Beetstauden, Schattenstauden etc.

Diese Rubrik umfasst die meisten unserer Stauden, welche Sie sowohl im Schatten, als auch in der Sonne verwenden können. Hier finden Sie sowohl alle klassischen Beetstauden, als auch exquisite Schattenstauden, Stauden der Prärien und Steppen, sowie mancherlei Neuheit oder lang gesuchte Rarität. Alle anderen Stauden wie Gräser und Farne, alpine Polsterstauden etc. sind in extra Kategorien zusammengefasst, welche Sie rechts im entsprechenden Feld anklicken können. NEU heißt Neuaufnahme und wird alle zwei Jahre zum Altbestand aktualisiert.
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Acanthus (10) - Bärenklau

Thumbnail Acanthus Thumbnail Acanthus Thumbnail Acanthus Zierliche bis stattliche, vollkommen winterharte Stauden mediterranen Charakters. Sie gedeihen in voller Sonne, aber durchaus auch in halbschattigen Lagen und schätzen einen durchlässigen, aber nährstoffreichen, aber eher trockenen Gartenboden. Die Blätter von A. mollis findet man als Motive an antiken Gebäuden, besonders an Säulenkapitellen. Wir begannen, einiges an Bärenklau zusammenzutragen und bei uns auszuprobieren. Schön zu Palmlilien oder an Terrassenböschungen. Im eingewachsenen Zustand äußerst dauerhafte Stauden, welche allerdings viel Platz benötigen, um optimal zur Geltung zu kommen. Unsere Bärenklau befinden sich in 11cm-Töpfen und sind daher dementsprechend starke Pflanzen.

Achillea (15) - Schafgarbe

Thumbnail Achillea Thumbnail Achillea Die höheren Sorten dieser Gattung eignen sich nahezu für jedes Staudenbeet, aber auch für sonnige Freiflächen in durchlässigen, nährstoffreichen Böden. Herrliche Pastelltöne, die sich auch zum Trocknen gut eignen. Nach der Blüte stets zurückschneiden, dann bestocken sie sich und ein vitales Wachstum ist hiermit gewährleistet. Außerdem sind die meisten Schafgarben sehr dankbar,wenn sie alle paar Jahre verpflanzt werden. Dies führt zu einer wesentlich besseren Bestockung der Horste. Vorsicht im Frühjahr in der Austriebsphase: Schafgarben sind sehr schneckengefährdet! Es hilft daher nicht, eine Art Kranzform aus Schneckenkorn um die einzelnen Pflanzen, sondern nehmen Sie biologisches Schneckenkorn und streuen Sie bereits im März damit die gesamte Umgebung damit ab!

Aconitum (7) - Eisenhut

Thumbnail Aconitum Thumbnail Aconitum Die Eisenhüte sind willkommene Stauden in unseren Gärten, auch wenn diese hochgiftig sind! Die meisten benötigen kräftige, gleichmäßig feuchte Böden und sind dankbar, wenn sie in lichten Halbschatten gepflanzt werden. Die meisten unserer Verkaufspflanzen befinden sich in kräftigem Zustand!

Aconogonon (3) - Hoher Knöterich

Thumbnail Aconogonon Thumbnail Aconogonon Thumbnail Aconogonon Spektakuläre Solitärstauden für Einzelstellungen. Die Hohen Knöterich sind in letzter Zeit durch ihre enorm lange Blütezeit wieder mehr in Mode gekommen! Nach der ersten Blüte sollten die Rispen auf die Hälfte zurückgeschnitten werden, damit ein sicherer, zweiter Blütenansatz gewährleistet ist. (Starke Pflanzen in 11cm-Containern) Die Namensgebung der Knöterichgewächse ist leider noch überhaupt nicht ausgegoren und wechselt daher ständig. Darum bleiben wir bei der sehr praktikablen Einteilung, wobei alle Persicaria verzweigte Rispen mit den typischen Knöterichblüten besitzen, hingegen Bistorta einzelne Blüten haben. Fallopia und Aconogonum sind dann jene hochwachsende Knöterichgewächse mit "büschelig" bis locker verzweigten Blütenständen. 11-13cm-Töpfe, also starke Pflanzen.

