Winterharte Stauden für Sonne bis Schatten

Diese Rubrik umfasst die meisten unserer Stauden, welche Sie sowohl im Schatten, als auch in der Sonne verwenden können. Hier finden Sie alle klassischen Beetstauden, aber auch manche exquisite und seltene Staude für den Schatten. Stauden der Prärien und Steppen, besondere Wildstauden aus aller Welt, sowie mancherlei Neuheit oder lang gesuchte Rarität sind ebenfalls hier aufgelistet. Alle weiteren Stauden wie Gräser, Farne, Alpine und Steingartenstauden etc. sind in extra Kategorien zusammengefasst, welche Sie rechts im entsprechenden Feld anklicken können. NEU heißt Neuaufnahme und wird alle zwei Jahre zum Altbestand aktualisiert.
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Acanthus (9) - Bärenklau

Zierliche bis stattliche, vollkommen winterharte Stauden mediterranen Charakters. Sie gedeihen in voller Sonne, aber durchaus auch in halbschattigen Lagen und schätzen einen durchlässigen, aber nährstoffreichen, aber eher trockenen Gartenboden. Die Blätter von A. mollis findet man als Motive an antiken Gebäuden, besonders an Säulenkapitellen. Wir begannen, einiges an Bärenklau zusammenzutragen und bei uns auszuprobieren. Schön zu Palmlilien oder an Terrassenböschungen. Im eingewachsenen Zustand äußerst dauerhafte Stauden, welche allerdings viel Platz benötigen, um optimal zur Geltung zu kommen. Unsere Bärenklau befinden sich in 11cm-Töpfen und sind daher dementsprechend starke Pflanzen.

Achillea (15) - Schafgarbe

Schafgarben zählen zu Recht zu den beliebtesten Stauden für unsere Gärten! Die höheren Sorten eignen sich nahezu für jedes Staudenbeet, aber auch für sonnige Freiflächen in durchlässige, nährstoffreiche Böden. Herrliche Pastelltöne, die sich auch zum Trocknen für Gestecke hervorragend eignen. Nach der Blüte stets zurückschneiden, dann bestocken sie sich ausreichend und ein vitales Wachstum ist hiermit gewährleistet. Außerdem sind Schafgarben ohnehin sehr dankbar,wenn sie alle paar Jahre verpflanzt werden. Dies führt zu einer wesentlich besseren Bestockung der Horste. Vorsicht im Frühjahr in der Austriebsphase: Schafgarben sind zu diesem Zeitpunkt sehr schneckengefährdet! Es hilft überhaupt nicht, in einer Art Kranzform aus konventionellem Schneckenkorn um die einzelnen Pflanzen das Schneckenkorn auszubringen, sondern nehmen Sie stattdessen biologisches Schneckenkorn und streuen Sie bereits im März damit die gesamte Umgebung damit ab, auch auf dem Rasen und zwischen Ihren Sträuchern, dann haben Sie weitestgehend Ruhe vor diesen ungebetenen Gästen.

Aconitum (8) - Eisenhut

Die Eisenhüte sind ebenfalls sehr bekannte Stauden für unsere Gärten, auch wenn diese hochgiftig sind! Die meisten benötigen kräftige, gleichmäßig feuchte Böden und sind dankbar, wenn sie in lichten Halbschatten gepflanzt werden. Dies gilt besonders in Gegenden, wo heiße Sommer mit trockenen Ostwinden vorherrschen. Am besten wachsen Eisenhüte in unseren Alpentälern, sowie den Mittelgebirgen. Gelegentliche Kompostgaben sorgen für ein vitales Wachstum.

Aconogonon (5) - Hoher Knöterich

Spektakuläre Solitärstauden für Einzelstellungen. Die Hohen Knöterich sind in letzter Zeit durch ihre enorm lange Blütezeit wieder verstärkt in Mode gekommen! Nach der ersten Blüte sollten die Rispen auf die Hälfte zurückgeschnitten werden, damit ein sicherer, zweiter Blütenansatz gewährleistet ist. (Starke Pflanzen in 11cm-Containern) Die Namensgebung dieser Knöterichgewächse ist leider noch lange nicht abgeschlossen und wechselt daher ständig. Darum bleiben wir bei der sehr praktikablen Einteilung, wobei Persicaria verzweigte Rispen mit den typischen, länglichen Knöterichblüten besitzen, hingegen Bistorta einzelne Blüten haben. Fallopia und Aconogonum sind dann jene hochwachsende Knöterichgewächse mit "büschelig" bis locker verzweigten Blütenständen.

