Beetstauden, Schattenstauden etc.

Diese Rubrik umfasst die meisten unserer Stauden, welche Sie sowohl im Schatten, als auch in der Sonne verwenden können. Hier finden Sie sowohl alle klassischen Beetstauden, als auch exquisite Schattenstauden, Stauden der Prärien und Steppen, sowie mancherlei Neuheit oder lang gesuchte Rarität. Alle anderen Stauden wie Gräser und Farne, alpine Polsterstauden etc. sind in extra Kategorien zusammengefasst, welche Sie rechts im entsprechenden Feld anklicken können. NEU heißt Neuaufnahme und wird alle zwei Jahre zum Altbestand aktualisiert.
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Acanthus (9) - Bärenklau

Thumbnail Acanthus Thumbnail Acanthus Thumbnail Acanthus Zierliche bis stattliche, vollkommen winterharte Stauden mediterranen Charakters. Sie gedeihen in voller Sonne, aber durchaus auch in halbschattigen Lagen und schätzen einen durchlässigen, aber nährstoffreichen, aber eher trockenen Gartenboden. Die Blätter von A. mollis findet man als Motive an antiken Gebäuden, besonders an Säulenkapitellen. Wir begannen, einiges an Bärenklau zusammenzutragen und bei uns auszuprobieren. Schön zu Palmlilien oder an Terrassenböschungen. Im eingewachsenen Zustand äußerst dauerhafte Stauden, welche allerdings viel Platz benötigen, um optimal zur Geltung zu kommen. Unsere Bärenklau befinden sich in 11cm-Töpfen und sind daher dementsprechend starke Pflanzen.

Achillea (14) - Schafgarbe

Thumbnail Achillea Thumbnail Achillea Die höheren Sorten dieser Gattung eignen sich nahezu für jedes Staudenbeet, aber auch für sonnige Freiflächen in durchlässigen, nährstoffreichen Böden. Herrliche Pastelltöne, die sich auch zum Trocknen gut eignen. Nach der Blüte stets zurückschneiden, dann bestocken sie sich und ein vitales Wachstum ist hiermit gewährleistet. Außerdem sind die meisten Schafgarben sehr dankbar,wenn sie alle paar Jahre verpflanzt werden. Dies führt zu einer wesentlich besseren Bestockung der Horste. Vorsicht im Frühjahr in der Austriebsphase: Schafgarben sind sehr schneckengefährdet! Es hilft daher nicht, eine Art Kranzform aus Schneckenkorn um die einzelnen Pflanzen, sondern nehmen Sie biologisches Schneckenkorn und streuen Sie bereits im März damit die gesamte Umgebung damit ab!

Adonis (1) - Adonisröschen

Thumbnail Adonis Thumbnail Adonis Sehr begehrte und äußerst langlebige Stauden mit wunderschönen, auffälligen Blüten! Adonisröschen sind langwierig in der Aufzucht und benötigen einige Jahre Wachstum, bis sie zur vollen Schönheit gelangen. Daher sollten sie möglichst ungestört wachsen können.

Agapanthus (1) - Schmuckblume

Thumbnail Agapanthus Thumbnail Agapanthus Es gibt sie tatsächlich, die winterharten Agapanthus! Selbst auf Verkehrsinseln wachsen sie zufriedenstellend und blühen mehr oder weniger üppig. Der sonnigste Stand ist gerade gut genug. Man unterscheidet solche Arten und Sorten, die ihr Blattwerk behalten und solche, welche einziehen. Letztere gelten als ausreichend winterhart. Zusammen mit Montbretien (Crocosmia), Fackellilien (Kniphofia) und anderen Südafrikanern lassen sich exotisch anmutende Pflanzungen schaffen. Aber Sie können diese Sorten auch auf die klassisch englische Art und Weise in einem Beet in kleinen Gruppen integrieren. Alle Pflanzen mindestens in 11cm-Töpfen, teilweise mehrtriebig.

Jenes rechts abgebildete, riesige Exemplar der nicht winterharten Sorte 'Blue Triumphator' wurde stets gut gepflegt, also regelmäßig gedüngt und gewässert, sowie alle paar Jahre umgetopft. Er blüht jedes Jahr sehr üppig und ist so alt wie sein Besitzer! Die Mär, dass Schmucklilien ein enges Gefäß benötigen, um zu blühen, kann man getrost vergessen! Siehe auch unter der Rubrik "Kübelpflanzen"!

Agastache (12) - Duftnessel, Anisysop, Riesenysop

Thumbnail Agastache Thumbnail Agastache Thumbnail Agastache Thumbnail Agastache Thumbnail Agastache Thumbnail Agastache Diese wundervolle Staudengattung hat es nicht nur uns angetan! Die Duftnesseln überraschen durch ihre enorm lange Blütezeit und ihren aromatisch nach Anis duftenden Blättern und Blüten, sind überdies äußerst wertvolle Insektenpflanzen, insbesonders für Schwebfliegen, Hummeln und Bienen. Interessant ist, dass kalte und trockene Winter kein großes Problem darstellen, hingegen Nässe und schwere Böden einigen roten oder orange blühenden Sorten den Garaus machen können! Ein zeitiger Rückschnitt dieser Sorten führt zu erneuter Blüte, fördert die Bildung von Grundtrieben und erleichtert ihnen das Überwintern ganz erheblich. Bei den blau und lila blühenden Sorten erübrigt sich ein Rückschnitt, sollte aber nach einer Neuanpflanzung gegen Ende September dennoch erfolgen!

Duftnesseln passen in beinahe jedes Staudenbeet und in viele Pflanzsituation, solange diese eine vollsonnige Lage aufweisen. So erwiesen sie sich zu eine der wichtigsten Staudengattungen und gehören mit Fug und Recht zu den beliebtesten Stauden, allein schon, weil sie ideale Bienenweidepflanzen sind! Im sehr außergewöhnlichen Jahrhundertwinter 2012/13 stellte sich heraus, was vom Sortiment wirklich hart und ausdauernd war. Alle Sorten eignen sich als ideale Begleit- und Füllstauden in sonnigen Beeten, natürlich abgestimmt auf die Farben anderer Stauden.

Albuca (1) - Laternenpflanze

Thumbnail Albuca Eine südafrikanische Zwiebelpflanzengattung mit über hundert Vertretern, wobei die meisten nicht winterhart sind.

Alchemilla (1) - Frauenmantel

Universell einsetzbare Begleit- und Füllstauden, die mit ihren hellgelben Blüten schöne Effekte erzielen. Nach der Blüte abschneiden! Weitere Arten unter der Rubrik Alpine Stauden!

Allium (14) - Lauch, Sternkugellauch

Thumbnail Allium Thumbnail Allium Thumbnail Allium Thumbnail Allium Thumbnail Allium Sehr vielseitige Staudengattung, deren Arten in fast allen Lebensbereichen des Gartens Verwendung finden. Hier sind die höheren Arten angeführt, die für Beete geeignet sind. Jede Menge weitere Arten und Sorten siehe unter der Rubrik Steingartenpflanzen!

Hinweis: Besonders die Schnittlauchsorten können sowohl im Alpengarten, in Trögen, auf Dachgärten und in Rabatten gepflanzt werden. Kaum eine andere Art lässt sich so vielseitig einsetzen, dies ist leider viel zu wenig bekannt! Nach der Blüte zurückschneiden, da sich Schnittlauchsorten gerne selbst aussähen. Dies ist unerwünscht, die Sämlinge verdrängen die eigentliche Sorte!

Tipp für alle Arten, welche aus Zwiebeln an höheren Stängeln im Frühjahr blühen (Beispiel Allium afl. 'Purple Sensation, Allium 'Globemaster'): Hier ist es sinnvoll, diese entweder im Herbst oder im zeitigen Frühjahr zu bestellen. In der Blüte ist ein Verschicken nahezu unmöglich. Alternative ist das Abholen in der Gärtnerei! Wir werden immer gefragt, wo die Schuld liegt, dass die Blätter vieler Zwiebellaucharten schon während der Blüte einzutrocknen beginnen. Liebe Gartenbesitzer, dies ist vollkommen natürlich und eine Eigenheit der jeweiligen Art, auch wenn dies für viele Pflanzenliebhaber unschön aussieht. Wen es stört, der kann die eingetrockneten Teile der Blätter wöchentlich einkürzen. Viele höher wachsende Arten wie A. schubertii und die Sorten befinden sich in 11cm-Töpfen und sind blühfähig!

Althaea (1) - Strauchmalve

Anspruchslose und lang blühende Stauden, welche mit der Zeit imposante Büsche abgeben. Volle Sonne, eher trockener Standort! In manchen Böden neigen diese Wildarten zur mäßigen Selbstaussaat.

Amsonia (7) - Röhrenstern, Blaustern

Thumbnail Amsonia Thumbnail Amsonia Thumbnail Amsonia Thumbnail Amsonia Thumbnail Amsonia Eine Gattung aus den Prärien Nordamerikas, der ich eine große Zukunft voraussage, wenn ihr Gärtner die nötige Geduld aufbringt! Amsonien werden ihren großen Gartenwert erst nach einigen Jahren Entwicklungszeit unter Beweis stellen! Amsonien sind dann äußerst dauerhaft, sie können bis zu 20 Jahre und mehr an ein und derselben Stelle stehenbleiben. Sie blühen zu einer Zeit, indem erst wenige Hochstauden präsent sind. Überdies besitzen sie je nach Art eine prächtige Herbstfärbung, die man nicht unterschätzt sollte!

