude, wenngleich die Blüte nicht allzu aufregend ist. Der Blattaustrieb alleine ist jedoch äußerst spannend!

Ajuga (5) - Günsel

Die meisten der Günsel sind Bodendecker, die frischen, nährstoffreichen, humosen Boden in halbschattiger Lage schätzen. Öfters aufnehmen oder Erde in die Polster füllen, dann machen die Teppiche einen immer ordentlichen Eindruck! Es gibt etliche Sorten, wobei die buntblättrigen für lebendige Akzente sorgen.

Albuca (1) - Laternenpflanze

Thumbnail Albuca Eine südafrikanische Zwiebelpflanzengattung mit über hundert Vertretern, wobei die meisten nicht winterhart sind.

Alcalthaea ( x ) (0) - Stockrose

Bei diesen Gattungshybriden zwischen Althaea und Alcea handelt es sind um sehr ausdauernde Halbsträucher, die mit ihren pastellfarbigen Blüten uns über einen langen Zeitraum erfreuen. Sie entstanden in Ostdeutschland und bilden einen gewissen Ersatz für die nicht ausdauernden, zweijährigen Stockrosen. Nach der ersten Blüte bewirkt ein leichter Rückschnitt der Sträucher ein gutes Bestocken der Pflanzen. Diese reichblühenden Sorten bekommen zwar sehr wohl den Malvenrost, aber bedeutend geringer als ihre Verwandten, die Stockrosen.

Alchemilla (1) - Frauenmantel

Universell einsetzbare Begleit- und Füllstauden, die mit ihren hellgelben Blüten schöne Effekte erzielen. Nach der Blüte abschneiden! Weitere Arten unter der Rubrik Alpine Stauden!

Allium (19) - Lauch, Sternkugellauch

Thumbnail Allium Thumbnail Allium Thumbnail Allium Thumbnail Allium Thumbnail Allium Sehr vielseitige Staudengattung, deren Arten in fast allen Lebensbereichen des Gartens Verwendung finden. Hier sind die höheren Arten angeführt, die für Beete geeignet sind. Jede Menge weitere Arten und Sorten siehe unter der Rubrik Steingartenpflanzen!

Hinweis: Besonders die Schnittlauchsorten können sowohl im Alpengarten, in Trögen, auf Dachgärten und in Rabatten gepflanzt werden. Kaum eine andere Art lässt sich so vielseitig einsetzen, dies ist leider viel zu wenig bekannt! Nach der Blüte zurückschneiden, da sich Schnittlauchsorten gerne selbst aussähen. Dies ist unerwünscht, die Sämlinge verdrängen die eigentliche Sorte!

Tipp für alle Arten, welche aus Zwiebeln an höheren Stängeln im Frühjahr blühen (Beispiel Allium afl. 'Purple Sensation, Allium 'Globemaster'): Hier ist es sinnvoll, diese entweder im Herbst oder im zeitigen Frühjahr zu bestellen. In der Blüte ist ein Verschicken nahezu unmöglich. Alternative ist das Abholen in der Gärtnerei! Wir werden immer gefragt, wo die Schuld liegt, dass die Blätter vieler Zwiebellaucharten schon während der Blüte einzutrocknen beginnen. Liebe Gartenbesitzer, dies ist vollkommen natürlich und eine Eigenheit der jeweiligen Art, auch wenn dies für viele Pflanzenliebhaber unschön aussieht. Wen es stört, der kann die eingetrockneten Teile der Blätter wöchentlich einkürzen. Viele höher wachsende Arten wie A. schubertii und die Sorten befinden sich in 11cm-Töpfen und sind blühfähig!

Althaea (1) - Strauchmalve

Anspruchslose und lang blühende Stauden, welche mit der Zeit imposante Büsche abgeben. Volle Sonne, eher trockener Standort! In manchen Böden neigen diese Wildarten zur mäßigen Selbstaussaat.

Amsonia (9) - Röhrenstern, Blaustern

Thumbnail Amsonia Thumbnail Amsonia Thumbnail Amsonia Thumbnail Amsonia Thumbnail Amsonia Eine Gattung aus den Prärien Nordamerikas, der ich eine große Zukunft voraussage, wenn ihr Gärtner die nötige Geduld aufbringt! Amsonien werden ihren großen Gartenwert erst nach einigen Jahren Entwicklungszeit unter Beweis stellen! Amsonien sind dann äußerst dauerhaft, sie können bis zu 20 Jahre und mehr an ein und derselben Stelle stehenbleiben. Sie blühen zu einer Zeit, indem erst wenige Hochstauden präsent sind. Überdies besitzen sie je nach Art eine prächtige Herbstfärbung, die man nicht unterschätzt sollte!

Anaphalis (6) - Perlkörbchen, Staudenimmortelle

Thumbnail Anaphalis Thumbnail Anaphalis Thumbnail Anaphalis Auch die Staudenimmortellen werden in unseren Gärten viel zu wenig verwendet! Dabei sind sie äußerst langlebig und robust. Sie dekorieren mit ihren strohblumenähnlichen Blüten jede Pflanzung bis tief in den Herbst hinein. Wir kultivieren einige neuere Arten, die sich bei uns sehr bewährten. Gute Begleitstauden sind Bergastern, Laucharten und Iris. Aber auch vor rote Rosen machen Staudenimmortellen sich ausgezeichnet!

Anchusa (2) - Ochsenzunge

Thumbnail Anchusa Die Ochsenzungen besitzen auffällige Blüten, ihnen wird allerdings Kurzlebigkeit nachgesagt. Dies trifft dann zu, wenn die Blütenstängel nicht sofort nach der Blüte heruntergeschnitten werden. Sonniger, trockener Standort, aber in nährstoffreichen Böden.

Anemone (137) - Buschwindröschen, Anemone

Thumbnail Anemone Thumbnail Anemone Thumbnail Anemone Ein weiterer Schwerpunkt unserer Gärtnerei liegt im Sammeln der Buschwindröschen-Auslesen und ihrer Namenssorten. Wir bekamen viele Sorten im Tausch aus den unterschiedlichsten Ländern, sie stammten von etlichen Hobbyzüchtern und Staudenliebhabern. Es macht großen Spaß, die teilweise doch markanten Unterschiede herauszufiltern.

Viele dieser Waldanemonen sind leider noch selten in unseren Gärten vertreten. Versuchen Sie einmal eine Kombination aus Scharbockskräutern, Lerchenspornen, Alpenveilchen, Lenzrosen und Funkien! Sie schätzen Halbschatten in kräftigem lehmig-humosen Boden. Bei sachgemäßer Pflanzung entwickelt sich dieses Ensemble zu einem wahrlich beglückendem Vorfrühlings-Stimmungsbild. In der Gartenkultur wachsen Buschwindröschen zu wesentlich breiteren Horsten heran und sind zur Blütezeit eine Augenweide!

Einige Sorten werden durch ihr langsames Wachstum stets sehr beschränkt verfügbar sein. In den letzten beiden Jahren entstand auf einige Sorten ein wahrer Run, sodass ein rechtzeitiges Bestellen für eine komplette Lieferung vonnöten ist.

Ab Frühjahr 2016 bieten wir erstmalig einige Anemone-ranunculoides-Sorten des Sammlers Taavi Tuulik aus Estland an, mit dem wir in Kontakt stehen. Diese bestechen durch ihre goldgelben, meist dicht gefüllten Blüten oder ihre eigentümliche Blütenform. Wenngleich sich auch sehr viele der Sorten auf den ersten Blick stark ähneln, der Reiz liegt im Detail dieser reizenden Sorten. Einige Sorten wachsen ganz zufriedenstellend, andere hingegen sind in ihrer Vermehrungsrate als äußerst "zäh" zu bezeichnen! Demzufolge wurden einige der estnischen Sorten für das Frühjahr 2018 nochmals zurückgestellt, um sie in einer ausreichenden Stückzahl anzubieten.

Richten Sie sich bei Ihrer Bestellung bitte nach der jeweiligen Verfügbarkeit der einzelnen Sorten. Diese kann sich gerade bei Seltenheiten schnell ändern.

Unten ein Bild aus dem Botanischen Garten Berlin/Dahlem, wo wir alljährlich nahezu unser gesamtes Sortiment anbieten.

Anemonella (1) - Rautenanemone

Thumbnail Anemonella Thumbnail Anemonella Thumbnail Anemonella Quasi die amerikanische Ausgabe unseres europäischen Muschelblümchens (Isopyron). Hat die gleichen Ansprüche, also leicht beschatteter Standort, lehmig-humos und will möglichst in Ruhe gelassen werden, um so schöner entwickeln sich die kleinen Horste.

Anemonopsis (1) - Scheinanemone

Nicht ganz einfache Gattung, jedoch zur Blütezeit eine wahre Augenweide. Verlangt einen kühlen Standort in leicht saurem Humusboden mit etwas Lehmanteil.

Angelica (1) - Engelwurz

Zweijährige, aber auch ausdauernde Doldenblütler, mit denen naturnahe Staudenbeete bestückt werden können, aber auch Verwendung als Begleitstauden zu hochgezüchteten Stauden, ja sogar in architektonischen Gärten finden. Je mehr Platz ihnen zur Verfügung gestellt wird, desto schöner entwickeln sie sich.

Anthemis (2) - Fäberkamille

Thumbnail Anthemis Vielgestaltige Staudengattung, die sonnige und relativ trockene Plätze bevorzugt. Dort können sie außerordentlich dauerhaft sein und uns viele Jahre erfreuen, wenn man sie nach der Blüte sofort auf die Hälfte bis Dreiviertel von der Staude abschneidet. Dies ist wichtig für eine gute Bestockung, denn dies bedeutet Langlebigkeit! Sonne, gute Insektenweide!

Anthericum (2) - Graslilie

Die Graslilien finden in Kiesgärten, aber auch Steppengärten und Naturgärten verschiedenster Art Verwendung. Sie sind sehr ausdauernd, dabei anspruchslos und blühen über einen langen Zeitraum. Auch für arme Böden hervorragend geeignet!

Anthriscus (1) - Kerbel

Thumbnail Anthriscus Thumbnail Anthriscus Der Wiesenkerbel ist eine zweijährige Pflanze, also keine ausdauernde Staude. Daher muss sie immer wieder nachgezogen werden. An günstigen Stellen sät sie sich selbst aus. Wenn dieser Doldenblütler blüht, ist er bei den Kunden eine unserer beliebtesten Pflanzen! Der Trend, naturnahe, züchterisch kaum verbesserte Stauden inmitten von großblumigen Beetstauden zu verwenden, ist ein großer Fortschritt und öffnet uns viele Tore zu neuen Möglichkeiten!

Aquilegia (5) - Akelei

Thumbnail Aquilegia Thumbnail Aquilegia Akeleien sind unverzichtbare Stauden in unseren Gärten geworden. Manche Sorten sorgen durch ihre aparten Blüten für nostalgisches Flair, andere sind reine Wildstauden. Wer möchte, dass sich die alten Sorten wie 'Norah Barlow' echt erhält, sollte entweder nur diese eine Sorte im Garten besitzen oder aber die Blüten einbinden und handbestäuben. Demgegenüber steht einer reichlichen Durchmischung, welche für mancherlei Überraschungen sorgt!

Arctanthemum (2) - Wucherblume

Eine Gattung aus einer der unwirtlichsten Regionen der Erde. Verträgt daher tiefe Temperaturen, sowie vorübergehende Staunässe. Gute Vordergrund- und Füllstaude, die man ewig im Garten hat!

Arisaema (4) - Feuerkolben

Thumbnail Arisaema Thumbnail Arisaema Interessante, aronstabähnliche Gattung aus Nordamerika und Ostasien mit sehr vielen Arten, die mehr oder weniger winterhart sind. Sie bevorzugen kühle, schattige Standorte und wollen tief gepflanzt werden. Nicht unterschätzt werden sollte eine gute Ernährung der Feuerkolben! In der Gärtnerei sind weitere Arten in Kultur, jedoch nur in Kleinstmengen, daher lohnt eine Aufnahme in den Webshop nicht.

Armoracia (1) - Meerrettich, Kren

Bekannte und robuste Staude, deren Wurzeln das schmackhafte und gesunde Beiwerk zur Küche liefert. Anspruchslos, verträgt jeden Boden, wenn dieser halbwegs nährstoffreich ist.

Artemisia (21) - Eberraute

Thumbnail Artemisia Thumbnail Artemisia Thumbnail Artemisia Die Eberrauten zählen zu den vielgestaltigen "Füllstauden", welche besonders für Kiesgärten geeignet sind. Manche Arten schaffen es durch ihre auffälligen Blüten jedoch durchaus auch zur dekorativen Beetstaude. Alles in allem eine sehr umfangreiche Staudengattung mit den unterschiedlichsten Ausprägungen und Formen, die wir uns viel mehr zunutze machen sollten!

Arum (3) - Aronstab

Thumbnail Arum Diese Halbschattenpflanzen sind anspruchslos, sowie dekorativ durch ihre marmorierten oder gepunkteten Blätter. Von Jahr zu Jahr werden sie üppiger. Besonders schön ist der langanhaltende orange Beerenschmuck im Herbst. Um große Horste zu erhalten, ist der Aronstab auch für gelegentliche kräftige Düngergaben sehr dankbar! Halbschattiger Standort.

Aruncus (4) - Geißbart

Thumbnail Aruncus Thumbnail Aruncus Die neuen Hybriden zeichnen sich duch ihren kompakten Habitus und ihren reichen Blütenansatz aus. Sie gedeihen in jedem guten Gartenboden, von sonniger Lage bis in den Halbschatten. Im Gegensatz zu den Astilben verträgt der Geißbart auch wesentlich trockenere Böden. Alle werden ausschließlich vegetativ vermehrt, um die Sortenechtheit zu gewährleisten!

Asarum (1) - Haselwurz, Wild Ginger

Thumbnail Asarum Blattschmuckstauden für den tiefen Schatten, langsamwachsender Bodendecker, auch unter Nadelgehölzen. Auffällig ist auch der intensive und für mich sehr anregende Duft der Rhizome und Blüten nach Patchouli oder Ingwer!

Asclepias (1) - Seidenpflanze

Umfangreiche Gattung mit nicht winterharten und winterharten Vertretern. Manche wachsen horstig, andere wuchern.

Asphodeline (1) - Junkerlilie

Eine Staudengattung aus den Mittelmeergestaden. Dementsprechend sonnig und warm sollte ihr Standort sein.

Asphodelus (1) - Affodil

Thumbnail Asphodelus Langlebige Staude aus südlichen Gefilden. Benötigt kalkhaltige, durchlässige Böden in voller Sonne. Benötigen einige Jahre zur vollen Entwicklung. Einmal eingewachsen, blühen sie jedes Jahr sehr zuverlässig.

Aster (95) - Aster

Thumbnail Aster Thumbnail Aster Thumbnail Aster Thumbnail Aster Thumbnail Aster Thumbnail Aster Thumbnail Aster Thumbnail Aster Thumbnail Aster Wunderbare Herbstblüher, die in unseren Beeten nicht fehlen sollten! Es existiert eine riesige Fülle an Formen und Farben. Interessant und sehr robust sind außerdem viele der seltenen Wildarten, die in unseren Gärten zu wenig ausprobiert werden! Einige Kollegen beklagen den rückläufigen Absatz, übersehen dabei jedoch die Sortimentsbreite und deren Vielgestaltigkeit, sowie deren vielseitige Verwendungsmöglichkeit. Bedenkt man die Gesamtblütezeit der Gattung, so kommt man immerhin auf über 5 Monate, da die ersten Astern schon im Juni blühen und die letzten Ende November vergehen. Die meisten der Astern sind übrigens hervorragende Insektenweiden! Zur Pflege sei gesagt, dass die meisten Astern im Herbst zurückgeschnitten werden sollten. Der Grund liegt in der zumeist unerwünschten Selbstaussaat mancher Sorten. Sehr viele unserer Astern werden 9x9, aber vor allem in 11cm-Containern kultiviert. Es sind daher starke Verkaufspflanzen! Nach der neuesten botanischen Nomenklatur wurde die gesamte Gattung Aster in viele neue Gattungen aufgespaltet. Wir halten uns noch nicht an diese Regelung, setzen den neuen Namen jedoch in Klammern hinter die entsprechenden Arten.

Astilbe (11) - Prachtspiere

Wie die Astern sind auch die Prachtspieren wichtige und unverzichtbare Stauden, mit denen effektvolle Pflanzenkombinationen zwischen Gehölzen geschaffen werden können. Sie verlangen einen nahrhaften, frischen und humosen Boden, was besonders für den Gehölzbereich gilt. Nur in mittlerer Geselligkeit pflanzen, etwa in Gruppen zu 7 bis 15 Stück!