Actaea (Cimicifuga) Cimicifuga cordifolia (5) - Christophskraut, Silberkerze

Am richtigen Standort zählen diese Pflanzen zu den ausdauerndsten Stauden, die wir besitzen. Sie entwickeln ihre volle Pracht erst nach einigen Jahren, also ist etwas Geduld angesagt. Frische, nährstoffreiche und humose Böden in kühler, halbschattiger Lage sagen den Silberkerzen am meisten zu. Partner sind Storchschnäbel, Lungenkräuter, Funkien und Astilben. (Alle Arten werden in 11cm-Container kultiviert)

Adenophora (2) - Becherglocke, Schellenglocke

Vielgestaltige Staudengattung aus der Familie der Glockenblumengewächse, der Unterschied ist für Laien nur schwer festzustellen. Einige kommen in Europa vor, die meisten jedoch aus Ostasien.

Adonis (4) - Adonisröschen

Sehr begehrte und am richtigen Standort sehr langlebige Stauden mit herrlichen, sehr auffälligen Blüten! Adonisröschen sind immer langwierig in der Aufzucht und benötigen einige Jahre Wachstum, bis sie zu ihrer vollen Schönheit gelangen. Dabei sollten sie möglichst ungestört wachsen können. Man unterscheidet Arten, welche aus Steppen stammen und sich daher für sonnige, trockene Standorte im Garten eignen, als auch solche, die Halbschatten und Humus vorziehen.

Aegopodium (2) - Giersch,

Der Giersch wird zu Recht im Garten verwünscht! Allerdings existieren zwei Auslesen, welche sich wesentlich geziemter benehmen. Sie wuchern längst nicht so wie ihre grünblättrige "Mutter". In den USA wird die weißbunte Form als großflächiger Bodendecker im öffentlichen Grün verwendet. Außerdem sind die jungen Blättchen in der Gourmetküche sehr begehrt.

Agapanthus (6) - Schmuckblume

Es gibt sie tatsächlich, die winterharten Agapanthus! Selbst auf Verkehrsinseln wachsen sie zufriedenstellend und blühen mehr oder weniger üppig. Der sonnigste Stand ist gerade gut genug. Man unterscheidet solche Arten und Sorten, die ihr Blattwerk behalten und solche, welche einziehen. Letztere gelten als ausreichend winterhart. Zusammen mit Montbretien (Crocosmia), Fackellilien (Kniphofia) und anderen Südafrikanern lassen sich exotisch anmutende Pflanzungen schaffen. Aber man kann diese Sorten auch auf die klassisch englische Art und Weise in einem Beet in kleineren Gruppen integrieren. Alle Pflanzen mindestens in 11cm-Töpfen, teilweise mehrtriebig.

Jenes rechts abgebildete, riesige Exemplar der nicht winterharten Sorte 'Blue Triumphator' wurde stets gut gepflegt, also regelmäßig gedüngt und gewässert, sowie alle paar Jahre umgetopft. Er blüht jedes Jahr sehr üppig und ist so alt wie sein Besitzer! Die Mär, dass Schmucklilien ein enges Gefäß benötigen, um zu blühen, kann man getrost vergessen! Siehe auch unter der Rubrik "Kübelpflanzen"!

Agastache (12) - Duftnessel, Anisysop, Riesenysop

Diese wundervolle Staudengattung hat es uns angetan! Die Duftnesseln überraschen durch ihre enorm lange Blütezeit und ihren aromatisch nach Anis duftenden Blättern und Blüten, sind überdies äußerst wertvolle Insektenpflanzen, insbesonders für Schwebfliegen, Hummeln und Bienen. Interessant ist, dass kalte und trockene Winter kein großes Problem darstellen, hingegen Nässe und schwere Böden besonders einigen roten oder orange blühenden Sorten den Garaus machen können! Durch einen zeitigen Rückschnitt des Anisysops nach seiner ersten Blüte bewirkt eine erneute Blüte. Der Rückschnitt im September, sowie bei einer Neupflanzung fördert die Bildung von Grundtrieben und erleichtert das Überwintern ganz erheblich.