Actaea (Cimicifuga) Cimicifuga cordifolia (4) - Christophskraut, Silberkerze

Thumbnail Actaea (Cimicifuga) Cimicifuga cordifolia Thumbnail Actaea (Cimicifuga) Cimicifuga cordifolia Thumbnail Actaea (Cimicifuga) Cimicifuga cordifolia Am richtigen Standort zählen diese Pflanzen zu den ausdauerndsten Stauden, die wir besitzen. Sie entwickeln ihre volle Pracht erst nach einigen Jahren, also ist etwas Geduld angesagt. Frische, nährstoffreiche und humose Böden in halbschattiger Lage sagen den Silberkerzen am meisten zu. Partner sind Storchschnäbel, Lungenkräuter, Funkien und Astilben. (Die meisten der Arten werden mindestens in 11cm-Container kultiviert)

Adonis (3) - Adonisröschen

Thumbnail Adonis Thumbnail Adonis Sehr begehrte und äußerst langlebige Stauden mit wunderschönen, auffälligen Blüten! Adonisröschen sind langwierig in der Aufzucht und benötigen einige Jahre Wachstum, bis sie zur vollen Schönheit gelangen. Daher sollten sie möglichst ungestört wachsen können.

Aegopodium (2) - Giersch,

Thumbnail Aegopodium Thumbnail Aegopodium Thumbnail Aegopodium Der Giersch wird zu Recht im Garten verwünscht! Allerdings existieren zwei Auslesen, welche sich wesentlich geziemter benehmen. Sie wuchern längst nicht so wie ihre grünblättrige "Mutter". In den USA wird die weißbunte Form als großflächiger Bodendecker im öffentlichen Grün verwendet. Außerdem sind die jungen Blättchen in der Gourmetküche sehr begehrt.

Agapanthus (6) - Schmuckblume

Thumbnail Agapanthus Thumbnail Agapanthus Es gibt sie tatsächlich, die winterharten Agapanthus! Selbst auf Verkehrsinseln wachsen sie zufriedenstellend und blühen mehr oder weniger üppig. Der sonnigste Stand ist gerade gut genug. Man unterscheidet solche Arten und Sorten, die ihr Blattwerk behalten und solche, welche einziehen. Letztere gelten als ausreichend winterhart. Zusammen mit Montbretien (Crocosmia), Fackellilien (Kniphofia) und anderen Südafrikanern lassen sich exotisch anmutende Pflanzungen schaffen. Aber Sie können diese Sorten auch auf die klassisch englische Art und Weise in einem Beet in kleinen Gruppen integrieren. Alle Pflanzen mindestens in 11cm-Töpfen, teilweise mehrtriebig.

Jenes rechts abgebildete, riesige Exemplar der nicht winterharten Sorte 'Blue Triumphator' wurde stets gut gepflegt, also regelmäßig gedüngt und gewässert, sowie alle paar Jahre umgetopft. Er blüht jedes Jahr sehr üppig und ist so alt wie sein Besitzer! Die Mär, dass Schmucklilien ein enges Gefäß benötigen, um zu blühen, kann man getrost vergessen! Siehe auch unter der Rubrik "Kübelpflanzen"!

Agastache (12) - Duftnessel, Anisysop, Riesenysop

Thumbnail Agastache Thumbnail Agastache Thumbnail Agastache Thumbnail Agastache Thumbnail Agastache Thumbnail Agastache Diese wundervolle Staudengattung hat es nicht nur uns angetan! Die Duftnesseln überraschen durch ihre enorm lange Blütezeit und ihren aromatisch nach Anis duftenden Blättern und Blüten, sind überdies äußerst wertvolle Insektenpflanzen, insbesonders für Schwebfliegen, Hummeln und Bienen. Interessant ist, dass kalte und trockene Winter kein großes Problem darstellen, hingegen Nässe und schwere Böden einigen roten oder orange blühenden Sorten den Garaus machen können! Ein zeitiger Rückschnitt dieser Sorten führt zu erneuter Blüte, fördert die Bildung von Grundtrieben und erleichtert ihnen das Überwintern ganz erheblich. Bei den blau und lila blühenden Sorten erübrigt sich ein Rückschnitt, sollte aber nach einer Neuanpflanzung gegen Ende September dennoch erfolgen!