Astrantia (6) - Sterndolde

Thumbnail Astrantia …sind noch stets die reinsten Modestauden! Warum ist dies so? Weil die Sterndolden in jeder Gartenzeitung angeführt werden? Weil es attraktivere Sorten als früher gab? Der Hauptgrund liegt offenbar in ihrem Charme und ihrer langen Blütezeit begründet. Ein gut ernährter, lehmiger Humusboden sorgt für ein vitales Wachstum. Sie gedeihen in voller Sonne oder im Halbschatten neben Rittersporn und Astern, aber passen auch zu Funkien ganz hervorragend! Sterndolden verlangen dem Kultivateur einiges ab, sie sind teilweise aufwändiger zu pflegen und unergiebig in ihrer vegetativen Vermehrung. Auf jeden Fall mögen sie reichliche Kompostgaben und wollen nicht zu trocken stehen. Sie leiden unter Umständen in zu heißen Gegenden, darum ist ein Standort in lichtem Halbschatten vorzuziehen. Es kann passieren, dass die von uns kultivierten Exemplare nicht hundertprozentig durchwurzelt sind. Dies tut der Qualität und dem Weiterwachsen jedoch keinen Abbruch, wenn sie vorsichtig gepflanzt werden.

Ballota (3) - Schwarznessel

Thumbnail Ballota Vielgestaltige Gattung, von mediterranem, graublättrigem Strauch bis zur einheimischen Staude.

Baptisia (4) - Indigolupine

Anspruchslose Stauden, welche relativ viel Platz benötigen. Ein trockener, sonniger Standort sagt ihnen am meisten zu. Wir haben in der Gärtnerei noch weitere, seltene Arten und Sorten stehen, allerdings in geringer Stückzahl.

Barbarea (1) - Winterkresse

Eigentlich ein in die Mode gekommenes, sehr vitaminreiches Wintergemüse.

Beesia (1) - Beesia

Thumbnail Beesia Eine zarte Schönheit aus den Wäldern Chinas, die in unseren Breiten etwas Winterschutz benötigt. Die Blätter sind sehr dekorativ gemasert. Wunderhübsch in Verbindung zu Epimedium und anderen Schattenstauden.

Begonia (2) - Winterharte Begonie

Thumbnail Begonia Kaum zu glauben, aber es gibt tatsächlich winterharte Begonien! Trotzdem ein Stiefkind unter den Schattenstauden, was wir nicht verstehen können! Dabei blühen sie im Herbst wunderbar! Wenn diese anspruchslosen Exoten längere Zeit stehen, können sie bald dichte Bestände bilden. Besonders eindrucksvoll kann man dies im Botanischen Garten Berlin/Dahlem bewundern.

Bergenia (14) - Riesensteinbrech, Bergenie

Thumbnail Bergenia Thumbnail Bergenia Thumbnail Bergenia Thumbnail Bergenia Thumbnail Bergenia Die Bergenien sind unverzichtbare Aristokraten innerhalb des Staudenreiches und fast überall zu verwenden, sozusagen die reinsten Allrounder! Besonders verdienen sie sich als industrie- abgasfeste Pflanzen in Städten, als auch als Einfassungsstaude, unter Gehölzen und in größeren Steingärten. Bemerkenswert ist auch die Winterfärbung der ledrigen, wintergrünen Blätter bei manchen Sorten. Die dicken Horste auf dem Bild zeigt eines der besten Beispiele über Dauerhaftigkeit und Anspruchslosigkeit von Bergenien. Diese stolzen Horste sind weit über 40 Jahre alt und stehen in Laufenburg-Hauenstein im südlichen Baden, meiner alten Heimat! Reichblühende Sorte können auch in jeder Beetsituation untergebracht werden. Alle Bergenien befinden sich im 11cm-Topf, also kräftige Ware!

Berkheya (2) - Südafrikanische Distel

Bizarr anmutende Distel, die jedes Sammlerherz höher schlagen lässt. Aus den stacheligen Rosetten entspringen im Spätsommer die kurzen Schäfte, an denen die großen, scheibenförmigen Blüten sitzen. Die folgenden Arten haben sich bei uns gut bewährt und können in Trockengärten verwendet werden. Alle Pflanzen in 11cm-Töpfen.

Bistorta (3) - tenuicaule

Die Gattung Bistorta unterscheidet sich von den restlichen Knöterich durch ihre unverzweigten Blütenstände. Kennzeichnend hierfür ist der Wiesenknöterich.

Bletilla (1) - Bambusorchidee

Thumbnail Bletilla Unkommplizierte und willig wachsende Orchidee aus Japan. Wächst mit der Zeit zu dichten Beständen heran. Kann sonnig stehen, sie blüht dann wesentlich besser.

Boehmeria (6) - Chinesische Brennessel

Thumbnail Boehmeria Thumbnail Boehmeria Ornamentale Stauden mit großen, brennnesselähnlichen Blättern, die je nach Art behaart oder glatt sind. Sehr schöne Blattschmuckstauden, besonders zu Funkien, Schattengräsern und Schlangenknöterich. Benötigen einige Jahre, um zur vollen Schönheit zu gelangen. Wichtig ist nach Möglichkeit ein vollschattiger Platz im Garten! Sehr starke Pflanzen in 11cm-Containern! Aufgrund meines Artikels in der GP sind alle Boehmeria derzeit ausverkauft und müssen erst wieder vermehrt werden!

Boltonia (1) - Sternwolkenaster

Thumbnail Boltonia Stattliche, sehr ornamentale Staude der Prärie. Für trockene Freiflächen, aber auch in jedem Staudenbeet sehr dekorativ.

Brunnera (10) - Kaukasusverissmeinnicht

Thumbnail Brunnera Anspruchslose und dauerhafte Stauden, die unter Gehölzen wachsen. Die untenstehenden Gartensorten sind weniger verbreitet und sollten wohlbehütet in den Vordergrund gepflanzt werden. Mit ihren panaschierten Blättern sind sie willkommene Ergänzungen zu Funkien, da sie früher austreiben und blühen.

Buglossoides (1) - Steinsame

Thumbnail Buglossoides Diese Staude bildet mit der Zeit dichte Teppiche, die zur Blütezeit sehr auffallen. Hervorragender Bodendecker für trockenen Schatten!

Buphthalmum (1) - Ochsenauge

Eine Gattung mit Charme, sieht man sie doch im Frühsommer allenorts im Voralpenland an trockenen Hängen.

Cacalia (1) - Asteraceae aus Nordamerika

Thumbnail Cacalia Imposante Wildstaude mit graugrünen, großen Blättern und weißen, schirmartigen Blütenständen im Sommer.

Caccinia (1) - Boraginaceae

Thumbnail Caccinia Thumbnail Caccinia In den Gärten selten anzutreffende Staude aus den Trockengebieten des Mittleren Orients. Erinnert an Boretsch, besitzt aber wesentlich derbere Blätter. Für Kiesgärten und in Xerophytengärten.

Calamintha (1) - Bergminze

Thumbnail Calamintha Diese langblühenden Stauden besitzen eine breite Verwendungsmöglichkeit. Sie eignen sich hervorragend als Einfassungspflanzen in formalen Staudenbeeten, sowie in Kies- und Steingärten, aber auch auf trockenen Freiflächen.

Callirhoe (1) - Schönmalve

Eine Staudengattung, welche aus dem Mittleren Westen und der Prärie stammt. Bevorzugt eher trockene Standorte.

Camassia (4) - Prärielilie

Thumbnail Camassia Thumbnail Camassia Wertvolle Zwiebelpflanzen, die besonders in prärienahen Pflanzungen für das wenig vorhandene Frühlingsbild sorgen. Guten Gartenboden, volle Sonne.

Campanula (20) - Glockenblume

Thumbnail Campanula Thumbnail Campanula Thumbnail Campanula Thumbnail Campanula Die hohen Glockenblumen sind klassische Gartenpflanzen, die in guten Böden hervorragend gedeihen. Sie zählen zu den ungebrochenen Modepflanzen! Nach Rückschnitt der ersten Blüte remontieren viele Sorten im Herbst noch ein wenig. Leider zählen Glockenblumen zu den beliebtesten Schneckenpflanzen, daher Vorsorge treffen, was heißt, dass mit biologischem Schneckenkorn die ganze Umgebung abgestreut werden sollte und nicht um die Pflanze selbst!

Cardamine (2) - Schaumkraut, Zahnwurz

Thumbnail Cardamine Vielgestaltige Gattung, die erst einmal in unseren Gärten die Akzeptanz bekommen muß, die ihr wertmäßig zusteht. Die Schönheit dieser Schattenpflanzen offenbart sich erst nach einigen Jahren! Typische Begleitpflanzen sind Cyclamen, Daphne, Hepatica, Helleborus und Hacquetia. Wir hatten weitere Arten im Verkauf, doch wie das Schicksal so mitspielt, kam ein Pilz in die Vermehrung und machte alles zunichte! So kann man wieder von vorne beginnen!

Caryopteris (6) - Bartblume

Die Bartblumen sind sehr vielgestaltig und beinhalten von der Staude bis zum Halbstrauch alle möglichen Formen. Das Wertvolle an ihnen ist ihre späte Blütezeit. Alle Caryopteris befinden sich mindestens in 11cm-Töpfen!

Caulophyllum (1) - Berberidaceae

Seltene Staudengattung für den Schatten unter Sträuchern, mit zwei Vertretern, die selten in Kultur sind.

Centaurea (7) - Kornblume, Flockenblume

Die Flockenblumen sind sehr vielgestaltig und besitzen Vertreter für trockenheiße Stellen, aber auch für das normale Staudenbeet. Ebenfalls können manche Arten auch als Schnittstauden verwendet werden.

Centranthus (2) - Spornblume

Thumbnail Centranthus Unverzichtbarer Dauerblüher, sei es als Rosenbegleitstaude oder für Kiesgärten und Mauern. Eine Allerweltsstaude, aber sehr liebenswert, darf in keinem Garten fehlen.

Cephalaria (1) - Schuppenkopf

Eine Staudengattung aus Asien, deren Blüten an Skabiosen erinnern. Für Staudenbeete, aber auch naturnahe Bepflanzungen. Die wenigsten Arten sind in gärtnerischer Kultur.

Ceratostigma (1) - Bleiwurz

Thumbnail Ceratostigma Thumbnail Ceratostigma Unverwüstliche Staude, außerdem ein fantastischer Bodendecker in trockenen Lagen, sei es unter Bäumen oder im sonnigen Kiesgarten.

Chamaemelum (1) - Teppichkamille

Die nicht blühende, römische Teppichkamille. Bildet mit der Zeit dichte Teppiche.

Chelone (2) - Schlangenkopf

Bekannte Allerweltsstaude, die im letzten Jahrhundert die Gärten eroberte. Nährstoffreiche Gartenböden.

Cheloniopsis (1) - Scrophulariaceae

Mit den Bartfäden eng verwandte Gattung, deren Vertreter einen frischen bis feuchten Boden bevorzugen.

Chrysanthemum (43) - Wucherblume

Thumbnail Chrysanthemum Thumbnail Chrysanthemum Thumbnail Chrysanthemum Thumbnail Chrysanthemum Thumbnail Chrysanthemum Die Herbstchrysanthemen gehören zu unseren ältesten Gartenpflanzen überhaupt! Sie wurden nachweislich schon vor rund 2.000 Jahren in Ostasien in Kultur genommen. Es sind Abertausende von Sorten bekannt, viele davon gelten jedoch als nicht winterhart, die meisten Sorten finden als Schnittblumen oder Topfpflanzen Verwendung und sind eher kurzlebig. Für die Gartenverwendung sind alle winterharten Gartenchrysanthemen unverzichtbare und äußerst wertvolle Spätherbstblüher, wobei es eine Menge an Sorten gibt, die in ganz Mitteleuropa ausreichend hart sind! Schneiden Sie Stängel prinzipiell immer erst im Frühjahr bodeneben ab! Pflanzen Sie Ihre Chrysanthemen stets in lehmig-humosem Boden in voller Sonne und versorgen Sie sie mit gutem Kompost! Im letzten Jahrhundert wurden etliche, bereits sehr alte Sorten aus Bauerngärten wieder in Kultur genommen und neu benannt. Auch Karl Foerster begann zwischen 1910 und 1920 im Kanton Glarus in der Schweiz mit dem Sammeln und Sichten alter Bauernchrysanthemen! In den letzten 10 Jahren kommen auch einige gute und vollkommen harte Sorten aus den Händen von Eugen Schleipfer.

Wir bemühen uns, Ihnen ein ausgewogenes und abwechslungsreiches Sortiment anzubieten, welches gleichzeitig auch einen Querschnitt der enormen Blütenvielfalt aufzeigt. Sinnvoll sind Sorten, die sich in ihrer Dauerhaftigkeit über Jahre bewähren und einen standfesten und dichten Horst bilden, wie beispielsweise 'Poesie', welche in unseren Augen eine Paradesorte darstellt.

Ein kleiner Nachteil darf nicht verschwiegen werden: die meisten Chrysanthemen blühen leider zu einem Zeitpunkt, wo kaum noch Kunden zu uns in die Gärtnerei kommen. Pflanzen Sie Ihre Chrysanthemen nicht ausschließlich im Herbst, sondern vor allem auch im Frühjahr. Und vertrauen Sie auf die Aussagekraft unserer Bilder! Die zauberhaften Blüten winterharter Gartenchrysanthemen müssen auch einige Grade Frost vertragen, sie sind daher gut geeignet, an Allerheiligen die Gräber einmal anders zu schmücken!

Chrysogonum (1) - Goldkörbchen

Thumbnail Chrysogonum Anspruchslose, horstig wachsende Staude aus den Wäldern Nordamerikas. Wertvoll durch die sehr lange Blütezeit. Bildet Horste, kann aber auch flächig gepflanzt werden. Lehmig-humoser Boden.

Chrysoplenium (2) - Milzkraut

Eine formenreiche und interessante Gattung, die an feuchten Stellen gut gedeiht.

Cicerbita (2) - Lattich

Thumbnail Cicerbita Eine vielgestaltige Gattung mit teils gärtnerisch unbekannten Vertretern.

Cirsium (1) - Rubinrote Kratzdistel

Diese Gattung ist in unseren Gärten in Mitteleuropa unterrepräsentiert! Die meisten Vertreter sind von bizarrer Gestalt und verlangen einen guten Boden in vollsonniger Lage.

Claytonia (1) - Claytonie (Portulacaceae)

Hübsche, zierliche Waldpflanze aus Nordamerikas Wäldern. Etabliert sich langsam, ist dann aber sehr beständig.

Clematis (6) - Waldrebe

Thumbnail Clematis Die staudig wachsende Waldreben stellen eine echte Bereicherung für die unterschiedlichsten Verwendungszwecke dar. Hier hat sich die Namensgebung im Laufe der letzten Jahre geändert. Alle Staudenclematis befinden sich in 11cm-Töpfen.

Colchicum (6) - Herbstzeitlose

Thumbnail Colchicum Thumbnail Colchicum Thumbnail Colchicum Warum mögen viele Gartenliebhaber keine Herbstzeitlosen? Nur weil ihre Vertreter giftig sind, dürfen wir sie nicht einfach verbannen! Dabei können wir mit den Herbstzeitlosen unerreicht schöne, frühherbstliche Stimmungsbilder in unsere Gärten schaffen. Es wurden viele Sorten gezüchtet, die bald dichte und breite Horste bilden. Guter Gartenboden in Sonne bis Halbschatten. Die im Frühjahr auftretenden, großen Blattschöpfe sind allerdings schwierig unterzubringen, darum ist der beste Standort zwischen oder vor Hemerocallis-Horste, aber auch in offenem Boden unter Zierkirschen.

Collinsonia (1) - Steinwurzel

Ein nichtssagender Name für eine sehr beeindruckende und gefällige Staude! Diese herrliche Waldrandpflanze bekam ihren Namen, weil sie steinharte, knollenähnliche Wurzelbasisverdickungen besitzt.

Coluria (1) - Altai-Nelkenwurz

Auf den ersten Blick eine unspektakuläre Staude, jedoch kann man sich vor ihrer großen, gelben Blüte durchaus verneigen! Stammt aus dem Sibirischen Altai.

Convallaria (4) - Maiglöckchen

Thumbnail Convallaria Maiglöckchen sind Stauden für den reifen Garten. Alle wünschen einen humusreichen, kalkhaltigen Boden im Halbschatten unter Gehölzen. Richtig üppig werden sie erst nach vielen Jahren!

Coreopsis (7) - Mädchenauge

Thumbnail Coreopsis Thumbnail Coreopsis Unverzichtbare Sommerblüher aus Nordamerika. Besonders die C.-verticillata-Sorten sind vielseitig verwendbare Stauden, ob im öffentlichen Grün oder als "Füllstaude" im eigenen Garten. Volle Sonne und einen nahrhaften, jedoch leichten Gartenboden mögen fast alle Arten, um gut zu wachsen und reich zu blühen.

Cortia (1) - Himalaya-Dolde

Thumbnail Cortia Thumbnail Cortia Dieser schöne Doldenblütler lief früher auch unter dem Namen Selinum wallichianum. Am schönsten werden sie in halbschattiger, humoser Lage.

Corydalis (13) - Lerchensporn

Thumbnail Corydalis Thumbnail Corydalis Thumbnail Corydalis Thumbnail Corydalis Thumbnail Corydalis Mit den Lerchenspornen besitzen wir wertvolle Frühlingsblüher, die man nie missen möchte, wenn sie einmal etabliert sind. Fast alle verlangen sie gute, ausgereifte Humusböden. Beachten Sie insbesondere die blauen Lerchensporne, die gut gedeihen, wenn sie leicht saure Böden vorfinden.