Duftnesseln passen außerdem in jedes Staudenbeet und in sehr viele Pflanzsituationen, solange sich diese in einer vollsonnigen Lage befinden. In erster Linie jedoch sind sie hervorragende Insektenmagneten und gehören schon deshalb mit Fug und Recht zu unseren beliebtesten Stauden! Nach dem außergewöhnlichen Jahrhundertwinter 2012/13 stellte sich heraus, welche Sorten des Anisysops gut winterhart und ausdauernd waren, Alle Sorten eignen sich als ideale Begleit- und Füllstauden in sonnigen Beeten, natürlich immer abgestimmt auf die Farben anderer Stauden.

Ageratina (1) - Dost

Diese Wildart stammt aus Nordamerika und benötigt in unseren Gärten einen sonnigen Platz in nicht zu trockenen Böden. Wunderbare, effektvolle Füllstaude, allein durch ihren schwarzen Blattaustrieb im Frühjahr!

Ajuga (7) - Günsel

Die meisten der Günsel sind Bodendecker, die frischen, nährstoffreichen, humosen Boden in halbschattiger Lage schätzen. Öfters aufnehmen oder Erde in die Polster füllen, dann machen die Teppiche einen immer ordentlichen Eindruck! Es existieren eine Menge an Sorten, wobei die buntblättrigen für lebendige Akzente sorgen, jedoch nicht alle gleichermaßen gut wachsen.

Albuca (1) - Laternenpflanze

Eine südafrikanische Zwiebelpflanzengattung mit über hundert Vertretern, wobei die meisten nicht winterhart sind.

Alcalthaea ( x ) (2) - Stockrose

Bei diesen Gattungshybriden zwischen Althaea und Alcea handelt es sind um sehr ausdauernde Halbsträucher, die mit ihren pastellfarbigen Blüten uns über einen langen Zeitraum erfreuen. Sie entstanden in Ostdeutschland und bilden einen gewissen Ersatz für die nicht ausdauernden, zweijährigen Stockrosen. Nach der ersten Blüte bewirkt ein leichter Rückschnitt der Sträucher ein gutes Bestocken der Pflanzen. Diese reichblühenden Sorten bekommen zwar sehr wohl den Malvenrost, aber bedeutend geringer als ihre Verwandten, die Stockrosen.

Alchemilla (3) - Frauenmantel

Universell einsetzbare Begleit- und Füllstauden, die mit ihren hellgelben Blüten schöne Effekte erzielen. Nach der Blüte abschneiden! Weitere Arten unter der Rubrik Alpine Stauden!

Allium (21) - Lauch, Sternkugellauch

Sehr vielseitige Staudengattung, deren Arten in fast allen Lebensbereichen des Gartens Verwendung finden. Hier sind die höheren Arten angeführt, die für Beete und Freiflächen geeignet sind. Jede Menge weitere Arten und Sorten siehe unter der Rubrik Steingartenpflanzen!

Hinweis: Besonders die Sorten des Schnittlauchs können sowohl im Alpengarten, in Trögen, auf Dachgärten und in Rabatten verwendet werden. Kaum eine andere Staude lässt sich so vielseitig einsetzen, dies ist leider viel zu wenig bekannt! Nach der Blüte zurückschneiden, da sich Schnittlauchsorten gerne selbst aussähen. Dies ist unerwünscht, die Sämlinge verdrängen die echte, eigentliche Sorte!

Tipp für alle Arten, welche aus Zwiebeln an höheren Stängeln im Frühjahr blühen (Beispiel Allium afl. 'Purple Sensation, Allium 'Globemaster'): Hier ist es sinnvoll, diese entweder schon im Herbst oder im zeitigen Frühjahr noch während des März oder Anfang April zu bestellen. In der Blütezeit ab Mitte Mai ist ein Verschicken nahezu unmöglich. Eine Alternative wäre das Abholen in der Gärtnerei! Wir werden immer gefragt, warum die Blätter des Zwiebellauchs schon während der Blüte von außen her einzutrocknen beginnen. Liebe Gartenbesitzer, dies ist ein vollkommen natürlicher Vorgang und artspezifisch ausgeprägt, auch wenn dies für viele Pflanzenliebhaber unschön aussieht. Wen dies stört, der kann die eingetrockneten Teile der Blätter wöchentlich mit einer Schere einkürzen. Viele höher wachsende Arten wie A. schubertii und die Sorten befinden sich in 11cm-Töpfen und sind stets blühfähig!

