Beetstauden, Schattenstauden etc.

Diese Rubrik umfasst die meisten unserer Stauden, welche Sie sowohl im Schatten, als auch in der Sonne verwenden können. Hier finden Sie sowohl alle klassischen Beetstauden, als auch exquisite Schattenstauden, Stauden der Prärien und Steppen, sowie mancherlei Neuheit oder lang gesuchte Rarität. Alle anderen Stauden wie Gräser und Farne, alpine Polsterstauden etc. sind in extra Kategorien zusammengefasst, welche Sie rechts im entsprechenden Feld anklicken können. NEU heißt Neuaufnahme und wird alle zwei Jahre zum Altbestand aktualisiert.
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Aconitum (7) - Eisenhut

Thumbnail Aconitum Thumbnail Aconitum Die Eisenhüte sind willkommene Stauden in unseren Gärten, auch wenn diese hochgiftig sind! Die meisten benötigen kräftige, gleichmäßig feuchte Böden und sind dankbar, wenn sie in lichten Halbschatten gepflanzt werden. Die meisten unserer Verkaufspflanzen befinden sich in kräftigem Zustand!

Actaea (Cimicifuga) Cimicifuga cordifolia (3) - Christophskraut, Silberkerze

Thumbnail Actaea (Cimicifuga) Cimicifuga cordifolia Thumbnail Actaea (Cimicifuga) Cimicifuga cordifolia Thumbnail Actaea (Cimicifuga) Cimicifuga cordifolia Am richtigen Standort zählen diese Pflanzen zu den ausdauerndsten Stauden, die wir besitzen. Sie entwickeln ihre volle Pracht erst nach einigen Jahren, also ist etwas Geduld angesagt. Frische, nährstoffreiche und humose Böden in halbschattiger Lage sagen den Silberkerzen am meisten zu. Partner sind Storchschnäbel, Lungenkräuter, Funkien und Astilben. (Die meisten der Arten werden mindestens in 11cm-Container kultiviert)

Adonis (2) - Adonisröschen

Thumbnail Adonis Thumbnail Adonis Sehr begehrte und äußerst langlebige Stauden mit wunderschönen, auffälligen Blüten! Adonisröschen sind langwierig in der Aufzucht und benötigen einige Jahre Wachstum, bis sie zur vollen Schönheit gelangen. Daher sollten sie möglichst ungestört wachsen können.

Aegopodium (2) - Giersch,

Thumbnail Aegopodium Thumbnail Aegopodium Thumbnail Aegopodium Der Giersch wird zu Recht im Garten verwünscht! Allerdings existieren zwei Auslesen, welche sich wesentlich geziemter benehmen. Sie wuchern längst nicht so wie ihre grünblättrige "Mutter". In den USA wird die weißbunte Form als großflächiger Bodendecker im öffentlichen Grün verwendet. Außerdem sind die jungen Blättchen in der Gourmetküche sehr begehrt.

Ajuga (5) - Günsel

Die meisten der Günsel sind Bodendecker, die frischen, nährstoffreichen, humosen Boden in halbschattiger Lage schätzen. Öfters aufnehmen oder Erde in die Polster füllen, dann machen die Teppiche einen immer ordentlichen Eindruck! Es gibt etliche Sorten, wobei die buntblättrigen für lebendige Akzente sorgen.

Anemone (123) - Buschwindröschen, Anemone

Thumbnail Anemone Thumbnail Anemone Thumbnail Anemone Ein weiterer Schwerpunkt unserer Gärtnerei liegt im Sammeln der Buschwindröschen-Auslesen und ihrer Namenssorten. Wir bekamen viele Sorten im Tausch aus den unterschiedlichsten Ländern, sie stammten von etlichen Hobbyzüchtern und Staudenliebhabern. Es macht großen Spaß, die teilweise doch markanten Unterschiede herauszufiltern.

Viele dieser Waldanemonen sind leider noch selten in unseren Gärten vertreten. Versuchen Sie einmal eine Kombination aus Scharbockskräutern, Lerchenspornen, Alpenveilchen, Lenzrosen und Funkien! Sie schätzen Halbschatten in kräftigem lehmig-humosen Boden. Bei sachgemäßer Pflanzung entwickelt sich dieses Ensemble zu einem wahrlich beglückendem Vorfrühlings-Stimmungsbild. In der Gartenkultur wachsen Buschwindröschen zu wesentlich breiteren Horsten heran und sind zur Blütezeit eine Augenweide!

Einige Sorten werden durch ihr langsames Wachstum stets sehr beschränkt verfügbar sein. In den letzten beiden Jahren entstand auf einige Sorten ein wahrer Run, sodass ein rechtzeitiges Bestellen im Winter oder zeitigem Frühjahr für eine komplette Lieferung vonnöten ist.

Ab Frühjahr 2016 bieten wir erstmalig einige Anemone-ranunculoides-Sorten des Sammlers Taavi Tuulik aus Estland an, mit dem wir in Kontakt stehen. Diese bestechen durch ihre goldgelben, meist dicht gefüllten Blüten oder ihre eigentümliche Blütenform. Wenngleich sich auch sehr viele der Sorten auf den ersten Blick stark ähneln, der Reiz liegt im Detail dieser liebenswerten Sorten. Die meisten von ihnen wachsen ganz zufriedenstellend, andere hingegen sind in ihrer Vermehrungsrate als äußerst "zäh" zu bezeichnen! Demzufolge wurden einige der estnischen Sorten für das Frühjahr 2018 nochmals zurückgestellt, um sie in einer ausreichenden Stückzahl anzubieten.

Richten Sie sich bei Ihrer Anemonenbestellung bitte nach der jeweiligen Verfügbarkeit der einzelnen Sorten. Diese kann sich gerade bei Seltenheiten schnell ändern, wir sind bemüht, hier die Verfügbarkeit so genau als möglich anzugeben.

Die Vermehrung der Sorten erfolgt in der Regel im August, dies bedeutet, dass im September die meisten Sorten wieder verfügbar sind, logischerweise jedoch noch nicht die Qualität aufweisen, die sie im kommenden Frühjahr besitzen. Gängige Sorten sind von starker Qualität mit einer größeren Rhizomanzahl pro Topf, Seltenheiten entsprechend weniger. Alle Sorten werden ausschließlich getopft angeboten, es sei denn, es wird ausdrücklich gewünscht, die Rhizome lose zu verschicken.

Unten ein Bild aus dem Botanischen Garten Berlin/Dahlem, wo wir alljährlich nahezu unser gesamtes Sortiment anbieten.

Anemonella (1) - Rautenanemone

Thumbnail Anemonella Thumbnail Anemonella Thumbnail Anemonella Quasi die amerikanische Ausgabe unseres europäischen Muschelblümchens (Isopyron). Hat die gleichen Ansprüche, also leicht beschatteter Standort, lehmig-humos und will möglichst in Ruhe gelassen werden, um so schöner entwickeln sich die kleinen Horste.

Anemonopsis (1) - Scheinanemone

Nicht ganz einfache Gattung, jedoch zur Blütezeit eine wahre Augenweide. Verlangt einen kühlen Standort in leicht saurem Humusboden mit etwas Lehmanteil.

Arisaema (4) - Feuerkolben

Thumbnail Arisaema Thumbnail Arisaema Interessante, aronstabähnliche Gattung aus Nordamerika und Ostasien mit sehr vielen Arten, die mehr oder weniger winterhart sind. Sie bevorzugen kühle, schattige Standorte und wollen tief gepflanzt werden. Nicht unterschätzt werden sollte eine gute Ernährung der Feuerkolben! In der Gärtnerei sind weitere Arten in Kultur, jedoch nur in Kleinstmengen, daher lohnt eine Aufnahme in den Webshop nicht.

Arum (2) - Aronstab

Thumbnail Arum Diese Halbschattenpflanzen sind anspruchslos, sowie dekorativ durch ihre marmorierten oder gepunkteten Blätter. Von Jahr zu Jahr werden sie üppiger. Besonders schön ist der langanhaltende orange Beerenschmuck im Herbst. Um große Horste zu erhalten, ist der Aronstab auch für gelegentliche kräftige Düngergaben sehr dankbar! Halbschattiger Standort.

Aruncus (1) - Geißbart

Thumbnail Aruncus Thumbnail Aruncus Die neuen Hybriden zeichnen sich duch ihren kompakten Habitus und ihren reichen Blütenansatz aus. Sie gedeihen in jedem guten Gartenboden, von sonniger Lage bis in den Halbschatten. Im Gegensatz zu den Astilben verträgt der Geißbart auch wesentlich trockenere Böden. Alle werden ausschließlich vegetativ vermehrt, um die Sortenechtheit zu gewährleisten!