Anaphalis (6) - Perlkörbchen, Staudenimmortelle

Thumbnail Anaphalis Thumbnail Anaphalis Thumbnail Anaphalis Auch die Staudenimmortellen werden in unseren Gärten viel zu wenig verwendet! Dabei sind sie äußerst langlebig und robust. Sie dekorieren mit ihren strohblumenähnlichen Blüten jede Pflanzung bis tief in den Herbst hinein. Wir kultivieren einige neuere Arten, die sich bei uns sehr bewährten. Gute Begleitstauden sind Bergastern, Laucharten und Iris. Aber auch vor rote Rosen machen Staudenimmortellen sich ausgezeichnet!

Anchusa (1) - Ochsenzunge

Thumbnail Anchusa Die Ochsenzungen besitzen auffällige Blüten, ihnen wird allerdings Kurzlebigkeit nachgesagt. Dies trifft dann zu, wenn die Blütenstängel nicht sofort nach der Blüte heruntergeschnitten werden. Sonniger, trockener Standort, aber in nährstoffreichen Böden.

Anthemis (2) - Fäberkamille

Thumbnail Anthemis Vielgestaltige Staudengattung, die sonnige und relativ trockene Plätze bevorzugt. Dort können sie außerordentlich dauerhaft sein und uns viele Jahre erfreuen, wenn man sie nach der Blüte sofort auf die Hälfte bis Dreiviertel von der Staude abschneidet. Dies ist wichtig für eine gute Bestockung, denn dies bedeutet Langlebigkeit! Sonne, gute Insektenweide!

Anthericum (2) - Graslilie

Die Graslilien finden in Kiesgärten, aber auch Steppen- oder sonstige Naturgärten verschiedenster Art Verwendung. Sie sind sehr ausdauernd, dabei anspruchslos und blühen über einen langen Zeitraum. Auch für ärmere Böden geeignet!

Artemisia (16) - Eberraute

Thumbnail Artemisia Thumbnail Artemisia Thumbnail Artemisia Die Eberrauten zählen zu den vielgestaltigen "Füllstauden", welche besonders für Kiesgärten geeignet sind. Manche Arten schaffen es durch ihre auffälligen Blüten jedoch durchaus auch zur dekorativen Beetstaude. Alles in allem eine sehr umfangreiche Staudengattung mit den unterschiedlichsten Ausprägungen und Formen, die wir uns viel mehr zunutze machen sollten!

Aruncus (3) - Geißbart

Thumbnail Aruncus Thumbnail Aruncus Die neuen Hybriden zeichnen sich duch ihren kompakten Habitus und ihren reichen Blütenansatz aus. Sie gedeihen in jedem guten Gartenboden, von sonniger Lage bis in den Halbschatten. Im Gegensatz zu den Astilben verträgt der Geißbart auch wesentlich trockenere Böden. Alle werden ausschließlich vegetativ vermehrt, um die Sortenechtheit zu gewährleisten!

Asclepias (1) - Seidenpflanze

Umfangreiche Gattung mit nicht winterharten und winterharten Vertretern. Manche wachsen horstig, andere wuchern.

Asphodeline (1) - Junkerlilie

Eine Staudengattung aus den Mittelmeergestaden. Dementsprechend sonnig und warm sollte ihr Standort sein.

Asphodelus (1) - Affodil

Thumbnail Asphodelus Langlebige Staude aus südlichen Gefilden. Benötigt kalkhaltige, durchlässige Böden in voller Sonne. Benötigen einige Jahre zur vollen Entwicklung. Einmal eingewachsen, blühen sie jedes Jahr sehr zuverlässig.

Aster (26) - Aster

Thumbnail Aster Thumbnail Aster Thumbnail Aster Thumbnail Aster Thumbnail Aster Thumbnail Aster Thumbnail Aster Thumbnail Aster Thumbnail Aster Wunderbare Herbstblüher, die in unseren Beeten nicht fehlen sollten! Es existiert eine riesige Fülle an Formen und Farben. Interessant und sehr robust sind außerdem viele der seltenen Wildarten, die in unseren Gärten zu wenig ausprobiert werden! Einige Kollegen beklagen den rückläufigen Absatz, übersehen dabei jedoch die Sortimentsbreite und deren Vielgestaltigkeit, sowie deren vielseitige Verwendungsmöglichkeit. Bedenkt man die Gesamtblütezeit der Gattung, so kommt man immerhin auf über 5 Monate, da die ersten Astern schon im Juni blühen und die letzten Ende November vergehen. Die meisten der Astern sind übrigens hervorragende Insektenweiden! Zur Pflege sei gesagt, dass die meisten Astern im Herbst zurückgeschnitten werden sollten. Der Grund liegt in der zumeist unerwünschten Selbstaussaat mancher Sorten. Sehr viele unserer Astern werden 9x9, aber vor allem in 11cm-Containern kultiviert. Es sind daher starke Verkaufspflanzen! Nach der neuesten botanischen Nomenklatur wurde die gesamte Gattung Aster in viele neue Gattungen aufgespaltet. Wir halten uns noch nicht an diese Regelung, setzen den neuen Namen jedoch in Klammern hinter die entsprechenden Arten.

Baptisia (4) - Indigolupine

Anspruchslose Stauden, welche relativ viel Platz benötigen. Ein trockener, sonniger Standort sagt ihnen am meisten zu. Wir haben in der Gärtnerei noch weitere, seltene Arten und Sorten stehen, allerdings in geringer Stückzahl.

Bergenia (10) - Riesensteinbrech, Bergenie

Thumbnail Bergenia Thumbnail Bergenia Thumbnail Bergenia Thumbnail Bergenia Thumbnail Bergenia Die Bergenien sind unverzichtbare Aristokraten innerhalb des Staudenreiches und fast überall zu verwenden, sozusagen die reinsten Allrounder! Besonders verdienen sie sich als industrie- abgasfeste Pflanzen in Städten, als auch als Einfassungsstaude, unter Gehölzen und in größeren Steingärten. Bemerkenswert ist auch die Winterfärbung der ledrigen, wintergrünen Blätter bei manchen Sorten. Die dicken Horste auf dem Bild zeigt eines der besten Beispiele über Dauerhaftigkeit und Anspruchslosigkeit von Bergenien. Diese stolzen Horste sind weit über 40 Jahre alt und stehen in Laufenburg-Hauenstein im südlichen Baden, meiner alten Heimat! Reichblühende Sorte können auch in jeder Beetsituation untergebracht werden. Alle Bergenien befinden sich im 11cm-Topf, also kräftige Ware!

Berkheya (2) - Südafrikanische Distel

Bizarr anmutende Distel, die jedes Sammlerherz höher schlagen lässt. Aus den stacheligen Rosetten entspringen im Spätsommer die kurzen Schäfte, an denen die großen, scheibenförmigen Blüten sitzen. Die folgenden Arten haben sich bei uns gut bewährt und können in Trockengärten verwendet werden. Alle Pflanzen in 11cm-Töpfen.

Bletilla (1) - Bambusorchidee

Thumbnail Bletilla Unkommplizierte und willig wachsende Orchidee aus Japan. Wächst mit der Zeit zu dichten Beständen heran. Kann sonnig stehen, sie blüht dann wesentlich besser.

Boltonia (1) - Sternwolkenaster

Thumbnail Boltonia Stattliche, sehr ornamentale Staude der Prärie. Für trockene Freiflächen, aber auch in jedem Staudenbeet sehr dekorativ.

Caccinia (1) - Boraginaceae

Thumbnail Caccinia Thumbnail Caccinia In den Gärten selten anzutreffende Staude aus den Trockengebieten des Mittleren Orients. Erinnert an Boretsch, besitzt aber wesentlich derbere Blätter. Für Kiesgärten und in Xerophytengärten.

Calamintha (1) - Bergminze

Thumbnail Calamintha Diese langblühenden Stauden besitzen eine breite Verwendungsmöglichkeit. Sie eignen sich hervorragend als Einfassungspflanzen in formalen Staudenbeeten, sowie in Kies- und Steingärten, aber auch auf trockenen Freiflächen.

Callirhoe (1) - Schönmalve

Eine Staudengattung, welche aus dem Mittleren Westen und der Prärie stammt. Bevorzugt eher trockene Standorte.

Camassia (1) - Prärielilie

Thumbnail Camassia Thumbnail Camassia Wertvolle Zwiebelpflanzen, die besonders in prärienahen Pflanzungen für das wenig vorhandene Frühlingsbild sorgen. Guten Gartenboden, volle Sonne.

Campanula (1) - Glockenblume

Thumbnail Campanula Thumbnail Campanula Thumbnail Campanula Thumbnail Campanula Die hohen Glockenblumen sind klassische Gartenpflanzen, die in guten Böden hervorragend gedeihen. Sie zählen zu den ungebrochenen Modepflanzen! Nach Rückschnitt der ersten Blüte remontieren viele Sorten im Herbst noch ein wenig. Leider zählen Glockenblumen zu den beliebtesten Schneckenpflanzen, daher Vorsorge treffen, was heißt, dass mit biologischem Schneckenkorn die ganze Umgebung abgestreut werden sollte und nicht um die Pflanze selbst!

Caryopteris (2) - Bartblume

Die Bartblumen sind sehr vielgestaltig und beinhalten von der Staude bis zum Halbstrauch alle möglichen Formen. Das Wertvolle an ihnen ist ihre späte Blütezeit. Alle Caryopteris befinden sich mindestens in 11cm-Töpfen!

Centaurea (3) - Kornblume, Flockenblume

Die Flockenblumen sind sehr vielgestaltig und besitzen Vertreter für trockenheiße Stellen, aber auch für das normale Staudenbeet. Ebenfalls können manche Arten auch als Schnittstauden verwendet werden.