Althaea (1) - Strauchmalve

Anspruchslose und lang blühende Stauden, welche mit der Zeit imposante Büsche abgeben. Volle Sonne, eher trockener Standort! In manchen Böden neigen diese Wildarten zur mäßigen Selbstaussaat und erhalten sich auf diese Weise.

Amsonia (9) - Röhrenstern, Blaustern

Eine Gattung aus den Prärien Nordamerikas, der ich eine große Zukunft voraussage, wenn ihr Besitzer die nötige Geduld aufbringt! Amsonien stellen ihren großen Gartenwert erst nach einigen Jahren Entwicklungszeit unter Beweis! Blausterne sind dann jedoch sehr dauerhaft, sie können bis zu 20 Jahre und mehr an ein und derselben Stelle stehenbleiben. Verpflanzen kann man Röhrensterne im eingewachsenen Zustand nur noch schwer, da sie Pfahlwurzeln ausbilden. Sie blühen vor allem zu einer Zeit im Frühling, in der erst wenige Hochstauden präsent sind, sie bilden daher den Auftakt! Überdies besitzen sie je nach Art eine äußerst prächtige, bräunlichgelbe bis goldgelbe Herbstfärbung, die man auf keinen Fall unterschätzt sollte!

Anaphalis (3) - Perlkörbchen, Staudenimmortelle

Auch die Staudenimmortellen werden in unseren Gärten leider viel zu wenig verwendet! Dabei sind sie äußerst langlebig und robust, sie können Jahre überdauern. Außerdem dekorieren sie mit ihren strohblumenähnlichen Blüten jede Pflanzung bis tief in den Herbst hinein. Wir kultivieren einige neuere Arten, die sich bei uns sehr bewährten. Gute Begleitstauden sind Bergastern, Laucharten und Iris. Aber auch vor rote Rosen machen Staudenimmortellen sich ausgezeichnet!

Anchusa (2) - Ochsenzunge

Die Ochsenzungen besitzen auffällige Blüten, ihnen wird allerdings Kurzlebigkeit nachgesagt. Dies trifft dann zu, wenn die Blütenstängel nicht sofort nach der Blüte heruntergeschnitten werden. Sonniger, trockener Standort, aber in nährstoffreichen Böden.

Anemone (151) - Buschwindröschen, Waldanemone

- Eine unserer Hauptkulturen! -

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Gärtnerei liegt im Sammeln der Buschwindröschen-Auslesen und ihrer Namenssorten. Wir bekamen viele Sorten im Tausch, teilweise aus den unterschiedlichsten Ländern, sie stammten von Hobbyzüchtern, Sammlern und Staudenliebhabern. Es macht großen Spaß, die teilweise doch markanten Unterschiede zwischen den einzelnen Sorten herauszufiltern.

Ein Großteil dieser Waldanemonen sind leider noch viel zu selten in unseren Gärten vertreten. Dabei sind sie alle so anspruchslos und werden von Jahr zu Jahr immer prächtiger und schöner! Im Gegensatz zum Naturstandort bilden sie im Garten wesentlich dichtere Horste und sind zur Blütezeit eine Augenweide.

Versuchen Sie einmal eine Kombination aus Scharbockskräutern, Lerchenspornen, Alpenveilchen, Lenzrosen und Funkien. Buschwindröschen schätzen Halbschatten in kräftigem lehmig-humosen Boden. Bei sachgemäßer Pflanzung entwickelt sich dieses Ensemble zu einem wahrlich beglückendem Vorfrühlings-Stimmungsbild.

Einige exquisite Sorten werden jedoch durch ihr langsames Wachstum stets limitiert verfügbar sein. In den letzten beiden Jahren entstand auf einige Sorten ein wahrer Run, sodass ein rechtzeitiges Bestellen im Winter oder zeitigem Frühjahr für eine komplette Lieferung vonnöten ist.

Ab Frühjahr 2016 bieten wir erstmalig Anemone-ranunculoides-Sorten des Sammlers Taavi Tuulik aus Estland an, mit dem wir in Kontakt stehen. Diese bestechen durch ihre goldgelben, meist dicht gefüllten Blüten oder durch ihre oft skurile und eigentümliche Blütenform. Wenngleich sich auch sehr viele der Sorten auf den ersten Blick stark ähneln, der Reiz liegt im Detail dieser liebenswerten Sorten. Die meisten von ihnen wachsen zufriedenstellend, andere hingegen sind in ihrer Vermehrungsrate eher als "zäh und zickig" zu bezeichnen! Demzufolge wurden einige der estnischen Sorten für das Frühjahr 2018 nochmals zurückgestellt, um sie in einer ausreichenden Stückzahl anzubieten.

