Winterharte Stauden für Sonne bis Schatten

Diese Rubrik umfasst die meisten unserer Stauden, welche Sie sowohl im Schatten, als auch in der Sonne verwenden können. Hier finden Sie sowohl alle klassischen Beetstauden, als auch exquisite Schattenstauden, Stauden der Prärien und Steppen, besondere Wildstauden aus aller Welt, sowie mancherlei Neuheit oder lang gesuchte Rarität. Alle anderen Stauden wie Gräser und Farne, Alpine und Steingartenstaudden etc. sind in extra Kategorien zusammengefasst, welche Sie rechts im entsprechenden Feld anklicken können. NEU heißt Neuaufnahme und wird alle zwei Jahre zum Altbestand aktualisiert.
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Acanthus (9) - Bärenklau

Zierliche bis stattliche, vollkommen winterharte Stauden mediterranen Charakters. Sie gedeihen in voller Sonne, aber durchaus auch in halbschattigen Lagen und schätzen einen durchlässigen, aber nährstoffreichen, aber eher trockenen Gartenboden. Die Blätter von A. mollis findet man als Motive an antiken Gebäuden, besonders an Säulenkapitellen. Wir begannen, einiges an Bärenklau zusammenzutragen und bei uns auszuprobieren. Schön zu Palmlilien oder an Terrassenböschungen. Im eingewachsenen Zustand äußerst dauerhafte Stauden, welche allerdings viel Platz benötigen, um optimal zur Geltung zu kommen. Unsere Bärenklau befinden sich in 11cm-Töpfen und sind daher dementsprechend starke Pflanzen.

Achillea (15) - Schafgarbe

Die höheren Sorten dieser Gattung eignen sich nahezu für jedes Staudenbeet, aber auch für sonnige Freiflächen in durchlässigen, nährstoffreichen Böden. Herrliche Pastelltöne, die sich auch zum Trocknen gut eignen. Nach der Blüte stets zurückschneiden, dann bestocken sie sich und ein vitales Wachstum ist hiermit gewährleistet. Außerdem sind die meisten Schafgarben sehr dankbar,wenn sie alle paar Jahre verpflanzt werden. Dies führt zu einer wesentlich besseren Bestockung der Horste. Vorsicht im Frühjahr in der Austriebsphase: Schafgarben sind zu diesem Zeitpunkt sehr schneckengefährdet! Es hilft überhaupt nicht, in einer Art Kranzform aus konventionellem Schneckenkorn um die einzelnen Pflanzen das Schneckenkorn auszubringen, sondern nehmen Sie stattdessen biologisches Schneckenkorn und streuen Sie bereits im März damit die gesamte Umgebung damit ab, auch auf dem Rasen und zwischen Ihren Sträuchern!

Aconitum (6) - Eisenhut

Die Eisenhüte sind willkommene Stauden in unseren Gärten, auch wenn diese hochgiftig sind! Die meisten benötigen kräftige, gleichmäßig feuchte Böden und sind dankbar, wenn sie in lichten Halbschatten gepflanzt werden. Die meisten unserer Verkaufspflanzen befinden sich in kräftigem Zustand!

Aconogonon (3) - Hoher Knöterich

Spektakuläre Solitärstauden für Einzelstellungen. Die Hohen Knöterich sind in letzter Zeit durch ihre enorm lange Blütezeit wieder mehr in Mode gekommen! Nach der ersten Blüte sollten die Rispen auf die Hälfte zurückgeschnitten werden, damit ein sicherer, zweiter Blütenansatz gewährleistet ist. (Starke Pflanzen in 11cm-Containern) Die Namensgebung der Knöterichgewächse ist leider noch überhaupt nicht ausgegoren und wechselt daher ständig. Darum bleiben wir bei der sehr praktikablen Einteilung, wobei alle Persicaria verzweigte Rispen mit den typischen Knöterichblüten besitzen, hingegen Bistorta einzelne Blüten haben. Fallopia und Aconogonum sind dann jene hochwachsende Knöterichgewächse mit "büschelig" bis locker verzweigten Blütenständen. 11-13cm-Töpfe, also starke Pflanzen.

Actaea (Cimicifuga) Cimicifuga cordifolia (3) - Christophskraut, Silberkerze

Am richtigen Standort zählen diese Pflanzen zu den ausdauerndsten Stauden, die wir besitzen. Sie entwickeln ihre volle Pracht erst nach einigen Jahren, also ist etwas Geduld angesagt. Frische, nährstoffreiche und humose Böden in halbschattiger Lage sagen den Silberkerzen am meisten zu. Partner sind Storchschnäbel, Lungenkräuter, Funkien und Astilben. (Die meisten der Arten werden mindestens in 11cm-Container kultiviert)

Agapanthus (6) - Schmuckblume

Es gibt sie tatsächlich, die winterharten Agapanthus! Selbst auf Verkehrsinseln wachsen sie zufriedenstellend und blühen mehr oder weniger üppig. Der sonnigste Stand ist gerade gut genug. Man unterscheidet solche Arten und Sorten, die ihr Blattwerk behalten und solche, welche einziehen. Letztere gelten als ausreichend winterhart. Zusammen mit Montbretien (Crocosmia), Fackellilien (Kniphofia) und anderen Südafrikanern lassen sich exotisch anmutende Pflanzungen schaffen. Aber Sie können diese Sorten auch auf die klassisch englische Art und Weise in einem Beet in kleinen Gruppen integrieren. Alle Pflanzen mindestens in 11cm-Töpfen, teilweise mehrtriebig.

Jenes rechts abgebildete, riesige Exemplar der nicht winterharten Sorte 'Blue Triumphator' wurde stets gut gepflegt, also regelmäßig gedüngt und gewässert, sowie alle paar Jahre umgetopft. Er blüht jedes Jahr sehr üppig und ist so alt wie sein Besitzer! Die Mär, dass Schmucklilien ein enges Gefäß benötigen, um zu blühen, kann man getrost vergessen! Siehe auch unter der Rubrik "Kübelpflanzen"!

Agastache (12) - Duftnessel, Anisysop, Riesenysop

Diese wundervolle Staudengattung hat es nicht nur uns angetan! Die Duftnesseln überraschen durch ihre enorm lange Blütezeit und ihren aromatisch nach Anis duftenden Blättern und Blüten, sind überdies äußerst wertvolle Insektenpflanzen, insbesonders für Schwebfliegen, Hummeln und Bienen. Interessant ist, dass kalte und trockene Winter kein großes Problem darstellen, hingegen Nässe und schwere Böden einigen roten oder orange blühenden Sorten den Garaus machen können! Ein zeitiger Rückschnitt dieser Sorten führt zu erneuter Blüte, fördert die Bildung von Grundtrieben und erleichtert ihnen das Überwintern ganz erheblich. Bei den blau und lila blühenden Sorten erübrigt sich ein Rückschnitt, sollte aber nach einer Neuanpflanzung gegen Ende September dennoch erfolgen!

Duftnesseln passen in beinahe jedes Staudenbeet und in viele Pflanzsituation, solange diese eine vollsonnige Lage aufweisen. So erwiesen sie sich zu eine der wichtigsten Staudengattungen und gehören mit Fug und Recht zu den beliebtesten Stauden, allein schon, weil sie ideale Bienenweidepflanzen sind! Im sehr außergewöhnlichen Jahrhundertwinter 2012/13 stellte sich heraus, was vom Sortiment wirklich hart und ausdauernd war. Alle Sorten eignen sich als ideale Begleit- und Füllstauden in sonnigen Beeten, natürlich abgestimmt auf die Farben anderer Stauden.

Ageratina (1) - Dost

Diese Wildart stammt aus Nordamerika und benötigt in unseren Gärten einen sonnigen Platz in nicht zu trockenen Böden. Wunderbare, effektvolle Füllstaude, wenngleich die Blüte nicht allzu aufregend ist. Der Blattaustrieb alleine ist jedoch äußerst spannend!

Alcalthaea ( x ) (1) - Stockrose

Bei diesen Gattungshybriden zwischen Althaea und Alcea handelt es sind um sehr ausdauernde Halbsträucher, die mit ihren pastellfarbigen Blüten uns über einen langen Zeitraum erfreuen. Sie entstanden in Ostdeutschland und bilden einen gewissen Ersatz für die nicht ausdauernden, zweijährigen Stockrosen. Nach der ersten Blüte bewirkt ein leichter Rückschnitt der Sträucher ein gutes Bestocken der Pflanzen. Diese reichblühenden Sorten bekommen zwar sehr wohl den Malvenrost, aber bedeutend geringer als ihre Verwandten, die Stockrosen.

Alchemilla (3) - Frauenmantel

Universell einsetzbare Begleit- und Füllstauden, die mit ihren hellgelben Blüten schöne Effekte erzielen. Nach der Blüte abschneiden! Weitere Arten unter der Rubrik Alpine Stauden!

Allium (12) - Lauch, Sternkugellauch

Sehr vielseitige Staudengattung, deren Arten in fast allen Lebensbereichen des Gartens Verwendung finden. Hier sind die höheren Arten angeführt, die für Beete geeignet sind. Jede Menge weitere Arten und Sorten siehe unter der Rubrik Steingartenpflanzen!

Hinweis: Besonders die Schnittlauchsorten können sowohl im Alpengarten, in Trögen, auf Dachgärten und in Rabatten gepflanzt werden. Kaum eine andere Art lässt sich so vielseitig einsetzen, dies ist leider viel zu wenig bekannt! Nach der Blüte zurückschneiden, da sich Schnittlauchsorten gerne selbst aussähen. Dies ist unerwünscht, die Sämlinge verdrängen die echte, eigentliche Sorte!

Tipp für alle Arten, welche aus Zwiebeln an höheren Stängeln im Frühjahr blühen (Beispiel Allium afl. 'Purple Sensation, Allium 'Globemaster'): Hier ist es sinnvoll, diese entweder im Herbst oder im zeitigen Frühjahr zu bestellen. In der Blüte ist ein Verschicken nahezu unmöglich. Alternative ist das Abholen in der Gärtnerei! Wir werden immer gefragt, wo die Schuld liegt, dass die Blätter vieler Zwiebellaucharten schon während der Blüte einzutrocknen beginnen. Liebe Gartenbesitzer, dies ist vollkommen natürlich und eine Eigenheit der jeweiligen Art, auch wenn dies für viele Pflanzenliebhaber unschön aussieht. Wen es stört, der kann die eingetrockneten Teile der Blätter wöchentlich einkürzen. Viele höher wachsende Arten wie A. schubertii und die Sorten befinden sich in 11cm-Töpfen und sind blühfähig!

Althaea (1) - Strauchmalve

Anspruchslose und lang blühende Stauden, welche mit der Zeit imposante Büsche abgeben. Volle Sonne, eher trockener Standort! In manchen Böden neigen diese Wildarten zur mäßigen Selbstaussaat und erhalten sich auf diese Weise.

Amsonia (4) - Röhrenstern, Blaustern

Eine Gattung aus den Prärien Nordamerikas, der ich eine große Zukunft voraussage, wenn ihr Gärtner die nötige Geduld aufbringt! Amsonien werden ihren großen Gartenwert erst nach einigen Jahren Entwicklungszeit unter Beweis stellen! Amsonien sind dann äußerst dauerhaft, sie können bis zu 20 Jahre und mehr an ein und derselben Stelle stehenbleiben. Sie blühen zu einer Zeit, indem erst wenige Hochstauden präsent sind. Überdies besitzen sie je nach Art eine prächtige Herbstfärbung, die man nicht unterschätzt sollte!

Anaphalis (2) - Perlkörbchen, Staudenimmortelle

Auch die Staudenimmortellen werden in unseren Gärten viel zu wenig verwendet! Dabei sind sie äußerst langlebig und robust. Sie dekorieren mit ihren strohblumenähnlichen Blüten jede Pflanzung bis tief in den Herbst hinein. Wir kultivieren einige neuere Arten, die sich bei uns sehr bewährten. Gute Begleitstauden sind Bergastern, Laucharten und Iris. Aber auch vor rote Rosen machen Staudenimmortellen sich ausgezeichnet!

Anchusa (2) - Ochsenzunge

Die Ochsenzungen besitzen auffällige Blüten, ihnen wird allerdings Kurzlebigkeit nachgesagt. Dies trifft dann zu, wenn die Blütenstängel nicht sofort nach der Blüte heruntergeschnitten werden. Sonniger, trockener Standort, aber in nährstoffreichen Böden.

Anemone (4) - Buschwindröschen, Waldanemone

- Eine unserer Hauptkulturen! -

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Gärtnerei liegt im Sammeln der Buschwindröschen-Auslesen und ihrer Namenssorten. Wir bekamen viele Sorten im Tausch, teilweise aus den unterschiedlichsten Ländern, sie stammten von Hobbyzüchtern, Sammlern und Staudenliebhabern. Es macht großen Spaß, die teilweise doch markanten Unterschiede zwischen den einzelnen Sorten herauszufiltern.