Duftnesseln passen in beinahe jedes Staudenbeet und in viele Pflanzsituation, solange diese eine vollsonnige Lage aufweisen. So erwiesen sie sich zu eine der wichtigsten Staudengattungen und gehören mit Fug und Recht zu den beliebtesten Stauden, allein schon, weil sie ideale Bienenweidepflanzen sind! Im sehr außergewöhnlichen Jahrhundertwinter 2012/13 stellte sich heraus, was vom Sortiment wirklich hart und ausdauernd war. Alle Sorten eignen sich als ideale Begleit- und Füllstauden in sonnigen Beeten, natürlich abgestimmt auf die Farben anderer Stauden.

Ageratina (1) - Dost

Thumbnail Ageratina Thumbnail Ageratina Diese Wildart stammt aus Nordamerika und benötigt in unseren Gärten einen sonnigen Platz in nicht zu trockenen Böden. Wunderbare, effektvolle Füllstaude, wenngleich die Blüte nicht allzu aufregend ist. Der Blattaustrieb alleine ist jedoch äußerst spannend!

Ajuga (5) - Günsel

Die meisten der Günsel sind Bodendecker, die frischen, nährstoffreichen, humosen Boden in halbschattiger Lage schätzen. Öfters aufnehmen oder Erde in die Polster füllen, dann machen die Teppiche einen immer ordentlichen Eindruck! Es gibt etliche Sorten, wobei die buntblättrigen für lebendige Akzente sorgen.

Albuca (1) - Laternenpflanze

Thumbnail Albuca Eine südafrikanische Zwiebelpflanzengattung mit über hundert Vertretern, wobei die meisten nicht winterhart sind.

Alcalthaea ( x ) (1) - Stockrose

Bei diesen Gattungshybriden zwischen Althaea und Alcea handelt es sind um sehr ausdauernde Halbsträucher, die mit ihren pastellfarbigen Blüten uns über einen langen Zeitraum erfreuen. Sie entstanden in Ostdeutschland und bilden einen gewissen Ersatz für die nicht ausdauernden, zweijährigen Stockrosen. Nach der ersten Blüte bewirkt ein leichter Rückschnitt der Sträucher ein gutes Bestocken der Pflanzen. Diese reichblühenden Sorten bekommen zwar sehr wohl den Malvenrost, aber bedeutend geringer als ihre Verwandten, die Stockrosen.

Alchemilla (1) - Frauenmantel

Universell einsetzbare Begleit- und Füllstauden, die mit ihren hellgelben Blüten schöne Effekte erzielen. Nach der Blüte abschneiden! Weitere Arten unter der Rubrik Alpine Stauden!

Allium (18) - Lauch, Sternkugellauch

Thumbnail Allium Thumbnail Allium Thumbnail Allium Thumbnail Allium Thumbnail Allium Sehr vielseitige Staudengattung, deren Arten in fast allen Lebensbereichen des Gartens Verwendung finden. Hier sind die höheren Arten angeführt, die für Beete geeignet sind. Jede Menge weitere Arten und Sorten siehe unter der Rubrik Steingartenpflanzen!

Hinweis: Besonders die Schnittlauchsorten können sowohl im Alpengarten, in Trögen, auf Dachgärten und in Rabatten gepflanzt werden. Kaum eine andere Art lässt sich so vielseitig einsetzen, dies ist leider viel zu wenig bekannt! Nach der Blüte zurückschneiden, da sich Schnittlauchsorten gerne selbst aussähen. Dies ist unerwünscht, die Sämlinge verdrängen die eigentliche Sorte!

Tipp für alle Arten, welche aus Zwiebeln an höheren Stängeln im Frühjahr blühen (Beispiel Allium afl. 'Purple Sensation, Allium 'Globemaster'): Hier ist es sinnvoll, diese entweder im Herbst oder im zeitigen Frühjahr zu bestellen. In der Blüte ist ein Verschicken nahezu unmöglich. Alternative ist das Abholen in der Gärtnerei! Wir werden immer gefragt, wo die Schuld liegt, dass die Blätter vieler Zwiebellaucharten schon während der Blüte einzutrocknen beginnen. Liebe Gartenbesitzer, dies ist vollkommen natürlich und eine Eigenheit der jeweiligen Art, auch wenn dies für viele Pflanzenliebhaber unschön aussieht. Wen es stört, der kann die eingetrockneten Teile der Blätter wöchentlich einkürzen. Viele höher wachsende Arten wie A. schubertii und die Sorten befinden sich in 11cm-Töpfen und sind blühfähig!