Richten Sie sich bei Ihrer Anemonenbestellung bitte immer nach der jeweiligen, momentanen Verfügbarkeit der einzelnen Sorten. Diese kann sich gerade bei Seltenheiten schnell ändern, wir sind bemüht, gerade hier die Verfügbarkeit so genau wie möglich zu dokumentieren.

Die Vermehrung der Sorten erfolgt in der Regel im Hochsommer, wenn die Pflanzen eingezogen sind. Dies bedeutet, dass bereits im September die allermeisten Sorten wieder verfügbar sind, logischerweise jedoch nicht die Qualität aufweisen, die sie im kommenden Frühjahr während und besonders nach der Blüte besitzen. Es lohnt sich während des Herbstes zu bestellen, da zu diesem Zeitpunkt alle Sorten verfügbar sind. Oder aber dann gegen Ende Juni, wenn die Anemonen einziehen, hier ist die Qualität am besten, da ihr Zuwachs im Topf bereits abgeschlossen ist. Allerdings sind gerade die Raritäten unter den Sorten zu diesem Zeitpunkt oft schon vergriffen.

Gängige Sorten weisen eine starke Qualität auf, mit einer größeren Rhizomanzahl pro Topf, Seltenheiten, sowie langsam wachsende Sorten entsprechend weniger. Alle Anemonen werden ausschließlich getopft angeboten, es sei denn, es wird ausdrücklich gewünscht, die Rhizome lose zu verschicken, was sich lediglich für Drittstaaten empfiehlt, um so die Versandgebühren zu minimieren.

Unten ein Bild aus dem Botanischen Garten Berlin/Dahlem, wo wir alljährlich einen Großteil unseres Sortimentes anbieten.

Anemone 2 (6) - Hohe Herbstanemonen, Japan-Anemone

Im Garten sehr wertvolle Stauden, die von August bis Oktober unsere Gärten mit ihrer überschwänglichen Blütenfülle schmücken, und dies über viele Jahre! Man sollte den Herbstanemonen ausreichend Platz einräumen, damit sie sich auch optimal entwickeln können. Ein halbschattiger Standplatz ist zwar ideal, aber bei frischem Boden nicht unbedingt notwendig, denn auch in voller Sonne bilden die Japananemonen mit den Jahren breite Horste. Die Artzugehörigkeit kann nicht mehr exakt festgestellt werden, daher sprechen wir heute von Anemonen der "Autumn-Flowering-Group" (Herbstblühende Gruppe).

Herbstpflanzung ist wie die Frühjahrspflanzung ideal, aber im Herbst sollte grundsätzlich tiefer gepflanzt werden, um ein Hochfrieren zu vermeiden. Alle Sorten befinden sich in einer starken Verkaufsqualität in 11cm-Töpfen.

Anemonella (1) - Rautenanemone

Quasi die amerikanische Ausgabe unseres europäischen Muschelblümchens (Isopyron). Hat die gleichen Ansprüche, also leicht beschatteter Standort, lehmig-humos und will möglichst in Ruhe gelassen werden, um so schöner entwickeln sich die kleinen Horste.

Anemonopsis (1) - Scheinanemone

Nicht ganz einfache Gattung, jedoch zur Blütezeit eine wahre Augenweide. Verlangt einen kühlen Standort in leicht saurem Humusboden mit etwas Lehmanteil.

Angelica (2) - Engelwurz

Zweijährige, aber auch ausdauernde Doldenblütler, mit denen naturnahe Staudenbeete bestückt werden können, aber auch Verwendung als Begleitstauden zu hochgezüchteten Stauden, ja sogar in architektonischen Gärten finden. Je mehr Platz ihnen zur Verfügung gestellt wird, desto schöner entwickeln sie sich.

Anthemis (3) - Fäberkamille

Vielgestaltige Staudengattung, die sonnige und relativ trockene Plätze bevorzugt. Dort können sie außerordentlich dauerhaft sein und uns viele Jahre erfreuen, wenn man sie nach der Blüte sofort auf die Hälfte bis Dreiviertel von der Staude abschneidet. Dies ist wichtig für eine gute Bestockung, denn dies bedeutet Langlebigkeit! Sonne, gute Insektenweide!