Ein Großteil dieser Waldanemonen sind leider noch viel zu selten in unseren Gärten vertreten. Dabei sind sie alle so anspruchslos und werden von Jahr zu Jahr immer prächtiger und schöner! Im Gegensatz zum Naturstandort bilden sie im Garten wesentlich dichtere Horste und sind zur Blütezeit eine Augenweide.

Versuchen Sie einmal eine Kombination aus Scharbockskräutern, Lerchenspornen, Alpenveilchen, Lenzrosen und Funkien. Buschwindröschen schätzen Halbschatten in kräftigem lehmig-humosen Boden. Bei sachgemäßer Pflanzung entwickelt sich dieses Ensemble zu einem wahrlich beglückendem Vorfrühlings-Stimmungsbild.

Einige exquisite Sorten werden jedoch durch ihr langsames Wachstum stets limitiert verfügbar sein. In den letzten beiden Jahren entstand auf einige Sorten ein wahrer Run, sodass ein rechtzeitiges Bestellen im Winter oder zeitigem Frühjahr für eine komplette Lieferung vonnöten ist.

Ab Frühjahr 2016 bieten wir erstmalig Anemone-ranunculoides-Sorten des Sammlers Taavi Tuulik aus Estland an, mit dem wir in Kontakt stehen. Diese bestechen durch ihre goldgelben, meist dicht gefüllten Blüten oder durch ihre oft skurile und eigentümliche Blütenform. Wenngleich sich auch sehr viele der Sorten auf den ersten Blick stark ähneln, der Reiz liegt im Detail dieser liebenswerten Sorten. Die meisten von ihnen wachsen zufriedenstellend, andere hingegen sind in ihrer Vermehrungsrate als äußerst "zäh" zu bezeichnen! Demzufolge wurden einige der estnischen Sorten für das Frühjahr 2018 nochmals zurückgestellt, um sie in einer ausreichenden Stückzahl anzubieten.

Richten Sie sich bei Ihrer Anemonenbestellung bitte immer nach der jeweiligen, momentanen Verfügbarkeit der einzelnen Sorten. Diese kann sich gerade bei Seltenheiten schnell ändern, wir sind bemüht, gerade hier die Verfügbarkeit so genau als möglich zu dokumentieren.

Die Vermehrung der Sorten erfolgt in der Regel im Hochsommer, wenn die Pflanzen eingezogen sind. Dies bedeutet, dass bereits im September die allermeisten Sorten wieder verfügbar sind, logischerweise jedoch noch nicht die Qualität aufweisen, die sie im kommenden Frühjahr während und besonders nach der Blüte besitzen. Es lohnt sich daher während des Herbstes zu bestellen, da zu diesem Zeitpunkt alle Sorten verfügbar sind. Oder aber dann gegen Ende Juni, wenn die Anemonen einziehen, hier ist die Qualität am besten, da ihr Zuwachs im Topf bereits abgeschlossen ist. Allerdings sind gerade die Raritäten unter den Sorten zu diesem Zeitpunkt oft schon vergriffen. Gängige Sorten weisen eine starke Qualität auf, mit einer größeren Rhizomanzahl pro Topf, Seltenheiten entsprechend weniger. Alle Sorten werden ausschließlich getopft angeboten, es sei denn, es wird ausdrücklich gewünscht, die Rhizome lose zu verschicken, was sich lediglich für Drittstaaten empfiehlt, um so die Versandgebühren zu minimieren.

Unten ein Bild aus dem Botanischen Garten Berlin/Dahlem, wo wir alljährlich nahezu unser gesamtes Sortiment anbieten.

Anemone 2 (6) - Hohe Herbstanemonen, Japan-Anemone

Im Garten sehr wertvolle Stauden, die von August bis Oktober unsere Gärten mit ihrer überschwänglichen Blütenfülle schmücken, und dies über viele Jahre! Man sollte den Herbstanemonen ausreichend Platz einräumen, damit sie sich auch optimal entwickeln können. Ein halbschattiger Standplatz ist zwar ideal, aber bei frischem Boden nicht unbedingt notwendig, denn auch in voller Sonne bilden die Japananemonen mit den Jahren breite Horste. Die Artzugehörigkeit kann nicht mehr exakt festgestellt werden, daher sprechen wir heute von Anemonen der "Autumn-Flowering-Group" (Herbstblühende Gruppe).

Herbstpflanzung ist wie die Frühjahrspflanzung ideal, aber im Herbst sollte grundsätzlich tiefer gepflanzt werden, um ein Hochfrieren zu vermeiden. Alle Sorten befinden sich in einer starken Verkaufsqualität in 11cm-Töpfen.

Angelica (1) - Engelwurz

Zweijährige, aber auch ausdauernde Doldenblütler, mit denen naturnahe Staudenbeete bestückt werden können, aber auch Verwendung als Begleitstauden zu hochgezüchteten Stauden, ja sogar in architektonischen Gärten finden. Je mehr Platz ihnen zur Verfügung gestellt wird, desto schöner entwickeln sie sich.

Anthemis (2) - Fäberkamille

Vielgestaltige Staudengattung, die sonnige und relativ trockene Plätze bevorzugt. Dort können sie außerordentlich dauerhaft sein und uns viele Jahre erfreuen, wenn man sie nach der Blüte sofort auf die Hälfte bis Dreiviertel von der Staude abschneidet. Dies ist wichtig für eine gute Bestockung, denn dies bedeutet Langlebigkeit! Sonne, gute Insektenweide!

Anthriscus (2) - Kerbel

Der Wiesenkerbel ist eine zweijährige Pflanze, also keine ausdauernde Staude. Daher muss sie immer wieder nachgezogen werden. An günstigen Stellen sät sie sich selbst aus. Wenn dieser Doldenblütler blüht, ist er bei den Kunden eine unserer beliebtesten Pflanzen! Der Trend, naturnahe, züchterisch kaum verbesserte Stauden inmitten von großblumigen Beetstauden zu verwenden, ist ein großer Fortschritt und öffnet uns viele Tore zu neuen Möglichkeiten!

Aquilegia (1) - Akelei

Akeleien sind unverzichtbare Stauden in unseren Gärten geworden. Manche Sorten sorgen durch ihre aparten Blüten für nostalgisches Flair, andere sind reine Wildstauden. Wer möchte, dass sich die alten Sorten wie 'Norah Barlow' echt erhält, sollte entweder nur diese eine Sorte im Garten besitzen oder aber die Blüten einbinden und handbestäuben. Demgegenüber steht einer reichlichen Durchmischung, welche für mancherlei Überraschungen sorgt!

Arctanthemum (1) - Wucherblume

Eine Gattung aus einer der unwirtlichsten Regionen der Erde. Verträgt daher tiefe Temperaturen, sowie vorübergehende Staunässe. Gute Vordergrund- und Füllstaude, die man ewig im Garten hat!

Armoracia (1) - Meerrettich, Kren

Bekannte und robuste Staude, deren Wurzeln das schmackhafte und gesunde Beiwerk zur Küche liefert. Anspruchslos, verträgt jeden Boden, wenn dieser halbwegs nährstoffreich ist.

Artemisia (10) - Eberraute

Eine sehr artenreiche Gattung! Viele Eberrauten zählen zu beliebten "Füllstauden", welche besonders für Kiesgärten geeignet sind. Manche Arten schaffen es durch ihre auffälligen Blüten jedoch durchaus auch zur ansehnlichen und dekorativen Beetstaude. Alles in allem eine sehr umfangreiche Staudengattung mit den unterschiedlichsten Ausprägungen und Formen, deren Eigenschaften wir uns viel mehr zunutze machen sollten!

Aruncus (1) - Geißbart

Die neuen Hybriden zeichnen sich duch ihren kompakten Habitus und ihren reichen Blütenansatz aus. Sie gedeihen in jedem guten Gartenboden, von sonniger Lage bis in den Halbschatten. Im Gegensatz zu den Astilben verträgt der Geißbart auch wesentlich trockenere Böden. Alle werden ausschließlich vegetativ vermehrt, um die Sortenechtheit zu gewährleisten!

Asphodeline (1) - Junkerlilie

Eine Staudengattung aus den Mittelmeergestaden. Dementsprechend sonnig und warm sollte ihr Standort sein.

Aster (90) - Aster

Eine unserer HAUPTKULTUREN ! Wundervolle Herbstblüher, die in unseren Beeten nicht fehlen sollten! Es existiert eine riesige Fülle an Formen und Farben. Interessant und ungewöhnlich sind außerdem viele der seltenen Wildarten, die in unseren Gärten zu wenig ausprobiert werden! Einige Kollegen beklagen den rückläufigen Absatz, übersehen dabei jedoch die Sortimentsbreite und deren Vielgestaltigkeit, sowie deren vielseitige Verwendungsmöglichkeit. Bedenkt man die Gesamtblütezeit der Gattung, so kommt man immerhin auf über 5 Monate, da die ersten Astern schon im Juni blühen und die letzten Ende November vergehen. Die meisten der Astern sind übrigens hervorragende Insektenmagneten! Zur Pflege sei gesagt, dass die meisten Astern im Herbst zurückgeschnitten werden sollten. Der Grund liegt in der zumeist unerwünschten Selbstaussaat mancher Sorten. Sehr viele unserer Astern werden 9x9, aber vor allem in 11cm-Containern kultiviert. Es sind daher starke Verkaufspflanzen!

Nach der neuesten botanischen Nomenklatur wurde die gesamte Gattung Aster in viele neue Gattungen aufgespaltet. Wir halten uns wegen der besseren Transparenz nicht an diese Regelung, setzen den neuen Namen jedoch in Klammern hinter die entsprechenden Arten.

Astilbe (8) - Prachtspiere

Wie die Astern sind auch die Prachtspieren wichtige und unverzichtbare Stauden, mit denen effektvolle Pflanzenkombinationen zwischen Gehölzen geschaffen werden können. Sie verlangen einen nahrhaften, frischen und humosen Boden, was besonders für den Gehölzbereich gilt. Nur in mittlerer Geselligkeit pflanzen, etwa in Gruppen zu 7 bis 15 Stück!

Astrantia (6) - Sterndolde

…sind noch stets die reinsten Modestauden! Warum ist dies so? Weil die Sterndolden in jeder Gartenzeitung angeführt werden? Weil es attraktivere Sorten als früher gab? Der Hauptgrund liegt offenbar in ihrem Charme und ihrer langen Blütezeit begründet. Ein gut ernährter, lehmiger Humusboden sorgt für ein vitales Wachstum. Sie gedeihen in voller Sonne oder im Halbschatten neben Rittersporn und Astern, aber passen auch zu Funkien ganz hervorragend! Sterndolden verlangen dem Kultivateur einiges ab, sie sind teilweise aufwändiger zu pflegen und unergiebig in ihrer vegetativen Vermehrung. Auf jeden Fall mögen sie reichliche Kompostgaben und wollen nicht zu trocken stehen. Sie leiden unter Umständen in zu heißen Gegenden, darum ist ein Standort in lichtem Halbschatten vorzuziehen. Es kann passieren, dass die von uns kultivierten Exemplare nicht hundertprozentig durchwurzelt sind. Dies tut der Qualität und dem Weiterwachsen jedoch keinen Abbruch, wenn sie vorsichtig gepflanzt werden.

Ballota (1) - Schwarznessel

Vielgestaltige Gattung, von mediterranem, graublättrigem Strauch bis zur einheimischen Staude.

Baptisia (4) - Indigolupine

Anspruchslose Stauden, welche relativ viel Platz benötigen. Ein trockener, sonniger Standort sagt ihnen am meisten zu. Wir haben in der Gärtnerei noch weitere, seltene Arten und Sorten stehen, allerdings in geringer Stückzahl.

Barbarea (1) - Winterkresse

Eigentlich ein in die Mode gekommenes, sehr vitaminreiches Wintergemüse.

Bergenia (14) - Riesensteinbrech, Bergenie

Die Bergenien sind unverzichtbare Aristokraten innerhalb des Staudenreiches und fast überall zu verwenden, sozusagen die reinsten Allrounder! Besonders verdienen sie sich als industrie- abgasfeste Pflanzen in Städten, als auch als Einfassungsstaude, unter Gehölzen und in größeren Steingärten. Bemerkenswert ist auch die Winterfärbung der ledrigen, wintergrünen Blätter bei manchen Sorten. Die dicken Horste auf dem Bild zeigt eines der besten Beispiele über Dauerhaftigkeit und Anspruchslosigkeit von Bergenien. Diese stolzen Horste sind weit über 40 Jahre alt und stehen in Laufenburg-Hauenstein im südlichen Baden, meiner alten Heimat! Reichblühende Sorte können auch in jeder Beetsituation untergebracht werden. Alle Bergenien befinden sich im 11cm-Topf, also kräftige Ware!

Bistorta (1) - Knöterich

Die Gattung Bistorta unterscheidet sich von den restlichen Knöterich durch ihre unverzweigten Blütenstände. Kennzeichnend hierfür ist der Wiesenknöterich.