Centranthus (2) - Spornblume

Thumbnail Centranthus Unverzichtbarer Dauerblüher, sei es als Rosenbegleitstaude oder für Kiesgärten und Mauern. Eine Allerweltsstaude, aber sehr liebenswert, darf in keinem Garten fehlen. Die perfekte Blackbox-Pflanze!!

Ceratostigma (1) - Bleiwurz

Thumbnail Ceratostigma Thumbnail Ceratostigma Unverwüstliche Staude, außerdem ein fantastischer Bodendecker in trockenen Lagen, sei es unter Bäumen oder im sonnigen Kiesgarten.

Clematis (0) - Waldrebe

Thumbnail Clematis Die staudig wachsende Waldreben stellen eine echte Bereicherung für die unterschiedlichsten Verwendungszwecke dar. Hier hat sich die Namensgebung im Laufe der letzten Jahre geändert. Alle Staudenclematis befinden sich in 11cm-Töpfen.

Coreopsis (6) - Mädchenauge

Thumbnail Coreopsis Thumbnail Coreopsis Unverzichtbare Sommerblüher aus Nordamerika. Besonders die C.-verticillata-Sorten sind vielseitig verwendbare Stauden, ob im öffentlichen Grün oder als "Füllstaude" im eigenen Garten. Volle Sonne und einen nahrhaften, jedoch leichten Gartenboden mögen fast alle Arten, um gut zu wachsen und reich zu blühen.

Crambe (3) - Meerkohl

Thumbnail Crambe Stattliche und ornamentale Stauden, die recht viel Platz benötigen, um zur vollen Geltung zu gelangen. Dies gilt vor allem für Crambe cordifolia. Zur Blütezeit gleichen sie riesigen Schleierkräutern.

Crocosmia (4) - Montbretie

Wenn Sie Ihre Beete farblich "unter Feuer setzen" möchten, so liegen Sie mit dieser Gattung goldrichtig! Mit der Zeit bilden die Montbretien dicke Horste, vorausgesetzt, sie sitzen in durchlässigem Boden in voller Sonne. In sehr rauen Lagen sollten sie aufgenommen und wie Dahlien überwintert werden.

Delphinium (0) - Rittersporn

Thumbnail Delphinium Thumbnail Delphinium Thumbnail Delphinium "Der blaue Schatz der Gärten", die Staude des Altmeister Karl Foerster!

Mit den Rittersporn besitzen wir wichtige Leitstauden, die zur Blütezeit eine Szenerie und einen Gartenteil vollkommen beherrschen können. Nährstoffreicher Gartenboden bei nicht zu engem Stand in voller Sonne hält diese stolzen Stauden gesund und vital. Nach der Blüte ca. 20 cm über der Erde abschneiden, dann remontiert jeder Rittersporn, d.h. er blüht ein zweites Mal. Schön sind immer kleinere Gruppen, die mit Mädchenaugen, Rosen, aber auch graublättrigen Stauden vereint, ein wirkungsvolles Bild ergeben. Im Gegensatz zu den kurzlebigen Pacific-Hybriden kultivieren wir ausschließlich Foerster-Sorten und Abkömmlinge davon, die auch in leichten Böden wie der “Märkischen Streusandbüchse“ rund um Berlin zuverlässig dauerhaft sind.

An schönen Rittersporn zeigt es sich, wer ein gutes Händchen hat oder den viel zitierten "grünen Daumen"! Kaum eine andere Staude bedarf so viel Zuwendung und Pflege, angefangen vom Rückschnitt nach der Blüte, bis hin zu regelmäßigen Kompostgaben. Wir werden von vielen Kunden gefragt, warum die Rittersporne nie etwas werden. Der häufigste Grund ist bei den Schnecken zu suchen, die die austreibenden Triebe bereits im Vorfrühling genussvoll verspeisen! Der beste Tipp gegen die Schnecken: sofort im Vorfrühling mit Feramol (Biologisches Schneckenkorn) die ganze Umgebung leicht abstreuen, niemals einen Ring Schneckenkorn um den Rittersporn, wie es so oft praktiziert wird! Dies nützt überhaupt nichts, die Schnecken warten nur darauf, bis sich das Schneckenkorn aufgelöst hat und schlagen dann erbarmungslos zu.

Unterschieden wird zwischen der niederen, vielblütigen Belladonna-Gruppe und den stattlichen, hohen Rittersporne der Elatum-Gruppe.

Wir kultivieren unsere Rittersporne in guter Qualität, übrigens "artgerecht", d.h. ausschließlich in großen 11cm- bzw. in 13cm-Töpfen! Dadurch wird dem Gartenbesitzer noch im gleichen Jahr eine reiche Blüte beschert.

Desmodium (1) - Bettlerkraut, Zeckenklee

Sehr ansehnliche, strauchähnliche Staude für jeden normalen Gartenboden in voller Sonne. Bildet Samen, die bei geringster Berühren an den Kleidern haften bleiben. Trotzdem sehr dekorativ und zur Blüteheit eine auffällige Solitärstaude. Für Kiesgärten und Prärieflächen gleichermaßen geeignet. 11cm-Töpfe

Dictamnus (1) - Brennender Busch

Thumbnail Dictamnus Am richtigen Standort ist dieser Halbstrauch äußerst langlebig. Er besitzt auffälige, große, rosarote Blüten. Ganz typisch ist auch der unbeschreibliche Duft des ätherischen Öls, wenn man mit den Händen entlang seiner Blätter und Blütenstände streicht. Schätzt einen eher trockenen Lehmboden. Typischer Begleiter sind Asphodelus, Stipa und andere "halbmediterrane" Stauden.

Digitalis (5) - Fingerhut

Thumbnail Digitalis Thumbnail Digitalis Diese normalerweise zweijährige Pflanzen sind anspruchslos und säen sich in der Regel selbst aus. Unverzichtbare "Füllstaude" für jeden Garten.

Echinacea (6) - Roter Sonnenhut

Thumbnail Echinacea Dem momentanen Modetrend entsprechend eine sehr beliebte Staude für das Beet, aber auch für Prärien und Steppensituationen, vollsonnige Lagen. Bei den züchterisch verbesserten Sorten sind eindrucksvolle Farben entstanden. Über ihren Gartenwert bzw. ihre Dauerhaftigkeit sind bei den Sorten die unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht worden. Hier ist längst nicht alles Gold, was glänzt, jedes Jahr kommen neue Sorten auf den Markt, alte verschwinden wieder, obgleich sie besser als so manche neuere Sorte waren! Wir weigern uns daher, dieser Sortenflut hinterherzurennen und bieten Ihnen nur einige bewährte Sorten an. Diese bewährten sich innerhalb der desaströsen Staudensichtung sehr gut. Da es sich bei den meisten um registrierte, also geschützte Sorten handelt, sind wir gezwungen, Jungpflanzen zuzukaufen, daher auch der höhere Preis. Die meisten Arten und Sorten schätzen einen eher leichten, lehmig-sandigen Boden. Alle unseren Echinacea befinden sich in 11cm-Töpfen.

Echinops (2) - Kugeldistel

Thumbnail Echinops Anspruchslose Stauden für sonnige und eher trockene Lagen. Am richtigen Standort können die Kugeldisteln sehr dauerhaft und dekorativ sein.

Epilobium (2) - Weidenröschen

Thumbnail Epilobium Eine artenreiche Gattung mit alpinen Vertretern, einjährigen Pflanzen und ausdauernden Stauden, sowie sehr niedere und hohe Arten. Die folgenden beiden Sorten kennt man vor allem aus englischen Mixed Borders, wo sie sich als Beetstauden großer Beliebtheit erfreuen. Aber auch vor und zwischen Gehölzen und historischen Strauchrosen können wir mit ihnen wunderbare Bilder schaffen.

Epipactis (1) - Sumpfständel

Eine der bekanntesten einheimischen Erdorchideen, die nach einer Einwachsphase im Garten problemlos gedeiht, und dies nicht nur an feuchten Stellen im Garten!

Eriophyllum (1) - Wolliges Wollblatt

Thumbnail Eriophyllum Eine aus Kanada und den westlichen Vereinigten Staaten stammende, anspruchslose Staude für trockene Gärten.

Eryngium (5) - Mannstreu, Edeldistel

Thumbnail Eryngium Thumbnail Eryngium Eine vielgestaltige und sehr vielseitig verwendbare Gattung, die am richtigen Standort sehr ausdauernd sein kann. Volle Sonne, teils mineralischer, aber nicht armer Boden.

Euphorbia (9) - Wolfsmilch

Thumbnail Euphorbia Thumbnail Euphorbia Thumbnail Euphorbia Thumbnail Euphorbia Thumbnail Euphorbia Thumbnail Euphorbia Eine Gattung, die in unseren Gärten leider immer noch unterrepräsentiert ist! Besonders die hohen Arten sind gute Strukturbilder in den unterschiedlichsten Gartenzonen, die verschiedentlich kombiniert werden können, sei es nun zu Rittersporn, Nepeta oder Artemisia, aber auch mit Iris und Papaver, je nach Art des Lebensbereiches. Viele Wolfsmilcharten besitzen überdies eine herrliche Herbstfärbung! Die Mittelmeerwolfsmilch sollten geschützt an eine südwärts gerichtete Hausmauer gepflanzt werden, da sie nur dort am schönsten entwickeln.