Anthericum (2) - Graslilie

Die Graslilien finden in Kiesgärten, aber auch Steppen- oder sonstige Naturgärten verschiedenster Art Verwendung. Sie sind sehr ausdauernd, dabei anspruchslos und blühen über einen langen Zeitraum. Auch für ärmere Böden geeignet!

Anthriscus (2) - Kerbel

Der Wiesenkerbel ist eine zweijährige Pflanze, also keine ausdauernde Staude. Daher muss sie immer wieder nachgezogen werden. An günstigen Stellen sät sie sich selbst aus. Wenn dieser Doldenblütler blüht, ist er bei den Kunden eine unserer beliebtesten Pflanzen! Der Trend, naturnahe, züchterisch kaum verbesserte Stauden inmitten von großblumigen Beetstauden zu verwenden, ist ein großer Fortschritt und öffnet uns viele Tore zu neuen Möglichkeiten!

Aquilegia (3) - Akelei

Akeleien sind unverzichtbare Stauden in unseren Gärten geworden. Manche Sorten sorgen durch ihre aparten Blüten für nostalgisches Flair, andere sind reine Wildstauden. Wer möchte, dass sich die alten Sorten wie 'Norah Barlow' echt erhält, sollte entweder nur diese eine Sorte im Garten besitzen oder aber die Blüten einbinden und handbestäuben. Demgegenüber steht einer reichlichen Durchmischung, welche für mancherlei Überraschungen sorgt!

Arctanthemum (1) - Wucherblume

Eine Gattung aus einer der unwirtlichsten Regionen der Erde. Verträgt daher tiefe Temperaturen, sowie vorübergehende Staunässe. Gute Vordergrund- und Füllstaude, die man ewig im Garten hat!

Arisaema (7) - Feuerkolben, Kobralilie

Interessante, Aronstab ähnliche Gattung aus Nordamerika und Ostasien mit sehr vielen Arten, die alle mehr oder weniger gut winterhart sind. Sie bevorzugen kühle, schattige Standorte und wollen zu Beginn relativ tief gepflanzt werden, etwa 4 x so tief wie die Knolle dick ist. Auf keinen Fall unterschätzen sollte man eine gute Ernährung der Feuerkolben!

Es gelangen in erster Linie blühfähige Knollen zum Verkauf!

Armoracia (1) - Meerrettich, Kren

Bekannte und robuste Staude, deren Wurzeln das schmackhafte und gesunde Beiwerk zur Küche liefert. Anspruchslos, verträgt jeden Boden, wenn dieser halbwegs nährstoffreich ist.

Artemisia (26) - Eberraute

Eine sehr artenreiche Gattung! Viele Eberrauten zählen zu beliebten "Füllstauden", welche besonders für Kiesgärten geeignet sind. Manche Arten schaffen es durch ihre auffälligen Blüten jedoch durchaus auch zur ansehnlichen und dekorativen Beetstaude. Alles in allem eine sehr umfangreiche Staudengattung mit den unterschiedlichsten Ausprägungen und Formen, deren Eigenschaften wir uns viel mehr zunutze machen sollten!

Arum (4) - Aronstab

Diese Halbschattenpflanzen sind anspruchslos, sowie dekorativ durch ihre marmorierten oder gepunkteten Blätter. Von Jahr zu Jahr werden sie üppiger. Besonders schön ist der langanhaltende orange Beerenschmuck im Herbst. Um große Horste zu erhalten, ist der Aronstab auch für gelegentliche kräftige Düngergaben sehr dankbar! Halbschattiger Standort.

Aruncus (4) - Geißbart

Die neuen Hybriden zeichnen sich duch ihren kompakten Habitus und ihren reichen Blütenansatz aus. Sie gedeihen in jedem guten Gartenboden, von sonniger Lage bis in den Halbschatten. Im Gegensatz zu den Astilben verträgt der Geißbart auch wesentlich trockenere Böden. Alle werden ausschließlich vegetativ vermehrt, um die Sortenechtheit zu gewährleisten!

Asarum (1) - Haselwurz, Wild Ginger

Blattschmuckstauden für den tiefen Schatten, langsamwachsender Bodendecker, auch unter Nadelgehölzen. Auffällig ist auch der intensive und für mich sehr anregende Duft der Rhizome und Blüten nach Patchouli oder Ingwer!