Bletilla (3) - Bambusorchidee

Unkommplizierte und willig wachsende Orchidee aus Japan. Wächst mit der Zeit zu dichten Beständen heran. Kann sonnig stehen, sie blüht dann wesentlich besser.

Boltonia (1) - Sternwolkenaster

Stattliche, sehr ornamentale Staude der Prärie. Für trockene Freiflächen, aber auch in jedem Staudenbeet sehr dekorativ.

Calamintha (1) - Bergminze

Diese langblühenden Stauden besitzen eine breite Verwendungsmöglichkeit. Sie eignen sich hervorragend als Einfassungspflanzen in formalen Staudenbeeten, sowie in Kies- und Steingärten, aber auch auf trockenen Freiflächen.

Camassia (4) - Prärielilie

Wertvolle Zwiebelpflanzen, die besonders in prärienahen Pflanzungen für das wenig vorhandene Frühlingsbild sorgen. Guten Gartenboden, volle Sonne.

Campanula (18) - Glockenblume

Die hohen Glockenblumen sind klassische Gartenpflanzen, die in guten Böden hervorragend gedeihen. Sie zählen zu den ungebrochenen Modepflanzen! Nach Rückschnitt der ersten Blüte remontieren viele Sorten im Herbst noch ein wenig. Leider zählen Glockenblumen zu den beliebtesten Schneckenpflanzen, daher Vorsorge treffen, was heißt, dass mit biologischem Schneckenkorn die ganze Umgebung abgestreut werden sollte und nicht um die Pflanze selbst!

Caryopteris (3) - Bartblume

Die Bartblumen sind sehr vielgestaltig und beinhalten von der Staude bis zum Halbstrauch alle möglichen Formen. Das Wertvolle an ihnen ist ihre späte Blütezeit. Alle Caryopteris befinden sich mindestens in 11cm-Töpfen!

Cenolophium (1) - Baltische Petersilie

Monotypische Gattung, was bedeutet, dass es nur eine einzige Art innerhalb der Gattung gibt. Sehr leicht in Kultur!

Centaurea (7) - Kornblume, Flockenblume

Die Flockenblumen sind sehr vielgestaltig und besitzen Vertreter für trockenheiße Stellen, aber auch für das normale Staudenbeet. Ebenfalls können manche Arten auch als Schnittstauden verwendet werden. Bei den Berg-Flockenblumen sollte man auf unerwünschte Selbstaussaat achten, die gelegentlich in manchen Böden auftritt. Daher tut es gut, die Horste von C. montana-Sorten gleich nach der ersten Blüte bodeneben zurückzuschneiden. Der Neuaustrieb sieht nicht nur gut aus, sondern erzeugt auch neue Blüten!

Centranthus (2) - Spornblume

Unverzichtbarer Dauerblüher, sei es als Rosenbegleitstaude oder für Kiesgärten und Mauern. Eine Allerweltsstaude, aber sehr liebenswert, darf in keinem Garten fehlen. Die perfekte Blackbox-Pflanze!!

Cephalaria (1) - Schuppenkopf

Eine Staudengattung aus Asien, deren Blüten an Skabiosen erinnern. Für Staudenbeete, aber auch naturnahe Bepflanzungen. Die wenigsten Arten sind in gärtnerischer Kultur.

Chelone (1) - Schlangenkopf

Bekannte Allerweltsstaude, die im letzten Jahrhundert die Gärten eroberte. Nährstoffreiche Gartenböden.

Chrysanthemum (51) - Wucherblume

- Hauptkultur - Die Herbstchrysanthemen gehören zu unseren ältesten Gartenpflanzen und Schnittblumen! Sie wurden nachweislich schon vor rund 2.000 Jahren in Ostasien in Kultur genommen. Es sind Abertausende von Sorten bekannt, viele davon gelten jedoch als nicht winterhart, die meisten Sorten finden als Schnittblumen oder Topfpflanzen Verwendung und sind eher kurzlebig. Für die Gartenverwendung sind alle winterharten Gartenchrysanthemen unverzichtbare und äußerst wertvolle Spätherbstblüher, wobei es eine Menge an Sorten gibt, die im gesamten Mitteleuropa ausreichend hart sind! Schneiden Sie Stängel prinzipiell immer erst im Frühjahr bodeneben ab! Pflanzen Sie Ihre Chrysanthemen stets in lehmig-humosem Boden in voller Sonne oder im Gehölzrandbereich und versorgen Sie sie mit gutem Kompost! Im letzten Jahrhundert wurden etliche, bereits sehr alte Sorten aus Bauerngärten wieder in Kultur genommen und neu benannt. Auch Karl Foerster begann zwischen 1910 und 1920 im Kanton Glarus in der Schweiz mit dem Sammeln und Sichten alter Bauernchrysanthemen! In den letzten 10 Jahren kommen auch einige gute und vollkommen harte Sorten aus den Händen von Eugen Schleipfer, sowie von anderen Staudenzüchtern. Auch wir beschäftigen uns zunehmend mit der Sichtung einzelner Sorten bezüglich ihres Gartenwertes. Wir achten hierbei besonders auf gute Winterhärte und ausreichende Standfestigkeit, sowie für die Eignung als attraktive Beetstaude eine geschlossene, möglichst dichte Wuchsform und die Haltbarkeit deren Blüten über viele Wochen.

Wir bemühen uns, Ihnen ein ausgewogenes und abwechslungsreiches Sortiment anzubieten, welches gleichzeitig auch einen Querschnitt der enormen Blütenvielfalt und -farben aufzeigt. Neben winterharten Schnittsorten sind vor allem gute Gartensorten wichtig, die sich in ihrer Dauerhaftigkeit über Jahre bewähren und die über Jahre einen dichten Horst bilden, wie beispielsweise 'Poesie', welche in unseren Augen eine "Paradesorte" darstellt. Viele der alten Sorten, die sich sehr lange in den Sortimenten hielten, sind jedoch mehr als entbehrlich und entsprechen überhaupt nicht der Vorstellung einer guten Gartenchrysantheme!

Ein kleiner Nachteil darf ebenfalls nicht verschwiegen werden: die meisten Chrysanthemen blühen leider zu einem Zeitpunkt, wo kaum noch Kunden in die Gärtnerei kommen. Pflanzen Sie Ihre Chrysanthemen daher nicht ausschließlich im Herbst, sondern vor allem auch im Frühjahr. Und vertrauen Sie auf die Aussagekraft unserer Bilder, diese sind farblich außerordentlich naturgetreu! Die zauberhaften Blüten winterharter Gartenchrysanthemen sollten zudem im aufgeblühten Zustand einige Grade Frost vertragen, sie sind deswegen gut geeignet, an Allerheiligen die Gräber auch einmal anders zu schmücken! Unsere Chrysanthemen-Verkaufspflanzen befinden sich dieses Jahr zum größten Teil in 11cm-Töpfen und sind außerordentlich stark.

Cicerbita (1) - Lattich

Eine vielgestaltige Gattung mit teils gärtnerisch unbekannten Vertretern.

Cirsium (1) - Rubinrote Kratzdistel

Diese Gattung ist in unseren Gärten in Mitteleuropa unterrepräsentiert! Die meisten Vertreter sind von bizarrer Gestalt und verlangen einen guten Boden in vollsonniger Lage.

Clematis (3) - Waldrebe

Die staudig wachsende Waldreben stellen eine echte Bereicherung für die unterschiedlichsten Verwendungszwecke dar. Hier hat sich die Namensgebung im Laufe der letzten Jahre geändert. Alle Staudenclematis befinden sich in 11cm-Töpfen.

Colchicum (4) - Herbstzeitlose

Warum mögen viele Gartenliebhaber keine Herbstzeitlosen? Nur weil ihre Vertreter giftig sind, dürfen wir sie nicht einfach verbannen! Dabei können wir mit den Herbstzeitlosen unerreicht schöne, frühherbstliche Stimmungsbilder in unsere Gärten schaffen. Es wurden viele Sorten gezüchtet, die bald dichte und breite Horste bilden. Guter Gartenboden in Sonne bis Halbschatten. Die im Frühjahr auftretenden, großen Blattschöpfe sind allerdings schwierig unterzubringen, darum ist der beste Standort zwischen oder vor Hemerocallis-Horste, aber auch in offenem Boden unter Zierkirschen.

Coreopsis (8) - Mädchenauge

Unverzichtbare Sommerblüher aus Nordamerika. Besonders die C.-verticillata-Sorten sind vielseitig verwendbare Stauden, ob im öffentlichen Grün oder als "Füllstaude" im eigenen Garten. Volle Sonne und einen nahrhaften, jedoch leichten Gartenboden mögen fast alle Arten, um gut zu wachsen und reich zu blühen.

Cortia (1) - Himalaya-Dolde

Dieser schöne Doldenblütler lief früher auch unter dem Namen Selinum wallichianum. Am schönsten werden sie in halbschattiger, humoser Lage.

Crambe (3) - Meerkohl

Stattliche und ornamentale Stauden, die recht viel Platz benötigen, um zur vollen Geltung zu gelangen. Dies gilt vor allem für Crambe cordifolia. Zur Blütezeit gleichen sie riesigen Schleierkräutern.

Crocosmia (4) - Montbretie

Wenn Sie Ihre Beete farblich "unter Feuer setzen" möchten, so liegen Sie mit dieser Gattung goldrichtig! Mit der Zeit bilden die Montbretien dicke Horste, vorausgesetzt, sie sitzen in durchlässigem Boden in voller Sonne. In sehr rauen Lagen sollten sie aufgenommen und wie Dahlien überwintert werden.

Cynoglossum (1) - Hundszunge

Interessante und attraktive Stauden aus Europa und Asien, welche in frischen Böden problemlos gedeihen. Leider viel zu wenig in Kultur! In manchen Böden gelten die Hundszungen leider als kurzlebig.

Datisca (1) - Scheinhanf

Eindrucksvolle Solitärstaude, die man nicht sehr oft in den Gärten zu Gesicht bekommt. Besonders schön zwischen Hydrangea 'Annabelle' oder vor Solitärgräsern.

Delphinium (17) - Rittersporn

"Der blaue Schatz der Gärten", die Staude des Altmeister Karl Foerster!

Mit den Rittersporn besitzen wir wichtige Leitstauden, die zur Blütezeit eine Szenerie und einen Gartenteil vollkommen beherrschen können. Nährstoffreicher Gartenboden bei nicht zu engem Stand in voller Sonne hält diese stolzen Stauden gesund und vital. Nach der Blüte ca. 20 cm über der Erde abschneiden, dann remontiert jeder Rittersporn, d.h. er blüht ein zweites Mal. Schön sind immer kleinere Gruppen, die mit Mädchenaugen, Rosen, aber auch graublättrigen Stauden vereint, ein wirkungsvolles Bild ergeben. Im Gegensatz zu den kurzlebigen Pacific-Hybriden kultivieren wir ausschließlich Foerster-Sorten und Abkömmlinge davon, die auch in leichten Böden wie der “Märkischen Streusandbüchse“ rund um Berlin zuverlässig dauerhaft sind.

An schönen Rittersporn zeigt es sich, wer ein gutes Händchen hat oder den viel zitierten "grünen Daumen"! Kaum eine andere Staude bedarf so viel Zuwendung und Pflege, angefangen vom Rückschnitt nach der Blüte, bis hin zu regelmäßigen Kompostgaben. Wir werden von vielen Kunden gefragt, warum die Rittersporne nie etwas werden. Der häufigste Grund ist bei den Schnecken zu suchen, die die austreibenden Triebe bereits im Vorfrühling genussvoll verspeisen! Der beste Tipp gegen die Schnecken: sofort im Vorfrühling mit Feramol (Biologisches Schneckenkorn) die ganze Umgebung leicht abstreuen, niemals einen Ring Schneckenkorn um den Rittersporn, wie es so oft praktiziert wird! Dies nützt überhaupt nichts, die Schnecken warten nur darauf, bis sich das Schneckenkorn aufgelöst hat und schlagen dann erbarmungslos zu.

Unterschieden wird zwischen der niederen, vielblütigen Belladonna-Gruppe und den stattlichen, hohen Rittersporne der Elatum-Gruppe. Kleiner Hinweis am Rande: bei Delphinium handelt es sich um Hahnenfußgewächse, welche giftig sind. Dies hindert uns aber nicht an einer Verwendung im STaudengarten!

Wir kultivieren unsere Rittersporne in guter Qualität, übrigens "artgerecht", d.h. ausschließlich in großen 11cm-Töpfen! Dadurch wird dem Gartenbesitzer noch im gleichen Jahr eine reiche Blüte beschert. (Alle unsere Rittersporne stehen wieder ab Ende Juni in verkaufsfähigen Pflanzen zur Verfügung!)

Desmodium (2) - Bettlerkraut, Zeckenklee

Sehr ansehnliche, strauchähnliche Staude für jeden normalen Gartenboden in voller Sonne. Bildet Samen, die bei geringstem Anstreifen an den Kleidern haften bleiben. Trotzdem sehr dekorativ und zur Blütezeit eine auffällige und sehr ansehnliche Solitärstaude. Für Kiesgärten und Prärieflächen gleichermaßen geeignet. 11cm-Töpfe

Dicentra (2) - Tränendes Herz

Eine der Paradestauden, die fast in jedem Bauerngarten vorzufinden ist. Nicht jedoch die Arten aus den Wäldern Nordamerikas und Ostasiens!