Althaea (1) - Strauchmalve

Anspruchslose und lang blühende Stauden, welche mit der Zeit imposante Büsche abgeben. Volle Sonne, eher trockener Standort! In manchen Böden neigen diese Wildarten zur mäßigen Selbstaussaat.

Amsonia (8) - Röhrenstern, Blaustern

Thumbnail Amsonia Thumbnail Amsonia Thumbnail Amsonia Thumbnail Amsonia Thumbnail Amsonia Eine Gattung aus den Prärien Nordamerikas, der ich eine große Zukunft voraussage, wenn ihr Gärtner die nötige Geduld aufbringt! Amsonien werden ihren großen Gartenwert erst nach einigen Jahren Entwicklungszeit unter Beweis stellen! Amsonien sind dann äußerst dauerhaft, sie können bis zu 20 Jahre und mehr an ein und derselben Stelle stehenbleiben. Sie blühen zu einer Zeit, indem erst wenige Hochstauden präsent sind. Überdies besitzen sie je nach Art eine prächtige Herbstfärbung, die man nicht unterschätzt sollte!

Anaphalis (6) - Perlkörbchen, Staudenimmortelle

Thumbnail Anaphalis Thumbnail Anaphalis Thumbnail Anaphalis Auch die Staudenimmortellen werden in unseren Gärten viel zu wenig verwendet! Dabei sind sie äußerst langlebig und robust. Sie dekorieren mit ihren strohblumenähnlichen Blüten jede Pflanzung bis tief in den Herbst hinein. Wir kultivieren einige neuere Arten, die sich bei uns sehr bewährten. Gute Begleitstauden sind Bergastern, Laucharten und Iris. Aber auch vor rote Rosen machen Staudenimmortellen sich ausgezeichnet!

Anchusa (1) - Ochsenzunge

Thumbnail Anchusa Die Ochsenzungen besitzen auffällige Blüten, ihnen wird allerdings Kurzlebigkeit nachgesagt. Dies trifft dann zu, wenn die Blütenstängel nicht sofort nach der Blüte heruntergeschnitten werden. Sonniger, trockener Standort, aber in nährstoffreichen Böden.

Anemone (134) - Buschwindröschen, Waldanemone

Thumbnail Anemone Thumbnail Anemone Thumbnail Anemone Ein weiterer Schwerpunkt unserer Gärtnerei liegt im Sammeln der Buschwindröschen-Auslesen und ihrer Namenssorten. Wir bekamen viele Sorten im Tausch aus den unterschiedlichsten Ländern, sie stammten von etlichen Hobbyzüchtern und Staudenliebhabern. Es macht großen Spaß, die teilweise doch markanten Unterschiede herauszufiltern.

Viele dieser Waldanemonen-Sorten sind leider noch selten in unseren Gärten vertreten. Versuchen Sie einmal eine Kombination aus Scharbockskräutern, Lerchenspornen, Alpenveilchen, Lenzrosen und Funkien! Sie schätzen Halbschatten in kräftigem lehmig-humosen Boden. Bei sachgemäßer Pflanzung entwickelt sich dieses Ensemble zu einem wahrlich beglückendem Vorfrühlings-Stimmungsbild. In der Gartenkultur wachsen Buschwindröschen zu wesentlich breiteren Horsten heran und sind zur Blütezeit eine Augenweide!

Einige Sorten werden durch ihr langsames Wachstum stets nur beschränkt verfügbar sein. In den letzten beiden Jahren entstand auf einige Sorten ein wahrer Run, sodass ein rechtzeitiges Bestellen im Winter oder zeitigem Frühjahr für eine komplette Lieferung vonnöten ist.