Foeniculum (1) - Fenchel

Die filigrane Gestalt mit dem feinen, broncefarbigen Blattwerk ist es, was die meisten Gartenliebhaber am Fenchel so faszinierend finden. Neigt zur Selbstaussaat. In der Nachkommenschaft können grünblättrige Individuen vorhanden sein.

Gaillardia (1) - Kokardenblume

Anspruchslose Dauerblüher, die aber einen trockenen Standort lieben. Wir besitzen die "Urform", deren Samen in den Rocky Mountains gesammelt wurde und die wir nun selbst durch Aussaat weitervermehren!

Galanthus (1) - Schneeglöckchen

Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Achtung Schneeglöckchentage: Beginn am Montag, den 27.2. bis voraussichtlich 11.3.

Die Schneeglöckchen sind für uns alle zum Symbol des Vorfrühlings geworden! Und sie wurden in den letzten Jahrzehnten zu einer Art Hype, ähnlich der "Tulpomanie" damals in Holland. Es sind inzwischen mehr als Tausend Sorten entstanden, zugegebenermaßen etliche mit nur geringem Unterschied, so dass man oberflächlich betrachtet automatisch nach dem Sinn und Zweck dieses Unterfangens fragt. Der Riesenboom scheint zumindest in England den Zenit schon erreicht zu haben. Dort finden jährlich gleich mehrere "Galanthus-Gala“ und diverse Snowdrops"-Treffen statt, wo sich viele Galanthophile aus aller Welt treffen. Wir begannen schon vor über 20 Jahren mit dem Aufbau einer Sammlung, durch ein zufälliges Geschenk mehrerer Sorten von guten Freunden, so dass wir bei manchen Sorten schon größere Stückzahlen besitzen. Inzwischen stehen hier rund 350 Arten und Sorten, es war ein teilweise sehr kostspieliges und langwieriges Unterfangen! Viele der Sorten besitzen einen extrem langsamen Zuwachs und so dauert es viele Jahre, bis man an einen Verkauf denken kann. Schneeglöckchen zu sammeln ist ein überaus spannendes und reizvolles Hobby, immerhin sind sie unsere ersten strahlenden Vorfrühlingsboten! Und die Unterschiede zeigen sich jedem aufmerksamen, zugegeben etwas detailverliebten Betrachter, wobei er auch einmal unter das Röckchen schauen darf!

Schneeglöckchen-Horste sollte man je nach Sorte etwa alle drei bis vier Jahre teilen und umsetzen, so dass diese vital bleiben und nicht abbauen. Lichter Halbschatten in lehmig-sandiger Gartenerde, am besten unter Haselsträuchern, zusammen mit Lenzrosen, Cyclamen etc. Die angebotenen Arten und Sorten werden ausschließlich “In the Green“ verschickt, sorgsam in Moos gewickelt,zu unserer Hauptversandzeit ab März, bis sie im Shop als "derzeit ausverkauft" gekennzeichnet werden. Wenige Arten und Sorten werden das ganze Jahr über in Töpfen angeboten, wie z.B. das herbstblühende G. reginae-olgae.

Im zeitigen Frühjahr werden anlässlich unserer Veranstaltung "Schneeglöckchenwoche" noch viele weitere, seltene Sorten in limitierten Exemplaren angeboten, die wir hier im Webshop natürlich nicht veröffentlichen. Es lohnt sich also auf jeden Fall, persönlich bei uns hereinzuschauen!

Erwähnt werden muss auch, dass auch die hier angeführten Sorten nicht in unbegrenzter Anzahl verfügbar sind, denn manche Schneeglöckchensorten wachsen ähnlich langsam wie Pfingstrosen oder Leberblümchen. Sie lassen sich zum Glück nicht im Labor zur Massenware vermehren, darum werden manche Sorten noch ewig selten bleiben!

Nach erfolgter Vermehrung werden alle verfügbaren Sorten hier im Webshop angezeigt und können bequem bestellt werden. Auflistungen aus dem Vorjahr gelten nicht mehr. Lieferung, solange Vorrat reicht! Richten sie sich bitte nach unserer Startseite, wo Sie über alle Neuigkeiten informiert werden. Wir werden uns bemühen, die Verfügbarkeit immer genau zu dokumentieren!

Aber am lohnenswertesten wird es für Sie trotzdem sein, wenn Sie uns einmal zur Schneeglöckchenblüte besuchen, denn schon allein unser Schaugarten ist diesbezüglich sehenswert!

Galega (0) - Geißraute

Thumbnail Galega Thumbnail Galega Diese Gattung führt bei uns noch so richtig ein Schattendasein. Warum? Wahrscheinlich, weil diese Schmetterlingsblütler als Dauerblüher immer noch zu unbekannt sind. Wenn Sie genug Platz haben, dann entwickeln sie sich zu sehr ansehnlichen Pflanzen. Die Blütenstände erinnern an kleine Lupinen! Es sind wahre "Dauerhelden", die in einer "Mixed Border" richtig gut aufgehoben sind.

Gaura (3) - Prachtkerze

Am Beispiel Gaura kann ersichtlich werden, dass eine Selektion neben etlichen schon bestehenden Sorten durchaus Sinn macht! Frau Höllinger aus Leonding gab mir eines Tages etliche Sämlinge einer Absaat von Gaura ’Siskiyou Pink‘. Diese pflanzte ich für zwei Jahre probehalber auf und es entstanden mehrere gut winterharte Typen daraus. Die anderen beiden heißen “Stern“ in Serbokroatisch und Aztekisch, benannt nach den Kindern meiner Cousine. Sonnig, trocken, durchlässig. Gaura wird neuerdings der Gattung Oenothera (Nachtkerze)zugeschlagen. Bis sich dies durchsetzt, vergehen wohl noch einige Jahre!

Geranium (30) - Storchschnabel

Thumbnail Geranium Thumbnail Geranium Thumbnail Geranium Thumbnail Geranium Thumbnail Geranium Thumbnail Geranium Thumbnail Geranium Diese für jeden Gartenbesitzer zweckfüllende, aber auch reizvolle Gattung ist nicht nur unersetzlich, sondern auch vielseitig verwendbar, dekorativ und dauerhaft! Eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind anspruchslos, viele decken den Boden sehr gut, haben daher eine Funktion der so vielgepriesener Pflegeleichtigkeit. Viele Geraniumsorten sind aber überdies hinaus sehr wertvolle Rabattenstauden!

Die niedrigen Arten und Sorten, so wie z.B. G. cinereum und G.dalmaticum können in Steingärten, Dachgärten und Trögen in sonniger, trockener Lage gepflanzt werden. Die meisten anderen schätzen einen eher halbschattigen Standort und wachsen in jedem normalen Gartenboden. Bei den bodendeckenden, rhizombildenden Arten benötigt man zwischen 5 und 7 Pflanzen/ qm. Diese Pflanzdichte trägt dazu bei, daß bei normaler Bodenqualität eine Fläche nach 2 Jahren zugewachsen ist. Die meisten aller Storchenschnäbel blühen von Mai bis Anfang Juli, einige remontieren im Herbst oder sind nahezu Dauerblüher. Ständig kommen weitere Neuzüchtungen hinzu (derzeit sind etwa 700 Sorten weltweit in Kultur). Das Sortiment ist aber im Vergleich zu Iris, Rosen oder Taglilien immer noch übersichtlich und die Möglichkeiten bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Ganz besonders gefragt sind heutzutage jene dauerblühenden und standfesten Geranium, die keinen Mehltau bekommen und obendrein eine schöne Herbstfärbung aufweisen.

Wir haben nach vielen Jahren des Sammelns und Sichtens unser Sortiment aus Gründen der Rationalität in letzter Zeit wieder reduziert, da wir finden, dass es beispielsweise keinen Sinn macht, über 20 ähnlich aussehende, blaue Beetgeranium zu vermehren und anzubieten. Der letzte Katastrophenwinter hat überdies hinaus seinen Beitrag geliefert, in dem etliche Sorten im Topf das Zeitliche segneten, obgleich sie ausgepflanzt absolut hart sind. So sind uns von über 20 Geranium-phaeum-Sorten lediglich eine Handvoll übrig geblieben!

Glandularia (1) - (Verbenaceae)

Goniolimon (1) - Strandflieder

Dieser Vertreter stammt aus Zentralasien und ist im Allgemeinen sehr trockenheitsresistent. Ideal für Kiesgärten.

Gypsophila (2) - Schleierkraut

Thumbnail Gypsophila Reichblühende Selektion, allseits bekannt und beliebt. Besonders schön auf Trockenmauern und in Kiesgärten, aber auch zwischen Rosen.

Helenium (2) - Sonnenbraut

Thumbnail Helenium Thumbnail Helenium Thumbnail Helenium Thumbnail Helenium Ursprünglich waren sie echte Sonnenkinder der Prärie. Im Laufe der Zeit wurden Helenium züchterich veredelt und damit wurden sie unverzichtbar für jedes Staudenbeet. Sie benötigen einen guten Gartenboden, welcher aber wenig Staunässe aufweisen sollte. Hier hat sich in letzter Zeit züchterisch enorm viel getan. Besonders Uwe Peglow aus dem Berliner Umfeld hat einige Sorten ausgelesen, in denen wir eine große Zukunft sehen, aber auch andere Züchter aus den Niederlanden und Deutschland! Helenium gehören zu den klassischen Beetstauden, man kann einfach nur begeistert über deren Farbenspiel und Langblütigkeit sein! Nach der Blüte sollten deren Stängel alsbald bodeneben heruntergeschnitten werden. Sichtbares Zeichen für den richtigen Zeitpunkt des Abschneidens ist der rosettenartige Austrieb der neuen Blätter an der Basis. Es existieren Sorten, die in Gruppen wirkungsvoll sind, aber auch hohe Hintergrundsorten. Lassen Sie sich vom Farbspiel der Sonnenbräute begeistern!