Asarum (1) - Haselwurz, Wild Ginger

Thumbnail Asarum Blattschmuckstauden für den tiefen Schatten, langsamwachsender Bodendecker, auch unter Nadelgehölzen. Auffällig ist auch der intensive und für mich sehr anregende Duft der Rhizome und Blüten nach Patchouli oder Ingwer!

Asperula (1) - Meier, Meister

Artenreiche Gattung, welche in den unterschiedlichsten Gartenbereichen Verwendung finden.

Aster (5) - Aster

Thumbnail Aster Thumbnail Aster Thumbnail Aster Thumbnail Aster Thumbnail Aster Thumbnail Aster Thumbnail Aster Thumbnail Aster Thumbnail Aster Wunderbare Herbstblüher, die in unseren Beeten nicht fehlen sollten! Es existiert eine riesige Fülle an Formen und Farben. Interessant und sehr robust sind außerdem viele der seltenen Wildarten, die in unseren Gärten zu wenig ausprobiert werden! Einige Kollegen beklagen den rückläufigen Absatz, übersehen dabei jedoch die Sortimentsbreite und deren Vielgestaltigkeit, sowie deren vielseitige Verwendungsmöglichkeit. Bedenkt man die Gesamtblütezeit der Gattung, so kommt man immerhin auf über 5 Monate, da die ersten Astern schon im Juni blühen und die letzten Ende November vergehen. Die meisten der Astern sind übrigens hervorragende Insektenweiden! Zur Pflege sei gesagt, dass die meisten Astern im Herbst zurückgeschnitten werden sollten. Der Grund liegt in der zumeist unerwünschten Selbstaussaat mancher Sorten. Sehr viele unserer Astern werden 9x9, aber vor allem in 11cm-Containern kultiviert. Es sind daher starke Verkaufspflanzen! Nach der neuesten botanischen Nomenklatur wurde die gesamte Gattung Aster in viele neue Gattungen aufgespaltet. Wir halten uns noch nicht an diese Regelung, setzen den neuen Namen jedoch in Klammern hinter die entsprechenden Arten.

Astilbe (7) - Prachtspiere

Wie die Astern sind auch die Prachtspieren wichtige und unverzichtbare Stauden, mit denen effektvolle Pflanzenkombinationen zwischen Gehölzen geschaffen werden können. Sie verlangen einen nahrhaften, frischen und humosen Boden, was besonders für den Gehölzbereich gilt. Nur in mittlerer Geselligkeit pflanzen, etwa in Gruppen zu 7 bis 15 Stück!

Beesia (1) - Beesia

Thumbnail Beesia Eine zarte Schönheit aus den Wäldern Chinas, die in unseren Breiten etwas Winterschutz benötigt. Die Blätter sind sehr dekorativ gemasert. Wunderhübsch in Verbindung zu Epimedium und anderen Schattenstauden.

Begonia (2) - Winterharte Begonie

Thumbnail Begonia Kaum zu glauben, aber es gibt tatsächlich winterharte Begonien! Trotzdem ein Stiefkind unter den Schattenstauden, was wir nicht verstehen können! Dabei blühen sie im Herbst wunderbar! Wenn diese anspruchslosen Exoten längere Zeit stehen, können sie bald dichte Bestände bilden. Besonders eindrucksvoll kann man dies im Botanischen Garten Berlin/Dahlem bewundern.

Bergenia (6) - Riesensteinbrech, Bergenie

Thumbnail Bergenia Thumbnail Bergenia Thumbnail Bergenia Thumbnail Bergenia Thumbnail Bergenia Die Bergenien sind unverzichtbare Aristokraten innerhalb des Staudenreiches und fast überall zu verwenden, sozusagen die reinsten Allrounder! Besonders verdienen sie sich als industrie- abgasfeste Pflanzen in Städten, als auch als Einfassungsstaude, unter Gehölzen und in größeren Steingärten. Bemerkenswert ist auch die Winterfärbung der ledrigen, wintergrünen Blätter bei manchen Sorten. Die dicken Horste auf dem Bild zeigt eines der besten Beispiele über Dauerhaftigkeit und Anspruchslosigkeit von Bergenien. Diese stolzen Horste sind weit über 40 Jahre alt und stehen in Laufenburg-Hauenstein im südlichen Baden, meiner alten Heimat! Reichblühende Sorte können auch in jeder Beetsituation untergebracht werden. Alle Bergenien befinden sich im 11cm-Topf, also kräftige Ware!

Bistorta (1) - tenuicaule

Die Gattung Bistorta unterscheidet sich von den restlichen Knöterich durch ihre unverzweigten Blütenstände. Kennzeichnend hierfür ist der Wiesenknöterich.

Boehmeria (6) - Chinesische Brennessel

Thumbnail Boehmeria Thumbnail Boehmeria Ornamentale Stauden mit großen, brennnesselähnlichen Blättern, die je nach Art behaart oder glatt sind. Sehr schöne Blattschmuckstauden, besonders zu Funkien, Schattengräsern und Schlangenknöterich. Benötigen einige Jahre, um zur vollen Schönheit zu gelangen. Wichtig ist nach Möglichkeit ein vollschattiger Platz im Garten! Sehr starke Pflanzen in 11cm-Containern! Aufgrund meines Artikels in der GP sind alle Boehmeria derzeit ausverkauft und müssen erst wieder vermehrt werden!

Brunnera (10) - Kaukasusverissmeinnicht

Thumbnail Brunnera Anspruchslose und dauerhafte Stauden, die unter Gehölzen wachsen. Die untenstehenden Gartensorten sind weniger verbreitet und sollten wohlbehütet in den Vordergrund gepflanzt werden. Mit ihren panaschierten Blättern sind sie willkommene Ergänzungen zu Funkien, da sie früher austreiben und blühen.

Buglossoides (1) - Steinsame

Thumbnail Buglossoides Diese Staude bildet mit der Zeit dichte Teppiche, die zur Blütezeit sehr auffallen. Hervorragender Bodendecker für trockenen Schatten!

Cardamine (2) - Schaumkraut, Zahnwurz

Thumbnail Cardamine Vielgestaltige Gattung, die erst einmal in unseren Gärten die Akzeptanz bekommen muß, die ihr wertmäßig zusteht. Die Schönheit dieser Schattenpflanzen offenbart sich erst nach einigen Jahren! Typische Begleitpflanzen sind Cyclamen, Daphne, Hepatica, Helleborus und Hacquetia. Wir hatten weitere Arten im Verkauf, doch wie das Schicksal so mitspielt, kam ein Pilz in die Vermehrung und machte alles zunichte! So kann man wieder von vorne beginnen!

Caulophyllum (1) - Berberidaceae

Seltene Staudengattung für den Schatten unter Sträuchern, mit zwei Vertretern, die selten in Kultur sind.

Chelone (1) - Schlangenkopf

Bekannte Allerweltsstaude, die im letzten Jahrhundert die Gärten eroberte. Nährstoffreiche Gartenböden.

Chrysoplenium (2) - Milzkraut

Eine formenreiche und interessante Gattung, die an feuchten Stellen gut gedeiht.

Cicerbita (1) - Lattich

Thumbnail Cicerbita Eine vielgestaltige Gattung mit teils gärtnerisch unbekannten Vertretern.

Claytonia (1) - Claytonie (Portulacaceae)

Hübsche, zierliche Waldpflanze aus Nordamerikas Wäldern. Etabliert sich langsam, ist dann aber sehr beständig.

Collinsonia (1) - Steinwurzel

Ein nichtssagender Name für eine sehr beeindruckende und gefällige Staude! Diese herrliche Waldrandpflanze bekam ihren Namen, weil sie steinharte, knollenähnliche Wurzelbasisverdickungen besitzt.

Convallaria (2) - Maiglöckchen

Thumbnail Convallaria Maiglöckchen sind Stauden für den reifen Garten. Alle wünschen einen humusreichen, kalkhaltigen Boden im Halbschatten unter Gehölzen. Richtig üppig werden sie erst nach vielen Jahren!

Corydalis (12) - Lerchensporn

Thumbnail Corydalis Thumbnail Corydalis Thumbnail Corydalis Thumbnail Corydalis Thumbnail Corydalis Mit den Lerchenspornen besitzen wir wertvolle Frühlingsblüher, die man nie missen möchte, wenn sie einmal etabliert sind. Fast alle verlangen sie gute, ausgereifte Humusböden. Beachten Sie insbesondere die blauen Lerchensporne, die gut gedeihen, wenn sie leicht saure Böden vorfinden.

Cyclamen (12) - Erdscheibe, Alpenveilchen, "Saubrot".

Thumbnail Cyclamen Thumbnail Cyclamen Thumbnail Cyclamen Die winterharten Alpenveilchen möchten über über Jahre ungestört an ihrem Platz stehenbleiben. Nur dann vermehren sie sich auch. Für die Verbreitung deer Samen sind ganz besonders Ameisen zuständig! Alle sind sie dankbar für Kalk im Humusboden.