Ab Frühjahr 2016 bieten wir erstmalig einige Anemone-ranunculoides-Sorten des Sammlers Taavi Tuulik aus Estland an, mit dem wir in Kontakt stehen. Diese bestechen durch ihre goldgelben, meist dicht gefüllten Blüten oder ihre eigentümliche Blütenform. Wenngleich sich auch sehr viele der Sorten auf den ersten Blick stark ähneln, der Reiz liegt im Detail dieser liebenswerten Sorten. Die meisten von ihnen wachsen ganz zufriedenstellend, andere hingegen sind in ihrer Vermehrungsrate als äußerst "zäh" zu bezeichnen! Demzufolge wurden einige der estnischen Sorten für das Frühjahr 2018 nochmals zurückgestellt, um sie in einer ausreichenden Stückzahl anzubieten.

Richten Sie sich bei Ihrer Anemonenbestellung bitte nach der jeweiligen Verfügbarkeit der einzelnen Sorten. Diese kann sich gerade bei Seltenheiten schnell ändern, wir sind bemüht, hier die Verfügbarkeit so genau als möglich anzugeben.

Die Vermehrung der Sorten erfolgt in der Regel im August, dies bedeutet, dass im September die meisten Sorten wieder verfügbar sind, logischerweise jedoch noch nicht die Qualität aufweisen, die sie im kommenden Frühjahr während und besonders nach der Blüte besitzen. Es lohnt sich, während des Herbstes zu bestellen, da zu diesem Zeitpunkt alle Sorten verfügbar, oder gegen Ende Juni, wenn die Anemonen mit dem Einziehen beginnen, die Qualität hier am besten ist, zu diesem Zeitpunkt leider aber die Raritäten unter den Sorten oft schon vergriffen sind. Gängige Sorten weisen eine starke Qualität auf, mit einer größeren Rhizomanzahl pro Topf, Seltenheiten entsprechend weniger. Alle Sorten werden ausschließlich getopft angeboten, es sei denn, es wird ausdrücklich gewünscht, die Rhizome lose zu verschicken.

Unten ein Bild aus dem Botanischen Garten Berlin/Dahlem, wo wir alljährlich nahezu unser gesamtes Sortiment anbieten.

Anemone 2 (6) - Hohe Herbstanemonen, Japan-Anemone

Wertvolle Gruppe, welche von August bis Oktober über viele Jahre unsere Gärten schmückt. Man sollte den Herbstanemonen genügend Platz einräumen, damit sie sich auch optimal entfalten können. Ein halbschattiger Standplatz ist zwar ideal, aber bei frischem Boden nicht unbedingt notwendig, denn auch in voller Sonne entwickeln sich die Japananemonen prächtigst. Die Zugehörigkeit kann nicht mehr exakt festgestellt werden, daher sprechen wir heute von Anemonen der "Autumn-Flowering-Group".

Anemonella (1) - Rautenanemone

Thumbnail Anemonella Thumbnail Anemonella Thumbnail Anemonella Quasi die amerikanische Ausgabe unseres europäischen Muschelblümchens (Isopyron). Hat die gleichen Ansprüche, also leicht beschatteter Standort, lehmig-humos und will möglichst in Ruhe gelassen werden, um so schöner entwickeln sich die kleinen Horste.

Anemonopsis (1) - Scheinanemone

Nicht ganz einfache Gattung, jedoch zur Blütezeit eine wahre Augenweide. Verlangt einen kühlen Standort in leicht saurem Humusboden mit etwas Lehmanteil.

Angelica (1) - Engelwurz

Zweijährige, aber auch ausdauernde Doldenblütler, mit denen naturnahe Staudenbeete bestückt werden können, aber auch Verwendung als Begleitstauden zu hochgezüchteten Stauden, ja sogar in architektonischen Gärten finden. Je mehr Platz ihnen zur Verfügung gestellt wird, desto schöner entwickeln sie sich.

Anthemis (3) - Fäberkamille

Thumbnail Anthemis Vielgestaltige Staudengattung, die sonnige und relativ trockene Plätze bevorzugt. Dort können sie außerordentlich dauerhaft sein und uns viele Jahre erfreuen, wenn man sie nach der Blüte sofort auf die Hälfte bis Dreiviertel von der Staude abschneidet. Dies ist wichtig für eine gute Bestockung, denn dies bedeutet Langlebigkeit! Sonne, gute Insektenweide!

Anthericum (2) - Graslilie

Die Graslilien finden in Kiesgärten, aber auch Steppen- oder sonstige Naturgärten verschiedenster Art Verwendung. Sie sind sehr ausdauernd, dabei anspruchslos und blühen über einen langen Zeitraum. Auch für ärmere Böden geeignet!