Crambe (4) - Meerkohl

Thumbnail Crambe Stattliche und ornamentale Stauden, die recht viel Platz benötigen, um zur vollen Geltung zu gelangen. Dies gilt vor allem für Crambe cordifolia. Zur Blütezeit gleichen sie riesigen Schleierkräutern.

Crocosmia (4) - Montbretie

Wenn Sie Ihre Beete farblich "unter Feuer setzen" möchten, so liegen Sie mit dieser Gattung goldrichtig! Mit der Zeit bilden die Montbretien dicke Horste, vorausgesetzt, sie sitzen in durchlässigem Boden in voller Sonne. In sehr rauen Lagen sollten sie aufgenommen und wie Dahlien überwintert werden.

Cyclamen (13) - Erdscheibe, Alpenveilchen, "Saubrot".

Thumbnail Cyclamen Thumbnail Cyclamen Thumbnail Cyclamen Die winterharten Alpenveilchen möchten über über Jahre ungestört an ihrem Platz stehenbleiben. Nur dann vermehren sie sich auch. Für die Verbreitung deer Samen sind ganz besonders Ameisen zuständig! Alle sind sie dankbar für Kalk im Humusboden.

Cynoglossum (2) - Hundszunge

Interessante und attraktive Stauden aus Europa und Asien, welche in frischen Böden problemlos gedeihen. Leider viel zu wenig in Kultur! In manchen Böden gelten die Hundszungen leider als kurzlebig.

Cypripedium (3) - Frauenschuhorchidee

Thumbnail Cypripedium Für viele Pflanzenliebhaber der Inbegriff von Seltenheit, Exklusivität, aber auch für Naturschutz. Zum Glück sind die Zeiten vorbei, wo Frauenschuh noch als schwierig vermehrbar galt. So werden die Wildarten meist ausgesät, die Anzucht dauert trotzdem einige Jahre, bis man an eine erste Blüte denken kann. Gute Pflanzplätze sind in halbschattiger Lage zu finden, möglichst zwischen oder unter Gehölzen, welche nicht zu den Flachwurzler zählen. (Eiche gut, Ahorn und Birke schlecht!) Unter Zuhilfenahme von Seramis oder Bimskies, Rinde und Lehm bereitet man den Frauenschuh die perfekte Mischung auf. Einmal eingewachsen werden sie von Jahr zu Jahr prächtiger. Starke Horste sind eine Augenweide und werden von jedem Besucher bewundert. Alle unsere angebotenen Frauenschuharten vermehren wir nicht selbst, sondern stammen von einem Orchideengärtner aus künstlicher Vermehrung.

Darmera peltata (2) - Schildblatt

Thumbnail Darmera peltata Thumbnail Darmera peltata Eindrucksvolle Uferstaude für frische bis feuchte Böden. Blüht vor dem Blattaustrieb mit rosa Blütenkugeln.

Datisca (1) - Scheinhanf

Eindrucksvolle Solitärstaude, die man nicht sehr oft in den Gärten zu Gesicht bekommt. Besonders schön zwischen Hydrangea 'Annabelle' oder vor Solitärgräsern.

Deinanthe (2) - Scheinhortensie

Thumbnail Deinanthe Thumbnail Deinanthe Diese Staudengattung verlangt einen kühlen Standort im Halbschatten und leicht sauren Humusboden. Bildet mit der Zeit eindrucksvolle Horste. Eine leicht erhöhte Pflanzung ermöglicht den Blick unter die Blüten. Es sind einige Farbauslesen und Herkünfte im Aufbau, bitte noch etwas Geduld für diese zauberhaften Schattenstauden!

Delphinium (15) - Rittersporn

Thumbnail Delphinium Thumbnail Delphinium Thumbnail Delphinium "Der blaue Schatz der Gärten", die Staude des Altmeister Karl Foerster!

Mit den Rittersporn besitzen wir wichtige Leitstauden, die zur Blütezeit eine Szenerie und einen Gartenteil vollkommen beherrschen können. Nährstoffreicher Gartenboden bei nicht zu engem Stand in voller Sonne hält diese stolzen Stauden gesund und vital. Nach der Blüte ca. 20 cm über der Erde abschneiden, dann remontiert jeder Rittersporn, d.h. er blüht ein zweites Mal. Schön sind immer kleinere Gruppen, die mit Mädchenaugen, Rosen, aber auch graublättrigen Stauden vereint, ein wirkungsvolles Bild ergeben. Im Gegensatz zu den kurzlebigen Pacific-Hybriden kultivieren wir ausschließlich Foerster-Sorten und Abkömmlinge davon, die auch in leichten Böden wie der “Märkischen Streusandbüchse“ rund um Berlin zuverlässig dauerhaft sind.

An schönen Rittersporn zeigt es sich, wer ein gutes Händchen hat oder den viel zitierten "grünen Daumen"! Kaum eine andere Staude bedarf so viel Zuwendung und Pflege, angefangen vom Rückschnitt nach der Blüte, bis hin zu regelmäßigen Kompostgaben. Wir werden von vielen Kunden gefragt, warum die Rittersporne nie etwas werden. Der häufigste Grund ist bei den Schnecken zu suchen, die die austreibenden Triebe bereits im Vorfrühling genussvoll verspeisen! Der beste Tipp gegen die Schnecken: sofort im Vorfrühling mit Feramol (Biologisches Schneckenkorn) die ganze Umgebung leicht abstreuen, niemals einen Ring Schneckenkorn um den Rittersporn, wie es so oft praktiziert wird! Dies nützt überhaupt nichts, die Schnecken warten nur darauf, bis sich das Schneckenkorn aufgelöst hat und schlagen dann erbarmungslos zu.

Unterschieden wird zwischen der niederen, vielblütigen Belladonna-Gruppe und den stattlichen, hohen Rittersporne der Elatum-Gruppe.

Wir kultivieren unsere Rittersporne in guter Qualität, übrigens "artgerecht", d.h. ausschließlich in großen 11cm- bzw. in 13cm-Töpfen! Dadurch wird dem Gartenbesitzer noch im gleichen Jahr eine reiche Blüte beschert.

Desmodium (1) - Bettlerkraut, Zeckenklee

Sehr ansehnliche, strauchähnliche Staude für jeden normalen Gartenboden in voller Sonne. Bildet Samen, die bei geringster Berühren an den Kleidern haften bleiben. Trotzdem sehr dekorativ und zur Blüteheit eine auffällige Solitärstaude. Für Kiesgärten und Prärieflächen gleichermaßen geeignet. 11cm-Töpfe

Dicentra (10) - Tränendes Herz

Eine der Paradestauden, die fast in jedem Bauerngarten vorzufinden ist. Nicht jedoch die Arten aus den Wäldern Nordamerikas und Ostasiens!

Dictamnus (1) - Brennender Busch

Thumbnail Dictamnus Am richtigen Standort ist dieser Halbstrauch äußerst langlebig. Er besitzt auffälige, große, rosarote Blüten. Ganz typisch ist auch der unbeschreibliche Duft des ätherischen Öls, wenn man mit den Händen entlang seiner Blätter und Blütenstände streicht. Schätzt einen eher trockenen Lehmboden. Typischer Begleiter sind Asphodelus, Stipa und andere "halbmediterrane" Stauden.

Digitalis (8) - Fingerhut

Thumbnail Digitalis Thumbnail Digitalis Diese normalerweise zweijährige Pflanzen sind anspruchslos und säen sich in der Regel selbst aus. Unverzichtbare "Füllstaude" für jeden Garten.

Dioscorea (2) - Yamswurzel

Artenreiche Gattung, die besonders in den Tropen als essbare Knollen bekannt sind. Einige sind winterhart und fallen insbesondere durch ihre dekorativen, tief gerippten Blätter auf. Typische Kletterpflanzen für Gehölzränder.

Diphylleia (1) - Schirmblatt

Eine spannende Gattung mit Vertretern aus Nordamerika und Ostasien. Die Blätter, Blüten und Früchte gleichermaßen sind attraktiv und dekorativ! Typische Schattenstauden, die jahrelange Freude bereiten!

Disporopsis (2) - Immergrüner Salomonssiegel

Erst ältere Horste bilden sehenswerte und dekorative Pflanzen. Vor dem frischen Austrieb sollten jedes Jahr die alten Stängel abgeschnitten werden. Auf Schneckenfraß achten! Halbschatten bis Schatten, kräftigen, lehmig-humosen Boden.

Disporum (4) - Waldglocke

Charmante Stauden des Schattens, die in lehmig-humosen Boden zufriedenstellend, wenngleich langsam wachsen. Sie wollen in Ruhe gelassen werden, um so schöner entwickeln sich diese edlen Waldpflanzen.

Echinacea (7) - Roter Sonnenhut

Thumbnail Echinacea Dem momentanen Modetrend entsprechend eine sehr beliebte Staude für das Beet, aber auch für Prärien und Steppensituationen, vollsonnige Lagen. Bei den züchterisch verbesserten Sorten sind eindrucksvolle Farben entstanden. Über ihren Gartenwert bzw. ihre Dauerhaftigkeit sind bei den Sorten die unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht worden. Hier ist längst nicht alles Gold, was glänzt, jedes Jahr kommen neue Sorten auf den Markt, alte verschwinden wieder, obgleich sie besser als so manche neuere Sorte waren! Wir weigern uns daher, dieser Sortenflut hinterherzurennen und bieten Ihnen nur einige bewährte Sorten an. Diese bewährten sich innerhalb der desaströsen Staudensichtung sehr gut. Da es sich bei den meisten um registrierte, also geschützte Sorten handelt, sind wir gezwungen, Jungpflanzen zuzukaufen, daher auch der höhere Preis. Die meisten Arten und Sorten schätzen einen eher leichten, lehmig-sandigen Boden. Alle unseren Echinacea befinden sich in 11cm-Töpfen.

Echinops (2) - Kugeldistel

Thumbnail Echinops Anspruchslose Stauden für sonnige und eher trockene Lagen. Am richtigen Standort können die Kugeldisteln sehr dauerhaft und dekorativ sein.

Ellisiophyllum (1) - Taiwanesische Schattenblume

Anspruchsloser Dauerblüher aus den Bergen Taiwans.

Eomecon (1) - Schneemohn

Thumbnail Eomecon Thumbnail Eomecon Wunderschöne Pflanzenerscheinung für den Schattengarten! Besonders eindrucksvoll entwickelt sich der Schneemohn zwischen Funkien, deren Lücken er mit seinen Ausläufern schließt.

Epilobium (3) - Weidenröschen

Thumbnail Epilobium Eine artenreiche Gattung mit alpinen Vertretern, einjährigen Pflanzen und ausdauernden Stauden, sowie sehr niedere und hohe Arten. Die folgenden beiden Sorten kennt man vor allem aus englischen Mixed Borders, wo sie sich als Beetstauden großer Beliebtheit erfreuen. Aber auch vor und zwischen Gehölzen und historischen Strauchrosen können wir mit ihnen wunderbare Bilder schaffen.

Epimedium (37) - Elfenblume

Thumbnail Epimedium Thumbnail Epimedium Thumbnail Epimedium Diese im eingewachsenen Zustand äußerst robusten Stauden erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, sei es als profaner Bodendecker oder als seltenes Sammlerobjekt. Die Bodendecker unter ihnen können sich sogar gegen ärgste Wurzelunkräuter durchsetzen! Manche seltene Elfenblume besitzt traumhafte Blüten, die uns erst aus näherer Betrachtung ihre Schönheit offenbart.

Das alte Blattwerk wird im zeitigen Frühjahr noch vor Erscheinen der Blütenrispen abgeschnitten. So kommen die neuen Blütenrispen wesentlich besser zur Geltung!

Wir unterscheiden prinzipiell zwischen horstig wachsenden und ausläuferbildenden Elfenblumen. Das Zentrum ihrer Verbreitung liegt in China, wo auch die meisten Neueinführungen herkommen.

Ganz so “über den Daumen“ erklärt: Die europäischen Arten möchten lehmig-humosen Boden, wobei der Kalkanteil keine sehr große Rolle spielt. Alle Asiaten der Gattung verlangen dagegen eher „säuerlich-humose“ Kulturbedingungen, sowie einen kühlen, gut beschatteten Standort.

Leider mussten wir im vorletzten Katastrophenwinter etliche Seltenheiten einbüßen, darum sind einige Positionen derzeit nur eingeschränkt oder überhaupt nicht verfügbar! Eine Elfenblume im Topf ist nicht dieselbe vollkommen winterharte Elfenblume, wie wenn sie ausgepflanzt ist!

Epipactis (1) - Sumpfständel

Eine der bekanntesten einheimischen Erdorchideen, die nach einer Einwachsphase im Garten problemlos gedeiht, und dies nicht nur an feuchten Stellen im Garten!

Equisetum (2) - hyemale var. camtschaticum, Riesenschachtelhalm

Wenn diese Pflanzen am richtigen Standort stehen, dann geben sie ein archaisch anmutendes Bild ab! Der Schachtelhalm allegemein gehört ja zu jenen Pflanzen, die schon im Erdzeitalter Karbon die Welt als Bäume besiedelten.

Eranthis (2) - Winterling

Thumbnail Eranthis Thumbnail Eranthis Der beliebte Winterling ist neben den Schneeglöckchen einer unserer frühesten Blütenpflanzen im Garten! Auch beim Winterling sind mit der Zeit einige Sorten selektiert worden, welche sich mehr oder weniger unterscheiden. Die gefüllt blühenden Typen sind immer selten, da diese durch Teilung vermehrt werden und ihr Zuwachs eher sehr bescheiden ist. Bei den anderen Sorten wie 'Grünling' oder 'Schwefelglanz' handelt es sich streng genommen um Samensorten, wo zwar ein Großteil farblich echt fällt, diese aber keine geklonten Typen sind.

Wir haben noch einige andere Sorten in Kultur, von denen in der Gärtnerei Einzelstücke abgegeben werden.

Eriophyllum (1) - Wolliges Wollblatt

Thumbnail Eriophyllum Eine aus Kanada und den westlichen Vereinigten Staaten stammende, anspruchslose Staude für trockene Gärten.

Eryngium (7) - Mannstreu, Edeldistel

Thumbnail Eryngium Thumbnail Eryngium Eine vielgestaltige und sehr vielseitig verwendbare Gattung, die am richtigen Standort sehr ausdauernd sein kann. Volle Sonne, teils mineralischer, aber nicht armer Boden.

Erythronium (6) - Forellenlilie, Hundszahn

Liebliche Frühlingsblüher, die unter Gehölzen im frischen Humus willig gedeihen und sich dort von selbst vermehren, wenn sie regelmäßig mit Kompostgaben versorgt werden und nicht zu trocken stehen. Ein leicht saurer Oberboden sagt den meisten Arten zu.

Eupatorium (3) - Wasserdost

Thumbnail Eupatorium Thumbnail Eupatorium Thumbnail Eupatorium Unempfindliche Großstauden für frische bis feuchte, nährstoffreiche Böden. Die lange und späte Blütezeit macht dies Stauden zu auffälligen Elementen in jeder üppigen Staudenpflanzung. Sie verlangen alle einen vollsonnigen Standort. Alle unsere Verkaufspflanzen befinden sich in 11cm-Töpfen.

Euphorbia (17) - Wolfsmilch

Thumbnail Euphorbia Thumbnail Euphorbia Thumbnail Euphorbia Thumbnail Euphorbia Thumbnail Euphorbia Thumbnail Euphorbia Eine Gattung, die in unseren Gärten leider immer noch unterrepräsentiert ist! Besonders die hohen Arten sind gute Strukturbilder in den unterschiedlichsten Gartenzonen, die verschiedentlich kombiniert werden können, sei es nun zu Rittersporn, Nepeta oder Artemisia, aber auch mit Iris und Papaver, je nach Art des Lebensbereiches. Viele Wolfsmilcharten besitzen überdies eine herrliche Herbstfärbung! Die Mittelmeerwolfsmilch sollten geschützt an eine südwärts gerichtete Hausmauer gepflanzt werden, da sie nur dort am schönsten entwickeln.

Fagopyrum (1) - Buchweizen

Thumbnail Fagopyrum Hervorragender Dauerblüher für vielerlei Stellen im Garten. Charakteristisch sind die spateligen Blättchen. Die Früchte des einjährigen Buchweizens werden zu Graupen verarbeitet.

Filipendula (7) - Spierstaude

Diese bekannten Stauden feuchter und trockener Wiesen sind anspruchslos und blühen obendrein lange. Teichränder, aber auch trockene Freiflächen.

Foeniculum (1) - Fenchel

Die filigrane Gestalt mit dem feinen, broncefarbigen Blattwerk ist es, was die meisten Gartenliebhaber am Fenchel so faszinierend finden. Neigt zur Selbstaussaat. In der Nachkommenschaft können grünblättrige Individuen vorhanden sein.

Francoa (1) - Brautkranz, Andenschaumblüte

Eine Staudengattung aus Chile. Wächst dort an felsigen Gestaden in Humustaschen.