Cynoglossum (1) - Hundszunge

Interessante und attraktive Stauden aus Europa und Asien, welche in frischen Böden problemlos gedeihen. Leider viel zu wenig in Kultur! In manchen Böden gelten die Hundszungen leider als kurzlebig.

Cypripedium (0) - Frauenschuhorchidee

Thumbnail Cypripedium Für viele Pflanzenliebhaber der Inbegriff von Seltenheit, Exklusivität, aber auch für Naturschutz. Zum Glück sind die Zeiten vorbei, wo Frauenschuh noch als schwierig vermehrbar galt. So werden die Wildarten meist ausgesät, die Anzucht dauert trotzdem einige Jahre, bis man an eine erste Blüte denken kann. Gute Pflanzplätze sind in halbschattiger Lage zu finden, möglichst zwischen oder unter Gehölzen, welche nicht zu den Flachwurzler zählen. (Eiche gut, Ahorn und Birke schlecht!) Unter Zuhilfenahme von Seramis oder Bimskies, Rinde und Lehm bereitet man den Frauenschuh die perfekte Mischung auf. Einmal eingewachsen werden sie von Jahr zu Jahr prächtiger. Starke Horste sind eine Augenweide und werden von jedem Besucher bewundert. Alle unsere angebotenen Frauenschuharten vermehren wir nicht selbst, sondern stammen von einem Orchideengärtner aus künstlicher Vermehrung.

Deinanthe (2) - Scheinhortensie

Thumbnail Deinanthe Thumbnail Deinanthe Diese Staudengattung verlangt einen kühlen Standort im Halbschatten und leicht sauren Humusboden. Bildet mit der Zeit eindrucksvolle Horste. Eine leicht erhöhte Pflanzung ermöglicht den Blick unter die Blüten. Es sind einige Farbauslesen und Herkünfte im Aufbau, bitte noch etwas Geduld für diese zauberhaften Schattenstauden!

Dicentra (7) - Tränendes Herz

Eine der Paradestauden, die fast in jedem Bauerngarten vorzufinden ist. Nicht jedoch die Arten aus den Wäldern Nordamerikas und Ostasiens!

Diphylleia (1) - Schirmblatt

Eine spannende Gattung mit Vertretern aus Nordamerika und Ostasien. Die Blätter, Blüten und Früchte gleichermaßen sind attraktiv und dekorativ! Typische Schattenstauden, die jahrelange Freude bereiten!

Disporopsis (2) - Immergrüner Salomonssiegel

Erst ältere Horste bilden sehenswerte und dekorative Pflanzen. Vor dem frischen Austrieb sollten jedes Jahr die alten Stängel abgeschnitten werden. Auf Schneckenfraß achten! Halbschatten bis Schatten, kräftigen, lehmig-humosen Boden.

Disporum (3) - Waldglocke

Charmante Stauden des Schattens, die in lehmig-humosen Boden zufriedenstellend, wenngleich langsam wachsen. Sie wollen in Ruhe gelassen werden, um so schöner entwickeln sich diese edlen Waldpflanzen.

Ellisiophyllum (1) - Taiwanesische Schattenblume

Anspruchsloser Dauerblüher aus den Bergen Taiwans.

Eomecon (1) - Schneemohn

Thumbnail Eomecon Thumbnail Eomecon Wunderschöne Pflanzenerscheinung für den Schattengarten! Besonders eindrucksvoll entwickelt sich der Schneemohn zwischen Funkien, deren Lücken er mit seinen Ausläufern schließt.

Epimedium (35) - Elfenblume

Thumbnail Epimedium Thumbnail Epimedium Thumbnail Epimedium Diese im eingewachsenen Zustand äußerst robusten Stauden erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, sei es als profaner Bodendecker oder als seltenes Sammlerobjekt. Die Bodendecker unter ihnen können sich sogar gegen ärgste Wurzelunkräuter durchsetzen! Manche seltene Elfenblume besitzt traumhafte Blüten, die uns erst aus näherer Betrachtung ihre Schönheit offenbart.

Das alte Blattwerk wird im zeitigen Frühjahr noch vor Erscheinen der Blütenrispen abgeschnitten. So kommen die neuen Blütenrispen wesentlich besser zur Geltung!

Wir unterscheiden prinzipiell zwischen horstig wachsenden und ausläuferbildenden Elfenblumen. Das Zentrum ihrer Verbreitung liegt in China, wo auch die meisten Neueinführungen herkommen.

Ganz so “über den Daumen“ erklärt: Die europäischen Arten möchten lehmig-humosen Boden, wobei der Kalkanteil keine sehr große Rolle spielt. Alle Asiaten der Gattung verlangen dagegen eher „säuerlich-humose“ Kulturbedingungen, sowie einen kühlen, gut beschatteten Standort.

Leider mussten wir im vorletzten Katastrophenwinter etliche Seltenheiten einbüßen, darum sind einige Positionen derzeit nur eingeschränkt oder überhaupt nicht verfügbar! Eine Elfenblume im Topf ist nicht dieselbe vollkommen winterharte Elfenblume, wie wenn sie ausgepflanzt ist!

Equisetum (1) - hyemale var. camtschaticum, Riesenschachtelhalm

Wenn diese Pflanzen am richtigen Standort stehen, dann geben sie ein archaisch anmutendes Bild ab! Der Schachtelhalm allegemein gehört ja zu jenen Pflanzen, die schon im Erdzeitalter Karbon die Welt als Bäume besiedelten.

Eranthis (4) - Winterling

Thumbnail Eranthis Thumbnail Eranthis Der beliebte Winterling ist neben den Schneeglöckchen einer unserer frühesten Blütenpflanzen im Garten! Auch beim Winterling sind mit der Zeit einige Sorten selektiert worden, welche sich mehr oder weniger unterscheiden. Die gefüllt blühenden Typen sind immer selten, da diese durch Teilung vermehrt werden und ihr Zuwachs eher sehr bescheiden ist. Bei den anderen Sorten wie 'Grünling' oder 'Schwefelglanz' handelt es sich streng genommen um Samensorten, wo zwar ein Großteil farblich echt fällt, diese aber keine geklonten Typen sind.

Wir haben noch einige andere Sorten in Kultur, von denen in der Gärtnerei Einzelstücke abgegeben werden.

Erythronium (6) - Forellenlilie, Hundszahn

Liebliche Frühlingsblüher, die unter Gehölzen im frischen Humus willig gedeihen und sich dort von selbst vermehren, wenn sie regelmäßig mit Kompostgaben versorgt werden und nicht zu trocken stehen. Ein leicht saurer Oberboden sagt den meisten Arten zu.

Fagopyrum (1) - Buchweizen

Thumbnail Fagopyrum Hervorragender Dauerblüher für vielerlei Stellen im Garten. Charakteristisch sind die spateligen Blättchen. Die Früchte des einjährigen Buchweizens werden zu Graupen verarbeitet.

Fritillaria (1) - Fritillaria, Schachbrettblume

Große Zwiebelpflanzengattung mit teils anspruchsvollen Vertretern für die unterschiedlichsten Bereiche des Gartens. Am bekanntesten ist unsere einheimische Schachbrettblume oder die Kaiserkrone der Bauerngärten.

Fuchsia (4) - Freilandfuchsie

Auch für unseren Klimabereich gibt es ausreichend winterharte Fuchsien! Lediglich ein Anhäufeln oder einen leichten Reisigschutz sollte man ihnen angedeihen lassen, besonders im ersten Pflanzenjahr. Schön zu Funkien und anderen Halbschattenstauden. In wintermilden Gebieten können sie zu stattlichen Exemplaren heranwachsen. Voraussetzung ist ein lehmig-humoser Boden, welcher nie ganz austrocknet.

Galanthus (9) - Schneeglöckchen

Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Thumbnail Galanthus Achtung Schneeglöckchentage: Beginn am Montag, den 27.2. bis voraussichtlich 11.3.

Die Schneeglöckchen sind für uns alle zum Symbol des Vorfrühlings geworden! Und sie wurden in den letzten Jahrzehnten zu einer Art Hype, ähnlich der "Tulpomanie" damals in Holland. Es sind inzwischen mehr als Tausend Sorten entstanden, zugegebenermaßen etliche mit nur geringem Unterschied, so dass man oberflächlich betrachtet automatisch nach dem Sinn und Zweck dieses Unterfangens fragt. Der Riesenboom scheint zumindest in England den Zenit schon erreicht zu haben. Dort finden jährlich gleich mehrere "Galanthus-Gala“ und diverse Snowdrops"-Treffen statt, wo sich viele Galanthophile aus aller Welt treffen. Wir begannen schon vor über 20 Jahren mit dem Aufbau einer Sammlung, durch ein zufälliges Geschenk mehrerer Sorten von guten Freunden, so dass wir bei manchen Sorten schon größere Stückzahlen besitzen. Inzwischen stehen hier rund 350 Arten und Sorten, es war ein teilweise sehr kostspieliges und langwieriges Unterfangen! Viele der Sorten besitzen einen extrem langsamen Zuwachs und so dauert es viele Jahre, bis man an einen Verkauf denken kann. Schneeglöckchen zu sammeln ist ein überaus spannendes und reizvolles Hobby, immerhin sind sie unsere ersten strahlenden Vorfrühlingsboten! Und die Unterschiede zeigen sich jedem aufmerksamen, zugegeben etwas detailverliebten Betrachter, wobei er auch einmal unter das Röckchen schauen darf!