Anthriscus (2) - Kerbel

Thumbnail Anthriscus Thumbnail Anthriscus Der Wiesenkerbel ist eine zweijährige Pflanze, also keine ausdauernde Staude. Daher muss sie immer wieder nachgezogen werden. An günstigen Stellen sät sie sich selbst aus. Wenn dieser Doldenblütler blüht, ist er bei den Kunden eine unserer beliebtesten Pflanzen! Der Trend, naturnahe, züchterisch kaum verbesserte Stauden inmitten von großblumigen Beetstauden zu verwenden, ist ein großer Fortschritt und öffnet uns viele Tore zu neuen Möglichkeiten!

Aquilegia (3) - Akelei

Thumbnail Aquilegia Thumbnail Aquilegia Akeleien sind unverzichtbare Stauden in unseren Gärten geworden. Manche Sorten sorgen durch ihre aparten Blüten für nostalgisches Flair, andere sind reine Wildstauden. Wer möchte, dass sich die alten Sorten wie 'Norah Barlow' echt erhält, sollte entweder nur diese eine Sorte im Garten besitzen oder aber die Blüten einbinden und handbestäuben. Demgegenüber steht einer reichlichen Durchmischung, welche für mancherlei Überraschungen sorgt!

Arctanthemum (1) - Wucherblume

Eine Gattung aus einer der unwirtlichsten Regionen der Erde. Verträgt daher tiefe Temperaturen, sowie vorübergehende Staunässe. Gute Vordergrund- und Füllstaude, die man ewig im Garten hat!

Arisaema (6) - Feuerkolben

Thumbnail Arisaema Thumbnail Arisaema Interessante, aronstabähnliche Gattung aus Nordamerika und Ostasien mit sehr vielen Arten, die mehr oder weniger winterhart sind. Sie bevorzugen kühle, schattige Standorte und wollen tief gepflanzt werden. Nicht unterschätzt werden sollte eine gute Ernährung der Feuerkolben! In der Gärtnerei sind weitere Arten in Kultur, jedoch nur in Kleinstmengen, daher lohnt eine Aufnahme in den Webshop nicht.

Armoracia (1) - Meerrettich, Kren

Bekannte und robuste Staude, deren Wurzeln das schmackhafte und gesunde Beiwerk zur Küche liefert. Anspruchslos, verträgt jeden Boden, wenn dieser halbwegs nährstoffreich ist.

Artemisia (21) - Eberraute

Thumbnail Artemisia Thumbnail Artemisia Thumbnail Artemisia Die Eberrauten zählen zu den vielgestaltigen "Füllstauden", welche besonders für Kiesgärten geeignet sind. Manche Arten schaffen es durch ihre auffälligen Blüten jedoch durchaus auch zur dekorativen Beetstaude. Alles in allem eine sehr umfangreiche Staudengattung mit den unterschiedlichsten Ausprägungen und Formen, die wir uns viel mehr zunutze machen sollten!

Arum (4) - Aronstab

Thumbnail Arum Diese Halbschattenpflanzen sind anspruchslos, sowie dekorativ durch ihre marmorierten oder gepunkteten Blätter. Von Jahr zu Jahr werden sie üppiger. Besonders schön ist der langanhaltende orange Beerenschmuck im Herbst. Um große Horste zu erhalten, ist der Aronstab auch für gelegentliche kräftige Düngergaben sehr dankbar! Halbschattiger Standort.

Aruncus (4) - Geißbart

Thumbnail Aruncus Thumbnail Aruncus Die neuen Hybriden zeichnen sich duch ihren kompakten Habitus und ihren reichen Blütenansatz aus. Sie gedeihen in jedem guten Gartenboden, von sonniger Lage bis in den Halbschatten. Im Gegensatz zu den Astilben verträgt der Geißbart auch wesentlich trockenere Böden. Alle werden ausschließlich vegetativ vermehrt, um die Sortenechtheit zu gewährleisten!

Asarum (3) - Haselwurz, Wild Ginger

Thumbnail Asarum Blattschmuckstauden für den tiefen Schatten, langsamwachsender Bodendecker, auch unter Nadelgehölzen. Auffällig ist auch der intensive und für mich sehr anregende Duft der Rhizome und Blüten nach Patchouli oder Ingwer!