Fritillaria (3) - Fritillaria, Schachbrettblume

Große Zwiebelpflanzengattung mit teils anspruchsvollen Vertretern für die unterschiedlichsten Bereiche des Gartens. Am bekanntesten ist unsere einheimische Schachbrettblume oder die Kaiserkrone der Bauerngärten.

Fuchsia (4) - Freilandfuchsie

Auch für unseren Klimabereich gibt es ausreichend winterharte Fuchsien! Lediglich ein Anhäufeln oder einen leichten Reisigschutz sollte man ihnen angedeihen lassen, besonders im ersten Pflanzenjahr. Schön zu Funkien und anderen Halbschattenstauden. In wintermilden Gebieten können sie zu stattlichen Exemplaren heranwachsen. Voraussetzung ist ein lehmig-humoser Boden, welcher nie ganz austrocknet.

Gaillardia (1) - Kokardenblume

Anspruchslose Dauerblüher, die aber einen trockenen Standort lieben. Wir besitzen die "Urform", deren Samen in den Rocky Mountains gesammelt wurde und die wir nun selbst durch Aussaat weitervermehren!

Galanthus (36) - Schneeglöckchen

Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Die Schneeglöckchen sind für uns alle zum Symbol des Vorfrühlings geworden! Und sie wurden zu einer Art Hype, ähnlich der "Tulpomanie" damals in Holland. Es sind inzwischen mehr als Tausend Sorten entstanden, zugegebenermaßen etliche mit nur geringem Unterschied, so dass man oberflächlich betrachtet automatisch nach dem Sinn und Zweck dieses Unterfangens fragt. Der Riesenboom scheint zumindest in England den Zenit schon erreicht zu haben. Dort finden jährlich gleich mehrere "Galanthus-Gala“ und diverse Snowdrops"-Treffen statt, wo sich viele Galanthophile aus aller Welt treffen. Wir begannen vor 20 Jahren mit dem Aufbau einer Sammlung, durch ein zufälliges Geschenk mehrerer Sorten von guten Freunden. Inzwischen stehen hier rund 350 Arten und Sorten, es war ein sehr kostspieliges und langwieriges Unterfangen! Viele der Sorten besitzen einen extrem langsamen Zuwachs und so dauert es viele Jahre, bis man an einen Verkauf denken kann. Schneeglöckchen zu sammeln ist ein überaus spannendes und reizvolles Hobby, immerhin sind sie unsere ersten strahlenden Vorfrühlingsboten! Und die Unterschiede zeigen sich jedem aufmerksamen, detailverliebten Betrachter, wobei er auch einmal unter das Röckchen schauen darf!

Schneeglöckchen-Horste sollte man je nach Sorte etwa alle drei bis vier Jahre teilen und umsetzen, so dass diese vital bleiben und nicht abbauen. Lichter Halbschatten in lehmig-sandiger Gartenerde, am besten unter Haseln, zusammen mit Lenzrosen, Cyclamen etc. Die angebotenen Arten und Sorten werden ausschließlich “In the Green“ verschickt, d.h. zu unserer Hauptversandzeit von März bis etwa Anfang Mai, eingeschlagen in Moos.

Im zeitigen Frühjahr werden in der Gärtnerei noch viele weitere, seltene Sorten in limitierten Exemplaren verkauft, die wir hier im Webshop natürlich nicht veröffentlichen. Es lohnt sich also auf jeden Fall, persönlich bei uns hereinzuschauen!

Erwähnt werden muss auch, dass auch die hier angeführten Sorten nicht in unbegrenzter Anzahl verfügbar sind, denn manche Schneeglöckchensorten wachsen ähnlich langsam wie Pfingstrosen oder Leberblümchen. Sie lassen sich zum Glück nicht im Labor zur Massenware vermehren, darum werden manche Sorten noch ewig selten bleiben!

Nach erfolgter Vermehrung werden alle verfügbaren Sorten hier im Webshop angezeigt und können bequem bestellt werden. Listen aus dem Vorjahr gelten nicht mehr. Lieferung, solange Vorrat reicht! Richten sie sich bitte nach unserer Startseite, wo Sie über alle Neuigkeiten informiert werden. Wir werden uns bemühen, die Verfügbarkeit immer genau zu dokumentieren!

Aber am lohnenswertesten wird es für Sie trotzdem sein, wenn Sie uns einmal zur Schneeglöckchenblüte besuchen, denn allein im Schaugarten ist der Anblick sehenswert!

Galega (3) - Geißraute

Thumbnail Galega Thumbnail Galega Diese Gattung führt bei uns noch so richtig ein Schattendasein. Warum? Wahrscheinlich, weil diese Schmetterlingsblütler als Dauerblüher immer noch zu unbekannt sind. Wenn Sie genug Platz haben, dann entwickeln sie sich zu sehr ansehnlichen Pflanzen. Die Blütenstände erinnern an kleine Lupinen! Es sind wahre "Dauerhelden", die in einer "Mixed Border" richtig gut aufgehoben sind.

Gaura (3) - Prachtkerze

Am Beispiel Gaura kann ersichtlich werden, ob eine Selektion neben etlichen schon bestehenden Sorten noch Sinn macht! Frau Höllinger aus Leonding gab mir eines Tages etliche Sämlinge einer Absaat von Gaura ’Siskiyou Pink‘. Diese pflanzte ich für zwei Jahre probehalber auf und es entstanden mehrere gut winterharte Typen daraus. Die anderen beiden heißen “Stern“ in Serbokroatisch und Aztekisch, benannt nach den Kindern meiner Cousine. Sonnig, trocken, durchlässig.

Geranium (116) - Storchschnabel

Thumbnail Geranium Thumbnail Geranium Thumbnail Geranium Thumbnail Geranium Thumbnail Geranium Thumbnail Geranium Thumbnail Geranium Diese für jeden Gartenbesitzer zweckfüllende, aber auch reizvolle Gattung ist nicht nur unersetzlich, sondern auch vielseitig verwendbar, dekorativ und dauerhaft! Eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind anspruchslos, viele decken den Boden sehr gut, haben daher eine Funktion der so vielgepriesener Pflegeleichtigkeit. Viele Geraniumsorten sind aber überdies hinaus sehr wertvolle Rabattenstauden!

Die niedrigen Arten und Sorten, so wie z.B. G. cinereum und G.dalmaticum können in Steingärten, Dachgärten und Trögen in sonniger, trockener Lage gepflanzt werden. Die meisten anderen schätzen einen eher halbschattigen Standort und wachsen in jedem normalen Gartenboden. Bei den bodendeckenden, rhizombildenden Arten benötigt man zwischen 5 und 7 Pflanzen/ qm. Diese Pflanzdichte trägt dazu bei, daß bei normaler Bodenqualität eine Fläche nach 2 Jahren zugewachsen ist. Die meisten aller Storchenschnäbel blühen von Mai bis Anfang Juli, einige remontieren im Herbst oder sind nahezu Dauerblüher. Ständig kommen weitere Neuzüchtungen hinzu (derzeit sind etwa 700 Sorten weltweit in Kultur). Das Sortiment ist aber im Vergleich zu Iris, Rosen oder Taglilien immer noch übersichtlich und die Möglichkeiten bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Ganz besonders gefragt sind heutzutage jene dauerblühenden und standfesten Geranium, die keinen Mehltau bekommen und obendrein eine schöne Herbstfärbung aufweisen.

Wir haben nach vielen Jahren des Sammelns und Sichtens unser Sortiment aus Gründen der Rationalität in letzter Zeit wieder reduziert, da wir finden, dass es beispielsweise keinen Sinn macht, über 20 ähnlich aussehende, blaue Beetgeranium zu vermehren und anzubieten. Der letzte Katastrophenwinter hat überdies hinaus seinen Beitrag geliefert, in dem etliche Sorten im Topf das Zeitliche segneten, obgleich sie ausgepflanzt absolut hart sind. So sind uns von über 20 Geranium-phaeum-Sorten lediglich eine Handvoll übrig geblieben!

Geum (11) - Nelkenwurz

Thumbnail Geum Anspruchslose Stauden für frische Böden in Sonne und halbschattige Lagen. Wenn sie nach Jahren mit dem Blühen nachlassen, sollten sie aufgenommen und geteilt werden. Bislang galten Nelkenwurz eher als altmodisch, in letzter Zeit werden sie aber wieder "in"!

Gillenia (3) - Dreiblattspiere, Rosenspiere

Thumbnail Gillenia Thumbnail Gillenia Thumbnail Gillenia Langlebige Stauden, welche mit den Jahren immer schöner werden und die ich gerne als "Schleierkräuter des Schattens" bezeichne. Der beste Standort ist der lichte Halbschatten.

Glaucidium (1) - Waldmohn

Eine der begehrtesten Staudenraritäten stammt aus den japanischen Bergwäldern. Die traumhaft großen, weißen bis dunkelblauen Blüten stehen über sehr dekorativen, breiten, eingeschnittenen Blättern. Im Frühjahr beim Austrieb unbedingt auf die Schnecken aufpassen!

Glaucium (1) - Hornmohn

Kleine Gattung, die auffällige Blüten besitzt und noch dazu attraktive Blattrosetten. Trockene, sonnige Standorte.

Glechoma (2) - Gundelrebe

Bekannte einheimische Waldpflanze, die im Garten einen hervorragenden Bodendecker abgibt.

Goniolimon (1) - Strandflieder

Dieser Vertreter stammt aus Zentralasien und ist im Allgemeinen sehr trockenheitsresistent. Ideal für Kiesgärten.

Gunnera (1) - Riesenblatt, Schaublatt

Thumbnail Gunnera Vielgestaltige Gattung aus Südamerika, die winzige Arten beinhaltet, als auch wahre Monster! Viele davon sind nur in milden Klimaten winterhart.

Gypsophila (2) - Schleierkraut

Thumbnail Gypsophila Reichblühende Selektion, allseits bekannt und beliebt. Besonders schön auf Trockenmauern und in Kiesgärten, aber auch zwischen Rosen.

Hacquetia (1) - Schaftdolde

Zierliche und geheimnisvolle Waldstaude aus dem illyrischen Raum (Slowenien, Kärnten, Kroatien). Ältere Horste sind im Vorfrühling eine Augenweide! Die zarten, grünlichgelben Hochblätter wirken wie eine Blüte, obgleich diese unscheinbar sind und sich in der Mitte der Blüte befinden. Ein naturbelassener Standort in frischem Humusboden führt dazu, dass Sie bald stolzer Besitzer von kräftigen Horsten sind. Sehr nett in Verbindung mit Zwergranunkeln und Helleboren!

Helenium (18) - Sonnenbraut

Thumbnail Helenium Thumbnail Helenium Thumbnail Helenium Thumbnail Helenium Ursprünglich waren sie echte Sonnenkinder der Prärie. Im Laufe der Zeit wurden Helenium züchterich veredelt und damit wurden sie unverzichtbar für jedes Staudenbeet. Sie benötigen einen guten Gartenboden, welcher aber wenig Staunässe aufweisen sollte. Hier hat sich in letzter Zeit züchterisch enorm viel getan. Besonders Uwe Peglow aus dem Berliner Umfeld hat einige Sorten ausgelesen, in denen wir eine große Zukunft sehen, aber auch andere Züchter aus den Niederlanden und Deutschland! Helenium gehören zu den klassischen Beetstauden, man kann einfach nur begeistert über deren Farbenspiel und Langblütigkeit sein! Nach der Blüte sollten deren Stängel alsbald bodeneben heruntergeschnitten werden. Sichtbares Zeichen für den richtigen Zeitpunkt des Abschneidens ist der rosettenartige Austrieb der neuen Blätter an der Basis. Es existieren Sorten, die in Gruppen wirkungsvoll sind, aber auch hohe Hintergrundsorten. Lassen Sie sich vom Farbspiel der Sonnenbräute begeistern!

Helianthus (14) - Sonnenblume

Thumbnail Helianthus Thumbnail Helianthus Thumbnail Helianthus Thumbnail Helianthus Thumbnail Helianthus Staudensonnenblumen sind dominant in ihrer Erscheinung und mehr als nur gewöhnliche Prachtstauden! Sie sollten daher im Garten akzentuiert eingesetzt werden, damit sie auch zur Geltung kommen. Außerdem benötigen Staudensonnenblumen einiges an Platz, um sich voll entfalten zu können.

Der klassische Pflanzplatz befindet sich entlang eines Holzzaunes, einzeln als Solitärstaude im Rasen oder aber wesentlich zahlreicher im Präriegarten. Staudensonnenblumen können eine Gartenszenerie ganz entscheidend aufwerten!

Alle unsere Sonnenblumen befinden sich im 11cm-Topf und sind daher kräftige Verkaufspflanzen!

Heliopsis (4) - Sonnenauge

Das Sonnenauge ist in vielen Gärten eine eingeführte und altbekannte Staude, in Österreich meist als H. scabra var. patula verbreitet. Viele der bekannten Sorten können nur dann erfolgreich erhalten werden, wenn sie nach der Blüte konsequent abgeschnitten werden, dadurch wird eine unerwüschte Aussaat verhindert. Trockener, sonniger Standort in gutem Boden. Heliopsis können auch in submediterranen Gegenden gepflanzt werden. Alle befinden sich in 11cm-Töpfen.

Helleborus (14) - Nieswurz, Christrose, Schneerose, Lenzrose

Thumbnail Helleborus Thumbnail Helleborus Thumbnail Helleborus Thumbnail Helleborus Thumbnail Helleborus Sehr beliebte Halbschattenstauden für das Frühlingsbeet. Sie blühen bereits sehr zeitig, zusammen mit anderen Frühlingsgeophyten. Was alle Schneerosen möchten, sind halbschattige Plätze unter Gehölzen, damit sie lange ungestört wachsen können. Für ein gesundes Gedeihen ist kalkhaltiger Laubhumusboden unerlässlich! Im Angebot befinden sich auch einige Wildarten, bei denen es sich entweder um Teilpflanzen von reinen Mutterpflanzen handelt oder um Sämlingsnachzuchten. Die Helleborus-Wildarten sind reine Liebhaberpflanzen, welche langsam wachsen, aber großen Charme besitzen und etwas Besonderes in den Gärten sind.

Helonias (1) - Sumpfnelke

In der Natur ist die Sumpfnelke selten geworden. Sie besticht mit ihren orchideenähnlichen Blütenschäften.

Hemerocallis (103) - Taglilie

Thumbnail Hemerocallis Thumbnail Hemerocallis Thumbnail Hemerocallis Thumbnail Hemerocallis Uns stehen mit den Taglilien eine der wertvollsten und ausdauerndsten Staudengattung zur Verfügung. Die Farbskala reicht inzwischen von zarten Pastelltönen bis zum begehrten Dunkelrot, von fast weiß bis nahezu schwarz, es gibt geäugte, gerüschte und gefüllte Taglilien, klein- und großblumige Sorten. Unsere Beete können wir daher mit kräftigen Eyecatch-Effekten aufleben lassen, vergessen Sie aber nie auch auf die zarten Töne! Sie vermitteln und verbinden bekanntlich wunderbar. Unser Sortiment ist rasant angewachsen, wobei wir sehr großen Wert auch auf hiesige, bodenständige und daher gesunde Züchtungen legen. Einer der hierzulande erfolgreichen Züchter ist Franz Erbler, der “Zöhrmüller“ aus Pfarrkirchen bei Bad Hall, von dessen Sorten wir inzwischen etliche anbieten. Hemerocallis möchten einen vollsonnigen bis leicht beschatteten Standort in guten Böden. Einmal eingewachsen können sie bis zu 15 Jahre am selben Ort stehenbleiben. Als Begleitstauden eignen sich Prachtstauden wie Rittersporn, Eisenhut, Pfingstrosen und Phlox, aber auch Gräser und züchterisch wenig beeinflusste Wildstauden. Die Verwendung der Taglilien beschränkt sich nicht allein als Beetstaude, sondern kann ohne weiteres auch auf offenen Freiflächen in frischen Böden oder an Gehölzrändern erfolgen.

Hepatica (6) - Leberblümchen

Liebenswerte Vorfrühlingsblüher. Alle Leberblümchen gedeihen um so prächtiger, je länger sie ungestört stehenbleiben. Ein leicht beschatteter Standort und Laubhumusboden, der ruhig etwas lehmhaltig sein kann, sagt ihnen am meisten zu.

Hesperis (1) - Mondviole

Der Duft ist geradezu berauschend! Nach der Blüte unbedingt zurückschneiden, damit sich die Pflanzen wieder kräftig bestocken. Normaler Gartenboden in voller Sonne.

Heterotheca (1) - Präriegoldaster

Unverwüstliche und gesunde Staudengattung aus der nordamerikanischen Prärie.