Aufgrund der übergroßen Nachfrage nach den neuen Helenium-Sorte, aber auch wegen ihrer Gartenwürdigkeit und Aktualität sind wir erst kommendes Frühjahr wieder in der Lage, das komplette Sortiment anzubieten!

Helianthus (12) - Sonnenblume

Thumbnail Helianthus Thumbnail Helianthus Thumbnail Helianthus Thumbnail Helianthus Thumbnail Helianthus Staudensonnenblumen sind dominant in ihrer Erscheinung und mehr als nur gewöhnliche Prachtstauden! Sie sollten daher im Garten akzentuiert eingesetzt werden, damit sie auch zur Geltung kommen. Außerdem benötigen Staudensonnenblumen einiges an Platz, um sich voll entfalten zu können. Rechnen Sie mit mindestens 1,5 qm pro Pflanze!

Der klassische Verwendungsbereich befindet sich entlang eines Holzzaunes oder einzeln als Solitärstaude im Rasen. Oder aber wesentlich zahlreicher im Präriegarten! Staudensonnenblumen können eine Gartenszenerie ganz entscheidend aufwerten. Sie wirken ganz besonders in Verbindung mit Rutenhirsen und anderen Gräsern.

Heliopsis (2) - Sonnenauge

Das Sonnenauge ist in vielen Gärten eine eingeführte und altbekannte Staude, in Österreich meist als H. scabra var. patula verbreitet. Viele der bekannten Sorten können nur dann erfolgreich erhalten werden, wenn sie nach der Blüte konsequent abgeschnitten werden, dadurch wird eine unerwüschte Aussaat verhindert. Trockener, sonniger Standort in gutem Boden. Heliopsis können auch in submediterranen Gegenden gepflanzt werden. Alle befinden sich in 11cm-Töpfen.

Hyssopus (5) - Ysop

Der Ysop ist auf dem besten Weg, sich neben der Eigenschaft des guten Küchenkrautes auch als wertvolle Begleitstaude zu etablieren. Sehr dauerhauft in Verbindung mit leichten Böden auf trockenen Freiflächen, Kiesgärten etc, also zu Lavendel und Co. Ausgezeichnete Bienenweide!

Ipheion (5) - Sternblume

Ausreichend winterharte Zwiebelstauden aus Südamerika, in den unterschiedlichsten Farben! Alle verlangen einen nicht zu trockenen, aber sehr sonnigen Standort. Wirkungsvoll vor Gehölzen oder am Fuße von Steingärten. Durch den zeitigen, leichten Rückschnitt der Blätter im Frühling präsentieren sich diese reizenden Zwiebelpflanzen wesentlich besser!

Iris (28) - Schwertlilie

Thumbnail Iris Schwertlilien hat der Mensch immer schon bewundert und ihre exotisch wirkenden Blüten verehrt. Auch heute noch finden wir alte Schwertliliensorten in Schlossgärten und auf Gräbern fast überall im Mittelmeerraum und besonders im Orient. Außerordentlich vielgestaltige Gattung, deren wunderschöne Blüten in keinem Garten fehlen dürfen. So vielseitig die Gattung ist, so unterschiedlich sind auch ihre Ansprüche. Der Vollständigkeit halber sind hier auch die Zwergiris für trockene Steingärten mitangeführt. Von den Bartiris sind weltweit über 60.000 Sorten bekannt, damit gehören sie zu den umfangreichsten Staudengattungen überhaupt.

Isatis (1) - Färberwaid, Färberwau

Leider eine sehr wenig verbreitete Gattung, die von Europa bis Mittelasien vorkommt. Willkommenes Beiwerk!

Kalimeris (1) - Sibirische Buschaster

Thumbnail Kalimeris Thumbnail Kalimeris Thumbnail Kalimeris Thumbnail Kalimeris Wenn eine Asternverwandtschaft reichblühend und gesund ist, dann sind es die Sibirischen Buschastern, allgemein auch als Schönastern bekannt! Hervorragende Füllstauden für Beete, Border und besonders auf schlechten Böden an Zäunen und vor dunklen Gehölzen. Außerdem blühen sie zu Zeiten, wo noch kaum Asternblüten vorhanden sind. So wurden sie zu wertvollen Begleitstauden für allerlei Beetstauden, wie Taglilien und Rittersporn.

Klasea (1) - Zwitterscharte

Diese Gattung lief früher auch unter der Gattung Seratula. Distelähnliche Blüten.

Knautia (1) - Witwenblume

Thumbnail Knautia Inzwischen weitum bekannte und beliebte Staude, die mit ihren dunkelweinroten Skabiosenblüten jedem Beet das gewisse Etwas verleiht. Sie schätzt einen eher leichten Boden. Kann sich sogar selbst aussäen.

Kniphofia (6) - Fackellilie

Die Fackellilien sind exotisch anmutende Stauden, von denen es eine stattliche Anzahl an Sorten gibt. Nicht alle sind bei uns ausreichend winterhart, es kommt auf die Artenabstammung und die Kreuzungspartner an. Wir bieten Ihnen eine Handvoll bewährter Sorten, die in jedem Garten Freude bereiten. Wichtig ist ein warmer, vollsonniger Standort in einem durchlässigen, nährstoffreichem Gartenboden. Nicht zu trocken pflanzen!

Kochia (1) - Sommerzypresse

Ausdauernde, sehr seltene Steppenpflanze, welche auch im Nordosten Österreichs vorkommt. Bildet halbstrauchige Kissen. Für den Sammler von botanischen Besonderheiten.

Krascheninnikovia (1) - Hornmelde

Äußerst seltene Steppenpflanze aus Zentralasien, die eine ihrer westlichsten Verbreitung im östlichen Niederösterreich besitzt. Dünne, silbrig graue Blättchen, halbstrauchiger Wuchs. Diese botanische Rarität erinnert entfernt an einen locker wachsenden Lavendel. Eine Pflanze für den Sammler und Liebhaber botanischer Seltenheiten.

Lavandula (5) - Lavendel

Thumbnail Lavandula Lavendel dient uns nicht nur als Mottenkraut für den Wäscheschrank, sondern ist im Garten vor allem als Einfassungspflanze und als mediterrane Begleitpflanze willkommen. Lavendel zählt ja eigentlich zu den Gehölzen! Weniger geeignet ist der Lavendel hingegen als Begleiter in Rosenbeeten, da er dort viel zu nährstoffreichen Boden vorfindet. Lavendel dagegen liebt es eher steinreich und mineralisch! Und deswegen kann er in guten Böden im Herbst nicht genügend ausreifen und wintert in unseren Gefilden gerne aus. Dieses Ammenmärchen "Lavendel zu Rosen" schrieb in den letzten 40 Jahren eine Zeitung von der anderen ab und es hält sich immer noch hartnäckig in vielen Köpfen! Und die Läuse? Ungefähr drei bis fünf weniger! Lieber den Lavendel bei den Rosen weglassen, dafür andere, reichblühende Stauden zu den Rosen pflanzen und dafür die Rosen ausreichend düngen. Den Nützlingen in der Natur Zeit lassen, dann gibt sich das Schädlingsproblem meist von selbst.

Trotzdem brauchen Sie natürlich nicht auf Lavendel verzichten! Volle Sonne und eher leichte, lehmig-sandige Böden, an südseitigen Hauswänden und in Kiesgärten.

Limonium (1) - Strandflieder

Diese Staudengattung ist robust und vielseitig verwendbar, sei es auf Verkehrsinseln oder in Staudenrabatten. Zudem ist Strandflieder eine willkommene und haltbare Schnittstaude.

Linaria (1) - Leinkraut

Eine kurzlebige, aber äußerst liebliche und bei Kunden begehrte Staude in den Farben von Lila bis Ocker und Weiß. Lassen Sie sich überraschen!

Linum (1) - Lein

Artenreiche Gattung, die besonders im Stein- und Kiesgarten Verwendung findet. Die allermeisten schätzen einen eher kargen, mineralischen oder lehmig-sandigen Boden.

Lychnis (1) - Lichtnelke

Vielgestaltige Gattung, die z.T. auch unter Silene geführt wird. So vielgestaltig sie ist, so unterschiedlich kann sie auch im Garten verwendet werden.

Lythrum (1) - Weiderich

Der Weiderich ist zur Blütezeit eine auffallende Staude. Wächst in jedem nicht zu trockenen Gartenboden. Besonders gelungen kommt der Weiderich an Teichen zur Geltung.

Monarda (4) - Indianernessel

Thumbnail Monarda Thumbnail Monarda Thumbnail Monarda Indianernesseln schätzen einen nahrhaften, nicht zu trockenen Gartenboden bei freiem Stand, möglichst in voller Sonne. Die Mehltauanfälligkeit ist nicht überall gegeben, weil der Mehltaubefall sehr von der Nährstoffversorgung des Bodens und vom lokalen Klima abhängt! Ärgern Sie sich also nicht unnötig, sondern verpflanzen Sie Ihre Indianernesseln spätestens alle drei Jahre regelmäßig in frische, unverbrauchte Böden. Die hohen Sorten sind prima Hintergrundstauden. Bereiten Sie sich einen Tee aus den Blütenblättern der Sorte 'Jacob Cline' zu, in dem Sie diese möglichst in der ärgsten Sommerhitze pflücken!