Digitalis (9) - Fingerhut

Diese normalerweise zweijährige Pflanzen sind anspruchslos und säen sich in der Regel selbst aus. Unverzichtbare "Füllstaude" für jeden Garten.

Echinacea (4) - Roter Sonnenhut

Dem momentanen Modetrend entsprechend eine sehr beliebte Staude für das Beet, aber auch für Prärien und Steppensituationen, vollsonnige Lagen. Bei den züchterisch verbesserten Sorten sind eindrucksvolle Farben entstanden. Über ihren Gartenwert bzw. ihre Dauerhaftigkeit sind bei den Sorten die unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht worden. Hier ist längst nicht alles Gold, was glänzt, jedes Jahr kommen neue Sorten auf den Markt, alte verschwinden wieder, obgleich sie besser als so manche neuere Sorte waren! Wir weigern uns daher, dieser Sortenflut hinterherzurennen und bieten Ihnen nur einige bewährte Sorten an. Diese bewährten sich innerhalb der desaströsen Staudensichtung sehr gut. Da es sich bei den meisten um registrierte, also geschützte Sorten handelt, sind wir gezwungen, Jungpflanzen zuzukaufen, daher auch der höhere Preis. Die meisten Arten und Sorten schätzen einen eher leichten, lehmig-sandigen Boden. Alle unseren Echinacea befinden sich in 11cm-Töpfen.

Echinops (2) - Kugeldistel

Anspruchslose Stauden für sonnige und eher trockene Lagen. Am richtigen Standort können die Kugeldisteln sehr dauerhaft und dekorativ sein.

Epilobium (3) - Weidenröschen

Eine artenreiche Gattung mit alpinen Vertretern, einjährigen Pflanzen und ausdauernden Stauden, sowie sehr niedere und hohe Arten. Die folgenden beiden Sorten kennt man vor allem aus englischen Mixed Borders, wo sie sich als Beetstauden großer Beliebtheit erfreuen. Aber auch vor und zwischen Gehölzen und historischen Strauchrosen können wir mit ihnen wunderbare Bilder schaffen.

Eranthis (3) - Winterling

Der beliebte Winterling ist neben den Schneeglöckchen einer unserer frühesten Blütenpflanzen im Garten! Auch beim Winterling sind mit der Zeit einige Sorten selektiert worden, welche sich mehr oder weniger unterscheiden. Die gefüllt blühenden Typen sind immer selten, da diese durch Teilung vermehrt werden und ihr Zuwachs eher sehr bescheiden ist. Bei den anderen Sorten wie 'Grünling' oder 'Schwefelglanz' handelt es sich streng genommen um Samensorten, wo zwar ein Großteil farblich echt fällt, diese aber keine geklonten Typen sind.

Wir haben noch einige andere Sorten in Kultur, von denen in der Gärtnerei Einzelstücke abgegeben werden.

Eremurus (1) - Lilienschweif

Beeindruckende Gattung mit spinnen- bis krakenförmigen Rhizomen aus Zentralasien und dem Mittleren Orient, sowie dem Himalaya und dem Hindukusch. Alle blühen sie zwischen April und Juli mit auffälligen, kerzenförmigen, unterschiedlich langen Blütenständen. Die meisten Arten verlangen einen nährstoffreichen, jedoch durchlässigen Boden in voller Sonne.

Erodium (1) - Reiherschnabel

Die meisten der Reiherschnäbel sind an den Stein gebunden, wir finden weitere Arten unter der Rubrik "Alpinum und Steingartenpflanzen". Doch diese Hybride kann auf Verkehrsinseln, an trockene Stellen jeglicher Art gepflanzt werden.

Eryngium (4) - Mannstreu, Edeldistel

Eine vielgestaltige und sehr vielseitig verwendbare Gattung, die am richtigen Standort sehr ausdauernd sein kann. Volle Sonne, teils mineralischer, aber nicht armer Boden.

Erysimum (2) - Schotendotter, Falscher Goldlack

Ausdauernde, halbstrauchig wachsende Pflanzen.

Euphorbia (10) - Wolfsmilch

Eine Gattung, die in unseren Gärten leider immer noch unterrepräsentiert ist! Besonders die hohen Arten sind gute Strukturbilder in den unterschiedlichsten Gartenzonen, die verschiedentlich kombiniert werden können, sei es nun zu Rittersporn, Nepeta oder Artemisia, aber auch mit Iris und Papaver, je nach Art des Lebensbereiches. Viele Wolfsmilcharten besitzen überdies eine herrliche Herbstfärbung! Die Mittelmeerwolfsmilch sollten geschützt an eine südwärts gerichtete Hausmauer gepflanzt werden, da sie nur dort am schönsten entwickeln.

Fagopyrum (1) - Buchweizen

Hervorragender Dauerblüher für vielerlei Stellen im Garten. Charakteristisch sind die spateligen Blättchen und die typischen, weißen Blüten, an denen man die Verwandschaft zu den Knöterichgewächsen unschwer erkennen kann. Die Früchte des einjährigen Buchweizens werden zu nahrhaften Graupen verarbeitet und ist ein in ganz Asien beliebtes Grundnahrungsmittel.

Filipendula (7) - Spierstaude

Diese bekannten Stauden feuchter und trockener Wiesen sind anspruchslos und blühen obendrein lange. Teichränder, aber auch trockene Freiflächen.

Foeniculum (1) - Fenchel

Die filigrane Gestalt mit dem feinen, broncefarbigen Blattwerk ist es, was die meisten Gartenliebhaber am Fenchel so faszinierend finden. Neigt zur Selbstaussaat. In der Nachkommenschaft können grünblättrige Individuen vorhanden sein.

Francoa (0) - Brautkranz, Andenschaumblüte

Eine Staudengattung aus Chile. Wächst dort an felsigen Gestaden in Humustaschen.

Galanthus (42) - Schneeglöckchen

- Hauptkultur -

Unsere "Schneeglöckchenwoche" startet 2018 je nach Wetterlage in allernächster Zeit, jedoch haben wir leider noch empfindliche Minusgrade, verbunden mit einer Schneedecke! Bitte richten Sie sich nach dem genauen Öffnungstermin auf der Startseite unserer Website, den wir Ihnen dort in Kürze mitteilen!

Wir werden uns bemühen, die momentane Verfügbarkeit auch in diesem Jahr immer genau zu dokumentieren! Die Verfügbarkeit der einzelnen Sorten schwankt jedes Jahr, die jeweilige Verfügbarkeit kann sich schnell ändern. Diese wird auf den neuesten Stand gebracht, sobald die Galanthus vermehrt und zur Verfügung stehen. Dies ist in der Regel der Zeitraum ab Mitte Februar, je nach unserer hiesigen Witterung!

Die Schneeglöckchen sind für uns alle zum Symbol des Vorfrühlings geworden! Und sie wurden in den letzten Jahrzehnten zu einer Art Hype, ähnlich der "Tulpomanie" damals in Holland.

("Hobbys haben selten mit Vernunft zu tun")

Es sind inzwischen mehr als Viertausend Sorten (!) entstanden, zugegebenermaßen etliche mit nur geringem Unterschied, so dass man oberflächlich betrachtet automatisch nach dem Sinn und Zweck dieses Unterfangens fragt. Der Riesenboom scheint zumindest in England den Zenit schon erreicht zu haben, die intensive Liebhaberei beschränkt sich auf einen engeren Kreis. Es finden jährlich inzwischen gleich mehrere "Schneeglöckchen-Treffen“ und diverse Snowdrops-Galas" statt, wo sich viele Galanthophile aus aller Welt einfinden. Wir begannen schon vor 25 Jahren mit dem Aufbau einer Sammlung, durch ein zufälliges Geschenk mehrerer Sorten von guten Freunden, so dass wir bei manchen Sorten schon größere Stückzahlen besitzen. Inzwischen stehen hier rund 350 Arten und Sorten, es war ein teilweise sehr kostspieliges und langwieriges Unterfangen! Viele der Sorten besitzen einen extrem langsamen Zuwachs und so dauert es viele Jahre, bis man an einen Verkauf denken kann.

Schneeglöckchen zu sammeln ist ein überaus spannendes und reizvolles Hobby, immerhin sind sie unsere ersten strahlenden Vorfrühlingsboten! Und die Unterschiede zeigen sich jedem aufmerksamen, zugegeben etwas detailverliebten Betrachter, wobei er auch einmal unter das Röckchen schauen darf!

Schneeglöckchen-Horste sollte man je nach Sorte etwa alle drei bis vier Jahre teilen und umsetzen, so dass diese vital bleiben und nicht abbauen. Lichter Halbschatten in lehmig-sandiger Gartenerde, am besten unter Haselsträuchern, zusammen mit Lenzrosen, Cyclamen etc. Die angebotenen Arten und Sorten werden ausschließlich “In the Green“ verschickt, sorgsam in Moos gewickelt,zu unserer Hauptversandzeit ab März, bis sie im Shop als "derzeit ausverkauft" gekennzeichnet werden. Wenige Arten und Sorten werden das ganze Jahr über in Töpfen angeboten, wie z.B. das herbstblühende G. reginae-olgae.

Im zeitigen Frühjahr werden anlässlich unserer Veranstaltung "Schneeglöckchenwoche" noch viele weitere, seltene Sorten in limitierten Exemplaren angeboten, die wir hier im Webshop natürlich nicht veröffentlichen. Es lohnt sich also auf jeden Fall, persönlich bei uns hereinzuschauen!

Erwähnt werden muss auch, dass auch die hier angeführten Sorten nicht in unbegrenzter Anzahl verfügbar sind, denn manche Schneeglöckchensorten wachsen ähnlich langsam wie Pfingstrosen oder Leberblümchen. Sie lassen sich zum Glück nicht im Labor zur Massenware vermehren, darum werden manche Sorten noch in Jahrzehnten selten bleiben!

Nach erfolgter Vermehrung werden alle verfügbaren Sorten hier im Webshop angezeigt und können bequem bestellt werden. Auflistungen aus dem Vorjahr gelten nicht mehr. Lieferung, solange Vorrat reicht!

Aber am lohnenswertesten wird es für Sie trotzdem sein, wenn Sie uns einmal zur Schneeglöckchenblüte besuchen, denn schon allein unser Schaugarten ist diesbezüglich sehenswert!

Galega (2) - Geißraute

Diese Gattung führt bei uns noch so richtig ein Schattendasein. Warum? Wahrscheinlich, weil diese Schmetterlingsblütler als Dauerblüher immer noch zu unbekannt sind. Wenn Sie genug Platz haben, dann entwickeln sie sich zu sehr ansehnlichen Pflanzen. Die Blütenstände erinnern an kleine Lupinen! Es sind wahre "Dauerhelden", die in einer "Mixed Border" richtig gut aufgehoben sind.

Gaura (1) - Prachtkerze

Am Beispiel Gaura kann ersichtlich werden, dass eine Selektion neben etlichen schon bestehenden Sorten durchaus Sinn macht! Frau Höllinger aus Leonding gab mir eines Tages etliche Sämlinge einer Absaat von Gaura ’Siskiyou Pink‘. Diese pflanzte ich für zwei Jahre probehalber auf und es entstanden mehrere gut winterharte Typen daraus. Die anderen beiden heißen “Stern“ in Serbokroatisch und Aztekisch, benannt nach den Kindern meiner Cousine. Sonnig, trocken, durchlässig. Gaura wird neuerdings der Gattung Oenothera (Nachtkerze)zugeschlagen. Bis sich dies durchsetzt, vergehen wohl noch einige Jahre!

Geranium (71) - Storchschnabel

Diese für jeden Gartenbesitzer zweckfüllende, aber auch reizvolle Gattung ist nicht nur unersetzlich, sondern auch vielseitig verwendbar, dekorativ und dauerhaft! Eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind anspruchslos, viele decken den Boden sehr gut, haben daher eine Funktion der so vielgepriesener Pflegeleichtigkeit. Viele Geraniumsorten sind aber überdies hinaus sehr wertvolle Rabattenstauden!

Die niedrigen Arten und Sorten, so wie z.B. G. cinereum und G.dalmaticum können in Steingärten, Dachgärten und Trögen in sonniger, trockener Lage gepflanzt werden. Die meisten anderen schätzen einen eher halbschattigen Standort und wachsen in jedem normalen Gartenboden. Bei den bodendeckenden, rhizombildenden Arten benötigt man zwischen 5 und 7 Pflanzen/ qm. Diese Pflanzdichte trägt dazu bei, daß bei normaler Bodenqualität eine Fläche nach 2 Jahren zugewachsen ist. Die meisten aller Storchenschnäbel blühen von Mai bis Anfang Juli, einige remontieren im Herbst oder sind nahezu Dauerblüher. Ständig kommen weitere Neuzüchtungen hinzu (derzeit sind etwa 700 Sorten weltweit in Kultur). Das Sortiment ist aber im Vergleich zu Iris, Rosen oder Taglilien immer noch übersichtlich und die Möglichkeiten bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Ganz besonders gefragt sind heutzutage jene dauerblühenden und standfesten Geranium, die keinen Mehltau bekommen und obendrein eine schöne Herbstfärbung aufweisen.