Heuchera (10) - Purpurglöckchen

Thumbnail Heuchera Thumbnail Heuchera Thumbnail Heuchera Thumbnail Heuchera Thumbnail Heuchera Sehr vielseitig verwendbare Gattung, deren Popularität in den letzten Jahren durch etliche, neue Sorten stark zugenommen hat. Einige Arten und Sorten sind sonnenverträglicher als vielfach angenommen. Im Allgemeinen aber schätzen Purpurglöckchen den Halbschatten in jedem normalem Gartenboden. Schöne Gruppenstaude, vor Funkien oder zwischen Geranium, neuerdings werden sie auch auf Gräbern oder in Balkonkistchen gepflanzt. Besonders wertvoll sind Heuchera auch in der kalten Jahreszeit, in schneelosen Winter, wo ihre Blatthorste teilweise ein metallisches Aussehen haben. Alle angebotenen Sorten befinden sich in 11cm-Containern. Einige niedere alpine Arten werden auch unter der Rubrik "Steingartenstauden" geführt.

Hosta (110) - Funkie, Herzlilie

Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Sehr langlebige Stauden, geradezu ein Muß für jeden Garten! Auffallend gefärbte (panaschierte) Blätter vieler Sorten tragen dazu bei, "Paukenschläge" und Akzente in eine Pflanzung zu setzen. Die kleineren oder halbhohen Arten und Sorten eignen sich hervorragend als Randbepflanzung und sind auch für Tröge zu gebrauchen. Echte Zwergfunkien (unter 20 cm Höhe) finden als Sammlerobjekte bei Bonsailiebhabern Anklang oder können in halbschattig gelegenen Steingärten, in Töpfen oder Trögen untergebracht werden. Funkien gehören mit großem Abstand zu den langlebigsten Stauden, wenn sie einen nahrhaften, frischen, lehmig-humosen Gartenboden bekommen! Der Standort sollte windgeschützt und leicht beschattet sein. Sehr schön wirken manche Hosta auch neben Gewässern, wobei sie bei feuchtem Fuß wesentlich mehr Sonne vertragen können. Wir gehören zwar nicht zu jenen Hosta-Spezialisten, die die neuesten Neuheiten feilbieten, können jedoch mit einem breiten Sortiment an neuen und älteren Sorten gut mithalten. Bis auf wenige neuere Sorten gelangen durchweg mehrtriebige Pflanzen zum Verkauf. Hosta erfreuen sich besonders in den USA und Großbritannien einer anhaltenden Popularität, doch auch bei uns haben sie inzwischen große Akzeptanz der vielen Gartenliebhabern gefunden. Lassen Sie sich also nicht durch Schnecken abhalten, Funkien zu pflanzen, sondern tun Sie etwas gegen diese Mollusken! Eine schneckenresistente Hosta gibt es zwar nicht, jedoch durchaus Sorten, die sie weniger schätzen. Halten Sie sich immer vor Augen, das es genug andere Stauden gibt, die von Schnecken noch wesentlich mehr geschätzt werden! Ist dies nicht wenigstens ein schwacher Trost? Ansonsten orientieren Sie sich an der Schneeglöckchenblüte, spätestens ab März sollte der ganze Garten mit Feramol abgestreut werden!

Hydrophyllum (2) - Hydrophyllaceae

Sehr ansprechende und ungewöhnliche Schattenstauden, die völlig anspruchslos sind und nebenbei hervorragende Blattschmuckstauden abgeben. Bei vielen Gartenliebhabern noch vollkommen unbekannt! Jeder humose Boden im Halbschatten. Unsere Verkaufspflanzen befinden sich in 11cm-Töpfen.

Hylomecon (2) - Japanischer Scheinmohn, Waldmohn

Anspruchslose Waldstauden mit gelben Blüten. Gedeihen in jedem frischen Boden, also dort, wo der Boden lehmig-humos ist und ständig etwas Feuchtigkeit besitzt. Besonders hübsch sind diese herrlichen Frühlingsblüher zwischen Funkien und anderen Schattenstauden.

Hyssopus (5) - Ysop

Der Ysop ist auf dem besten Weg, sich neben der Eigenschaft des guten Küchenkrautes auch als wertvolle Begleitstaude zu etablieren. Sehr dauerhauft in Verbindung mit leichten Böden auf trockenen Freiflächen, Kiesgärten etc, also zu Lavendel und Co. Ausgezeichnete Bienenweide!

Ipheion (5) - Sternblume

Ausreichend winterharte Zwiebelstauden aus Südamerika, in den unterschiedlichsten Farben! Alle verlangen einen nicht zu trockenen, aber sehr sonnigen Standort. Wirkungsvoll vor Gehölzen oder am Fuße von Steingärten. Durch den zeitigen, leichten Rückschnitt der Blätter im Frühling präsentieren sich diese reizenden Zwiebelpflanzen wesentlich besser!

Iris (44) - Schwertlilie

Thumbnail Iris Schwertlilien hat der Mensch immer schon bewundert und ihre exotisch wirkenden Blüten verehrt. Auch heute noch finden wir alte Schwertliliensorten in Schlossgärten und auf Gräbern fast überall im Mittelmeerraum und besonders im Orient. Außerordentlich vielgestaltige Gattung, deren wunderschöne Blüten in keinem Garten fehlen dürfen. So vielseitig die Gattung ist, so unterschiedlich sind auch ihre Ansprüche. Der Vollständigkeit halber sind hier auch die Zwergiris für trockene Steingärten mitangeführt. Von den Bartiris sind weltweit über 60.000 Sorten bekannt, damit gehören sie zu den umfangreichsten Staudengattungen überhaupt.

Isatis (1) - Färberwaid, Färberwau

Leider eine sehr wenig verbreitete Gattung, die von Europa bis Mittelasien vorkommt. Willkommenes Beiwerk!

Isodon (6) - Chinesische Buschnessel

Thumbnail Isodon Wertvolle Herbstblüher für halbschattige Beete mit einer hervorragenden Fernwirkung. Leider ist die Nomenklatur der Gattung noch etwas verworren, man findet die unterschiedlichsten Angaben. Wir richteten uns nach der Flora von China. Hoffentlich ist dies der Weisheit letzter Schluss!

Isopyron (1) - Muschelblümchen

Thumbnail Isopyron Zarte Kleinstaude aus dem Südalpenraum, welche in einigen Teilen Österreichs heimisch ist.

Jaborosa (1) - Schatten-Engelstrompete

Thumbnail Jaborosa Und wieder eine südamerikanische Staude, die an geschützten Lagen im Halbschatten winterhart ist. Rhizombildend, deckt kleine Flächen problemlos zu.

Jeffersonia (1) - Berberidaceae

Kleine Gattung aus Nordamerika, typische Humussiedler für den Schatten. Sich langsam etablierend, aber dann sehr ausdauernd!

Kalimeris (7) - Sibirische Buschaster

Thumbnail Kalimeris Thumbnail Kalimeris Thumbnail Kalimeris Thumbnail Kalimeris Wenn eine Asternverwandtschaft reichblühend und gesund ist, dann sind es die Sibirischen Buschastern, allgemein auch als Schönastern bekannt! Hervorragende Füllstauden für Beete, Border und besonders auf schlechten Böden an Zäunen und vor dunklen Gehölzen. Außerdem blühen sie zu Zeiten, wo noch kaum Asternblüten vorhanden sind. So wurden sie zu wertvollen Begleitstauden für allerlei Beetstauden, wie Taglilien und Rittersporn.

Kirengeshoma (1) - Wachsglocke

Thumbnail Kirengeshoma Thumbnail Kirengeshoma Thumbnail Kirengeshoma Stattliche, japanische Waldpflanze. Voraussetzung für eine gedeihliche Entwicklung ist ein kühler Standort, welcher einen nährstoffreichen, leicht säuerlichen und frischen Humusboden aufweist. Dann entwickelt sich diese Staude zur ungeahnten Schönheit und erreicht einen stattlichen Umfang.

Klasea (1) - Zwitterscharte

Diese Gattung lief früher auch unter der Gattung Seratula. Distelähnliche Blüten.

Knautia (1) - Witwenblume

Thumbnail Knautia Inzwischen weitum bekannte und beliebte Staude, die mit ihren dunkelweinroten Skabiosenblüten jedem Beet das gewisse Etwas verleiht. Sie schätzt einen eher leichten Boden. Kann sich sogar selbst aussäen.

Kniphofia (6) - Fackellilie

Die Fackellilien sind exotisch anmutende Stauden, von denen es eine stattliche Anzahl an Sorten gibt. Nicht alle sind bei uns ausreichend winterhart, es kommt auf die Artenabstammung und die Kreuzungspartner an. Wir bieten Ihnen eine Handvoll bewährter Sorten, die in jedem Garten Freude bereiten. Wichtig ist ein warmer, vollsonniger Standort in einem durchlässigen, nährstoffreichem Gartenboden. Nicht zu trocken pflanzen!

Kochia (1) - Sommerzypresse

Ausdauernde, sehr seltene Steppenpflanze, welche auch im Nordosten Österreichs vorkommt. Bildet halbstrauchige Kissen. Für den Sammler von botanischen Besonderheiten.

Krascheninnikovia (1) - Hornmelde

Äußerst seltene Steppenpflanze aus Zentralasien, die eine ihrer westlichsten Verbreitung im östlichen Niederösterreich besitzt. Dünne, silbrig graue Blättchen, halbstrauchiger Wuchs. Diese botanische Rarität erinnert entfernt an einen locker wachsenden Lavendel. Eine Pflanze für den Sammler und Liebhaber botanischer Seltenheiten.

Lamium (4) - Nessel

Unverzichtbare Stauden für halbschattige Stellen in frischem Humusboden.

Lathyrus (1) - Platterbse

Besonders wertvoll ist diese Gattung deswegen, da am richtigen Standort sehr ausdauernd!

Lavandula (5) - Lavendel

Thumbnail Lavandula Lavendel dient uns nicht nur als Mottenkraut für den Wäscheschrank, sondern ist im Garten vor allem als Einfassungspflanze und als mediterrane Begleitpflanze willkommen. Lavendel zählt ja eigentlich zu den Gehölzen! Weniger geeignet ist der Lavendel hingegen als Begleiter in Rosenbeeten, da er dort viel zu nährstoffreichen Boden vorfindet. Lavendel dagegen liebt es eher steinreich und mineralisch! Und deswegen kann er in guten Böden im Herbst nicht genügend ausreifen und wintert in unseren Gefilden gerne aus. Dieses Ammenmärchen "Lavendel zu Rosen" schrieb in den letzten 40 Jahren eine Zeitung von der anderen ab und es hält sich immer noch hartnäckig in vielen Köpfen! Und die Läuse? Ungefähr drei bis fünf weniger! Lieber den Lavendel bei den Rosen weglassen, dafür andere, reichblühende Stauden zu den Rosen pflanzen und dafür die Rosen ausreichend düngen. Den Nützlingen in der Natur Zeit lassen, dann gibt sich das Schädlingsproblem meist von selbst.

Trotzdem brauchen Sie natürlich nicht auf Lavendel verzichten! Volle Sonne und eher leichte, lehmig-sandige Böden, an südseitigen Hauswänden und in Kiesgärten.

Leucanthemella (1) - serotinum

Eine Gattung, die von den Chrysanthemen abgespalten wurde und nun eigenständig ist. Seit jeher eine beliebte Gartenpflanze. Ihre Heimat ist der Balkan.

Leucanthemum (2) - Sommermargerite

Beliebte Stauden, die es in unzähligen Sorten gibt. Nährstoffreicher Gartenboden in voller Sonne. Bildet schnell größere Horste.

Leucojum (3) - Sommer-Märzenbecher

Thumbnail Leucojum Typische Vorfrühlingsblüher, wobei es innerhalb der Gattung auch später blühende Arten gibt.

Leucosceptrum (1) - Schatten-Bärenklau

Thumbnail Leucosceptrum Thumbnail Leucosceptrum Auffällige Neueinführung aus den Wäldern Japans. An schattigen Standorten fällt sie durch ihre quittegelbe Blattfärbung besonders im Frühjahr jedermann auf und kommt gut zur Geltung. Jeder Boden, der nicht zu trocken ist. Starke Pflanzen im 11-cm-Cont.

Ligularia (3) - Greiskraut

Thumbnail Ligularia Von den Greiskräutern existieren viele Arten und Sorten, die viel Platz und einen eher frischen bis feuchten Boden benötigen. Eingewachsene, ältere Exemplare sind stets dekorativ und bieten einen Blickfang im Garten! 11-13cm-Containern.

Lilium (5) - Lilie

Eine artenreiche Gattung! Auffällige Blüten. Da die Lilien eigentlich zu den Blumenzwiebeln gehören, bieten wir Ihnen nur eine geringe Auswahl in Containern an.

Limonium (1) - Strandflieder

Diese Staudengattung ist robust und vielseitig verwendbar, sei es auf Verkehrsinseln oder in Staudenrabatten. Zudem ist Strandflieder eine willkommene und haltbare Schnittstaude.

Linaria (2) - Leinkraut

Eine kurzlebige, aber äußerst liebliche und bei Kunden begehrte Staude in den Farben von Lila bis Ocker und Weiß. Lassen Sie sich überraschen!

Linum (1) - Lein

Artenreiche Gattung, die besonders im Stein- und Kiesgarten Verwendung findet. Die allermeisten schätzen einen eher kargen, mineralischen oder lehmig-sandigen Boden.

Liriope (5) - Schlangenbart

Langlebige, grasartige, wintergrüne Gartenstauden für den Halbschatten, die mit der Zeit ansehnliche, dichte Büsche bilden und somit eine hervorragende Bodendecke abgeben. Leicht sauren Humus. Flächendecker unter tief wurzelnden Gehölzen wie Buchen und Eichen. Wertvoll durch die späte Blütezeit.

Starke Pflanzen in 11cm-Containern.

Lithophragma (1) - Saxifragaceae

Thumbnail Lithophragma Zierliche Schattenstaude aus den Wäldern Nordamerikas. Kleine, geteilte Blättchen, die Blüten sitzen an zarten Stängeln. Zieht bald nach der Blüte ein. Nicht sehr häufig in den Gärten zu finden, ist aber anspruchslos und blüht willig jedes Jahr. Die einzige Gefahr, sie zu verlieren, ist das Aushacken der kleinen Knöllchen.

Lobelia (5) - Lobelie

Viele der bekannten Vertreter dieser Gattung sind bei uns nicht ausreichend winterhart und werden daher einjährig gezogen, die Ausnahmen sind Arten wie L. syphilitica und L. sessiliflora. In Kanada wurden einige auffällige Sorten ausgelesen, die auch in unseren Breiten ausreichend winterhart sind. Diese Sorten sind durch Mehrfachkreuzungen entstanden. Einige Kunden haben uns die Winterhärte bestätigt, in dem sie berichteten, dass diese exotisch wirkenden Stauden die letzten Winter in Oberösterreich tadellos überstanden haben. Frischer, guter Boden in voller Sonne, also ja nicht zu trocken pflanzen! Ein Rückschnitt bewirkt, dass sie von neuem blühen. Sehr schön an Teichrändern, aber auch in Staudenrabatten.

Lysimachia (8) - Felberich

Thumbnail Lysimachia Wertvolle und anspruchslose Stauden, die sowohl in der gemischten Staudenrabatte, als auch in Wiesensituationen und an Gewässern gepflanzt werden können. Alle Arten und Sorten für nahrhafte, nicht zu trockenen Böden.

Lythrum (3) - Weiderich

Der Weiderich ist zur Blütezeit eine auffallende Staude. Wächst in jedem nicht zu trockenen Gartenboden. Besonders gelungen kommt der Weiderich an Teichen zur Geltung.

Macleaya (2) - Federmohn

Thumbnail Macleaya Dem Federmohn werden zu Unrecht einige negative Eigenschaften nachgesagt. Zum Beispiel, dass er wuchert. Oder dass er sich nur schwierig in eine Pflanzung integrieren lässt. Beides sind nur Halbwahrheiten. Pflanzen Sie ihn gegen einen dunklen Gehölzhintergrund oder an eine Hauswand, zu seinen Füßen mit einer Gruppe Taglilien und Astern umgeben und Sie bekommen ein harmonisches und auffälliges Gesamtbild. Durch die Konkurrenz oder einer Begrenzung halten sich unerwünschte Ausläufer in Grenzen.

Maianthemum (2) - Schattenblume

Thumbnail Maianthemum Zarte Kleinstauden mit großem Charme! Alle bilden sie im Garten eine dichte Bodendecke. Halbschatten in frischem Boden.

Meconopsis (1) - Scheinmohn, Tibetmohn, Himalaya-Mohn, Blauer Mohn

Thumbnail Meconopsis Ein Klassiker des gesamten Staudenreiches ist der Himalayamohn. Ihn im Garten haben zu wollen, ist ein Traum vieler Staudenliebhaber. Doch um diesen zu erfüllen, sollte man einige Dinge berücksichtigen, ohne diese man eine dauerhafte Kultur ausschließen kann. - Säuerlicher, nährstoffreicher, lehmig-humoser Boden mit leichtem mineralischen Anteil (Quarzsand, Flins) - Kühles Kleinklima in halbschattiger Lage, am besten in der Nähe eines Teiches - Nach der Blüte die Stängel sofort abschneiden, damit sich die Pflanzen gut bestocken - das Wichtigste zum Schluss: Vorsicht Schneckenfutter!