Asclepias (0) - Seidenpflanze

Umfangreiche Gattung mit nicht winterharten und winterharten Vertretern. Manche wachsen horstig, andere wuchern.

Asperula (3) - Meier, Meister

Artenreiche Gattung, welche in den unterschiedlichsten Gartenbereichen Verwendung finden. Insgesamt handelt es sich hier um verlässliche Wildstauden, die besonders mit trockenen Standorten im Halbschatten gut zurecht kommen. Lockere Gruppen wie auch als größere Flächen!

Asphodeline (1) - Junkerlilie

Eine Staudengattung aus den Mittelmeergestaden. Dementsprechend sonnig und warm sollte ihr Standort sein.

Asphodelus (1) - Affodil

Langlebige Staude aus südlichen Gefilden. Benötigt kalkhaltige, durchlässige Böden in voller Sonne. Benötigen einige Jahre zur vollen Entwicklung. Einmal eingewachsen, blühen sie jedes Jahr sehr zuverlässig.

Aster (113) - Aster

Eine unserer HAUPTKULTUREN ! Wundervolle Herbstblüher, die in unseren Beeten nicht fehlen sollten! Es existiert eine riesige Fülle an Formen und Farben. Interessant und ungewöhnlich sind außerdem viele der seltenen Wildarten, die in unseren Gärten zu wenig ausprobiert werden! Einige Kollegen beklagen den rückläufigen Absatz, übersehen dabei jedoch die Sortimentsbreite und deren Vielgestaltigkeit, sowie deren vielseitige Verwendungsmöglichkeit. Bedenkt man die Gesamtblütezeit der Gattung, so kommt man immerhin auf über 5 Monate, da die ersten Astern schon im Juni blühen und die letzten Ende November vergehen. Die meisten der Astern sind übrigens hervorragende Insektenmagneten! Zur Pflege sei gesagt, dass die meisten Astern im Herbst zurückgeschnitten werden sollten. Der Grund liegt in der zumeist unerwünschten Selbstaussaat mancher Sorten. Sehr viele unserer Astern werden 9x9, aber vor allem in 11cm-Containern kultiviert. Es sind daher starke Verkaufspflanzen!

Nach der neuesten botanischen Nomenklatur wurde die gesamte Gattung Aster in viele neue Gattungen aufgespaltet. Wir halten uns wegen der besseren Transparenz nicht an diese Regelung, setzen den neuen Namen jedoch in Klammern hinter die entsprechenden Arten.

Astilbe (10) - Prachtspiere

Wie die Astern sind auch die Prachtspieren wichtige und unverzichtbare Stauden, mit denen effektvolle Pflanzenkombinationen zwischen Gehölzen geschaffen werden können. Sie verlangen einen nahrhaften, frischen und humosen Boden, was besonders für den Gehölzbereich gilt. Nur in mittlerer Geselligkeit pflanzen, etwa in Gruppen zu 7 bis 15 Stück!

Astrantia (6) - Sterndolde

…sind noch stets die reinsten Modestauden! Warum ist dies so? Weil die Sterndolden in jeder Gartenzeitung angeführt werden? Weil es attraktivere Sorten als früher gab? Der Hauptgrund liegt offenbar in ihrem Charme und ihrer langen Blütezeit begründet. Ein gut ernährter, lehmiger Humusboden sorgt für ein vitales Wachstum. Sie gedeihen in voller Sonne oder im Halbschatten neben Rittersporn und Astern, aber passen auch zu Funkien ganz hervorragend! Sterndolden verlangen dem Kultivateur einiges ab, sie sind teilweise aufwändiger zu pflegen und unergiebig in ihrer vegetativen Vermehrung. Auf jeden Fall mögen sie reichliche Kompostgaben und wollen nicht zu trocken stehen. Sie leiden unter Umständen in zu heißen Gegenden, darum ist ein Standort in lichtem Halbschatten vorzuziehen. Es kann passieren, dass die von uns kultivierten Exemplare nicht hundertprozentig durchwurzelt sind. Dies tut der Qualität und dem Weiterwachsen jedoch keinen Abbruch, wenn sie vorsichtig gepflanzt werden.

Athamanta (1) - Augenwurz

Eine Gattung mit wenigen Vertretern, allesamt sind sie trockenheitsliebend und verlangen durchlässige Böden.

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