Wir haben nach vielen Jahren des Sammelns und Sichtens unser Sortiment aus Gründen der Rationalität in letzter Zeit wieder reduziert, da wir finden, dass es beispielsweise keinen Sinn macht, über 20 ähnlich aussehende, blaue Beetgeranium zu vermehren und anzubieten. Der letzte Katastrophenwinter hat überdies hinaus seinen Beitrag geliefert, in dem etliche Sorten im Topf das Zeitliche segneten, obgleich sie ausgepflanzt absolut hart sind. So sind uns von über 20 Geranium-phaeum-Sorten lediglich eine Handvoll übrig geblieben!

Geum (6) - Nelkenwurz

Anspruchslose Stauden für frische Böden in Sonne und halbschattige Lagen. Wenn sie nach Jahren mit dem Blühen nachlassen, sollten sie aufgenommen und geteilt werden. Bislang galten Nelkenwurz eher als altmodisch, in letzter Zeit werden sie aber wieder "in"!

Gillenia (0) - Dreiblattspiere, Rosenspiere

Langlebige Stauden, welche mit den Jahren immer schöner werden und die ich gerne als "Schleierkräuter des Schattens" bezeichne. Der beste Standort ist der lichte Halbschatten.

Gypsophila (2) - Schleierkraut

Reichblühende Selektion, allseits bekannt und beliebt. Besonders schön auf Trockenmauern und in Kiesgärten, aber auch zwischen Rosen.

Helenium (20) - Sonnenbraut

Ursprünglich waren sie echte Sonnenkinder der Prärie. Im Laufe der Zeit wurden Helenium züchterich "veredelt" und damit wurden sie für jedes Staudenbeet nahezu unersetzlich. Sie benötigen einen guten Gartenboden, welcher aber wenig Staunässe aufweisen sollte. Hier hat sich in letzter Zeit züchterisch enorm viel getan. Besonders Uwe Peglow aus dem Berliner Umfeld hat einige Sorten ausgelesen, in denen wir eine große Zukunft sehen, aber auch andere Züchter aus den Niederlanden und Deutschland! Unser Sortiment basiert auf älteren Sorten, die z.T. noch von Foerster stammen, als auch ganz neue Auslesen.

Helenium gehören zu den klassischen Beetstauden, man kann einfach nur begeistert über deren Farbenspiel und Langblütigkeit sein! Nach der Blüte sollten deren Stängel alsbald bodeneben heruntergeschnitten werden. Sichtbares Zeichen für den richtigen Zeitpunkt des Abschneidens ist der rosettenartige Austrieb der neuen Blätter an der Basis. Es existieren Sorten, die in Gruppen wirkungsvoll sind, aber auch hohe Hintergrundsorten. Lassen Sie sich vom Farbspiel der Sonnenbräute begeistern!

Es sind nun wieder alle Sorten verfügbar. Die meisten befinden sich in 11cm-Container, es stehen daher starke Verkaufspflanzen zur Verfügung. Für den Versand schneiden wir die Sonnenbräute auf die Hälfte zurück, was der Qualität keinerlei Abbruch tut!

Helianthus (18) - Sonnenblume

Staudensonnenblumen sind dominant in ihrer Erscheinung und mehr als nur gewöhnliche Prachtstauden! Sie sollten daher im Garten akzentuiert eingesetzt werden, damit sie auch zur Geltung kommen. Außerdem benötigen Staudensonnenblumen einiges an Platz, um sich voll entfalten zu können. Rechnen Sie mit mindestens 1,5 qm pro Pflanze!

Der klassische Verwendungsbereich befindet sich entlang eines Holzzaunes oder einzeln als Solitärstaude im Rasen. Oder aber wesentlich zahlreicher im Präriegarten! Staudensonnenblumen können eine Gartenszenerie ganz entscheidend aufwerten. Sie wirken ganz besonders in Verbindung mit Rutenhirsen und anderen Gräsern.

Heliopsis (4) - Sonnenauge

Das Sonnenauge ist in vielen Gärten eine eingeführte und altbekannte Staude, in Österreich meist als H. scabra var. patula verbreitet. Viele der bekannten Sorten können nur dann erfolgreich erhalten werden, wenn sie nach der Blüte konsequent abgeschnitten werden, dadurch wird eine unerwüschte Aussaat verhindert. Trockener, sonniger Standort in gutem Boden. Heliopsis können auch in submediterranen Gegenden gepflanzt werden. Alle befinden sich in 11cm-Töpfen.

Hemerocallis (15) - Taglilie

Uns stehen mit den Taglilien eine der wertvollsten und ausdauerndsten Staudengattung zur Verfügung. Die Farbskala reicht inzwischen von zarten Pastelltönen bis zum begehrten Dunkelrot, von fast weiß bis nahezu schwarz, es gibt geäugte, gerüschte und gefüllte Taglilien, klein- und großblumige Sorten. Unsere Beete können wir daher mit kräftigen Eyecatch-Effekten aufleben lassen, vergessen Sie aber nie auch auf die zarten Töne! Sie vermitteln und verbinden bekanntlich wunderbar. Unser Sortiment ist rasant angewachsen, wobei wir sehr großen Wert auch auf hiesige, bodenständige und daher gesunde Züchtungen legen. Einer der hierzulande erfolgreichen Züchter ist Franz Erbler, der “Zöhrmüller“ aus Pfarrkirchen bei Bad Hall, von dessen Sorten wir inzwischen etliche anbieten. Hemerocallis möchten einen vollsonnigen bis leicht beschatteten Standort in guten Böden. Einmal eingewachsen können sie bis zu 15 Jahre am selben Ort stehenbleiben. Als Begleitstauden eignen sich Prachtstauden wie Rittersporn, Eisenhut, Pfingstrosen und Phlox, aber auch Gräser und züchterisch wenig beeinflusste Wildstauden. Die Verwendung der Taglilien beschränkt sich nicht allein als Beetstaude, sondern kann ohne weiteres auch auf offenen Freiflächen in frischen Böden oder an Gehölzrändern erfolgen.

Hesperis (1) - Mondviole

Der Duft ist geradezu berauschend! Nach der Blüte unbedingt zurückschneiden, damit sich die Pflanzen wieder kräftig bestocken. Normaler Gartenboden in voller Sonne.

Heuchera (9) - Purpurglöckchen

Sehr vielseitig verwendbare Gattung, deren Popularität in den letzten Jahren durch etliche, neue Sorten stark zugenommen hat. Einige Arten und Sorten sind sonnenverträglicher als vielfach angenommen. Im Allgemeinen aber schätzen Purpurglöckchen den Halbschatten in jedem normalem Gartenboden. Schöne Gruppenstaude, vor Funkien oder zwischen Geranium, neuerdings werden sie auch auf Gräbern oder in Balkonkistchen gepflanzt. Besonders wertvoll sind Heuchera auch in der kalten Jahreszeit, in schneelosen Winter, wo ihre Blatthorste teilweise ein metallisches Aussehen haben. Alle angebotenen Sorten befinden sich in 11cm-Containern. Einige niedere alpine Arten werden auch unter der Rubrik "Steingartenstauden" geführt.

Hosta (4) - Funkie, Herzlilie

Sehr langlebige Stauden, geradezu ein Muß für jeden Garten! Auffallend gefärbte (panaschierte) Blätter vieler Sorten tragen dazu bei, "Paukenschläge" und Akzente in eine Pflanzung zu setzen. Die kleineren oder halbhohen Arten und Sorten eignen sich hervorragend als Randbepflanzung und sind auch für Tröge zu gebrauchen. Echte Zwergfunkien (unter 20 cm Höhe) finden als Sammlerobjekte bei Bonsailiebhabern Anklang oder können in halbschattig gelegenen Steingärten, in Töpfen oder Trögen untergebracht werden. Funkien gehören mit großem Abstand zu den langlebigsten Stauden, wenn sie einen nahrhaften, frischen, lehmig-humosen Gartenboden bekommen! Der Standort sollte windgeschützt und leicht beschattet sein. Sehr schön wirken manche Hosta auch neben Teichen und anderen Gewässern, wobei sie bei feuchtem Fuß wesentlich mehr Sonne vertragen können. Wir gehören zwar nicht zu jenen Hosta-Spezialisten, die stets neueste Neuheiten aus dem Labor feilbieten, können jedoch mit einem breiten und repräsentativem Sortiment an neueren und älteren Sorten gut mithalten. Bis auf wenige Sorten gelangen in der Regel mehrtriebige Pflanzen zum Verkauf. Hosta erfreuen sich besonders in den USA und Großbritannien einer anhaltenden Popularität, doch auch bei uns haben sie inzwischen große Akzeptanz der vielen Gartenliebhabern gefunden. Lassen Sie sich also nicht durch die Schnecken abhalten, Funkien zu pflanzen, sondern tun Sie etwas gegen diese Mollusken! Eine schneckenresistente Hosta gibt es zwar nicht, jedoch durchaus Sorten, die sie durchaus weniger schätzen. Halten Sie sich immer vor Augen, das es genug andere Stauden gibt, die von Schnecken noch wesentlich mehr geschätzt werden! Ist dies nicht wenigstens ein schwacher Trost? Ansonsten orientieren Sie sich an der Schneeglöckchenblüte, spätestens ab März sollte der ganze Garten mit Feramol abgestreut werden! Weniger ist mehr, eine Handvoll genügt für 20 qm.

Ipheion (1) - Sternblume

Ausreichend winterharte Zwiebelstauden aus Südamerika, in den unterschiedlichsten Farben! Alle verlangen einen eher trockenen, aber sehr sonnigen Standort. Wirkungsvoll vor Gehölzen oder am Fuße von Mauern oder Steingärten. Durch einen zeitigen, leichten Rückschnitt der Blätter im Vorfrühling präsentieren sich diese reizenden Zwiebelpflanzen wesentlich besser!

Iris (16) - Schwertlilie

Schwertlilien hat der Mensch immer schon bewundert und ihre exotisch wirkenden Blüten verehrt. Auch heute noch finden wir alte Schwertliliensorten in Schlossgärten und auf Gräbern fast überall im Mittelmeerraum und besonders im Orient. Außerordentlich vielgestaltige Gattung, deren wunderschöne Blüten in keinem Garten fehlen dürfen. So vielseitig die Gattung ist, so unterschiedlich sind auch ihre Ansprüche. Der Vollständigkeit halber sind hier auch die Zwergiris für trockene Steingärten mitangeführt. Von den Bartiris sind weltweit über 60.000 Sorten bekannt, damit gehören sie zu den umfangreichsten Staudengattungen überhaupt.

Isatis (1) - Färberwaid, Färberwau

Leider eine sehr wenig verbreitete Gattung, die von Europa bis Mittelasien vorkommt. Willkommenes Beiwerk!

Isodon (4) - Chinesische Buschnessel

Wertvolle Spätsommer- und Herbstblüher für halbschattige Beete, die teilweise eine gute Fernwirkung besitzen. Es existieren in der Natur rund 100 Arten, die von Zentralasien über China bis nach Fernost in Wäldern und auf Wiesen wachsen, die wenigsten Arten sind in gärtnerischer Kultur. Einige jedoch lohnen sich in unseren Gärten!

Nach neuesten Erkenntnissen wurden einige Arten der Gattungen Plectranthus und Rabdosia in die Gattung Isodon aufgenommen.Leider ist die Nomenklatur der Gattung immer noch etwas verworren, man findet die unterschiedlichsten Angaben. Wir richteten uns diesbezüglich nach der Flora von China und nach dem engl. Plantfinder. Nun ist dies zumindest etwas transparenter!

Kalimeris (6) - Sibirische Buschaster

Wenn eine Asternverwandtschaft reichblühend und gesund ist, dann sind es die Sibirischen Buschastern, allgemein auch als Schönastern bekannt! Hervorragende Füllstauden für Beete, Border und besonders auf schlechten Böden an Zäunen und vor dunklen Gehölzen. Außerdem blühen sie zu Zeiten, wo noch kaum Asternblüten vorhanden sind. So wurden sie zu wertvollen Begleitstauden für allerlei Beetstauden, wie Taglilien und Rittersporn.

Knautia (1) - Witwenblume

Inzwischen weitum bekannte und beliebte Staude, die mit ihren dunkelweinroten Skabiosenblüten jedem Beet das gewisse Etwas verleiht. Sie schätzt einen eher leichten Boden. Kann sich sogar selbst aussäen.