Schneeglöckchen-Horste sollte man je nach Sorte etwa alle drei bis vier Jahre teilen und umsetzen, so dass diese vital bleiben und nicht abbauen. Lichter Halbschatten in lehmig-sandiger Gartenerde, am besten unter Haselsträuchern, zusammen mit Lenzrosen, Cyclamen etc. Die angebotenen Arten und Sorten werden ausschließlich “In the Green“ verschickt, sorgsam in Moos gewickelt,zu unserer Hauptversandzeit ab März, bis sie im Shop als "derzeit ausverkauft" gekennzeichnet werden. Wenige Arten und Sorten werden das ganze Jahr über in Töpfen angeboten, wie z.B. das herbstblühende G. reginae-olgae.

Im zeitigen Frühjahr werden anlässlich unserer Veranstaltung "Schneeglöckchenwoche" noch viele weitere, seltene Sorten in limitierten Exemplaren angeboten, die wir hier im Webshop natürlich nicht veröffentlichen. Es lohnt sich also auf jeden Fall, persönlich bei uns hereinzuschauen!

Erwähnt werden muss auch, dass auch die hier angeführten Sorten nicht in unbegrenzter Anzahl verfügbar sind, denn manche Schneeglöckchensorten wachsen ähnlich langsam wie Pfingstrosen oder Leberblümchen. Sie lassen sich zum Glück nicht im Labor zur Massenware vermehren, darum werden manche Sorten noch ewig selten bleiben!

Nach erfolgter Vermehrung werden alle verfügbaren Sorten hier im Webshop angezeigt und können bequem bestellt werden. Auflistungen aus dem Vorjahr gelten nicht mehr. Lieferung, solange Vorrat reicht! Richten sie sich bitte nach unserer Startseite, wo Sie über alle Neuigkeiten informiert werden. Wir werden uns bemühen, die Verfügbarkeit immer genau zu dokumentieren!

Aber am lohnenswertesten wird es für Sie trotzdem sein, wenn Sie uns einmal zur Schneeglöckchenblüte besuchen, denn schon allein unser Schaugarten ist diesbezüglich sehenswert!

Geranium (35) - Storchschnabel

Thumbnail Geranium Thumbnail Geranium Thumbnail Geranium Thumbnail Geranium Thumbnail Geranium Thumbnail Geranium Thumbnail Geranium Diese für jeden Gartenbesitzer zweckfüllende, aber auch reizvolle Gattung ist nicht nur unersetzlich, sondern auch vielseitig verwendbar, dekorativ und dauerhaft! Eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind anspruchslos, viele decken den Boden sehr gut, haben daher eine Funktion der so vielgepriesener Pflegeleichtigkeit. Viele Geraniumsorten sind aber überdies hinaus sehr wertvolle Rabattenstauden!

Die niedrigen Arten und Sorten, so wie z.B. G. cinereum und G.dalmaticum können in Steingärten, Dachgärten und Trögen in sonniger, trockener Lage gepflanzt werden. Die meisten anderen schätzen einen eher halbschattigen Standort und wachsen in jedem normalen Gartenboden. Bei den bodendeckenden, rhizombildenden Arten benötigt man zwischen 5 und 7 Pflanzen/ qm. Diese Pflanzdichte trägt dazu bei, daß bei normaler Bodenqualität eine Fläche nach 2 Jahren zugewachsen ist. Die meisten aller Storchenschnäbel blühen von Mai bis Anfang Juli, einige remontieren im Herbst oder sind nahezu Dauerblüher. Ständig kommen weitere Neuzüchtungen hinzu (derzeit sind etwa 700 Sorten weltweit in Kultur). Das Sortiment ist aber im Vergleich zu Iris, Rosen oder Taglilien immer noch übersichtlich und die Möglichkeiten bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Ganz besonders gefragt sind heutzutage jene dauerblühenden und standfesten Geranium, die keinen Mehltau bekommen und obendrein eine schöne Herbstfärbung aufweisen.

Wir haben nach vielen Jahren des Sammelns und Sichtens unser Sortiment aus Gründen der Rationalität in letzter Zeit wieder reduziert, da wir finden, dass es beispielsweise keinen Sinn macht, über 20 ähnlich aussehende, blaue Beetgeranium zu vermehren und anzubieten. Der letzte Katastrophenwinter hat überdies hinaus seinen Beitrag geliefert, in dem etliche Sorten im Topf das Zeitliche segneten, obgleich sie ausgepflanzt absolut hart sind. So sind uns von über 20 Geranium-phaeum-Sorten lediglich eine Handvoll übrig geblieben!

Gillenia (2) - Dreiblattspiere, Rosenspiere

Thumbnail Gillenia Thumbnail Gillenia Thumbnail Gillenia Langlebige Stauden, welche mit den Jahren immer schöner werden und die ich gerne als "Schleierkräuter des Schattens" bezeichne. Der beste Standort ist der lichte Halbschatten.

Glaucidium (1) - Waldmohn

Eine der begehrtesten Staudenraritäten stammt aus den japanischen Bergwäldern. Die traumhaft großen, weißen bis dunkelblauen Blüten stehen über sehr dekorativen, breiten, eingeschnittenen Blättern. Im Frühjahr beim Austrieb unbedingt auf die Schnecken aufpassen!

Glechoma (2) - Gundelrebe

Bekannte einheimische Waldpflanze, die im Garten einen hervorragenden Bodendecker abgibt.

Gunnera (0) - Riesenblatt, Schaublatt

Thumbnail Gunnera Vielgestaltige Gattung aus Südamerika, die winzige Arten beinhaltet, als auch wahre Monster! Viele davon sind nur in milden Klimaten winterhart.

Hacquetia (1) - Schaftdolde

Zierliche und geheimnisvolle Waldstaude aus dem illyrischen Raum (Slowenien, Kärnten, Kroatien). Ältere Horste sind im Vorfrühling eine Augenweide! Die zarten, grünlichgelben Hochblätter wirken wie eine Blüte, obgleich diese unscheinbar sind und sich in der Mitte der Blüte befinden. Ein naturbelassener Standort in frischem Humusboden führt dazu, dass Sie bald stolzer Besitzer von kräftigen Horsten sind. Sehr nett in Verbindung mit Zwergranunkeln und Helleboren!

Helleborus (13) - Nieswurz, Christrose, Schneerose, Lenzrose

Thumbnail Helleborus Thumbnail Helleborus Thumbnail Helleborus Thumbnail Helleborus Thumbnail Helleborus Sehr beliebte Halbschattenstauden für das Frühlingsbeet. Sie blühen bereits sehr zeitig, zusammen mit anderen Frühlingsgeophyten. Was alle Schneerosen möchten, sind halbschattige Plätze unter Gehölzen, damit sie lange ungestört wachsen können. Für ein gesundes Gedeihen ist kalkhaltiger Laubhumusboden unerlässlich! Im Angebot befinden sich auch einige Wildarten, bei denen es sich entweder um Teilpflanzen von reinen Mutterpflanzen handelt oder um Sämlingsnachzuchten. Die Helleborus-Wildarten sind reine Liebhaberpflanzen, welche langsam wachsen, aber großen Charme besitzen und etwas Besonderes in den Gärten sind.

Helonias (1) - Sumpfnelke

In der Natur ist die Sumpfnelke selten geworden. Sie besticht mit ihren orchideenähnlichen Blütenschäften.

Hepatica (6) - Leberblümchen

Liebenswerte Vorfrühlingsblüher. Alle Leberblümchen gedeihen um so prächtiger, je länger sie ungestört stehenbleiben. Ein leicht beschatteter Standort und Laubhumusboden, der ruhig etwas lehmhaltig sein kann, sagt ihnen am meisten zu.

Heuchera (10) - Purpurglöckchen

Thumbnail Heuchera Thumbnail Heuchera Thumbnail Heuchera Thumbnail Heuchera Thumbnail Heuchera Sehr vielseitig verwendbare Gattung, deren Popularität in den letzten Jahren durch etliche, neue Sorten stark zugenommen hat. Einige Arten und Sorten sind sonnenverträglicher als vielfach angenommen. Im Allgemeinen aber schätzen Purpurglöckchen den Halbschatten in jedem normalem Gartenboden. Schöne Gruppenstaude, vor Funkien oder zwischen Geranium, neuerdings werden sie auch auf Gräbern oder in Balkonkistchen gepflanzt. Besonders wertvoll sind Heuchera auch in der kalten Jahreszeit, in schneelosen Winter, wo ihre Blatthorste teilweise ein metallisches Aussehen haben. Alle angebotenen Sorten befinden sich in 11cm-Containern. Einige niedere alpine Arten werden auch unter der Rubrik "Steingartenstauden" geführt.