Meehania (2) - Japanische Taubnessel

Fantastischer Laubschlucker, deshalb guter Bodendecker unter Buchen und vielen Sträuchern. Zur Blütezeit durch die blauen Nesselblüten sehr auffällige Waldstaude, die uns immer wieder fasziniert!

Melissa (1) - officinalis

Zitronenmelisse Beliebte und bekannte Gartenstaude, deren Blätter zu einem Tee oder Saft verarbeitet werden kann.

Melittis (3) - Immenblatt

Einheimische Staude, die in ihrer Blütenfarbe außerordentlich variabel ist. Der beste Standort ist der trockene Gehölzrand, zusammen mit der Nieswurz, Mandelwolfsmilch, Buschwindröschen- und Scharbockskrautsorten. Leider nicht ganz einfach in ihrer Vermehrung!

Mertensia (3) - Blauglöckchen

Thumbnail Mertensia Thumbnail Mertensia Die Blauglöckchen sind reine Waldpflanzen für humose, leicht sandige Böden. Im Frühling stechen die leuchtendblauen Wickelblüten ins Gesicht! Nicht zu trockene Humusböden im Schatten. An zusagenden Orten können diese sich selbst aussähen.

Michauxia (1) - Felsenglocke

Fantastische, monocarp wachsende Felsenpflanze aus dem Iran und der Türkei. Bildet im ersten Jahr haarige Rosetten, die dann im Folgejahr die langen Blütenrispen hervorbringen. Zur Blütezeit gehört sie zu den größten Blütenwundern!

Mitchella (1) - Rubiaceae

Thumbnail Mitchella Fantastischer, sehr exklusiver und zarter Bodendecker für kleinere Flächen in sauren Waldböden und unter Rhododendron.

Monarda (23) - Indianernessel

Thumbnail Monarda Thumbnail Monarda Thumbnail Monarda Indianernesseln schätzen einen nahrhaften, nicht zu trockenen Gartenboden bei freiem Stand, möglichst in voller Sonne. Die Mehltauanfälligkeit ist nicht überall gegeben, weil der Mehltaubefall sehr von der Nährstoffversorgung des Bodens und vom lokalen Klima abhängt! Ärgern Sie sich also nicht unnötig, sondern verpflanzen Sie Ihre Indianernesseln spätestens alle drei Jahre regelmäßig in frische, unverbrauchte Böden. Die hohen Sorten sind prima Hintergrundstauden. Bereiten Sie sich einen Tee aus den Blütenblättern der Sorte 'Jacob Cline' zu, in dem Sie diese möglichst in der ärgsten Sommerhitze pflücken!

Beachten Sie auch unsere neue Monarda-Serie, welche wir die Namen aus Mark Twains Klassiker "Tom Sawyer und Huckleberry Finn" gegeben haben. Diese bewährten sich über lange Jahre, in dem sie kaum Mehltau bekommen und neben ihren dunklen Stängel besonders durch ihre Dauerhaftigkeit auffallen. Während man Indianernesseln wie oben beschrieben spätestens alle 3 Jahre verpflanzen sollte, können diese Hybriden auch länger an einem Standort belassen werden, ohne dass die Horste sich schütter zeigen oder auswintern.

Alle Indianernesseln in 11cm-Töpfen, also kräftige Pflanzen!

Morina (1) - Kardendistel

Auffällige Distel für frische, nährstoffreiche Böden. Volle Sonne.

Mukdenia (2) - Ahornblatt

Früher war das Ahornblatt unter dem botanischen Gattungsnamen Aceriphyllum zu finden, dieser Name war wesentlich treffender! Kurz und gut, diese Staude wächst horstig und schätzt einen halbschattigen Standort in lehmig-humosem Boden. Bemerkenswert ist auch ihre orangerote Herbstfärbung! Weiße, sternförmige Blütchen an Rispen.

Myrrhis (1) - Süßdolde

Die Süßdolde kann sowohl als beliebtes Gewürz in Salaten, als auch in naturnahen Pflanzungen Verwendung finden. Ausdauernd und sehr schattenverträglich. Frischer Boden!

Nepeta (18) - Katzenminze

Thumbnail Nepeta Thumbnail Nepeta Thumbnail Nepeta Thumbnail Nepeta Nicht nur durch ihre Anspruchslosigkeit, sondern auch durch deren Vielgestaltigkeit finden sich Möglichkeiten der unterschiedlichsten Verwendung. Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte verlängert zumindest bei den N.-racemosa-Sorten die Blütezeit bis in den Herbst hinein! Eine echte Bereicherung findet ihre Verwendung insbesondere zu Rosen, auf Böschungen und in Kiesbeeten. Wer Katzen im Haus und Garten hat, der sollte möglichst keine N.racemosa-Abkömmlinge verwenden! Einzige Ausnahme ist Nepeta ’Grog’, deren Inhaltssstoffe die Katzen nicht mögen und sie daher in Ruhe lassen! Alle Katzenminzen sind hervorragende Insektenpflanzen!

Nipponanthemum (1) - Japanische Chrysantheme

Hier haben wir es mit einem ausgesprochenem Spätblüher zu tun, der uns von Mitte Oktober bis zum Eintritt von Dauerfrost mit seinen weißen Blüten erfreut! Sonnige Lagen, jeder Gartenboden!

Oenothera (4) - Nachtkerze

Wir besitzen mit den Nachtkerzen sehr anspruchslose Gartenpflanzen, die besonders an sonnigen Stellen Akzente in jedes Staudenbeet setzen. Besonders schön auch die Herbst- und Winterfärbung der Blattrosetten bei manchen Arten. Sonnige Beete, sowie Freiflächen.

Omphalodes (2) - Gedenkemein

Thumbnail Omphalodes Kleine Staudengattung, die aber interessante Arten beherbergt. Meist handelt es sich um bodendeckende Waldpflanzen, andere wiederum können aber auch in größeren Steinanlagen Verwendung finden.

Onopordon (1) - Eselsdistel

Thumbnail Onopordon Eine Distelgattung, welche aus dem östlichen Mittelmeerraum stammt und in unwegsamen Gelände und auf Schuttplätzen wächst. Zur Blütezeit äußerst bizarr!

Ophiopogon (4) - Schlangenbart

Diese an niedrige Gräser erinnernden Stauden entstammen den Gebirgswäldern Ostasiens und können bei uns in schattigen Lagen, in Innenhöfen oder zwischen Rhododendron Verwendung finden, wo sie mit der Zeit geschlossene Bestände bilden, die über viele Jahre bestehen bleiben. Alle Schlangenbärte schätzen humose Böden in halbschattiger Lage.

Origanum (0) - Dost

siehe unter Steingartenstauden, dort sind auch alle Arten und Sorten angeführt, welche in Beetstaudensituationen verwendet werden können.

Ornithogalum (2) - Milchstern

Liebenswerte Zwiebelstauden, welche ideal zum Verwildern sind. Sonne bis Halbschatten, trocken!

Oxalis (0) - acetosella 'Rubra'

Im Gegensatz zur normalen Art besitzt diese Variante auffällige, leuchtend rote Blüten. Guter Bodendecker für Waldpartien.

Pachyphragma (1)

Thumbnail Pachyphragma Viel zu wenig bekannte, wertvolle Staude, eine der ersten Blüten im Jahr, zusammen mit Helleboren, Cyclamen coum und Scharbockskräutern. Verwendung allenorts im Halbschatten, nicht zu trocken.

Pachysandra (1) - Dickanthere

Thumbnail Pachysandra Bei vielen Gartenbesitzern ist das Dickmännchen bekannt, oder auch Dickanthere (Pachysandra terminalis) genannt, ein relativ langweiliger, aber sehr dienlicher Bodendecker. Untenstehend eine Art, welche im Gegensatz zur bekannten Art durch ihren horstartigen Wuchs auffallen. Schöne, langlebige Schattenstaude!

Paeonia (14) - Pfingstrose

Thumbnail Paeonia Wildpfingstrosen besitzen Charme, sie sind selten in Kultur und manche von ihnen langwierig in Vermehrung, alles Faktoren, die einen Staudengärtner herausfordern! Am richtigen Standort im Garten sind die Wildarten der Pfingstrosen äußerst genügsam und ebenso langlebig wie ihre durchzüchteten Schwestern. In der Gärtnerei stehen noch weitere Arten auf dem Mutterpflanzenquartier, die allerdings noch einige Jahre der Vermehrung benötigen. Die unten angebotenen Arten befinden sich alle in 11cm bis 13cm-Containern und können so das ganze Jahr über gepflanzt werden. Im Normalfall sind alle Verkaufsexemplare blühfähig, die 3-jährigen Sämlinge blühen meist im darauffolgenden Jahr. Einige der angebotenen Arten werden wohl immer rar bleiben, daher rechtzeitig bestellen!

Paris (1) - Einbeere

Einheimische Schattenstaude, deren Charme im Blütendetail liegt. Die Beeren sind giftig.

Parthenium (1) - Praerie Dock

Eine meiner Lieblingsstauden ist diese Präriepflanze aus Nordamerika. Die eigenwilligen, cremeweißen Blüten bleiben bis in den Herbst haften.

Patrinia (6) - Goldbaldrian

Thumbnail Patrinia Thumbnail Patrinia Thumbnail Patrinia Wertvolle Sommerblüher für halbschattige Gehölzränder in nicht zu trockenen Böden. In unseren Schaubeeten ist Patrinia scabiosifolia ein echter Blickfang! Einige Arten erhalten sich problemlos durch gemäßigte Selbstaussaat. In letzter Zeit wurden aus Ostasien verschiedene für unsere Gärten vollkommen neue Arten eingeführt. Es lohnt sich, den Goldbaldrian im Garten auszuprobieren!

Penstemon (10) - Bartfaden

Thumbnail Penstemon Die Bartfäden bieten uns eine große Menge an wunderschöner Stauden. Viele Arten dieser umfangreichen Gattung aus Nordamerika sind bei uns noch überhaupt nicht erprobt.

Die großblumigen, hohen Sorten von Penstemon gloxinaeflora sind bei uns nur eingeschränkt winterhart oder überleben nur in milden Wintern. Sogar im Weinbauklima benötigen sie einen guten Schutz gegen Wintersonne, am besten mit Hilfe von Fichtenreisig oder Vlies.

Wir bieten Ihnen ausschließlich langjährig bewährte, vollkommen winterharte Arten und Auslesen an! Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte ist förderlich für eine gute Verzweigung der Horste. Außerdem blühen diese Pflanzen gleich von neuem. Hier sind die höheren Arten und Sorten unter den Beetstauden angeführt, weitere Arten siehe unter Steingartenstauden!

Perovskya (4) - Blauraute

Thumbnail Perovskya Thumbnail Perovskya Fall Sie glauben, dass sich dieser blaublühende Halbstrauch nur auf trockenen Freiflächen zwischen Astern und Gräsern verwenden lässt, so befinden Sie sich im Irrtum! Pflanzen Sie die Blauraute einmal ganz anders, nämlich zwischen Prachtstauden! Etliche gelungene Pflanzungen zeugen davon. Rückschnitt immer erst im Frühjahr, wenn die frischen Triebe sichtbar sind.

Persicaria (11) - Knöterich

Thumbnail Persicaria Thumbnail Persicaria Thumbnail Persicaria Thumbnail Persicaria Vielgestaltige Gattung, die uns ungeahnte Möglichkeiten in ihrer Verwendung eröffnet. Die meisten Arten blühen außerordentlich lange, sind gute Füllstauden und gleichzeitig sehr pflegeleicht. In unseren Schaurabatten dominieren sie in vielen Beeten! Manche Unterschiede in dem rasant angewachsenen Sortiment waren so gering, dass wir uns entschlossen haben, das Sortiment auf wenige, markante Sorten zu beschränken, welche sich durch die Blütenfarbe und -form deutlich unterscheiden. Die Hohen Knöterich wurden in Deutschland als "Staude des Jahres 2012" auserkoren.

Peucedanum (5) - Haarstrang

Thumbnail Peucedanum Eine der Gattungen, deren Vertreter sozusagen wichtiges "botanisches Beiwerk" in jeder Staudenpflanzung sind. Die weißen Blüten sind doldenförmig.

Phlomis (2) - Brandkraut

Thumbnail Phlomis Diese vielgestaltige Gattung zeichnet sich durch ihre typischen quirlartigen Blütenstände aus. Fast immer benötigen sie einen trockenen und warmen Standort!

Phlox (122) - Flammenblume

Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox "Ein Leben ohne Phlox ist ein Irrtum und eine Versündigung gegen den Sommer!" So urteilte Karl Foerster schon vor langer Zeit, wohl vollkommen zu Recht! Phlox gehört einfach in jeden Garten, sei es als züchterisch wenig beeinflusste Wildstaude in wiesenartigen Pflanzungen oder in klassischen Beeten.

Durch unsere weit reichenden Kontakte sind wir inzwischen an Sorten herangekommen, die hierzulande größtenteils erstmalig in einer Gärtnerei angeboten werden. Es sind dies Neuzugänge, die wir über Beziehungen und Freundschaften von Liebhabern und Züchtern aus Deutschland, Frankreich, Russland, Finnland, Tschechien, Polen und dem Baltikum erhielten.Wir trugen inzwischen eine stattliche Anzahl an Sorten zusammen, wobei dies sowohl brandneue als auch historische Sorten sind. Dies hat uns bewogen, hier ein Phloxmuseum zu gründen. Derzeit stehen etwa 400 Sorten und es werden ständig mehr!

Die meisten der russischen Phloxsorten im Webshop werden im deutschsprachigen Raum bzw. in Westeuropa erstmalig angeboten und bezaubern durch ihre ungewöhnlichen und einmaligen Farbnuancen und -kombinationen, welche wir bisher hierzulande nicht kannten! Vor allem aber fallen sie durch ihre große Vitalität auf, da die meisten doch aus tief kontinentalem Klima stammen!

"Der Phlox kann so alt werden wie ein Landpfarrer, nur sollte er im Gegensatz zu diesem auch öfters versetzt werden!" Wieder hatte Karl Foerster mit dieser Aussage wohl sehr treffend formuliert, wie unverzichtbar der Phlox schon dazumal für unsere Gärten geworden ist!

Tipp: Versuchen Sie einmal, bei einem kräftigen Horst im Mai jeden zweiten Trieb die Wachstumsspitze auszubrechen. Dies verursacht bei allen pinzierten Trieben eine um 14 Tage spätere Blütezeit und verlängert die Gesamtblütezeit des Horstes um mindestens 14 Tage! Dies können Sie übriges auch bei nahezu allen Korbblütlern, wie z.B. den Astern tun! Oder Sie kombinieren früh blühende Sorten mit späten Sorten.

Den Hohen Staudenphlox sollten Sie auf jeden Fall unbedingt ausreichend ernähren, denn die meisten Sorten sprechen auf sandigem Lehmboden mit einer Aufbesserung aus gut ausgereiftem Kompost am besten an! Ein wenig verrotteten Pferdemist aus dem nächsten Reitstall tut ein übriges. Der Boden sollte außerdem nie zu trocken sein. "Der Phlox ist ein Fresser und ein Säufer!", auch diesen treffende Spruch von Karl Foerster kann man sich merken! Volle Sonne sagt ihm am ehesten zu, aber leichter Halbschatten ist auch kein Problem, die Farben leuchten dort sogar noch mehr! Im Wiener Becken und in den "submediterranen" Gegenden Südwestdeutschlands ist der Phlox sowieso wesentlich besser im Halbschatten aufgehoben. Wiesenphlox (Phlox maculata) und Breitblattphlox (Phlox amplifolia) gelten zwar als gesünder, erreichen in ihrer Farbpalette aber niemals das Spektrum von Phlox paniculata. Zudem wurden besonders bei vielen der russischen Sorten andere Arten in das Zuchtprogramm mit einbezogen, so dass wir streng genommen eigentlich von Phlox-Hybriden sprechen müssten!

Älchen (Stängelnematoden)wie auch Mehltau können zu einem Problem werden, wenn die Pflanzen unterernährt sind und zu trocken stehen, d.h. länger nicht verpflanzt wurden. Meine russischen Freunde pflanzen ihre Sorten alle 5 Jahre konsequent um.

Wir vermehren unsere Phloxsorten ausschließlich über Kopfstecklinge. Auf diese Weise erhält man gesunde Pflanzen, die zumindest während der ersten Zeit älchenfrei sind. Dies ist zwar mühsamer, darum sind die Pflanzen auch etwas teurer. Älchen sind überall im Boden, man kann ihnen aber mit dieser Vermehrungsart ein Schnippchen schlagen!

Ganz besonders wundervolle russische Sorten stammen aus der Hand des verstorbenen Züchters Pavel Gaganov, welcher den Phlox in Russland mit der Zeit zu einer Art Nationalblume auserkor. Die bekannteste und erfolgreichste russische Züchterin ist derzeit Elena Konstantinova, welche ihr Zuchtprogramm auf großen Selektionsfeldern professionell betreibt. Aber auch andere Züchter wie Oksana Kudrjavzeva und Jury Reprev sind erfolgreich.