Kniphofia (6) - Fackellilie

Die Fackellilien sind exotisch anmutende Stauden, von denen es eine stattliche Anzahl an Sorten gibt. Nicht alle sind bei uns ausreichend winterhart, es kommt auf die Artenabstammung und die Kreuzungspartner an. Wir bieten Ihnen eine Handvoll bewährter Sorten, die in jedem Garten Freude bereiten. Wichtig ist ein warmer, vollsonniger Standort in einem durchlässigen, nährstoffreichem Gartenboden. Nicht zu trocken pflanzen!

Lavatera (1) - Strauchmalve

Diese Gattung wächst in wintermilden Gebieten zu ansehnlichen Sträuchern heran, in Mitteleuropa verhält sie sich staudig bis halbstrauchig. Gute Hintergrundpflanze in südlich anmutenden Gartenteilen.

Leucanthemella (1) - serotinum

Eine Gattung, die von den Chrysanthemen abgespalten wurde und nun eigenständig ist. Seit jeher eine beliebte Gartenpflanze. Ihre Heimat ist der Balkan.

Leucanthemum (2) - Sommermargerite

Beliebte Stauden, die es in unzähligen Sorten gibt. Nährstoffreicher Gartenboden in voller Sonne. Bildet schnell größere Horste.

Ligularia (3) - Greiskraut

Von den Greiskräutern existieren viele Arten und Sorten, die viel Platz und einen eher frischen bis feuchten Boden benötigen. Eingewachsene, ältere Exemplare sind stets dekorativ und bieten einen Blickfang im Garten! 11-13cm-Containern.

Lilium (5) - Lilie

Eine artenreiche Gattung! Auffällige Blüten. Da die Lilien eigentlich zu den Blumenzwiebeln gehören, bieten wir Ihnen nur eine geringe Auswahl in Containern an.

Limonium (1) - Strandflieder

Diese Staudengattung ist robust und vielseitig verwendbar, sei es auf Verkehrsinseln oder in Staudenrabatten. Zudem ist Strandflieder eine willkommene und haltbare Schnittstaude.

Linaria (0) - Leinkraut

Eine kurzlebige, aber äußerst liebliche und bei Kunden begehrte Staude in den Farben von Lila bis Ocker und Weiß. Lassen Sie sich überraschen!

Lindelofia (1) - Himalaya-Wickeltraube

Diese Gattung grenzt sich von Cynoglossum nur sehr schwer ab, hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen! Aber auf jeden Fall bestechen die Arten dieser Gattung durch ihre azurblauen Blüten sehr, dabei sind sie obendrein anspruchslos und vielseitig zu verwenden.

Lobelia (2) - Lobelie

Viele der bekannten Vertreter dieser Gattung sind bei uns nicht ausreichend winterhart und werden daher einjährig gezogen, die Ausnahmen sind Arten wie L. syphilitica und L. sessiliflora. In Kanada wurden einige auffällige Sorten ausgelesen, die auch in unseren Breiten ausreichend winterhart sind. Diese Sorten sind durch Mehrfachkreuzungen entstanden. Einige Kunden haben uns die Winterhärte bestätigt, in dem sie berichteten, dass diese exotisch wirkenden Stauden die letzten Winter in Oberösterreich tadellos überstanden haben. Frischer, guter Boden in voller Sonne, also ja nicht zu trocken pflanzen! Ein Rückschnitt bewirkt, dass sie von neuem blühen. Sehr schön an Teichrändern, aber auch in Staudenrabatten.

Lychnis (1) - Lichtnelke

Vielgestaltige Gattung, die z.T. auch unter Silene geführt wird. So vielgestaltig sie ist, so unterschiedlich kann sie auch im Garten verwendet werden.

Lysimachia (9) - Felberich

Wertvolle und anspruchslose Stauden, die sowohl in der gemischten Staudenrabatte, als auch in Wiesensituationen und an Gewässern gepflanzt werden können. Alle Arten und Sorten für nahrhafte, nicht zu trockenen Böden.

Lythrum (3) - Weiderich

Der Weiderich ist zur Blütezeit eine auffallende Staude. Wächst in jedem nicht zu trockenen Gartenboden. Besonders gelungen kommt der Weiderich an Teichen zur Geltung.

Melissa (1) - officinalis

Zitronenmelisse Beliebte und bekannte Gartenstaude, deren Blätter zu einem Tee oder Saft verarbeitet werden kann.

Monarda (23) - Indianernessel

Indianernesseln schätzen einen nahrhaften, nicht zu trockenen Gartenboden bei freiem Stand, möglichst in voller Sonne. Die Mehltauanfälligkeit ist nicht überall gegeben, weil der Mehltaubefall sehr von der Nährstoffversorgung des Bodens und vom lokalen Klima abhängt! Ärgern Sie sich also nicht unnötig, sondern verpflanzen Sie Ihre Indianernesseln spätestens alle drei Jahre regelmäßig in frische, unverbrauchte Böden. Die hohen Sorten sind prima Hintergrundstauden. Bereiten Sie sich einen Tee aus den Blütenblättern der Sorte 'Jacob Cline' zu, in dem Sie diese möglichst in der ärgsten Sommerhitze pflücken!

Beachten Sie auch unsere neue Monarda-Serie, welche wir die Namen aus Mark Twains Klassiker "Tom Sawyer und Huckleberry Finn" gegeben haben. Diese bewährten sich über lange Jahre, in dem sie kaum Mehltau bekommen und neben ihren dunklen Stängel besonders durch ihre Dauerhaftigkeit auffallen. Während man Indianernesseln wie oben beschrieben spätestens alle 3 Jahre verpflanzen sollte, können diese Hybriden auch länger an einem Standort belassen werden, ohne dass die Horste sich schütter zeigen oder auswintern.

Alle Indianernesseln in 11cm-Töpfen, also kräftige Pflanzen!

Morina (1) - Kardendistel

Auffällige Distel für frische, nährstoffreiche Böden. Volle Sonne.

Myosotis (2) - Vergissmeinnicht

Sehr große und vielgestaltige Gattung, die alle jene unverkennbaren Vergissmeinnicht-Blüten besitzen. Viele davon sind alpine Stauden, andere hingegen Wald- oder Sumpfpflanzen.

Nepeta (14) - Katzenminze

Nicht nur durch ihre Anspruchslosigkeit, sondern auch durch deren Vielgestaltigkeit finden sich Möglichkeiten der unterschiedlichsten Verwendung. Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte verlängert zumindest bei den N.-racemosa-Sorten die Blütezeit bis in den Herbst hinein! Eine echte Bereicherung findet ihre Verwendung insbesondere zu Rosen, auf Böschungen und in Kiesbeeten. Wer Katzen im Haus und Garten hat, der sollte möglichst keine N.racemosa-Abkömmlinge verwenden! Einzige Ausnahme ist Nepeta ’Grog’, deren Inhaltssstoffe die Katzen nicht mögen und sie daher in Ruhe lassen! Alle Katzenminzen sind hervorragende Insektenpflanzen!

Nipponanthemum (1) - Japanische Chrysantheme

Hier haben wir es mit einem ausgesprochenem Spätblüher zu tun, der uns von Mitte Oktober bis zum Eintritt von Dauerfrost mit seinen weißen Blüten erfreut! Sonnige Lagen, jeder Gartenboden!

Oenothera (2) - Nachtkerze

Wir besitzen mit den Nachtkerzen sehr anspruchslose Gartenpflanzen, die besonders an sonnigen Stellen Akzente in jedes Staudenbeet setzen. Besonders schön auch die Herbst- und Winterfärbung der Blattrosetten bei manchen Arten. Sonnige Beete, sowie Freiflächen.

Origanum (1) - Dost

Siehe auch unter Steingartenstauden, dort sind weitere Arten und Sorten angeführt, welche teilweise auch in Beetstaudensituationen verwendet werden können.

Ornithogalum (2) - Milchstern

Liebenswerte Zwiebelstauden, welche ideal zum Verwildern sind. Sonne bis Halbschatten, trocken!

Paeonia (8) - Pfingstrose

Wildpfingstrosen besitzen großen Charme, sie sind außerdem selten in Kultur und viele von ihnen langwierig in Vermehrung, alles Faktoren, die einen Staudengärtner herausfordern! Am richtigen Standort im Garten sind die Wildarten der Pfingstrosen allerdings äußerst genügsam und ebenso langlebig wie ihre durchzüchteten Schwestern. In der Gärtnerei stehen noch weitere Arten auf dem Mutterpflanzenquartier, die allerdings noch einige Jahre der Vermehrung benötigen. Die unten angebotenen Arten befinden sich alle in 11cm bis 13cm-Containern und können so das ganze Jahr über gepflanzt werden. Im Normalfall sind alle Verkaufsexemplare blühfähig, die 3-jährigen Sämlinge blühen meist im darauffolgenden Jahr.

Wir haben nicht in jedem Jahr unser volles Sortiment verfügbar, einige Arten werden nur sporadisch angeboten.

Papaver (0) - Mohn

Sehr vielgestaltige Gattung, von einjährigen bis ausdauernden Arten, die in unseren Gärten sehr beliebt sind. Leider hat sich in den letzten Jahren beim Orientalischen Mohn u.a. Falscher Mehltau breit gemacht, so dass nahezu sämtliche Sorten nicht mehr wachsen!

Patrinia (2) - Goldbaldrian

Wertvolle Sommerblüher für halbschattige Gehölzränder in nicht zu trockenen Böden. In unseren Schaubeeten ist Patrinia scabiosifolia ein echter Blickfang! Einige Arten erhalten sich problemlos durch gemäßigte Selbstaussaat. In letzter Zeit wurden aus Ostasien verschiedene für unsere Gärten vollkommen neue Arten eingeführt. Es lohnt sich, den Goldbaldrian im Garten auszuprobieren!

Penstemon (5) - Bartfaden

Die Bartfäden bieten uns eine große Menge an wunderschöner Stauden. Viele Arten dieser umfangreichen Gattung aus Nordamerika sind bei uns noch überhaupt nicht erprobt.

Die großblumigen, hohen Sorten von Penstemon gloxinaeflora sind bei uns nur eingeschränkt winterhart oder überleben nur in milden Wintern. Sogar im Weinbauklima benötigen sie einen guten Schutz gegen Wintersonne, am besten mit Hilfe von Fichtenreisig oder Vlies.

Wir bieten Ihnen ausschließlich langjährig bewährte, vollkommen winterharte Arten und Auslesen an! Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte ist förderlich für eine gute Verzweigung der Horste. Außerdem blühen diese Pflanzen gleich von neuem. Hier sind die höheren Arten und Sorten unter den Beetstauden angeführt, weitere Arten siehe unter Steingartenstauden!

Persicaria (12) - Knöterich

Vielgestaltige Gattung, die uns ungeahnte Möglichkeiten in ihrer Verwendung eröffnet. Die meisten Arten blühen außerordentlich lange, sind gute Füllstauden und gleichzeitig sehr pflegeleicht. In unseren Schaurabatten dominieren sie in vielen Beeten! Manche Unterschiede in dem rasant angewachsenen Sortiment waren so gering, dass wir uns entschlossen haben, das Sortiment auf wenige, markante und bewährte Sorten zu beschränken, welche sich durch die Blütenfarbe und -form deutlich unterscheiden. Die Hohen Knöteriche wurden in Deutschland als "Staude des Jahres 2012" auserkoren. Alle Sorten befinden sich in 11cm-Töpfen, starke Verkaufsware!

Peucedanum (3) - Haarstrang

Eine der Gattungen, deren Vertreter sozusagen wichtiges "botanisches Beiwerk" in jeder Staudenpflanzung sind. Die weißen Blüten sind doldenförmig.

Phlomis (2) - Brandkraut

Diese vielgestaltige Gattung zeichnet sich durch ihre typischen quirlartigen Blütenstände aus. Fast immer benötigen sie einen trockenen und warmen Standort!

Phlox (126) - Flammenblume

"Ein Leben ohne Phlox ist ein Irrtum und eine Versündigung gegen den Sommer!" So urteilte Karl Foerster schon vor langer Zeit, sehr zu Recht! Phlox gehört einfach in jeden Garten, sei es als züchterisch wenig beeinflusste Staude in wiesenartigen Pflanzungen, oder in klassischen Beeten, sowie zu Gräsern mit all seinen vielen Auslesen und Züchtungen. Die Urform von Phlox paniculata stammt aus den Auwälder und Niederungen des Mississippis und seinen Zuflüssen. Nach Europa kam er schon im 16. Jahrhundert und wurde ab dem 19. Jahrhundert intensiv züchterisch bearbeitet.

Der Phlox ist bei uns eine Schwerpunktkultur, mit der wir uns intensiv auseinandersetzen. Wir sammeln, selektieren, sichten... Und durch unsere weit reichenden Kontakte sind wir inzwischen an Sorten herangekommen, die hierzulande größtenteils erstmalig in einer Gärtnerei angeboten werden. Es sind dies Neuzugänge, die wir über Beziehungen und Freundschaften von Liebhabern und Züchtern aus Deutschland, Frankreich, Russland, Finnland, Tschechien, Polen und dem Baltikum erhielten. Wir trugen inzwischen eine stattliche Anzahl an Sorten zusammen, wobei es sich hier um sowohl brandneue als auch historische Sorten handelt. Dies hat uns bewogen, in unserer Gärtnerei ein Phloxmuseum zu gründen. Derzeit stehen etwa 450 Sorten und es werden ständig mehr! Sie sind jederzeit eingeladen, unsere Sammlung zu besichtigen.