Hosta (14) - Funkie, Herzlilie

Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Thumbnail Hosta Sehr langlebige Stauden, geradezu ein Muß für jeden Garten! Auffallend gefärbte (panaschierte) Blätter vieler Sorten tragen dazu bei, "Paukenschläge" und Akzente in eine Pflanzung zu setzen. Die kleineren oder halbhohen Arten und Sorten eignen sich hervorragend als Randbepflanzung und sind auch für Tröge zu gebrauchen. Echte Zwergfunkien (unter 20 cm Höhe) finden als Sammlerobjekte bei Bonsailiebhabern Anklang oder können in halbschattig gelegenen Steingärten, in Töpfen oder Trögen untergebracht werden. Funkien gehören mit großem Abstand zu den langlebigsten Stauden, wenn sie einen nahrhaften, frischen, lehmig-humosen Gartenboden bekommen! Der Standort sollte windgeschützt und leicht beschattet sein. Sehr schön wirken manche Hosta auch neben Gewässern, wobei sie bei feuchtem Fuß wesentlich mehr Sonne vertragen können. Wir gehören zwar nicht zu jenen Hosta-Spezialisten, die die neuesten Neuheiten feilbieten, können jedoch mit einem breiten Sortiment an neuen und älteren Sorten gut mithalten. Bis auf wenige neuere Sorten gelangen durchweg mehrtriebige Pflanzen zum Verkauf. Hosta erfreuen sich besonders in den USA und Großbritannien einer anhaltenden Popularität, doch auch bei uns haben sie inzwischen große Akzeptanz der vielen Gartenliebhabern gefunden. Lassen Sie sich also nicht durch Schnecken abhalten, Funkien zu pflanzen, sondern tun Sie etwas gegen diese Mollusken! Eine schneckenresistente Hosta gibt es zwar nicht, jedoch durchaus Sorten, die sie weniger schätzen. Halten Sie sich immer vor Augen, das es genug andere Stauden gibt, die von Schnecken noch wesentlich mehr geschätzt werden! Ist dies nicht wenigstens ein schwacher Trost? Ansonsten orientieren Sie sich an der Schneeglöckchenblüte, spätestens ab März sollte der ganze Garten mit Feramol abgestreut werden!

Hydrophyllum (2) - Hydrophyllaceae

Sehr ansprechende und ungewöhnliche Schattenstauden, die völlig anspruchslos sind und nebenbei hervorragende Blattschmuckstauden abgeben. Bei vielen Gartenliebhabern noch vollkommen unbekannt! Jeder humose Boden im Halbschatten. Unsere Verkaufspflanzen befinden sich in 11cm-Töpfen.

Hylomecon (2) - Japanischer Scheinmohn, Waldmohn

Anspruchslose Waldstauden mit gelben Blüten. Gedeihen in jedem frischen Boden, also dort, wo der Boden lehmig-humos ist und ständig etwas Feuchtigkeit besitzt. Besonders hübsch sind diese herrlichen Frühlingsblüher zwischen Funkien und anderen Schattenstauden.

Iris (1) - Schwertlilie

Thumbnail Iris Schwertlilien hat der Mensch immer schon bewundert und ihre exotisch wirkenden Blüten verehrt. Auch heute noch finden wir alte Schwertliliensorten in Schlossgärten und auf Gräbern fast überall im Mittelmeerraum und besonders im Orient. Außerordentlich vielgestaltige Gattung, deren wunderschöne Blüten in keinem Garten fehlen dürfen. So vielseitig die Gattung ist, so unterschiedlich sind auch ihre Ansprüche. Der Vollständigkeit halber sind hier auch die Zwergiris für trockene Steingärten mitangeführt. Von den Bartiris sind weltweit über 60.000 Sorten bekannt, damit gehören sie zu den umfangreichsten Staudengattungen überhaupt.

Isodon (7) - Chinesische Buschnessel

Thumbnail Isodon Thumbnail Isodon Wertvolle Spätsommer- und Herbstblüher für halbschattige Beete, die teilweise eine gute Fernwirkung besitzen. Es existieren in der Natur rund 100 Arten, die von Zentralasien über China bis nach Fernost in Wäldern und auf Wiesen wachsen, die wenigsten Arten sind in gärtnerischer Kultur. Einige jedoch lohnen sich in unseren Gärten!

Nach neuesten Erkenntnissen wurden einige Arten der Gattungen Plectranthus und Rabdosia in die Gattung Isodon aufgenommen.Leider ist die Nomenklatur der Gattung immer noch etwas verworren, man findet die unterschiedlichsten Angaben. Wir richteten uns diesbezüglich nach der Flora von China und nach dem engl. Plantfinder. Nun ist dies zumindest etwas transparenter!

Isopyron (1) - Muschelblümchen

Thumbnail Isopyron Zarte Kleinstaude aus dem Südalpenraum, welche in einigen Teilen Österreichs heimisch ist.

Jaborosa (1) - Schatten-Engelstrompete

Thumbnail Jaborosa Und wieder eine südamerikanische Staude, die an geschützten Lagen im Halbschatten winterhart ist. Rhizombildend, deckt kleine Flächen problemlos zu.

Jeffersonia (1) - Berberidaceae

Kleine Gattung aus Nordamerika, typische Humussiedler für den Schatten. Sich langsam etablierend, aber dann sehr ausdauernd!

Kirengeshoma (1) - Wachsglocke

Thumbnail Kirengeshoma Thumbnail Kirengeshoma Thumbnail Kirengeshoma Stattliche, japanische Waldpflanze. Voraussetzung für eine gedeihliche Entwicklung ist ein kühler Standort, welcher einen nährstoffreichen, leicht säuerlichen und frischen Humusboden aufweist. Dann entwickelt sich diese Staude zur ungeahnten Schönheit und erreicht einen stattlichen Umfang.

Lamium (4) - Nessel

Unverzichtbare Stauden für halbschattige Stellen in frischem Humusboden.

Lathyrus (1) - Platterbse

Besonders wertvoll ist diese Gattung deswegen, da am richtigen Standort sehr ausdauernd!

Leucojum (1) - Sommer-Märzenbecher

Thumbnail Leucojum Typische Vorfrühlingsblüher, wobei es innerhalb der Gattung auch später blühende Arten gibt.

Leucosceptrum (1) - Schatten-Bärenklau

Thumbnail Leucosceptrum Thumbnail Leucosceptrum Auffällige Neueinführung aus den Wäldern Japans. An schattigen Standorten fällt sie durch ihre quittegelbe Blattfärbung besonders im Frühjahr jedermann auf und kommt gut zur Geltung. Jeder Boden, der nicht zu trocken ist. Starke Pflanzen im 11-cm-Cont.

Lilium (2) - Lilie

Eine artenreiche Gattung! Auffällige Blüten. Da die Lilien eigentlich zu den Blumenzwiebeln gehören, bieten wir Ihnen nur eine geringe Auswahl in Containern an.

Liriope (5) - Schlangenbart

Langlebige, grasartige, wintergrüne Gartenstauden für den Halbschatten, die mit der Zeit ansehnliche, dichte Büsche bilden und somit eine hervorragende Bodendecke abgeben. Leicht sauren Humus. Flächendecker unter tief wurzelnden Gehölzen wie Buchen und Eichen. Wertvoll durch die späte Blütezeit.

Starke Pflanzen in 11cm-Containern.

Lithophragma (1) - Saxifragaceae

Thumbnail Lithophragma Zierliche Schattenstaude aus den Wäldern Nordamerikas. Kleine, geteilte Blättchen, die Blüten sitzen an zarten Stängeln. Zieht bald nach der Blüte ein. Nicht sehr häufig in den Gärten zu finden, ist aber anspruchslos und blüht willig jedes Jahr. Die einzige Gefahr, sie zu verlieren, ist das Aushacken der kleinen Knöllchen.

Maianthemum (2) - Schattenblume

Thumbnail Maianthemum Zarte Kleinstauden mit großem Charme! Alle bilden sie im Garten eine dichte Bodendecke. Halbschatten in frischem Boden.