Beachten Sie auch unsere neue Monarda-Serie, welche wir die Namen aus Mark Twains Klassiker "Tom Sawyer und Huckleberry Finn" gegeben haben. Diese bewährten sich über lange Jahre, in dem sie kaum Mehltau bekommen und neben ihren dunklen Stängel besonders durch ihre Dauerhaftigkeit auffallen. Während man Indianernesseln wie oben beschrieben spätestens alle 3 Jahre verpflanzen sollte, können diese Hybriden auch länger an einem Standort belassen werden, ohne dass die Horste sich schütter zeigen oder auswintern.

Alle Indianernesseln in 11cm-Töpfen, also kräftige Pflanzen!

Myrrhis (1) - Süßdolde

Die Süßdolde kann sowohl als beliebtes Gewürz in Salaten, als auch in naturnahen Pflanzungen Verwendung finden. Ausdauernd und sehr schattenverträglich. Frischer Boden!

Nepeta (2) - Katzenminze

Thumbnail Nepeta Thumbnail Nepeta Thumbnail Nepeta Thumbnail Nepeta Nicht nur durch ihre Anspruchslosigkeit, sondern auch durch deren Vielgestaltigkeit finden sich Möglichkeiten der unterschiedlichsten Verwendung. Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte verlängert zumindest bei den N.-racemosa-Sorten die Blütezeit bis in den Herbst hinein! Eine echte Bereicherung findet ihre Verwendung insbesondere zu Rosen, auf Böschungen und in Kiesbeeten. Wer Katzen im Haus und Garten hat, der sollte möglichst keine N.racemosa-Abkömmlinge verwenden! Einzige Ausnahme ist Nepeta ’Grog’, deren Inhaltssstoffe die Katzen nicht mögen und sie daher in Ruhe lassen! Alle Katzenminzen sind hervorragende Insektenpflanzen!

Nipponanthemum (1) - Japanische Chrysantheme

Hier haben wir es mit einem ausgesprochenem Spätblüher zu tun, der uns von Mitte Oktober bis zum Eintritt von Dauerfrost mit seinen weißen Blüten erfreut! Sonnige Lagen, jeder Gartenboden!

Oenothera (4) - Nachtkerze

Wir besitzen mit den Nachtkerzen sehr anspruchslose Gartenpflanzen, die besonders an sonnigen Stellen Akzente in jedes Staudenbeet setzen. Besonders schön auch die Herbst- und Winterfärbung der Blattrosetten bei manchen Arten. Sonnige Beete, sowie Freiflächen.

Onopordon (1) - Eselsdistel

Thumbnail Onopordon Eine Distelgattung, welche aus dem östlichen Mittelmeerraum stammt und in unwegsamen Gelände und auf Schuttplätzen wächst. Zur Blütezeit äußerst bizarr!

Ornithogalum (2) - Milchstern

Liebenswerte Zwiebelstauden, welche ideal zum Verwildern sind. Sonne bis Halbschatten, trocken!

Paeonia (7) - Pfingstrose

Thumbnail Paeonia Wildpfingstrosen besitzen Charme, sie sind selten in Kultur und manche von ihnen langwierig in Vermehrung, alles Faktoren, die einen Staudengärtner herausfordern! Am richtigen Standort im Garten sind die Wildarten der Pfingstrosen äußerst genügsam und ebenso langlebig wie ihre durchzüchteten Schwestern. In der Gärtnerei stehen noch weitere Arten auf dem Mutterpflanzenquartier, die allerdings noch einige Jahre der Vermehrung benötigen. Die unten angebotenen Arten befinden sich alle in 11cm bis 13cm-Containern und können so das ganze Jahr über gepflanzt werden. Im Normalfall sind alle Verkaufsexemplare blühfähig, die 3-jährigen Sämlinge blühen meist im darauffolgenden Jahr. Einige der angebotenen Arten werden wohl immer rar bleiben, daher rechtzeitig bestellen!

Parthenium (1) - Praerie Dock

Eine meiner Lieblingsstauden ist diese Präriepflanze aus Nordamerika. Die eigenwilligen, cremeweißen Blüten bleiben bis in den Herbst haften.

Penstemon (9) - Bartfaden

Thumbnail Penstemon Die Bartfäden bieten uns eine große Menge an wunderschöner Stauden. Viele Arten dieser umfangreichen Gattung aus Nordamerika sind bei uns noch überhaupt nicht erprobt.

Die großblumigen, hohen Sorten von Penstemon gloxinaeflora sind bei uns nur eingeschränkt winterhart oder überleben nur in milden Wintern. Sogar im Weinbauklima benötigen sie einen guten Schutz gegen Wintersonne, am besten mit Hilfe von Fichtenreisig oder Vlies.

Wir bieten Ihnen ausschließlich langjährig bewährte, vollkommen winterharte Arten und Auslesen an! Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte ist förderlich für eine gute Verzweigung der Horste. Außerdem blühen diese Pflanzen gleich von neuem. Hier sind die höheren Arten und Sorten unter den Beetstauden angeführt, weitere Arten siehe unter Steingartenstauden!

Perovskya (4) - Blauraute

Thumbnail Perovskya Thumbnail Perovskya Fall Sie glauben, dass sich dieser blaublühende Halbstrauch nur auf trockenen Freiflächen zwischen Astern und Gräsern verwenden lässt, so befinden Sie sich im Irrtum! Pflanzen Sie die Blauraute einmal ganz anders, nämlich zwischen Prachtstauden! Etliche gelungene Pflanzungen zeugen davon. Rückschnitt immer erst im Frühjahr, wenn die frischen Triebe sichtbar sind.

Peucedanum (2) - Haarstrang

Thumbnail Peucedanum Eine der Gattungen, deren Vertreter sozusagen wichtiges "botanisches Beiwerk" in jeder Staudenpflanzung sind. Die weißen Blüten sind doldenförmig.

Phlomis (1) - Brandkraut

Thumbnail Phlomis Diese vielgestaltige Gattung zeichnet sich durch ihre typischen quirlartigen Blütenstände aus. Fast immer benötigen sie einen trockenen und warmen Standort!

Phlox (4) - Flammenblume

Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox "Ein Leben ohne Phlox ist ein Irrtum und eine Versündigung gegen den Sommer!" So urteilte Karl Foerster schon vor langer Zeit, sehr zu Recht! Phlox gehört einfach in jeden Garten, sei es als züchterisch wenig beeinflusste Staude in wiesenartigen Pflanzungen, oder in klassischen Beeten, sowie zu Gräsern mit all seinen vielen Auslesen und Züchtungen. Die Urform von Phlox paniculata stammt aus den Auwälder und Niederungen des Mississippis und seinen Zuflüssen. Nach Europa kam er schon im 16. Jahrhundert und wurde ab dem 19. Jahrhundert intensiv züchterisch bearbeitet.

Der Phlox ist bei uns eine Schwerpunktkultur, mit der wir uns intensiv auseinandersetzen. Wir sammeln, selektieren, sichten... Und durch unsere weit reichenden Kontakte sind wir inzwischen an Sorten herangekommen, die hierzulande größtenteils erstmalig in einer Gärtnerei angeboten werden. Es sind dies Neuzugänge, die wir über Beziehungen und Freundschaften von Liebhabern und Züchtern aus Deutschland, Frankreich, Russland, Finnland, Tschechien, Polen und dem Baltikum erhielten. Wir trugen inzwischen eine stattliche Anzahl an Sorten zusammen, wobei es sich hier um sowohl brandneue als auch historische Sorten handelt. Dies hat uns bewogen, in unserer Gärtnerei ein Phloxmuseum zu gründen. Derzeit stehen etwa 450 Sorten und es werden ständig mehr! Sie sind jederzeit eingeladen, unsere Sammlung zu besichtigen.

Die meisten der aus Russland und anderen osteuropäischen Ländern stammenden Phloxsorten im Webshop werden im deutschsprachigen Raum erstmalig angeboten, überhaupt waren diese in ganz Westeuropa jahrzehntelang nicht zu bekommen. Sie bezaubern durch ihre ungewöhnlichen und einmaligen Farbnuancen und -kombinationen, welche wir bei uns bisher in dieser Weise nicht kannten! Vor allem aber fallen sie durch ihre große Vitalität und Gesundheit auf, da die meisten doch aus streng kontinentalem Klima stammen!

"Der Phlox kann so alt werden wie ein Landpfarrer, nur sollte er im Gegensatz zu diesem auch öfters versetzt werden!" Wieder hatte der Altmeister Karl Foerster mit dieser Aussage wohl sehr treffend formuliert, wie unverzichtbar der Phlox schon dazumal für unsere Gärten geworden ist!

Kleiner Tipp am Rande: Versuchen Sie einmal, bei einem kräftigen Horst im Mai jeden zweiten Trieb die Wachstumsspitze auszubrechen. Dies verursacht bei allen pinzierten Trieben eine um 14 Tage spätere Blütezeit und verlängert die Gesamtblütezeit des Horstes um mindestens 14 Tage! Dies können Sie übriges auch bei nahezu allen Korbblütlern, wie z.B. den Astern tun! Oder Sie kombinieren früh blühende Sorten mit späten Sorten.