Die meisten der aus Russland und anderen osteuropäischen Ländern stammenden Phloxsorten im Webshop werden im deutschsprachigen Raum erstmalig angeboten, überhaupt waren diese in Westeuropa jahrzehntelang nicht zu bekommen. Sie bezaubern durch ihre ungewöhnlichen und einmaligen Farbnuancen und -kombinationen, welche wir bei uns bisher in dieser Weise nicht kannten! Vor allem aber fallen sie durch ihre große Vitalität und Gesundheit auf, da die meisten doch aus streng kontinentalem Klima stammen!

"Der Phlox kann so alt werden wie ein Landpfarrer, nur sollte er im Gegensatz zu diesem auch öfters versetzt werden!" Hiermit verdeutlichte Karl Foerster, dass die Flammenblumen einerseits sehr ausdauernd und robust sein können, andererseits aber auch zickig sind.

Kleiner Tipp am Rande: Versuchen Sie einmal, bei einem kräftigen Horst im Mai jeden zweiten Trieb die Wachstumsspitze auszubrechen. Dies verursacht bei allen pinzierten Trieben eine um 14 Tage spätere Blütezeit und verlängert die Gesamtblütezeit des Horstes um mindestens 14 Tage! Dies können Sie übriges auch bei nahezu allen Korbblütlern, wie z.B. den Astern tun! Oder Sie kombinieren früh blühende Sorten mit späten Sorten.

Den Hohen Staudenphlox sollten Sie auf jeden Fall unbedingt ausreichend ernähren, er spricht gerade auf Kompostgaben extrem gut an und zeigt erst dann seine wahre Vitalität und Wüchsigkeit! Ein wenig verrotteten Pferdemist aus dem nächsten Reitstall tut ein übriges. Der Boden sollte außerdem niemals zu trocken sein. "Der Phlox ist ein Fresser und ein Säufer!", auch diesen treffende Spruch von Karl Foerster sollte man sich zu Herzen nehmen! Volle Sonne sagt ihm am ehesten zu, aber leichter Halbschatten ist auch kein Problem, die Farben leuchten dort sogar noch mehr! Im Wiener Becken und in den "submediterranen" Gegenden Südwestdeutschlands ist der Phlox auf jeden Fall besser im Halbschatten aufgehoben. Wiesenphlox (Phlox maculata) und die sogenannten Breitblattphlox (auch als Phlox amplifolia des Handels bezeichnet) gelten auf unvorbereiteten Böden als gesünder, erreichen in ihrer Farbpalette jedoch nicht annähernd das Spektrum von Phlox paniculata. Zudem wurden ganz besonders bei einigen russischen Sorten auch andere Arten in das Zuchtprogramm mit einbezogen, so dass wir heutzutage eigentlich über Phlox-Hybriden sprechen müssten!

Älchen (Stängelnematoden), wie auch der Mehltau können dann zu einem Problem werden, wenn die Pflanzen unter Stress stehen, unterernährt sind oder viel zu trocken stehen, oder aber über die Jahre nicht verpflanzt wurden, also schon länger "Hunger haben". Unsere russischen Phloxfreunde pflanzen ihre Sorten alle 5 Jahre konsequent um. Dies ist bei uns nicht immer notwendig, erfordert jedoch eine konsequente und optimale Versorgung mit Nährstoffen und Wasser.

Übrigens vermehren wir unsere Phloxsorten ausschließlich über sehr frühe Kopfstecklinge, sogenannte Hypocotyl-Stecklinge. Auf diese Weise erhält man gesunde Pflanzen, die zumindest während der ersten Zeit älchenfrei sind. Dies ist zwar wesentlich mühsamer, aber zielführender. Älchen sind bekanntlich überall im Boden, man kann ihnen aber durch diese Vermehrungsart ein Schnippchen schlagen!

Eine einzigartige Spezialität unserer Staudengärtnerei sind jene Phloxsorten, welche aus Russland stammen, also dort gezüchtet wurden. Ganz besonders traumhaft schöne Sorten schuf der schon verstorbene Züchter Pavel Gaganov, welcher schon in den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts ganz wesentlich dazu beitrug, dass der Phlox in Russland mit den Jahren zu einer Art Nationalblume wurde.

Die derzeit bekannteste und erfolgreichste russische Züchterin ist Elena Konstantinova, sie betreibt ihr Zuchtprogramm auf riesigen Feldern äußerst professionell. Elena hat mit den Jahren weit über 200 Sorten selektiert, ebenfalls ihr Mentor Jury Reprev. Aber auch viele andere private Züchter sind in letzter Zeit sehr erfolgreich und es erwarten uns auch in Zukunft weitere, ungewöhnliche Sorten. Selbst in England, geschweigedenn den USA (immerhin das Heimatland des Phloxes!) ist man offenbar immer noch sehr ahnungslos, was die züchterische Leistung und Schaffenskraft dieser russischen Phloxspezialisten anbelangt!

Inzwischen sind unsere meisten Phloxe wieder frisch vermehrt und werden ca. ab Mitte bis Ende Juli verkaufsfertig sein. Auch heuer sind wieder einige Neuheiten hinzugekommen. Einige Sorten werden allerdings erst ab Herbst bzw. ab kommenden Frühjahr zum Verkauf gelangen. Die meisten Sorten kultivieren wir in 9x9 oder 11x11cm-Töpfen. Wir wünschen viel Freude schon bei der Auswahl!

Phlox paniculata (9) - Spezielle Sorten für trockene Freiflächen und Gehölzränder (Früher auch unter Breitblattphlox, Phlox amplifolia)

Manche Gärtnerkollegen zählen diese Auslesen nach wie vor zu Phlox amplifolia, was aber nach den neuesten Erkenntnissen nicht korrekt ist. Alle jene neueren Sorten, die in Europa unter Phlox amplifolia geführt werden, zählen von nun an zu Phlox paniculata, aufgrund ihrer botanischen Unterschiede, die für einen Laien leider nicht immer nachvollziehbar sind. Allein die Tatsache, weil diese Sorten trockenheitsresistenter sein sollen, sowie eine etwas breitere Blattspreite besitzen, rechtfertigt nicht die Zugehörigkeit zu Phlox amplifolia!

Ein "reinrassiger", echter Breitblattphlox (Phlox amplifolia) scheint bis dato nirgends in Kultur zu sein, denn sein Habitat ist in den USA nur sehr klein und speziell, auch sieht er morphologisch etwas anders aus wie die bisher scheinbar echten Breitblattphloxe, welche bestenfalls Hybriden sind. Wir bemühen uns jedenfalls sehr, an einen echten, reinrassigen Phlox amplifolia vom Naturstandort heranzukommen!

Nach genauen botanischen Beschreibungen steht jedenfalls fest, dass die Blütenröhre (Corolla) bei Phlox paniculata stets außen mehr oder weniger behaart ist, bei Phlox amplifolia hingegen vollkommen glatt und keinerlei Behaarung oder Bewimperung aufweist. Bei Phlox paniculata zeigen sich die weißen bis gelblichen Staubgefäße deutlich sichtbar, während bei Phlox amplifolia diese kaum sichtbar sind. So jedenfalls die pure Botanik! Phlox amplifolia hat wesentlich breitere Blätter, die bis zu 15 cm lang werden können. Er wird höchstens 60 cm hoch, hat einen lockeren Blütenstand und besitzt die Neigung, sehr stark in die Breite zu wachsen und alsbald dichte Bestände zu bilden.

Phlox paniculata besitzt ein sehr weit gestrecktes und riesiges Verbreitungsgebiet, demzufolge wächst er auch in den unterschiedlichsten Habitaten. Und daher kommt er in den vielfältigsten Formen und Sippen über weite Strecken des Mittleren Westens und dem Osten der USA verstreut vor, mit den unterschiedlichsten, morphologischen Eigenschaften, sowie diversen Standortmodifikationen. Offenbar wurden irgendwann einige Typen von Phlox paniculata aus trockeneren Waldrandgebieten als Phlox amplifolia bezeichnet, mit den wenigen bekannten Unterscheidungsmerkmalen.

Nebenbei sollten korrekterweise sämtliche Hohen Sommerphloxe entweder als Phlox-Hybriden (sofern dies nachvollziehbar ist, wie z.B. bei Phlox x arendsii) oder aber viel korrekter auch weiterhin als Phlox paniculata bezeichnet werden, wenngleich diese Umbenennung einigen unter uns gar nicht "schmeckt"!

Letztendlich ist es aber völlig unerheblich, wie man diese Gruppe nun benennt, fest steht jedenfalls, dass diese untenstehenden Sorten an Flammenblumen auf jeden Fall trockenheitsresistenter sind. Sie besitzen meist ein wellenförmig gerandeten Blatt, sowie eine breitere Blattspreite, was zur Annahme führte, diese "Breitblattphlox" zu nennen.

Ich war mir immer schon unsicher, ob es sich bei den hier angebotenen Breitblattphlox-Sorten um reinrassige Phlox-amplifolia-Abkömmlinge handelte! Jetzt kam Anfang 2018 diese neue Erkenntnis aus den USA, als der amerikanische Botaniker Dr. Peter Zale in einer Untersuchung feststellte, dass es sich bei den in Europa kultivierten Sorten dieser Gruppe um nichts anderes als Phlox paniculata handelt, mit unterschiedlichstem Charakter und Coleuren.

Die ganze Diskussion in der Vergangenheit rund um Phlox amplifolia beruhte vermutlich auf eine stillschweigende Übereinkunft aus "zu keinem Ergebnis kommenden Botanikern" und einigen geschäftstüchtigen Gärtnern, wobei der Hauptgrund dieser Missinterpretation schlicht und ergreifend in der Tatsache begründet war, weil man es damals noch nicht besser wusste! Die relative Gesundheit, sowie die bessere Trockenheitsresistenz dieser Phloxgruppe sollte trotzdem auf jeden Fall Beachtung finden. Allerdings wünsche ich mir etwas mehr Abwechslung und Lebendigkeit in ihrem Farbenspiel. Und dass Phlox amplifolia-Typen keinerlei Mehltau bekommen, kann getrost in das Reich der Märchen verbannt werden! Stark unterernährte Horste dieser Gruppe sind auch hiervon nicht geschützt.

Als Landschaftssorten im Öffentlichen Grün, in Präriegärten und auf trockenen Freiflächen werden sie in der Zukunft durchaus ihre Berechtigung erlangen, da sie außerdem die Eigenschaft besitzen, in die Breite zu wachsen und auf diese Weise größere Bestände bildet.

Mit den prächtigen Sorten von Phlox paniculata können sie jedoch niemals verglichen werden und halten hier auch kaum mit. Einige Gartengestalter und Pflanzplaner schwören jedoch auf diese Sorten, denn sie lassen sich viel unverkrampfter in natürlich gehaltenen Pflanzungen und Kombinationen unterbringen.

Physostegia (3) - Gelenkblume, Etagenerika

Die Gelenkblumen sind reine Präriestauden, welche aber schon lange in viele Gärten als Beetstaude Einzug hielten. Anspruchslos, normaler Gartenboden. Im Herbst abschneiden.

Phytolacca (1) - Kermesbeere

Eine Gattung mit mehreren Arten, deren Samen meist über Vögel verbreitet werden. Die bekannteste Art ist Phytolacca acinos, mit schwarzen Beeren, die wir bei uns gelegentlich in Bauerngärten finde.

Plantago (2) - Wegerich

Die Gattung der Wegeriche ist sehr vielgestaltig und kann die unterschiedlichsten Wuchsformen aufweisen. Der Breitwegerich ist eine Zeigerpflanze für verdichtete Böden.

Polemonium (4) - Jakobsleiter

Anspruchslose Stauden, die in jedem Boden gedeihen.

Potentilla (1) - Fingerwurz

Eine große und umfangreiche Gattung, die auch Sträucher beinhaltet. Leider sind die staudigen Sorten, welche früher viel mehr kultiviert wurden, nahezu verschwunden.

Pycnanthemum (3) - Amerikanische Bergminze

Diese robusten und dauerhaften Stauden sind in unseren Gärten so gut wie unbekannt. Sie benötigen einen trockenen Gartenboden in voller Sonne. Die Blüten sind eher zart und unscheinbar, hier macht es aber die Masse der Blüten, sowie ihr ungewöhnliches Aussehen. Gut geeignet für Kiesgärten, aber auch als Füllstauden in jeder trockenen Staudenrabatte. Wir sollten diese Duftstauden viel mehr in Pflanzungen integrieren. Sie stellen Insektenmagnete par excellence dar.

Ranunculus (2) - Zwerg-Ranunkel, Englisches Scharbockskraut, Wiesenhahnenfuß

Nach so vielen Jahren der Stagnation erleben diese liebenswerten Stauden eine ungeahnte Renaissance! Besonders beliebt sind alle Sorten mit dunklen Blättern oder gefüllten Blüten.