Meconopsis (1) - Scheinmohn, Tibetmohn, Himalaya-Mohn, Blauer Mohn

Thumbnail Meconopsis Ein Klassiker des gesamten Staudenreiches ist der Himalayamohn. Ihn im Garten haben zu wollen, ist ein Traum vieler Staudenliebhaber. Doch um diesen zu erfüllen, sollte man einige Dinge berücksichtigen, ohne diese man eine dauerhafte Kultur ausschließen kann. - Säuerlicher, nährstoffreicher, lehmig-humoser Boden mit leichtem mineralischen Anteil (Quarzsand, Flins) - Kühles Kleinklima in halbschattiger Lage, am besten in der Nähe eines Teiches - Nach der Blüte die Stängel sofort abschneiden, damit sich die Pflanzen gut bestocken - das Wichtigste zum Schluss: Vorsicht Schneckenfutter!

Meehania (2) - Japanische Taubnessel

Fantastischer Laubschlucker, deshalb guter Bodendecker unter Buchen und vielen Sträuchern. Zur Blütezeit durch die blauen Nesselblüten sehr auffällige Waldstaude, die uns immer wieder fasziniert!

Melittis (3) - Immenblatt

Einheimische Staude, die in ihrer Blütenfarbe außerordentlich variabel ist. Der beste Standort ist der trockene Gehölzrand, zusammen mit der Nieswurz, Mandelwolfsmilch, Buschwindröschen- und Scharbockskrautsorten. Leider nicht ganz einfach in ihrer Vermehrung!

Mertensia (3) - Blauglöckchen

Thumbnail Mertensia Thumbnail Mertensia Die Blauglöckchen sind reine Waldpflanzen für humose, leicht sandige Böden. Im Frühling stechen die leuchtendblauen Wickelblüten ins Gesicht! Nicht zu trockene Humusböden im Schatten. An zusagenden Orten können diese sich selbst aussähen.

Mitchella (1) - Rubiaceae

Thumbnail Mitchella Fantastischer, sehr exklusiver und zarter Bodendecker für kleinere Flächen in sauren Waldböden und unter Rhododendron.

Mukdenia (1) - Ahornblatt

Früher war das Ahornblatt unter dem botanischen Gattungsnamen Aceriphyllum zu finden, dieser Name war wesentlich treffender! Kurz und gut, diese Staude wächst horstig und schätzt einen halbschattigen Standort in lehmig-humosem Boden. Bemerkenswert ist auch ihre orangerote Herbstfärbung! Weiße, sternförmige Blütchen an Rispen.

Omphalodes (2) - Gedenkemein

Thumbnail Omphalodes Kleine Staudengattung, die aber interessante Arten beherbergt. Meist handelt es sich um bodendeckende Waldpflanzen, andere wiederum können aber auch in größeren Steinanlagen Verwendung finden.

Ophiopogon (4) - Schlangenbart

Diese an niedrige Gräser erinnernden Stauden entstammen den Gebirgswäldern Ostasiens und können bei uns in schattigen Lagen, in Innenhöfen oder zwischen Rhododendron Verwendung finden, wo sie mit der Zeit geschlossene Bestände bilden, die über viele Jahre bestehen bleiben. Alle Schlangenbärte schätzen humose Böden in halbschattiger Lage.

Pachyphragma (1)

Thumbnail Pachyphragma Viel zu wenig bekannte, wertvolle Staude, eine der ersten Blüten im Jahr, zusammen mit Helleboren, Cyclamen coum und Scharbockskräutern. Verwendung allenorts im Halbschatten, nicht zu trocken.

Pachysandra (1) - Dickanthere

Thumbnail Pachysandra Bei vielen Gartenbesitzern ist das Dickmännchen bekannt, oder auch Dickanthere (Pachysandra terminalis) genannt, ein relativ langweiliger, aber sehr dienlicher Bodendecker. Untenstehend eine Art, welche im Gegensatz zur bekannten Art durch ihren horstartigen Wuchs auffallen. Schöne, langlebige Schattenstaude!

Paris (1) - Einbeere

Einheimische Schattenstaude, deren Charme im Blütendetail liegt. Die Beeren sind giftig.

Patrinia (5) - Goldbaldrian

Thumbnail Patrinia Thumbnail Patrinia Thumbnail Patrinia Wertvolle Sommerblüher für halbschattige Gehölzränder in nicht zu trockenen Böden. In unseren Schaubeeten ist Patrinia scabiosifolia ein echter Blickfang! Einige Arten erhalten sich problemlos durch gemäßigte Selbstaussaat. In letzter Zeit wurden aus Ostasien verschiedene für unsere Gärten vollkommen neue Arten eingeführt. Es lohnt sich, den Goldbaldrian im Garten auszuprobieren!

Persicaria (3) - Knöterich

Thumbnail Persicaria Thumbnail Persicaria Thumbnail Persicaria Thumbnail Persicaria Vielgestaltige Gattung, die uns ungeahnte Möglichkeiten in ihrer Verwendung eröffnet. Die meisten Arten blühen außerordentlich lange, sind gute Füllstauden und gleichzeitig sehr pflegeleicht. In unseren Schaurabatten dominieren sie in vielen Beeten! Manche Unterschiede in dem rasant angewachsenen Sortiment waren so gering, dass wir uns entschlossen haben, das Sortiment auf wenige, markante Sorten zu beschränken, welche sich durch die Blütenfarbe und -form deutlich unterscheiden. Die Hohen Knöterich wurden in Deutschland als "Staude des Jahres 2012" auserkoren.

Peucedanum (2) - Haarstrang

Thumbnail Peucedanum Eine der Gattungen, deren Vertreter sozusagen wichtiges "botanisches Beiwerk" in jeder Staudenpflanzung sind. Die weißen Blüten sind doldenförmig.

Phlox (0) - Flammenblume

Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox Thumbnail Phlox "Ein Leben ohne Phlox ist ein Irrtum und eine Versündigung gegen den Sommer!" So urteilte Karl Foerster schon vor langer Zeit, wohl vollkommen zu Recht! Phlox gehört einfach in jeden Garten, sei es als züchterisch wenig beeinflusste Art und Sorte in wiesenartigen Pflanzungen, oder in klassischen Beeten, sowie zu Gräsern all die vielen Auslesen und Züchtungen.

Durch unsere weit reichenden Kontakte sind wir inzwischen an Sorten herangekommen, die hierzulande größtenteils erstmalig in einer Gärtnerei angeboten werden. Es sind dies Neuzugänge, die wir über Beziehungen und Freundschaften von Liebhabern und Züchtern aus Deutschland, Frankreich, Russland, Finnland, Tschechien, Polen und dem Baltikum erhielten. Wir trugen inzwischen eine stattliche Anzahl an Sorten zusammen, wobei es sich hier um sowohl brandneue als auch historische Sorten handelt. Dies hat uns bewogen, in unserer Gärtnerei ein Phloxmuseum zu gründen. Derzeit stehen etwa 450 Sorten und es werden ständig mehr!

Die meisten der aus Russland stammenden Phloxsorten im Webshop werden im deutschsprachigen Raum bzw. überhaupt in ganz Westeuropa erstmalig angeboten und bezaubern durch ihre ungewöhnlichen und einmaligen Farbnuancen und -kombinationen, welche wir bisher bei uns in dieser Weise kaum kannten! Vor allem aber fallen sie durch ihre große Vitalität und Gesundheit auf, da die meisten doch aus streng kontinentalem Klima stammen!

"Der Phlox kann so alt werden wie ein Landpfarrer, nur sollte er im Gegensatz zu diesem auch öfters versetzt werden!" Wieder hatte der Altmeister Karl Foerster mit dieser Aussage wohl sehr treffend formuliert, wie unverzichtbar der Phlox schon dazumal für unsere Gärten geworden ist!

Tipp: Versuchen Sie einmal, bei einem kräftigen Horst im Mai jeden zweiten Trieb die Wachstumsspitze auszubrechen. Dies verursacht bei allen pinzierten Trieben eine um 14 Tage spätere Blütezeit und verlängert die Gesamtblütezeit des Horstes um mindestens 14 Tage! Dies können Sie übriges auch bei nahezu allen Korbblütlern, wie z.B. den Astern tun! Oder Sie kombinieren früh blühende Sorten mit späten Sorten.

Den Hohen Staudenphlox sollten Sie auf jeden Fall unbedingt ausreichend ernähren, er spricht auf Kompostgaben extrem gut an und zeigt erst dann seine wahre Vitalität! Ein wenig verrotteten Pferdemist aus dem nächsten Reitstall tut ein übriges. Der Boden sollte außerdem nie zu trocken sein. "Der Phlox ist ein Fresser und ein Säufer!", auch diesen treffende Spruch von Karl Foerster sollte man sich merken! Volle Sonne sagt ihm am ehesten zu, aber leichter Halbschatten ist auch kein Problem, die Farben leuchten dort sogar noch mehr! Im Wiener Becken und in den "submediterranen" Gegenden Südwestdeutschlands ist der Phlox sowieso wesentlich besser im Halbschatten aufgehoben. Wiesenphlox (Phlox maculata) und Breitblattphlox (Phlox amplifolia) gelten auf unvorbereiteten Böden als noch gesünder, erreichen in ihrer Farbpalette aber niemals auch nur annähernd das Spektrum von Phlox paniculata. Zudem wurden besonders bei vielen der russischen Sorten andere Arten in das Zuchtprogramm mit einbezogen, so dass wir streng genommen eigentlich von Phlox-Hybriden sprechen müssten!