Asclepias (1) - Seidenpflanze

Umfangreiche Gattung mit nicht winterharten und winterharten Vertretern. Manche wachsen horstig, andere wuchern.

Asperula (1) - Meier, Meister

Artenreiche Gattung, welche in den unterschiedlichsten Gartenbereichen Verwendung finden.

Asphodeline (1) - Junkerlilie

Eine Staudengattung aus den Mittelmeergestaden. Dementsprechend sonnig und warm sollte ihr Standort sein.

Asphodelus (1) - Affodil

Thumbnail Asphodelus Langlebige Staude aus südlichen Gefilden. Benötigt kalkhaltige, durchlässige Böden in voller Sonne. Benötigen einige Jahre zur vollen Entwicklung. Einmal eingewachsen, blühen sie jedes Jahr sehr zuverlässig.

Aster (97) - Aster

Thumbnail Aster Thumbnail Aster Thumbnail Aster Thumbnail Aster Thumbnail Aster Thumbnail Aster Thumbnail Aster Thumbnail Aster Thumbnail Aster Wunderbare Herbstblüher, die in unseren Beeten nicht fehlen sollten! Es existiert eine riesige Fülle an Formen und Farben. Interessant und sehr robust sind außerdem viele der seltenen Wildarten, die in unseren Gärten zu wenig ausprobiert werden! Einige Kollegen beklagen den rückläufigen Absatz, übersehen dabei jedoch die Sortimentsbreite und deren Vielgestaltigkeit, sowie deren vielseitige Verwendungsmöglichkeit. Bedenkt man die Gesamtblütezeit der Gattung, so kommt man immerhin auf über 5 Monate, da die ersten Astern schon im Juni blühen und die letzten Ende November vergehen. Die meisten der Astern sind übrigens hervorragende Insektenweiden! Zur Pflege sei gesagt, dass die meisten Astern im Herbst zurückgeschnitten werden sollten. Der Grund liegt in der zumeist unerwünschten Selbstaussaat mancher Sorten. Sehr viele unserer Astern werden 9x9, aber vor allem in 11cm-Containern kultiviert. Es sind daher starke Verkaufspflanzen! Nach der neuesten botanischen Nomenklatur wurde die gesamte Gattung Aster in viele neue Gattungen aufgespaltet. Wir halten uns noch nicht an diese Regelung, setzen den neuen Namen jedoch in Klammern hinter die entsprechenden Arten.

Astilbe (10) - Prachtspiere

Wie die Astern sind auch die Prachtspieren wichtige und unverzichtbare Stauden, mit denen effektvolle Pflanzenkombinationen zwischen Gehölzen geschaffen werden können. Sie verlangen einen nahrhaften, frischen und humosen Boden, was besonders für den Gehölzbereich gilt. Nur in mittlerer Geselligkeit pflanzen, etwa in Gruppen zu 7 bis 15 Stück!

Astrantia (6) - Sterndolde

Thumbnail Astrantia …sind noch stets die reinsten Modestauden! Warum ist dies so? Weil die Sterndolden in jeder Gartenzeitung angeführt werden? Weil es attraktivere Sorten als früher gab? Der Hauptgrund liegt offenbar in ihrem Charme und ihrer langen Blütezeit begründet. Ein gut ernährter, lehmiger Humusboden sorgt für ein vitales Wachstum. Sie gedeihen in voller Sonne oder im Halbschatten neben Rittersporn und Astern, aber passen auch zu Funkien ganz hervorragend! Sterndolden verlangen dem Kultivateur einiges ab, sie sind teilweise aufwändiger zu pflegen und unergiebig in ihrer vegetativen Vermehrung. Auf jeden Fall mögen sie reichliche Kompostgaben und wollen nicht zu trocken stehen. Sie leiden unter Umständen in zu heißen Gegenden, darum ist ein Standort in lichtem Halbschatten vorzuziehen. Es kann passieren, dass die von uns kultivierten Exemplare nicht hundertprozentig durchwurzelt sind. Dies tut der Qualität und dem Weiterwachsen jedoch keinen Abbruch, wenn sie vorsichtig gepflanzt werden.

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