Phlox amplifolia (8) - Breitblattphlox

Der Breitblattphlox stammt aus trockeneren Gegenden der USA. Er ähnelt unserem Sommerphlox (Phlox paniculata) in der Gestalt auf den ersten Anblick sehr. Übrigens sind auch unter den "normalen" Phlox-paniculata-Sorten sehr viele Hybriden zu finden, wo Phlox-amplifolia eingekreuzt ist. Ob es sich bei den neuen Breitblattphlox-Sorten daher immer um reinrassige Abkömmlinge handelt, kann daher im Nachhinein meist nicht ganz nachvollzogen werden. Einzig am Blatt erkennt man durch den wellenförmigen Rand, sowie durch die breitere Blattspreite, dass zumindest Phlox-amplifolia-Blut mit im Spiel ist. Ihre Gesundheit, sowie die relative Trockenheitsresistenz dieser Phloxgruppe sollte jedoch Beachtung finden. Allerdings wünschte ich mir etwas mehr Abwechslung in ihren Farben! Als Landschaftssorten im Öffentlichen Grün und auf trockenen Freiflächen werden sie in der Zukunft durchaus ihre Berechtigung erlangen, mit den prächtigen Sorten von Phlox paniculata können sie niemals verglichen werden!

Phuopsis (1) - Scheinwaldmeister

Anspruchslose Wildstaude, die sich wunderbar als kleiner Bodendecker unter tief wurzelnden Gehölzen wie Eichen oder Buchen eignet.

Phygelius (1) - Kapfuchsie

Thumbnail Phygelius Die Kapfuchsie wächst strauchartig und steht in der Heimat an Bächen und Ufern von Flüssen. Bei uns praktisch für jeden Boden geeignet, jedoch eher trockener. Bildet größere Horste und blüht zufriedenstellend jedes Jahr! Orangerote Rispen.

Phyla (1) - Rubiaceae

Guter Teppichbildner für milde Lagen.

Physoclaina (1) - Kaukasischer Nachtschatten

Thumbnail Physoclaina Diese horstig wachsende Schattenpflanze ist leider selten in Kultur, aber zur Blütezeit sehr auffällig. Halbschattige Lage, besonders schön in Verbindung zu den edlen Formen des Scharbockskrautes und allen frühblühenden Primeln und Leberblümchen.

Physostegia (3) - Gelenkblume, Etagenerika

Die Gelenkblumen sind reine Präriestauden, welche aber schon lange in viele Gärten als Beetstaude Einzug hielten. Anspruchslos, normaler Gartenboden. Im Herbst abschneiden.

Plantago (1) - Wegerich

Thumbnail Plantago Die Gattung der Wegeriche ist sehr vielgestaltig und kann die unterschiedlichsten Wuchsformen aufweisen. Der Breitwegerich ist eine Zeigerpflanze für verdichtete Böden.

Plectranthus (1) - Weihrauchpflanze, Schleierkraut des Schattens

Thumbnail Plectranthus Seit wir diese beiden Stauden in gärtnerischer Kultur nahmen, sind sie vom Publikum begeistert aufgenommen worden! Als einzige winterharte Weihrauchpflanze blühen sie über Wochen, mit schleierkrautähnlichen Rispen. Halbschatten, lehmig-humoser Boden.

Podophyllum (1) - Maiapfel

Etwas Besonderes stellen die Maiäpfel dar. Sie sind wahre Schattenstauden und beleben durch ihr fremdartiges Aussehen jede Pflanzung.

Polemonium (4) - Jakobsleiter

Anspruchslose Stauden, die in jedem Boden gedeihen.

Polygonatum (21) - Salomnossiegel

Thumbnail Polygonatum Thumbnail Polygonatum Thumbnail Polygonatum Hier haben wir es mit äußerst langlebigen Stauden für den Halbschatten zu tun, die von Jahr zu Jahr üppiger werden. Manche Arten wachsen zu Beginn nur sehr langsam, sind aber dauerhafte und zuverlässige Begleiter im Halbschatten. Viele der untenstehenden Arten stammen ursprünglich aus China und dem Himalaya, aber auch aus den Wäldern Nordamerikas und Europas. Interessant ist die so unterschiedliche äußere Gestalt der Pflanzen und deren Wuchseigenschaft! In der Gärtnerei sind noch weitere Arten in geringer Stückzahl in Kultur. Leider sind uns durch den letzten Winter einige wertvolle Arten trotz Schutz in den Töpfen erfroren.

Primula (0) - Primel

Siehe unter Steingartenpflanzen! Wir haben alle Primeln der Vollständigkeit halber dort zusammengefasst.

Pulmonaria (5) - Lungenkraut

Die Lungenkräuter sind im Aussehen sehr variabel. Mittlererweile gibt es eine Menge Sorten dieser reizenden Frühjahrsblüher. Unverzichtbar zusammen mit anderen Stauden des Halbschattens, weil die ganze Farbpalette durch die gefleckten Blätter einiger Sorten noch gesteigert wird, was bis in den Herbst zum Ausdruck kommt. Wählen Sie einen Platz aus, der im Sommer beschattet ist und nie ganz austrocknet, dann hat man weniger Probleme mit Mehltau. Denn dies ist äußerst verdrießlich!

Pycnanthemum (6) - Amerikanische Bergminze

Diese robusten und dauerhaften Stauden sind in unseren Gärten so gut wie unbekannt. Sie benötigen einen trockenen Gartenboden in voller Sonne. Die Blüten sind eher zart und unscheinbar, hier macht es aber die Masse der Blüten, sowie ihr ungewöhnliches Aussehen. Gut geeignet für Kiesgärten, aber auch als Füllstauden in jeder trockenen Staudenrabatte. Wir sollten diese Duftstauden viel mehr in Pflanzungen integrieren. Sie stellen Insektenmagnete par excellence dar.

Rabdosia (0) - Siehe unter Isodon!

Thumbnail Rabdosia Wenn kein deutscher Name zur Verfügung steht, dann sollte man einen passenden erfinden! Die Blüten dieser wundervollen Gartenstaude erinnern an Streichholzfuchsien (Cuphea), nur dass diese tiefblau sind. Halbschatten, humosen Boden. In Norddeutschland gedeiht sie auch in voller Sonne, wenn der Boden frisch genug gewählt wird. Neuerdings wurde die Gattung Rabdosia mit Isodon vereint, siehe dort!

Ranunculus (22) - Zwerg-Ranunkel, englisches Scharbockskraut, Wiesenhahnenfuß

Thumbnail Ranunculus Thumbnail Ranunculus Scharbockskraut und Hahnenfüße rufen in unserem gärtnerischen Gedächtnis eher negative Aspekte hervor. Sie gelten als Unkraut, haben wuchernde Wuchseigenschaft etc. Die von uns angebotenen Sorten des Scharbockskrautes stammen jedoch von einer botanischen Variante ab, welche nicht wuchert, die auch keinerlei Knöllchen (Bulbillen) in den Blattachseln bildet. Es existieren die absonderlichsten Formen, Auslesen und Farben davon, die überhaupt nichts mit unserem bekannten Wucherscharbockskraut gemein haben! Allesamt sind sie sehr liebenswerte Gartenstauden, die ich nie mehr missen möchte! Jeder Gartenboden in Sonne und Halbschatten. Besonders schön zwischen Lenzrosen und Frühlingsalpenveilchen. All diese Sorten haben sich bei uns als absolut gartenwürdig herausgestellt, sie gedeihen selbst in dichtestem Lehmboden. Ich nenne sie gerne auch "Zwergranunkeln", da das Wort "Scharbockskraut" negativ besetzt ist!

Bitte beachten Sie, dass alle Scharbockskräuter bald nach der Blüte einziehen! Die Höhen- und Breitenangaben schwanken nur wenig.

Ratibida (1) - Präriezapfenblume

Thumbnail Ratibida Eine charmante Präriepflanze mit hellgelben Blüten, welche hängende Blütenblätter besitzen. Auch einzeln gepflanzt hat diese hübsche Rudbeckienverwandschaft durchaus Berechtigung. Für eher trockenen, sandigen Boden.

Reineckea (2) - Convallariaceae

Diese auf den ersten Blick unscheinbare Pflanze fühlt sich in halbschattigen bis vollschattigen Lagen am wohlsten, wo sie bald dichte Bestände bildet, die auf den ersten Blick an Carex-Flächen erinnern. Die Blüten erscheinen frühestens Ende September bis Mitte Oktober. Schneiden Sie einfach einen Teil der Blätter ab, dann fallen die dazwischen sitzenden Blüten jedem Betrachter auf!

Rodgersia (4) - Kastanienblatt

Thumbnail Rodgersia Thumbnail Rodgersia Ornamentale Stauden mit ausdrucksvollem Charme. Räumen Sie diesen Pflanzen genügend Platz in einer halbschattigen Lage ein, dass sie auch zur vollen Geltung gelangen. Humoser kräftiger Boden.

Rohdea (1) - Jk

Thumbnail Rohdea Thumbnail Rohdea Seltene, japanische Schattenstaude, deren Verwandschaft zu Bogenhanf offensichtlich ist. In ihrer Heimat geniest sie einen jahrhundertelangen, legendären Ruf und wird ähnlich der Leberblümchen geradezu kultartig verehrt. Es existieren eine Menge zumeist panaschierter Sorten. Gut winterhart in lehmig-humosen Böden, in rauen Lagen Reisigschutz. Etabliert sich langsam, ist aber stets sehr ausdauernd. Halbschatten, nach Möglichkeit freier Stand.

Rosmarinus (0) - Rosmarin

Siehe unter Rubrik Gehölze

Rudbeckia (6) - Sonnenhut, Rudbeckie

Thumbnail Rudbeckia Typische Vertreter der Präriestauden in unseren Gärten, in Mitteleuropa in vielen Gärten gar nicht mehr wegzudenken! Lassen Sie die Samenkapseln stehen und schneiden Sie diese erst im Frühjahr zurück.

Ruellia (3) - Präriepetunie (Acanthaceae)

Diese langblühenden Präriepflanzen möchte einen trockenen, sonnigen Standort, der auch vor Gehölzen liegen kann. Wir haben nur gute Erfahrungen mit ihnen gemacht, es sind stille Schönheiten, die uns nie enttäuschen!

Ruta (2) - Raute

Eine typischer Strauch der mediterranen Regionenen, dessen Duft immer an Reisen in südliche Gegenden mit Macchienvegetation erinnert. Schöne, grünlichgelbe Blüten. Besonders für Kiesgärten geeignet, kommt in rauen Lagen auch an Hausmauern gut zur Geltung.

Salvia (22) - Salbei

Thumbnail Salvia Thumbnail Salvia Thumbnail Salvia Thumbnail Salvia Hier haben wir es mit einer sehr artenreichen Gattung zu tun, die in unseren Gärten einfach nicht fehlen dürfen. Alle Salvia-nemorosa-Abkömmlinge nach der ersten Blüte zurückschneiden, denn sie blühen zweimal im Jahr! Besonders schön mit Artemisien und anderen graublättrigen Stauden, aber auch als Füll- und Begleitstauden in Beeten. Die meisten Salbei riechen überdies aromatisch und ergeben eine fantastische Bienenweide. Diesem Faktor sollte in unseren Gärten wieder viel mehr Beachtung geschenkt werden!

Sanguinaria (1) - Blutwurz

Immer wieder ist man beeindruckt, wenn im Frühling über die Nacht wie aus dem Nichts diese weißen Blüten dem Waldboden entspringen! Seltene Waldstaude aus dem Osten der USA und Kanadas, die lange Zeit ungestört stehen will. Kräftigen, lehmig-humosen Boden im Halbschatten. Nach ein paar Jahren bilden sich beeindruckend große, reichblühende Horste! Beim Abbrechen der nierenförmigen Blättern tritt ein blutroter Saft hervor, der der Pflanze ihren Namen gab.

Sanguisorba (34) - Wiesenknopf

Thumbnail Sanguisorba Thumbnail Sanguisorba Thumbnail Sanguisorba Thumbnail Sanguisorba Thumbnail Sanguisorba Wiesenknöpfe sind typische Stauden mit natürlichem, züchterisch wenig beeinflusstem Charakter. Ihr Charme offenbart sich ganz besonders als Begleitstauden zu Taglilien, Rittersporn oder Phlox, also in Beetstaudensituationen. Erst dort zeigen sie ihre grazile Wirkung und kommen somit einer trendigen Staudenverwendung entgegen. Aber auch an Teichrändern oder in Naturgärten wirken sie als höchst bemerkenswerte Solitärstauden, so zu Iris sibirica, Filipendula und anderen Stauden mit Wildcharakter. Alle schätzen sie einen guten und nicht zu trockenen Gartenboden. Es sind dies sehr interessante und vielgestaltige Stauden mit filigranem Aussehen, die es wert wären, viel mehr verwendet zu werden, ihr Stern ist erst am Aufgehen! Wir haben mit den Jahren einiges an Sorten zusammengetragen, im Laufe des Frühjahres 2013 gelangen zudem noch neuere Sorten in den Verkauf. Siehe auch den Artikel von Christian H. Kreß in Gartenpraxis Nr. 7/2010

Alle Wiesenknöpfe sind kräftige Verkaufspflanzen und befinden sich in 11cm-Töpfen (außer S. Tanna)

Santolina (1) - Heiligenkraut

Eigentlich ein Gehölz, wird aber aufgrund der Verwendung hier angeführt.

Saruma (1) - Aristolochiaceae

Eine der besten Neueinführungen aus dem Reich der Mitte ist diese aromatisch nach Ingwer riechende Waldstaude. Bald nach der Schneeschmelze erscheinen die zitronengelben Blüten, welche einer Dreimasterblume nicht unähnlich sind. Eigentlich eine typische Waldstaude für Schatten, aber sie steht bei einigen unserer Kunden sogar äußerst prächtig in voller Sonne! Dies beweist, dass sie sehr dankbar und robust ist, mehr als ihr zu Beginn allgemein zugemutet wurde. Kräftige Pflanzen in 11cm-Cont.

Saxifraga (6) - Steinbrech

Thumbnail Saxifraga Thumbnail Saxifraga Eine sehr umfangreiche Gattung, die besonders Vertreter für den Alpengarten beinhalten. Einige Arten eignen sich aber auch für den Schattengarten! Hier ist ganz besonders Saxifraga fortunei erwähnenswert, der schon lange in gärtnerischer Kultur ist, jedoch etwas in Vergessenheit geriet.

Scabiosa (1) - Skabiose

Eine Staudengattung der trockenen Steppen und Bergwiesen Europas und Asiens.

Schizonepeta (2) - Gespaltene Katzenminze, Altai-Katzenminze

Schlanke, blaugraue Ähren, verbunden mit einem aromatischen Minzenduft zeichnet diese bei uns vollkommen unbekannten Stauden aus. Sie sind Kinder Zentralasiens und Westchinas, wo sie an unterschiedlichen Stellen vorkommen. Bei uns fühlen sie sich überall wohl, wo der Boden nicht allzu nährstoffreich und eher trocken ist.

Scopolia (4) - Tollkraut

Die Vertreter dieser Staudengattung stammen aus den Wäldern der Südostalpen und dem Illyrischen Raum, d.h. Teilen Sloweniens und Kroatiens, aber auch aus dem Kaukasus und Chinas. Sie bilden mit den Jahren größere Horste. Zur Blütezeit reizende, tollkirschenähnliche, nickende Blüten in den unterschiedlichsten Farben.

Scrophularia (1) - Braunwurz

Thumbnail Scrophularia Formenreiche Gattung, die sich besonders für sonnige Lagen, aber auch für trockenen Halbschatten eignet. Die meisten sind Liebhaberstauden, die besonders von Wespen frequentiert und bestäubt werden. Einige besitzen attraktive Blüten und versamen sich leicht, so dass diese immer präsent sind!

Scutellaria (1) - Helmkraut

Thumbnail Scutellaria Thumbnail Scutellaria Große Gattung mit vielen Vertretern, von denen aber viele einjährig oder alpine Stauden sind. Diese hier ist eine der wenigen höheren Arten, welche sich für Staudenbeete eignet.

Sedum (Hylotelephium) (12) - Fetthenne

Thumbnail Sedum (Hylotelephium) Thumbnail Sedum (Hylotelephium) Thumbnail Sedum (Hylotelephium) Thumbnail Sedum (Hylotelephium) Die hohen Sedum bestimmen jede Pflanzung, schon vor der eigentlichen Blütezeit, natürlich durch ihre Farben und Formen besonders während ihrer Blüte. Aber auch ihre abgeblühten Stängel sind bis tief in den Winter hinein eine große Zierde. Vor etwa 15 Jahren tat sich in der Sedumzucht nicht viel. Und heute? Jedes Jahr kommen neue Sorten auf den Markt, besonders von den rotblättrigen und rot blühenden Sorten. Jede zweite Sorte ist patentiert und wird hoch angepriesen, versprechen aber alles andere als vital, dauerhaft und gesund zu sein! Wir haben uns daher entschlossen, unser Sortiment zu straffen und bis auf wenige bewährte Sorten wieder zu reduzieren. Nichtdestotrotz gehören die hohen Sedum in jedes Staudenbeet, besonders in die heute so beliebten Kiesgärten.