Älchen (Stängelnematoden)wie auch Mehltau können zu einem Problem werden, besonders dann, wenn die Pflanzen unterernährt sind oder zu trocken stehen, d.h. länger nicht verpflanzt wurden. Unsere russischen Phloxfreunde pflanzen ihre Sorten alle 5 Jahre konsequent um.

Wir vermehren unsere Phloxsorten ausschließlich über frühe Kopfstecklinge. Auf diese Weise erhält man gesunde Pflanzen, die zumindest während der ersten Zeit älchenfrei sind. Dies ist zwar mühsamer, aber zielführender. Älchen sind überall im Boden, man kann ihnen aber durch diese Vermehrungsart ein Schnippchen schlagen!

Ganz besonders wundervolle russische Sorten stammen aus der Hand des verstorbenen Züchters Pavel Gaganov, welcher den Phlox in Russland mit der Zeit zu einer Art Nationalblume auserkor. Die bekannteste und erfolgreichste russische Züchterin ist derzeit Elena Konstantinova, welche ihr Zuchtprogram

Physoclaina (1) - Kaukasischer Nachtschatten

Thumbnail Physoclaina Diese horstig wachsende Schattenpflanze ist leider selten in Kultur, aber zur Blütezeit sehr auffällig. Halbschattige Lage, besonders schön in Verbindung zu den edlen Formen des Scharbockskrautes und allen frühblühenden Primeln und Leberblümchen.

Podophyllum (1) - Maiapfel

Etwas Besonderes stellen die Maiäpfel dar. Sie sind wahre Schattenstauden und beleben durch ihr fremdartiges Aussehen jede Pflanzung.

Polygonatum (21) - Salomnossiegel

Thumbnail Polygonatum Thumbnail Polygonatum Thumbnail Polygonatum Hier haben wir es mit äußerst langlebigen Stauden für den Halbschatten zu tun, die von Jahr zu Jahr üppiger werden. Manche Arten wachsen zu Beginn nur sehr langsam, sind aber dauerhafte und zuverlässige Begleiter im Halbschatten. Viele der untenstehenden Arten stammen ursprünglich aus China und dem Himalaya, aber auch aus den Wäldern Nordamerikas und Europas. Interessant ist die so unterschiedliche äußere Gestalt der Pflanzen und deren Wuchseigenschaft! In der Gärtnerei sind noch weitere Arten in geringer Stückzahl in Kultur. Leider sind uns durch den letzten Winter einige wertvolle Arten trotz Schutz in den Töpfen erfroren.

Pulmonaria (5) - Lungenkraut

Die Lungenkräuter sind im Aussehen sehr variabel. Mittlererweile gibt es eine Menge Sorten dieser reizenden Frühjahrsblüher. Unverzichtbar zusammen mit anderen Stauden des Halbschattens, weil die ganze Farbpalette durch die gefleckten Blätter einiger Sorten noch gesteigert wird, was bis in den Herbst zum Ausdruck kommt. Wählen Sie einen Platz aus, der im Sommer beschattet ist und nie ganz austrocknet, dann hat man weniger Probleme mit Mehltau. Denn dies ist äußerst verdrießlich!

Rabdosia (0) - Siehe unter Isodon!

Thumbnail Rabdosia Wenn kein deutscher Name zur Verfügung steht, dann sollte man einen passenden erfinden! Die Blüten dieser wundervollen Gartenstaude erinnern an Streichholzfuchsien (Cuphea), nur dass diese tiefblau sind. Halbschatten, humosen Boden. In Norddeutschland gedeiht sie auch in voller Sonne, wenn der Boden frisch genug gewählt wird. Neuerdings wurde die Gattung Rabdosia mit Isodon vereint, siehe dort!

Ranunculus (19) - Zwerg-Ranunkel, englisches Scharbockskraut, Wiesenhahnenfuß

Thumbnail Ranunculus Thumbnail Ranunculus Nach so vielen Jahren der Stagnation im Verkauf erleben diese liebenswerten Gesellen eine ungeahnte Renaissance! Besonders beliebt sind sie in Nord- und Osteuropa.

Das Scharbockskraut, sowie einige Vertreter der Hahnenfüße rufen in unserem gärtnerischen Gedächtnis eher negative Aspekte hervor. Sie gelten als Unkraut, haben wuchernde Wuchseigenschaft etc, etc! Die von uns angebotenen Sorten des Scharbockskrautes stammen jedoch von einer botanischen Variante ab, welche nicht wuchert, die auch keinerlei Knöllchen (Bulbillen) in den Blattachseln bildet. Es existieren die absonderlichsten Formen, Auslesen und Farben davon, die überhaupt nichts mit unserem bekannten Wucherscharbockskraut gemein haben! Wir hatten vor vielen Jahren ein großes Sortiment von John Carter, dem National Plant Collection-Holder und Züchter, kommen lassen, wovon jedoch sich viele derart gleichen, so dass wir nur die wirklich bewährten, gartenwürdigen und vor allem unterscheidbaren Sorten behalten haben! Allesamt sind sie jedoch sehr liebenswerte Gartenstauden, die ich nie mehr missen möchte! Besonders schön zwischen Lenzrosen und Frühlingsalpenveilchen. All diese Sorten haben sich bei uns als absolut gartenwürdig herausgestellt, sie gedeihen selbst in dichtestem Lehmboden. Ich nenne sie gerne auch "Zwergranunkeln", da das Wort "Scharbockskraut" negativ besetzt ist! Verwendung beinahe überall, besonders aber im Halbschatten in frischem Humusboden.

Bitte beachten Sie, dass alle Scharbockskräuter bald nach der Blüte einziehen! Die Höhen- und Breitenangaben schwanken nur wenig.

Reineckea (2) - Convallariaceae

Diese auf den ersten Blick unscheinbare Pflanze fühlt sich in halbschattigen bis vollschattigen Lagen am wohlsten, wo sie bald dichte Bestände bildet, die auf den ersten Blick an Carex-Flächen erinnern. Die Blüten erscheinen frühestens Ende September bis Mitte Oktober. Schneiden Sie einfach einen Teil der Blätter ab, dann fallen die dazwischen sitzenden Blüten jedem Betrachter auf!

Rodgersia (4) - Kastanienblatt

Thumbnail Rodgersia Thumbnail Rodgersia Ornamentale Stauden mit ausdrucksvollem Charme. Räumen Sie diesen Pflanzen genügend Platz in einer halbschattigen Lage ein, dass sie auch zur vollen Geltung gelangen. Humoser kräftiger Boden.

Rohdea (1) - Jk

Thumbnail Rohdea Thumbnail Rohdea Seltene, japanische Schattenstaude, deren Verwandschaft zu Bogenhanf offensichtlich ist. In ihrer Heimat geniest sie einen jahrhundertelangen, legendären Ruf und wird ähnlich der Leberblümchen geradezu kultartig verehrt. Es existieren eine Menge zumeist panaschierter Sorten. Gut winterhart in lehmig-humosen Böden, in rauen Lagen Reisigschutz. Etabliert sich langsam, ist aber stets sehr ausdauernd. Halbschatten, nach Möglichkeit freier Stand.

Sanguinaria (0) - Blutwurz

Immer wieder ist man beeindruckt, wenn im Frühling über die Nacht wie aus dem Nichts diese weißen Blüten dem Waldboden entspringen! Seltene Waldstaude aus dem Osten der USA und Kanadas, die lange Zeit ungestört stehen will. Kräftigen, lehmig-humosen Boden im Halbschatten. Nach ein paar Jahren bilden sich beeindruckend große, reichblühende Horste! Beim Abbrechen der nierenförmigen Blättern tritt ein blutroter Saft hervor, der der Pflanze ihren Namen gab.

Saruma (1) - Aristolochiaceae

Eine der besten Neueinführungen aus dem Reich der Mitte ist diese aromatisch nach Ingwer riechende Waldstaude. Bald nach der Schneeschmelze erscheinen die zitronengelben Blüten, welche einer Dreimasterblume nicht unähnlich sind. Eigentlich eine typische Waldstaude für Schatten, aber sie steht bei einigen unserer Kunden sogar äußerst prächtig in voller Sonne! Dies beweist, dass sie sehr dankbar und robust ist, mehr als ihr zu Beginn allgemein zugemutet wurde. Kräftige Pflanzen in 11cm-Cont.

Saxifraga (5) - Steinbrech

Thumbnail Saxifraga Thumbnail Saxifraga Eine sehr umfangreiche Gattung, die besonders Vertreter für den Alpengarten beinhalten. Einige Arten eignen sich aber auch für den Schattengarten! Hier ist ganz besonders Saxifraga fortunei erwähnenswert, der schon lange in gärtnerischer Kultur ist, jedoch etwas in Vergessenheit geriet.