Den Hohen Staudenphlox sollten Sie auf jeden Fall unbedingt ausreichend ernähren, er spricht auf Kompostgaben extrem gut an und zeigt erst dann seine wahre Vitalität und Wüchsigkeit! Ein wenig verrotteten Pferdemist aus dem nächsten Reitstall tut ein übriges. Der Boden sollte außerdem niemals zu trocken sein. "Der Phlox ist ein Fresser und ein Säufer!", auch diesen treffende Spruch von Karl Foerster sollte man sich zu Herzen nehmen! Volle Sonne sagt ihm am ehesten zu, aber leichter Halbschatten ist auch kein Problem, die Farben leuchten dort sogar noch mehr! Im Wiener Becken und in den "submediterranen" Gegenden Südwestdeutschlands ist der Phlox auf jeden Fall besser im Halbschatten aufgehoben. Wiesenphlox (Phlox maculata) und Breitblattphlox (Phlox amplifolia) gelten auf unvorbereiteten Böden als gesünder, erreichen in ihrer Farbpalette jedoch nicht annähernd das Spektrum von Phlox paniculata. Zudem wurden ganz besonders bei einigen russischen Sorten auch andere Arten in das Zuchtprogramm mit einbezogen, so dass wir heutzutage eigentlich über Phlox-Hybriden sprechen müssten!

Älchen (Stängelnematoden, wie auch der Mehltau können dann zu einem Problem werden, wenn die Pflanzen unterernährt sind oder viel zu trocken stehen, oder aber über die Jahre nicht verpflanzt wurden, also schon länger einer Stresssituation unterlagen. Unsere russischen Phloxfreunde pflanzen ihre Sorten alle 5 Jahre konsequent um. Dies ist bei uns nicht immer notwendig, erfordert jedoch eine konsequente und optimale Versorgung mit Nährstoffen und Wasser.

Wir vermehren unsere Phloxsorten ausschließlich über sehr frühe Kopfstecklinge. Auf diese Weise erhält man gesunde Pflanzen, die zumindest während der ersten Zeit älchenfrei sind. Dies ist zwar wesentlich mühsamer, aber zielführender. Älchen sind bekanntlich überall im Boden, man kann ihnen aber durch diese Vermehrungsart ein Schnippchen schlagen!

Eine einzigartige Spezialität unserer Staudengärtnerei sind jene Phloxsorten, welche aus Russland stammen. Ganz besonders traumhaft schöne Sorten schuf der schon verstorbene Züchter Pavel Gaganov, welcher in den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts wesentlich dazu beitrug, dass der Phlox in Russland mit den Jahren zu einer Art Nationalblume wurde.

Die derzeit bekannteste und erfolgreichste russische Züchterin ist Elena Konstantinova, sie betreibt ihr Zuchtprogramm auf riesigen Feldern äußerst professionell. Elena hat mit den Jahren weit über 200 Sorten selektiert, ebenfalls ihr Mentor Jury Reprev. Aber auch viele andere private Züchter sind in letzter Zeit sehr erfolgreich und es erwarten uns auch in Zukunft weitere, ungewöhnliche Sorten. Selbst in England, geschweigedenn den USA (immerhin das Heimatland des Phloxes!) ist man immer noch sehr ahnungslos, was die züchterische Leistung und Schaffenskraft der russischen Phloxspezialisten anbelangt!

Phlox amplifolia (8) - Breitblattphlox

Manche Botaniker sehen Phlox amplifolia lediglich als eine Unterart von Phlox paniculata an, andere hingegen als eigenständige Art. Wie auch immer, der Breitblattphlox stammt aus trockeneren Gegenden der USA. Er ähnelt unserem Sommerphlox (Phlox paniculata) in der Gestalt auf den ersten Anblick sehr. Übrigens sind auch unter den "normalen" Phlox-paniculata-Sorten sehr viele Hybriden zu finden, wo bereits Phlox-amplifolia-Herkünfte eingekreuzt wurde. Ob es sich bei den hier neu angebotenen Breitblattphlox-Sorten daher immer um reinrassige Phlox-amplifolia-Abkömmlinge handelt, kann daher im Nachhinein meist nicht ganz nachvollzogen werden. Einzig am Blatt erkennt man durch den wellenförmigen Rand, sowie durch die breitere Blattspreite, dass zumindest Phlox-amplifolia-Blut mit im Spiel ist, bzw. dessen Anteil überwiegt. Ihre Gesundheit, sowie die relative Trockenheitsresistenz dieser Phloxgruppe sollte auf jeden Fall Beachtung finden. Allerdings wünschte ich mir etwas mehr Abwechslung in ihren Farben! Als Landschaftssorten im Öffentlichen Grün und auf trockenen Freiflächen werden sie in der Zukunft durchaus ihre Berechtigung erlangen, mit den prächtigen Sorten von Phlox paniculata können sie jedoch niemals verglichen werden und halten hier auch kaum mit.

Phygelius (2) - Kapfuchsie

Thumbnail Phygelius Die Kapfuchsie wächst strauchartig und steht in der Heimat an Bächen und Ufern von Flüssen. Bei uns praktisch für jeden Boden geeignet, jedoch eher trockener. Bildet größere Horste und blüht zufriedenstellend jedes Jahr! Orangerote Rispen.

Plantago (2) - Wegerich

Thumbnail Plantago Die Gattung der Wegeriche ist sehr vielgestaltig und kann die unterschiedlichsten Wuchsformen aufweisen. Der Breitwegerich ist eine Zeigerpflanze für verdichtete Böden.

Polygonatum (1) - Salomnossiegel

Thumbnail Polygonatum Thumbnail Polygonatum Thumbnail Polygonatum Hier haben wir es mit äußerst langlebigen Stauden für den Halbschatten zu tun, die von Jahr zu Jahr üppiger werden. Manche Arten wachsen zu Beginn nur sehr langsam, sind aber dauerhafte und zuverlässige Begleiter im Halbschatten. Viele der untenstehenden Arten stammen ursprünglich aus China und dem Himalaya, aber auch aus den Wäldern Nordamerikas und Europas. Interessant ist die so unterschiedliche äußere Gestalt der Pflanzen und deren Wuchseigenschaft! In der Gärtnerei sind noch weitere Arten in geringer Stückzahl in Kultur. Leider sind uns durch den letzten Winter einige wertvolle Arten trotz Schutz in den Töpfen erfroren.

Pycnanthemum (6) - Amerikanische Bergminze

Diese robusten und dauerhaften Stauden sind in unseren Gärten so gut wie unbekannt. Sie benötigen einen trockenen Gartenboden in voller Sonne. Die Blüten sind eher zart und unscheinbar, hier macht es aber die Masse der Blüten, sowie ihr ungewöhnliches Aussehen. Gut geeignet für Kiesgärten, aber auch als Füllstauden in jeder trockenen Staudenrabatte. Wir sollten diese Duftstauden viel mehr in Pflanzungen integrieren. Sie stellen Insektenmagnete par excellence dar.

Ratibida (1) - Präriezapfenblume

Thumbnail Ratibida Eine charmante Präriepflanze mit hellgelben Blüten, welche hängende Blütenblätter besitzen. Auch einzeln gepflanzt hat diese hübsche Rudbeckienverwandschaft durchaus Berechtigung. Für eher trockenen, sandigen Boden.

Rudbeckia (4) - Sonnenhut, Rudbeckie

Thumbnail Rudbeckia Typische Vertreter der Präriestauden in unseren Gärten, in Mitteleuropa in vielen Gärten gar nicht mehr wegzudenken! Lassen Sie die Samenkapseln stehen und schneiden Sie diese erst im Frühjahr zurück.

Ruellia (3) - Präriepetunie (Acanthaceae)

Diese langblühenden Präriepflanzen möchte einen trockenen, sonnigen Standort, der auch vor Gehölzen liegen kann. Wir haben nur gute Erfahrungen mit ihnen gemacht, es sind stille Schönheiten, die uns nie enttäuschen!

Ruta (2) - Raute

Eine typischer Strauch der mediterranen Regionenen, dessen Duft immer an Reisen in südliche Gegenden mit Macchienvegetation erinnert. Schöne, grünlichgelbe Blüten. Besonders für Kiesgärten geeignet, kommt in rauen Lagen auch an Hausmauern gut zur Geltung.

Salvia (17) - Salbei

Thumbnail Salvia Thumbnail Salvia Thumbnail Salvia Thumbnail Salvia Hier haben wir es mit einer sehr artenreichen Gattung zu tun, die in unseren Gärten einfach nicht fehlen dürfen. Alle Salvia-nemorosa-Abkömmlinge nach der ersten Blüte zurückschneiden, denn sie blühen zweimal im Jahr! Besonders schön mit Artemisien und anderen graublättrigen Stauden, aber auch als Füll- und Begleitstauden in Beeten. Die meisten Salbei riechen überdies aromatisch und ergeben eine fantastische Bienenweide. Diesem Faktor sollte in unseren Gärten wieder viel mehr Beachtung geschenkt werden!

Sanguisorba (1) - Wiesenknopf

Thumbnail Sanguisorba Thumbnail Sanguisorba Thumbnail Sanguisorba Thumbnail Sanguisorba Thumbnail Sanguisorba Wiesenknöpfe sind typische Stauden mit natürlichem, züchterisch wenig beeinflusstem Charakter. Ihr Charme offenbart sich ganz besonders als Begleitstauden zu Taglilien, Rittersporn oder Phlox, also in Beetstaudensituationen. Erst dort zeigen sie ihre grazile Wirkung und kommen somit einer trendigen Staudenverwendung entgegen. Aber auch an Teichrändern oder in Naturgärten wirken sie als höchst bemerkenswerte Solitärstauden, so zu Iris sibirica, Filipendula und anderen Stauden mit Wildcharakter. Alle schätzen sie einen guten und nicht zu trockenen Gartenboden. Es sind dies sehr interessante und vielgestaltige Stauden mit filigranem Aussehen, die es wert wären, viel mehr verwendet zu werden, ihr Stern ist erst am Aufgehen! Wir haben mit den Jahren einiges an Sorten zusammengetragen, im Laufe des Frühjahres 2013 gelangen zudem noch neuere Sorten in den Verkauf. Siehe auch den Artikel von Christian H. Kreß in Gartenpraxis Nr. 7/2010

Alle Wiesenknöpfe sind kräftige Verkaufspflanzen und befinden sich in 11cm-Töpfen (außer S. Tanna)

Santolina (1) - Heiligenkraut

Eigentlich ein Gehölz, wird aber aufgrund der Verwendung hier angeführt.