Senecio (3) - Greiskraut

Diese vielgestaltige Gattung bietet unseren Gärten eine große Menge an bekannten und weniger bekannten Pflanzen, die nahezu weltweite Verbreitung genießt. So unterschiedlich sind auch ihre Ansprüche und deren Verwendung im Garten.

Senna (1) - Winterharte Gewürzrinde

Thumbnail Senna Beeindruckender und exotisch wirkender Halbstrauch aus der nordamerikanischen Prärie. Sehr winterhart und unproblematisch, ausdauernd und dekorativ.

Serratula (2) - Scharte

Eine interessante Staudengattung, die leider noch viel zu wenig bekannt ist! Für trockene, halbschattige Lagen. Spätblüher!

Seseli (2) - Bergfenchel

Interessante und vielseitige Gattung, die für manche von uns so begehrten Doldenblütler in die Gärten bringt.

Silene (1) - Lichtnelke

Eine anspruchslose und vielgestaltige Gattung für jeden Garten.

Silphium (2) - Kompasspflanze

Thumbnail Silphium Typische Vertreter der Nordamerikanischen Prärie, wo sie auch an Gewässern zu finden sind. Alle benötigen sie einen frischen Standort und gute Erde. Die meisten entwickeln sich zu imposanten Staudengestalten, die daher auch als Solitärstauden zur Geltung kommen. Ihre großen, gelben Scheibenblüten richten sie nach dem momentanen Sonnenstand, daher der so treffende Name.

Smilacina (3) - Schattenblume

Wertvolle Schattenstauden aus Asien und Nordamerika. Sie lieben einen kräftigen Humusboden, der mit Lehm durchsetzt ist, sowie einen halbschattigen Standort. Dann werden diese langlebigen Stauden von Jahr zu Jahr schöner. Prima zu Funkien und Astilben.

Solanum (1) - Nachtschatten

Bis auf diese Art sind viele Arten in der gärtnerischen Verwendung unbedeutend.

Solidago (10) - Goldrute

Wertvolle Staudengattung, die mit ihren unterschiedlich hohen Arten und Sorten in vielfacher Weise brauchbar sind. Besondere Beachtung sollte der Gartenbesitzer den neu eingeführten Wildarten schenken, sind sie doch anspruchslos und besitzen attraktive Wuchs- und Blütenformen. Die Klone, welche wir vegetativ weiter vermehren, sind steril, nichtdestotrotz ergeben sie jedoch klassische Bienenweidepflanzen ab! Wir kultivieren Goldrutenarten und -sorten, welche sich kaum oder gar nicht aussäen. (Solidago ptarmicoides siehe Aster ptarmicoides!)

Speirantha (1) - Chinesisches Maiglöckchen

Thumbnail Speirantha Wintergrüne Staude, welche sich langsam etabliert, dann aber durch ihre kurzen Ausläufer kleinere Flächen im Schatten bedeckt. Liebliche, sternchenförmige Blüten an kleinen Rispen. Säuerlicher Boden.

Spigelia (1) - Feuerenzian

Diese Staude aus Nordamerika ist ein echter Klassiker unter den Raritäten, fast schon ihr Symbol! Sie stellt an seinen Vermehrer und Kultivateur die höchsten Ansprüche! Der Feuerenzian ist bereits in der Natur relativ selten geworden. Er wächst im Garten sehr langsam und es braucht Jahre, bis die Horste eine ansehnliche Größe erreicht haben. Der Feuerenzian ist in jedem besseren Staudenbuch abgebildet, doch in gärtnerischer Kultur findet man ihn wegen der schwierigen Vermehrung nur äußerst selten. Der beste Standplatz im Garten ist im Halbschatten in lehmig-humosem Boden, welcher schwach sauer sein sollte.

Stachys (11) - Ziest

Thumbnail Stachys Eine sehr vielgestaltige Gattung mit etlichen Möglichkeiten der Verwendung und großen Zierwert. Die meisten Arten sind robust, dauerhaft und versagen niemals. Sie lassen sich in jeder Rabatte gut integrieren, wo sie lange ungestört stehen bleiben möchten. Alle Ziest befinden sich in 11cm-Töpfen, Ausnahme ist St. lavandulifolia.

Stokesia (1) - Südafrikanische Aster

Thumbnail Stokesia Beeindruckende Art, welche ein Farbspiel ihrer Blüten zwischen Weiß und Violett aufweist. Ist ausreichend winterhart, sollte in rauen Lagen aber abgedeckt werden.

Strobilanthes (3) - Otternkopf

Thumbnail Strobilanthes Thumbnail Strobilanthes Immer noch weitgehend unbekannte Pflanzengattung aus dem Himalaya. Die Blüten haben eine Form wie ein Schlangenkopf, worauf ich ihr den deutschen Namen "Otternkopf" gab. Alle schätzen sie einen humosen Boden, welcher nicht zu trocken sein darf. Rechnen Sie genügend Platz ein, damit die Pflanzen auch zur Geltung kommen! Was diese Stauden besonders wertvoll macht, ist neben ihrer blauen Blütenfarbe die relativ späte Blütezeit und der lange Blütenflor.

Stylophorum (1) - Asiatischer Schöllkrautmohn

Eine Gattung mit denselben Eigenschaften wie unser Chelidonium. Verwendung im Schatten.

Succisella (2) - inflexa

Thumbnail Succisella Ähnliche Blüten wie Succisella, jedoch später blühend. Diese Stauden sind fast überall zu integrieren und haben sich mit ihren lieblichen Blüten bei den Kunden im Gedächtnis fix verankert.

Succisia (1) - pratensis

Thumbnail Succisia Der Teufelsabbiss ist eine in Mitteleuropa einheimische Staude. Die hübschen, violetten Kardenblüten erscheinen über viele Wochen. Trockene Wiesensituationen oder auch an Gehölzrändern.

Symphytum (2) - Beinwell

Thumbnail Symphytum Alte Gartenstaude, die vielerlei Bedeutung hatte, besonders als "Beinwell" in der Humanmedizin. Wir verwenden die beiden Sorten allerdings als Zierstauden. Alle befinden sich in 11cm-Töpfen.

Syneilesis (1) - Pilzblatt

Thumbnail Syneilesis Hier haben wir es mit einer geheimnisvollen, höchst eigenartigen Staude aus den Wäldern Chinas zu tun. Die stark geschlitzten Blätter treiben zeitig im Frühjahr aus dem Boden und sind mit weißfilzigen Haaren versehen. Sie erinnern dann kurzzeitig an Tintenschopflinge. In Ermangelung eines passenden deutschen Namens fiel mir vor Jahren spontan die Bezeichnung "Pilzblatt" ein. Später verliert sich die weißfilzige Behaarung, es entfalten sich die schlitzahornähnlichen Blätter, die Pflanzen erblühen im Sommer mit relativ langweiligen, gelblichweißen Körbchenblüten, die an Greiskraut-Unkräuter (Senecio) erinnern. Aber immerhin ist Syneilesis für den Rest des Jahres eine sehr dekorative Blattschmuckstaude. Wir vermehren momentan auch noch Syneilesis palmata!

Tanacetum (3) - Rainfarn

Große Gattung mit den unterschiedlichsten Formen und Blattfarben. Sie finden als Wildstauden im Naturgarten, aber auch in Bauerngärten Verwendung. Siehe auch unter Steingartenstauden.

Tanakaea (1) - Rosaceae

Astilbenähnliche Gattung aus Japan. Verlangt unbedingt einen beschattenen Standort, sowie einen sauren Boden.

Teucrium (1) - Gamander

Thumbnail Teucrium Vielfältige Gattung, siehe auch unter Steingartenpflanzen.

Thalictrum (13) - Wiesenraute

Thumbnail Thalictrum Thumbnail Thalictrum Wiesenrauten sind zarte, ja fast zerbrechliche Pflanzengestalten von zwergigem bis übermannshohem Wuchs. Ob im Alpinum oder Staudenrabatte, sie ersetzen in einer sonnigen Pflanzung die Farne und sind bei den Kunden momentan äußerst beliebt.

Trachystemon (2) - Rauling (Boraginaceae)

Thumbnail Trachystemon Thumbnail Trachystemon Rhizom bildende Staude aus dem Osten Europas und dem Orient. An Bachläufen und Teichen, sowie in schattigen, trockene Gartenteilen gut zu verwendende Wildstaude. Die verzweigten, blauen Blütenstände erscheinen vor dem Blattaustrieb. Sehr große, rau behaarte Blätter.

Tradescantia (8) - Dreimasterblume

Thumbnail Tradescantia Anspruchslose und schöne Stauden, die mit ihren typischen dreiteiligen Blüten und der langen Blütezeit wertvoll sind. Man sollte die Stängel nach der ersten Blüte zur Hälfte abschneiden, da so eine unerwünschte Aussaat verhindert wird und Pflanzen dann attraktiver aussehen.

Trautvetteria (1) - Ranunculaceae

Reizende, nordamerikanische Waldstaude, die in jedem Garten zufriedenstellend gedeiht, wenn ihr ein frischer, lehmig-humoser Boden zugedacht wird.

Tricyrtis (16) - Krötenlilie

Eine Gattung, auf deren Wert noch zu wenig geachtet wird! Durch die späte Blütezeit können Schattenpartien entscheidend belebt werden. Was besitzen wir denn sonst an Herbstblühern für den Schattengarten? Die Auswahl ist gering! Man sollte die Krötenlilien mit anderen Herbstblühern wie Saxifraga fortunei kombinieren, sowie mit Farnen und Salomonssiegeln. Wir hatten ein wesentlich größeres Sortiment, aber leider werden bei uns viele der Krötenlilien von einer sekundären Pilzkrankheit befallen. Und so haben wir uns entschlossen, Ihnen in der Zukunft nur die gesündesten Arten anzubieten.

Trillium (6) - Dreiblatt

Begehrte Staudengattung der amerikanischen Wälder. Drei Arten kommen auch in Ostasien vor. Die meisten Arten sind nur selten in Kultur, da sie sehr anspruchsvoll und langwierig in ihrer Aufzucht sind. Entgegen vielen Behauptungen schätzen sie einen kräftigen, lehmig-humosen Boden, der eine leicht säuerliche Reaktion aufweist. Trillium sind daher keine Moorbeetpflanzen!

Triosteum (3) - Fieberwurz, Fischerwurz

Interessante und seltene Staude für lehmig-humose Böden in halbschattigen Lagen. Die röhrenförmigen Blüten sind von bescheidener Schönheit, das Auffälligste dieser Waldpflanzen ist jedoch ihr anhaltender Beerenschmuck in Form einer kleinen Traube am Ende der Triebe oder in den Blattachseln. Sie benötigen einige Jahre, um zur vollen Schönheit zu gelangen.

Tripterospermum (1) - Kletternder Enzian

Diese interessante Gattung beinhaltet einige Arten aus Ostasien, die alle eines gemeinsam haben: sie klimmen in Sträucher, bevorzugen einen leicht sauren Boden und fallen durch ihre Enzianblüten auf. Ein kühler Standort ist unbedingt notwendig.

Trollius (3) - Trollblume

Von den Trollblumen existieren eine ganze Reihe züchterisch beeinflusster Sorten, die man mehr oder weniger gut im Handel bekommt. Wir kultivieren und vermehren für Sie einige unbekanntere Arten und Sorten. Alle mögen sie einen vollsonnigen Standort, der nicht zu trocken ist.

Uvularia (4) - Trauerglocke

Thumbnail Uvularia Die Trauerglocken sind dauerhafte Stauden, welche wie Salomonssiegel von Jahr zu Jahr nur noch schöner werden. Ein speckiger, lehmiger-humoser Boden im Schatten sagt ihnen am meisten zu.

Valeriana (2) - Baldrian

Große Gattung, vom kleinsten, alpinen Zwerg bis hin zur Riesenstaude. Alle haben die Eigenschaft, dass deren Blätter nach Magensäure riechen, besonders im Herbst, wenn diese vergilben.

Veratrum (0) - Germer

Prächtige Solitärstauden, die noch dazu sehr langlebig sein können. Allein ihre Aufzucht ist äußerst langwierig und zeitraubend. Es dauert einige Jahre, bis ansehnliche Verkaufspflanzen entstehen. Bis zur ersten Blüte aber vergehen bis zu 6 Jahre. Kräftiger, tiefgründiger, frischer Boden ist Voraussetzung! Alle Pflanzen in 11cm-Containern. Es sind noch weitere Germerarten in Vorbereitung.

Verbena (4) - Eisenkraut

Thumbnail Verbena Thumbnail Verbena Thumbnail Verbena Attraktive Dauerblüher allerersten Ranges für sonnige Beete. Man kann mit ihnen sogar den Gemüsegarten erblühen lassen! Die klassische Verwendung sind jedoch Beete und trockene Freiflächen, wobei der Boden ruhig besser sein darf!

Verbesina (1) - Verbesina

Wieder ein typischer Vertreter der Hochgrasprärie Nordamerikas. Leider viel zu selten in Kultur.

Vernonia (3) - Eisenkraut

Äußerst langlebige und vollkommen winterharte Hochstauden des Mittleren Westens der USA. In guten Gartenböden wachsen sie zu ansehnlichen Riesenexemplaren heran.

Veronica (9) - Ehrenpreis

Eine Riesengattung mit enormem Potential. Hier erwartet uns noch manche Überraschung! Nicht nur, daß viele Züchtungen und Neuentdeckungen aufkommen, sondern auch die Verwendung vieler Arten und Sorten ist noch lange nicht ausgeschöpft! Botanisch bzw. nomenklatorisch wurde die Gattung Veronica in mehrere neue Gattungen aufgesplittet. Weitere Arten siehe unter Steingartenpflanzen.

Veronicastrum (9) - Hoher Ehrenpreis

Thumbnail Veronicastrum Diese stattlichen Stauden können zur Blütezeit jedes Staudenbeet so richtig dirigieren und bestimmen. Sie mögen alle einen kräftigen, nahrhaften Gartenboden und offenen, freien Stand. Lassen Sie die Samenstände stehen, die sind bis in den Herbst hinein eine große Zierde! Alle Hohen Ehrenpreis befinden sich in 11cm-Töpfen und sind daher starke Verkaufspflanzen.

Vincetoxicum (1) - Schwalbenwurz

Diese sehr langlebigen Stauden gehören zu den Hundsgiftgewächsen (Apocynaceae). Sie gedeihen problemlos an trockenen Stellen im Halbschatten. Wenn der Standort ideal ist, sähen sie sich von selbst aus, ohne hierbei lästig zu werden. Die Verbreitung ihrer Arten reicht von Mittel- und Südeuropa bis nach Fernost.

Viola (30) - Veilchen

Diese große Gattung bietet uns stets etwas Interessantes! Von den Hornveilchen gibt es eine Unzahl wertvoller Züchtungen, die alle liebenswert sind. Man kann sie als Einfassungspflanzen oder für Lücken in Beeten heranziehen. Nach der ersten Blüte ist unbedingt ein leichter Rückschnitt angebracht, dann wachsen diese hübschen Pflanzen gedrungen und sind dann wesentlich ausdauernder! Der Boden sollte von einer lehmig-humosen Beschaffenheit sein. Übrigens für diejenigen, die es noch nicht wissen: Hornveilchen sind keine Stiefmütterchen, sondern ausdauernde Stauden, die alle 3-4 Jahre versetzt werden sollten! Die Duftveilchen (Viola odorata) bilden mit der Zeit dichte Kissen, welche immer schöner und prächtiger werden. Ein guter Standort im Garten ist der Gehölzrand oder als Vordergrundstaude in Prachtstaudenrabatten. Wir haben unser Duftveilchen-Sortiment wieder auf Vordermann gebracht, nachdem wir einige Zeit Kultur- und Aufzuchtprobleme mit ihnen hatten! So sollten ab März die meisten wieder verfügbar sein.

Waldsteinia (1) - Golderdbeere, Ungarwurz

Diese kriechende Staude bildet bald dichte, undurchdringliche Teppiche, hervorragender Bodendecker für halbschattige Flächen. Hat die Eigenschaft, im Alter lediglich am Rand zu blühen, was mit dem Nährstoffangebot zu tun hat. Die Blüte ist allerdings nebensächlich!

Zandedeschia (1) - Zimmercalla

Eigentlich gelten diese Afrikaner als nicht winterhart und sollten als Kübelpflanzen gehalten werden. Einzig die untenstehende Art kann milde Winter überstehen.

Zauschneria (4) - Kolibritrompete

Thumbnail Zauschneria Kolibritrompeten sind bei uns zwar winterhart, aufgrund ihrer Heimat schätzen sie jedoch einen sehr sonnigen und warmen Standort. Wichtig ist auch eine ausreichende Wärmemenge im Sommer und ganz besonders im Herbst, damit sie zuverlässig und reich blühen. Darum zeigen sie sich im Wiener Becken, im Südwesten von Deutschland, sowie in allen anderen wintermilden Gegenden am schönsten. Ein vollsonniger, aber trockener und geschützter Standort in lehmig-sandigem Boden sagt ihnen daher am ehesten zu. Diese liebenswerten Stauden sind übrigens eng mit den Weidenröschen verwandt, einige Botaniker zählen sie sogar dazu!

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