Scopolia (4) - Tollkraut

Die Vertreter dieser Staudengattung stammen aus den Wäldern der Südostalpen und dem Illyrischen Raum, d.h. Teilen Sloweniens und Kroatiens, aber auch aus dem Kaukasus und Chinas. Sie bilden mit den Jahren größere Horste. Zur Blütezeit reizende, tollkirschenähnliche, nickende Blüten in den unterschiedlichsten Farben.

Smilacina (3) - Schattenblume

Wertvolle Schattenstauden aus Asien und Nordamerika. Sie lieben einen kräftigen Humusboden, der mit Lehm durchsetzt ist, sowie einen halbschattigen Standort. Dann werden diese langlebigen Stauden von Jahr zu Jahr schöner. Prima zu Funkien und Astilben.

Smyrnium (1) - Gelbdolde

Eine interessante Doldenblütlergattung, mit meist schwefelgelben Blüten. Die meisten sind kurzlebig, aber erhalten sich durch leichte Selbstaussaat.

Speirantha (1) - Chinesisches Maiglöckchen

Thumbnail Speirantha Wintergrüne Staude, welche sich langsam etabliert, dann aber durch ihre kurzen Ausläufer kleinere Flächen im Schatten bedeckt. Liebliche, sternchenförmige Blüten an kleinen Rispen. Säuerlicher Boden.

Spigelia (1) - Feuerenzian

Diese Staude aus Nordamerika ist ein echter Klassiker unter den Raritäten, fast schon ihr Symbol! Sie stellt an seinen Vermehrer und Kultivateur die höchsten Ansprüche! Der Feuerenzian ist bereits in der Natur relativ selten geworden. Er wächst im Garten sehr langsam und es braucht Jahre, bis die Horste eine ansehnliche Größe erreicht haben. Der Feuerenzian ist in jedem besseren Staudenbuch abgebildet, doch in gärtnerischer Kultur findet man ihn wegen der schwierigen Vermehrung nur äußerst selten. Der beste Standplatz im Garten ist im Halbschatten in lehmig-humosem Boden, welcher schwach sauer sein sollte.

Strobilanthes (3) - Otternkopf

Thumbnail Strobilanthes Thumbnail Strobilanthes Immer noch weitgehend unbekannte Pflanzengattung aus dem Himalaya. Die Blüten haben eine Form wie ein Schlangenkopf, worauf ich ihr den deutschen Namen "Otternkopf" gab. Alle schätzen sie einen humosen Boden, welcher nicht zu trocken sein darf. Rechnen Sie genügend Platz ein, damit die Pflanzen auch zur Geltung kommen! Was diese Stauden besonders wertvoll macht, ist neben ihrer blauen Blütenfarbe die relativ späte Blütezeit und der lange Blütenflor.

Stylophorum (1) - Asiatischer Schöllkrautmohn

Eine Gattung mit denselben Eigenschaften wie unser Chelidonium. Verwendung im Schatten.

Symphytum (1) - Beinwell

Thumbnail Symphytum Alte Gartenstaude, die vielerlei Bedeutung hatte, besonders als "Beinwell" in der Humanmedizin. Wir verwenden die beiden Sorten allerdings als Zierstauden. Alle befinden sich in 11cm-Töpfen.

Syneilesis (1) - Pilzblatt

Thumbnail Syneilesis Hier haben wir es mit einer geheimnisvollen, höchst eigenartigen Staude aus den Wäldern Chinas zu tun. Die stark geschlitzten Blätter treiben zeitig im Frühjahr aus dem Boden und sind mit weißfilzigen Haaren versehen. Sie erinnern dann kurzzeitig an Tintenschopflinge. In Ermangelung eines passenden deutschen Namens fiel mir vor Jahren spontan die Bezeichnung "Pilzblatt" ein. Später verliert sich die weißfilzige Behaarung, es entfalten sich die schlitzahornähnlichen Blätter, die Pflanzen erblühen im Sommer mit relativ langweiligen, gelblichweißen Körbchenblüten, die an Greiskraut-Unkräuter (Senecio) erinnern. Aber immerhin ist Syneilesis für den Rest des Jahres eine sehr dekorative Blattschmuckstaude. Wir vermehren momentan auch noch Syneilesis palmata!

Tanakaea (1) - Rosaceae

Astilbenähnliche Gattung aus Japan. Verlangt unbedingt einen beschattenen Standort, sowie einen sauren Boden.

Thalictrum (2) - Wiesenraute

Thumbnail Thalictrum Thumbnail Thalictrum Wiesenrauten sind zarte, ja fast zerbrechliche Pflanzengestalten von zwergigem bis übermannshohem Wuchs. Ob im Alpinum oder Staudenrabatte, sie ersetzen in einer sonnigen Pflanzung die Farne und sind bei den Kunden momentan äußerst beliebt.

Trachystemon (2) - Rauling (Boraginaceae)

Thumbnail Trachystemon Thumbnail Trachystemon Rhizom bildende Staude aus dem Osten Europas und dem Orient. An Bachläufen und Teichen, sowie in schattigen, trockene Gartenteilen gut zu verwendende Wildstaude. Die verzweigten, blauen Blütenstände erscheinen vor dem Blattaustrieb. Sehr große, rau behaarte Blätter.

Trautvetteria (1) - Ranunculaceae

Reizende, nordamerikanische Waldstaude, die in jedem Garten zufriedenstellend gedeiht, wenn ihr ein frischer, lehmig-humoser Boden zugedacht wird.

Tricyrtis (16) - Krötenlilie

Eine Gattung, auf deren Wert noch zu wenig geachtet wird! Durch die späte Blütezeit können Schattenpartien entscheidend belebt werden. Was besitzen wir denn sonst an Herbstblühern für den Schattengarten? Die Auswahl ist gering! Man sollte die Krötenlilien mit anderen Herbstblühern wie Saxifraga fortunei kombinieren, sowie mit Farnen und Salomonssiegeln. Wir hatten ein wesentlich größeres Sortiment, aber leider werden bei uns viele der Krötenlilien von einer sekundären Pilzkrankheit befallen. Und so haben wir uns entschlossen, Ihnen in der Zukunft nur die gesündesten Arten anzubieten.

Trillium (1) - Dreiblatt

Begehrte Staudengattung der amerikanischen Wälder. Drei Arten kommen auch in Ostasien vor. Die meisten Arten sind nur selten in Kultur, da sie sehr anspruchsvoll und langwierig in ihrer Aufzucht sind. Entgegen vielen Behauptungen schätzen sie einen kräftigen, lehmig-humosen Boden, der eine leicht säuerliche Reaktion aufweist. Trillium sind daher keine Moorbeetpflanzen!

Triosteum (2) - Fieberwurz, Fischerwurz

Interessante und seltene Staude für lehmig-humose Böden in halbschattigen Lagen. Die röhrenförmigen Blüten sind von bescheidener Schönheit, das Auffälligste dieser Waldpflanzen ist jedoch ihr anhaltender Beerenschmuck in Form einer kleinen Traube am Ende der Triebe oder in den Blattachseln. Sie benötigen einige Jahre, um zur vollen Schönheit zu gelangen.

Tripterospermum (1) - Kletternder Enzian

Diese interessante Gattung beinhaltet einige Arten aus Ostasien, die alle eines gemeinsam haben: sie klimmen in Sträucher, bevorzugen einen leicht sauren Boden und fallen durch ihre Enzianblüten auf. Ein kühler Standort ist unbedingt notwendig.

Viola (4) - Veilchen

Diese große Gattung bietet uns stets etwas Interessantes! Von den Hornveilchen gibt es eine Unzahl wertvoller Züchtungen, die alle liebenswert sind. Man kann sie als Einfassungspflanzen oder für Lücken in Beeten heranziehen. Nach der ersten Blüte ist unbedingt ein leichter Rückschnitt angebracht, dann wachsen diese hübschen Pflanzen gedrungen und sind dann wesentlich ausdauernder! Der Boden sollte von einer lehmig-humosen Beschaffenheit sein. Übrigens für diejenigen, die es noch nicht wissen: Hornveilchen sind keine Stiefmütterchen, sondern ausdauernde Stauden, die alle 3-4 Jahre versetzt werden sollten! Die Duftveilchen (Viola odorata) bilden mit der Zeit dichte Kissen, welche immer schöner und prächtiger werden. Ein guter Standort im Garten ist der Gehölzrand oder als Vordergrundstaude in Prachtstaudenrabatten. Wir haben unser Duftveilchen-Sortiment wieder auf Vordermann gebracht, nachdem wir einige Zeit Kultur- und Aufzuchtprobleme mit ihnen hatten! So sollten ab März die meisten wieder verfügbar sein.

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