Scabiosa (1) - Skabiose

Eine Staudengattung der trockenen Steppen und Bergwiesen Europas und Asiens.

Schizonepeta (2) - Gespaltene Katzenminze, Altai-Katzenminze

Schlanke, blaugraue Ähren, verbunden mit einem aromatischen Minzenduft zeichnet diese bei uns vollkommen unbekannten Stauden aus. Sie sind Kinder Zentralasiens und Westchinas, wo sie an unterschiedlichen Stellen vorkommen. Bei uns fühlen sie sich überall wohl, wo der Boden nicht allzu nährstoffreich und eher trocken ist.

Scrophularia (1) - Braunwurz

Thumbnail Scrophularia Formenreiche Gattung, die sich besonders für sonnige Lagen, aber auch für trockenen Halbschatten eignet. Die meisten sind Liebhaberstauden, die besonders von Wespen frequentiert und bestäubt werden. Einige besitzen attraktive Blüten und versamen sich leicht, so dass diese immer präsent sind!

Sedum (Hylotelephium) (12) - Fetthenne

Thumbnail Sedum (Hylotelephium) Thumbnail Sedum (Hylotelephium) Thumbnail Sedum (Hylotelephium) Thumbnail Sedum (Hylotelephium) Die hohen Sedum bestimmen jede Pflanzung, schon vor der eigentlichen Blütezeit, natürlich durch ihre Farben und Formen besonders während ihrer Blüte. Aber auch ihre abgeblühten Stängel sind bis tief in den Winter hinein eine große Zierde. Vor etwa 15 Jahren tat sich in der Sedumzucht nicht viel. Und heute? Jedes Jahr kommen neue Sorten auf den Markt, besonders von den rotblättrigen und rot blühenden Sorten. Jede zweite Sorte ist patentiert und wird hoch angepriesen, versprechen aber alles andere als vital, dauerhaft und gesund zu sein! Wir haben uns daher entschlossen, unser Sortiment zu straffen und bis auf wenige bewährte Sorten wieder zu reduzieren. Nichtdestotrotz gehören die hohen Sedum in jedes Staudenbeet, besonders in die heute so beliebten Kiesgärten.

Senecio (2) - Greiskraut

Diese vielgestaltige Gattung bietet unseren Gärten eine große Menge an bekannten und weniger bekannten Pflanzen, die nahezu weltweite Verbreitung genießt. So unterschiedlich sind auch ihre Ansprüche und deren Verwendung im Garten.

Senna (1) - Winterharte Gewürzrinde

Thumbnail Senna Beeindruckender und exotisch wirkender Halbstrauch aus der nordamerikanischen Prärie. Sehr winterhart und unproblematisch, ausdauernd und dekorativ.

Serratula (2) - Scharte

Eine interessante Staudengattung, die leider noch viel zu wenig bekannt ist! Für trockene, halbschattige Lagen. Spätblüher!

Seseli (3) - Bergfenchel

Interessante und vielseitige Gattung, die für manche von uns so begehrten Doldenblütler in die Gärten bringt.

Silene (2) - Lichtnelke

Eine anspruchslose und vielgestaltige Gattung für jeden Garten.

Smyrnium (1) - Gelbdolde

Eine interessante Doldenblütlergattung, mit meist schwefelgelben Blüten. Die meisten sind kurzlebig, aber erhalten sich durch leichte Selbstaussaat.

Solidago (9) - Goldrute

Wertvolle Staudengattung, die mit ihren unterschiedlich hohen Arten und Sorten in vielfacher Weise brauchbar sind. Besondere Beachtung sollte der Gartenbesitzer den neu eingeführten Wildarten schenken, sind sie doch anspruchslos und besitzen attraktive Wuchs- und Blütenformen. Die Klone, welche wir vegetativ weiter vermehren, sind steril, nichtdestotrotz ergeben sie jedoch klassische Bienenweidepflanzen ab! Wir kultivieren Goldrutenarten und -sorten, welche sich kaum oder gar nicht aussäen. (Solidago ptarmicoides siehe Aster ptarmicoides!)

Stachys (3) - Ziest

Thumbnail Stachys Eine sehr vielgestaltige Gattung mit etlichen Möglichkeiten der Verwendung und großen Zierwert. Die meisten Arten sind robust, dauerhaft und versagen niemals. Sie lassen sich in jeder Rabatte gut integrieren, wo sie lange ungestört stehen bleiben möchten. Alle Ziest befinden sich in 11cm-Töpfen, Ausnahme ist St. lavandulifolia.

Stokesia (1) - Südafrikanische Aster

Thumbnail Stokesia Beeindruckende Art, welche ein Farbspiel ihrer Blüten zwischen Weiß und Violett aufweist. Ist ausreichend winterhart, sollte in rauen Lagen aber abgedeckt werden.

Teucrium (1) - Gamander

Thumbnail Teucrium Vielfältige Gattung, siehe auch unter Steingartenpflanzen.

Thalictrum (4) - Wiesenraute

Thumbnail Thalictrum Thumbnail Thalictrum Wiesenrauten sind zarte, ja fast zerbrechliche Pflanzengestalten von zwergigem bis übermannshohem Wuchs. Ob im Alpinum oder Staudenrabatte, sie ersetzen in einer sonnigen Pflanzung die Farne und sind bei den Kunden momentan äußerst beliebt.

Tradescantia (2) - Dreimasterblume

Thumbnail Tradescantia Anspruchslose und schöne Stauden, die mit ihren typischen dreiteiligen Blüten und der langen Blütezeit wertvoll sind. Man sollte die Stängel nach der ersten Blüte zur Hälfte abschneiden, da so eine unerwünschte Aussaat verhindert wird und Pflanzen dann attraktiver aussehen.

Verbena (2) - Eisenkraut

Thumbnail Verbena Thumbnail Verbena Thumbnail Verbena Attraktive Dauerblüher allerersten Ranges für sonnige Beete. Man kann mit ihnen sogar den Gemüsegarten erblühen lassen! Die klassische Verwendung sind jedoch Beete und trockene Freiflächen, wobei der Boden ruhig besser sein darf!

Verbesina (1) - Verbesina

Wieder ein typischer Vertreter der Hochgrasprärie Nordamerikas. Leider viel zu selten in Kultur.

Veronica (6) - Ehrenpreis

Eine Riesengattung mit enormem Potential. Hier erwartet uns noch manche Überraschung! Nicht nur, daß viele Züchtungen und Neuentdeckungen aufkommen, sondern auch die Verwendung vieler Arten und Sorten ist noch lange nicht ausgeschöpft! Botanisch bzw. nomenklatorisch wurde die Gattung Veronica in mehrere neue Gattungen aufgesplittet. Weitere Arten siehe unter Steingartenpflanzen.

Vincetoxicum (1) - Schwalbenwurz

Diese sehr langlebigen Stauden gehören zu den Hundsgiftgewächsen (Apocynaceae). Sie gedeihen problemlos an trockenen Stellen im Halbschatten. Wenn der Standort ideal ist, sähen sie sich von selbst aus, ohne hierbei lästig zu werden. Die Verbreitung ihrer Arten reicht von Mittel- und Südeuropa bis nach Fernost.

Viola (1) - Veilchen

Diese große Gattung bietet uns stets etwas Interessantes! Von den Hornveilchen gibt es eine Unzahl wertvoller Züchtungen, die alle liebenswert sind. Man kann sie als Einfassungspflanzen oder für Lücken in Beeten heranziehen. Nach der ersten Blüte ist unbedingt ein leichter Rückschnitt angebracht, dann wachsen diese hübschen Pflanzen gedrungen und sind dann wesentlich ausdauernder! Der Boden sollte von einer lehmig-humosen Beschaffenheit sein. Übrigens für diejenigen, die es noch nicht wissen: Hornveilchen sind keine Stiefmütterchen, sondern ausdauernde Stauden, die alle 3-4 Jahre versetzt werden sollten! Die Duftveilchen (Viola odorata) bilden mit der Zeit dichte Kissen, welche immer schöner und prächtiger werden. Ein guter Standort im Garten ist der Gehölzrand oder als Vordergrundstaude in Prachtstaudenrabatten. Wir haben unser Duftveilchen-Sortiment wieder auf Vordermann gebracht, nachdem wir einige Zeit Kultur- und Aufzuchtprobleme mit ihnen hatten! So sollten ab März die meisten wieder verfügbar sein.

Zauschneria (3) - Kolibritrompete, Kalifornische Fuchsie

Thumbnail Zauschneria Kolibritrompeten sind bei uns zwar winterhart, aufgrund ihrer Heimat schätzen sie jedoch einen sehr sonnigen und warmen Standort. Wichtig ist auch eine ausreichende Wärmemenge im Sommer und ganz besonders im Herbst, damit sie zuverlässig und reich blühen. Darum zeigen sie sich im Wiener Becken, im Südwesten von Deutschland, sowie in allen anderen wintermilden Gegenden am schönsten. Ein vollsonniger, aber trockener und geschützter Standort in lehmig-sandigem Boden sagt ihnen daher am ehesten zu. Diese liebenswerten Stauden werden neuerdings zur Gattung Epilobium gezählt.

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