Das Scharbockskraut, sowie einige Vertreter der Hahnenfüße rufen nach unserem gärtnerischen Verständnis eher negative Aspekte und Assoziazionen hervor. Sie galten bisher als gefürchtetes Unkraut mit wuchernden Wuchseigenschaften, welche andere Frühlingsstauden verdrängen, daneben aber auch in der Küche gut zu verwenden ist.

Die von uns angebotenen Sorten des Scharbockskrautes (Ranunculus ficaria, syn. Ficaria verna) stammen jedoch von einer botanischen Variante ab, welche nicht wuchert, die auch keinerlei dieser verheerenden Knöllchen (Bulbillen) in den Blattachseln bildet. Es existieren die absonderlichsten Formen, Auslesen und Farben davon, die überhaupt nichts mit unserem bekannten Wucherscharbockskraut gemein haben! Wir hatten uns vor vielen Jahren eine größere Anzahl von John Carter schicken lassen. Er war dazumal der National Plant Collection-Holder und Züchter dieser englischen Scharbockskräuter. Leider aber glichen sich viele der Sorten derart, so dass wir inzwischen nur deutlich unterscheidbare Sorten im Sortiment behalten haben! Allesamt sind sie jedoch sehr liebenswerte Gartenstauden, die ich nie mehr missen möchte!

Leider gestaltet sich die Topfkultur nicht immer ohne Probleme, immer wieder treten bei Kahlfrösten unvorhergesehene Winterschäden auf, trotz Schutzmaßnahmen und trotz ihrer hervorragenden Winterhärte ausgepflanzt im Garten.

Besonders schön kommen sie zwischen Lenzrosen und Frühlingsalpenveilchen zur Geltung. All diese Sorten haben sich bei uns als absolut gartenwürdig herausgestellt, sie gedeihen selbst in dichtestem Lehmboden und sind obendrein noch äußerst dauerhaft! Ich nenne sie gerne auch "Zwergranunkeln", da das Wort "Scharbockskraut" bei vielen Gartenliebhabern extrem negativ besetzt ist! Verwendung beinahe überall im Garten, auch in Staudenrabatten zwischen anderen Stauden, ganz besonders aber im Halbschatten in frischem Humusboden.

Bitte beachten Sie, dass alle Scharbockskräuter bald nach der Blüte, spätestens ab Anfang Juni wieder einziehen! Die Höhen- und Breitenangaben schwanken nur wenig, sie dienen lediglich als Richtschnur.

Diese Zwergranunkeln sind für uns relativ aufwändig in Kultur und Vermehrung, im Garten allerdings gehören sie zu den anspruchslosesten Stauden überhaupt! Inzwischen hat sich im Sortiment einiges getan, es sind eine ganze Anzahl weitere, neuere Sorten im Aufbau.

Ratibida (1) - Präriezapfenblume

Eine charmante Präriepflanze mit hellgelben Blüten, welche hängende Blütenblätter besitzen. Auch einzeln gepflanzt hat diese hübsche Rudbeckienverwandschaft durchaus Berechtigung. Für eher trockenen, sandigen Boden.

Rheum (1) - Rhabarber

Umfangreiche und vor allem formenreiche Gattung, von der die allerwenigsten in Kultur sind. Rhabarber kommen besonders in China, Sibirien und den Ländern Zentralasiens vor, teilweise im Gebirge in großer Höhe und in reinem Schottergelände, aber auch an Flüssen und Seen. So unterschiedlich sind auch ihre Ansprüche in unseren Gärten!

Rudbeckia (9) - Sonnenhut, Rudbeckie

Typische Vertreter von Präriestauden, in Mitteleuropa in vielen Gärten seit langem ein wichtiger Bestandteil und nicht mehr wegzudenken! Lassen Sie die Samenkapseln stehen und schneiden Sie diese erst im Frühjahr zurück, dann haben auch die Vögel ihren Nutzen davon. Man sollte den Sonnenhut spätestens alle sieben Jahre auseinandernehmen und verpflanzen.

Salvia (17) - Salbei

Hier haben wir es mit einer sehr artenreichen Gattung zu tun, die in unseren Gärten einfach nicht fehlen dürfen. Alle Salvia-nemorosa-Abkömmlinge nach der ersten Blüte zurückschneiden, denn sie blühen zweimal im Jahr! Besonders schön mit Artemisien und anderen graublättrigen Stauden, aber auch als Füll- und Begleitstauden in Beeten. Die meisten Salbei riechen überdies aromatisch und ergeben eine fantastische Bienenweide. Diesem Faktor sollte in unseren Gärten wieder viel mehr Beachtung geschenkt werden!

Sanguisorba (28) - Wiesenknopf

Wiesenknöpfe sind typische Stauden mit natürlichem, züchterisch wenig beeinflusstem Charakter. Ihr Charme offenbart sich ganz besonders als Begleitstauden zu Taglilien, Rittersporn oder Phlox, also in Beetstaudensituationen. Erst dort zeigen sie ihre grazile Wirkung und kommen somit einer trendigen Staudenverwendung entgegen. Aber auch an Teichrändern oder in Naturgärten wirken sie als höchst bemerkenswerte Solitärstauden, so zu Iris sibirica, Filipendula und anderen Stauden mit Wildcharakter. Alle schätzen sie einen guten und nicht zu trockenen Gartenboden. Es sind dies sehr interessante und vielgestaltige Stauden mit filigranem Aussehen, die es wert wären, viel mehr verwendet zu werden, ihr Stern ist erst am Aufgehen! Wir haben mit den Jahren einiges an Sorten zusammengetragen, im Laufe des Frühjahres 2013 gelangen zudem noch neuere Sorten in den Verkauf. Siehe auch den Artikel von Christian H. Kreß in Gartenpraxis Nr. 7/2010

Alle Wiesenknöpfe sind kräftige Verkaufspflanzen und befinden sich in 11cm-Töpfen (außer S. Tanna)

Saxifraga (2) - Steinbrech

Eine sehr umfangreiche Gattung, die besonders Vertreter für den Alpengarten beinhalten. Einige Arten eignen sich aber auch für den Schattengarten! Hier ist ganz besonders Saxifraga fortunei erwähnenswert, der schon lange in gärtnerischer Kultur ist, jedoch etwas in Vergessenheit geriet.

Scabiosa (1) - Skabiose

Eine Staudengattung der trockenen Steppen und Bergwiesen Europas und Asiens.

Schizonepeta (1) - Gespaltene Katzenminze, Altai-Katzenminze

Schlanke, blaugraue Ähren, verbunden mit einem aromatischen Minzenduft zeichnet diese bei uns vollkommen unbekannten Stauden aus. Sie sind Kinder Zentralasiens und Westchinas, wo sie an unterschiedlichen Stellen vorkommen. Bei uns fühlen sie sich überall wohl, wo der Boden nicht allzu nährstoffreich und eher trocken ist.

Scutellaria (1) - Helmkraut

Große Gattung mit vielen Vertretern, von denen aber viele einjährig oder alpine Stauden sind. Diese hier ist eine der wenigen höheren Arten, welche sich für Staudenbeete eignet.

Sedum (Hylotelephium) (10) - Fetthenne

Die hohen Sedum bestimmen jede Pflanzung, schon vor der eigentlichen Blütezeit, natürlich durch ihre Farben und Formen besonders während ihrer Blüte. Aber auch ihre abgeblühten Stängel sind bis tief in den Winter hinein eine große Zierde. Vor etwa 15 Jahren tat sich in der Sedumzucht nicht viel. Und heute? Jedes Jahr kommen neue Sorten auf den Markt, besonders von den rotblättrigen und rot blühenden Sorten. Jede zweite Sorte ist patentiert und wird hoch angepriesen, versprechen aber alles andere als vital, dauerhaft und gesund zu sein! Wir haben uns daher entschlossen, unser Sortiment zu straffen und bis auf wenige bewährte Sorten wieder zu reduzieren. Nichtdestotrotz gehören die hohen Sedum in jedes Staudenbeet, besonders in die heute so beliebten Kiesgärten.

Senecio (1) - Greiskraut

Diese vielgestaltige Gattung bietet unseren Gärten eine große Menge an bekannten und weniger bekannten Pflanzen, die nahezu weltweite Verbreitung genießt. So unterschiedlich sind auch ihre Ansprüche und deren Verwendung im Garten.

Senna (1) - Winterharte Gewürzrinde

Beeindruckender und exotisch wirkender Halbstrauch aus der nordamerikanischen Prärie. Sehr winterhart und unproblematisch, ausdauernd und dekorativ.

Silene (2) - Lichtnelke

Eine anspruchslose und vielgestaltige Gattung für jeden Garten.

Silphium (4) - Kompasspflanze

Typische Vertreter der Nordamerikanischen Prärie, wo sie auch an Gewässern zu finden sind. Alle benötigen sie einen frischen Standort und gute Erde. Die meisten entwickeln sich zu imposanten Staudengestalten, die daher auch als Solitärstauden zur Geltung kommen. Ihre großen, gelben Scheibenblüten richten sie nach dem momentanen Sonnenstand, daher der so treffende Name.

Solanum (1) - Nachtschatten

Bis auf diese Art sind viele Arten in der gärtnerischen Verwendung unbedeutend.

Solidago (8) - Goldrute

Wertvolle Staudengattung, die mit ihren unterschiedlich hohen Arten und Sorten in vielfacher Weise brauchbar sind. Besondere Beachtung sollte der Gartenbesitzer den neu eingeführten Wildarten schenken, sind sie doch anspruchslos und besitzen attraktive Wuchs- und Blütenformen. Die Sorten werden vegetativ vermehrt, sie sind steril und richten daher keinerlei Unheil im Garten an. Nichtdestotrotz ergeben sie jedoch klassische Bienenweidepflanzen ab! Wir kultivieren Goldrutenarten und -sorten, welche sich kaum oder gar nicht aussäen. (Solidago ptarmicoides siehe Aster ptarmicoides!)

Stachys (9) - Ziest

Eine sehr vielgestaltige Gattung mit etlichen Möglichkeiten der Verwendung und großen Zierwert. Die meisten Arten sind robust, dauerhaft und versagen niemals. Sie lassen sich in jeder Rabatte gut integrieren, wo sie lange ungestört stehen bleiben möchten. Alle Ziest befinden sich in 11cm-Töpfen, Ausnahme ist St. lavandulifolia.

Stokesia (1) - Südafrikanische Aster

Beeindruckende Art, welche ein Farbspiel ihrer Blüten zwischen Weiß und Violett aufweist. Ist ausreichend winterhart, sollte in rauen Lagen aber abgedeckt werden.

Strobilanthes (1) - Otternkopf

Immer noch weitgehend unbekannte Pflanzengattung aus dem Himalaya. Die Blüten haben eine Form wie ein Schlangenkopf, worauf ich ihr den deutschen Namen "Otternkopf" gab. Alle schätzen sie einen humosen Boden, welcher nicht zu trocken sein darf. Rechnen Sie genügend Platz ein, damit die Pflanzen auch zur Geltung kommen! Was diese Stauden besonders wertvoll macht, ist neben ihrer blauen Blütenfarbe die relativ späte Blütezeit und der lange Blütenflor.

Succisella (2) - inflexa

Ähnliche Blüten wie Succisella, jedoch später blühend. Diese Stauden sind fast überall zu integrieren und haben sich mit ihren lieblichen Blüten bei den Kunden im Gedächtnis fix verankert.

Succisia (1) - pratensis

Der Teufelsabbiss ist eine in Mitteleuropa einheimische Staude. Die hübschen, violetten Kardenblüten erscheinen über viele Wochen. Trockene Wiesensituationen oder auch an Gehölzrändern.

Symphytum (1) - Beinwell

Alte Gartenstaude, die vielerlei Bedeutung hatte, besonders als "Beinwell" in der Humanmedizin. Wir verwenden die beiden Sorten allerdings als Zierstauden. Alle befinden sich in 11cm-Töpfen.

Thalictrum (9) - Wiesenraute

Wiesenrauten sind zarte, ja fast zerbrechliche Pflanzengestalten von zwergigem bis übermannshohem Wuchs. Ob im Alpinum oder Staudenrabatte, sie ersetzen in einer sonnigen Pflanzung die Farne und sind bei den Kunden momentan äußerst beliebt.

Tradescantia (7) - Dreimasterblume

Anspruchslose und schöne Stauden, die mit ihren typischen dreiteiligen Blüten und der langen Blütezeit wertvoll sind. Man sollte die Stängel nach der ersten Blüte zur Hälfte abschneiden, da so eine unerwünschte Aussaat verhindert wird und Pflanzen dann attraktiver aussehen.

Trollius (3) - Trollblume

Von den Trollblumen existieren eine ganze Reihe züchterisch beeinflusster Sorten, die man mehr oder weniger gut im Handel bekommt. Wir kultivieren und vermehren für Sie einige unbekanntere Arten und Sorten. Alle mögen sie einen vollsonnigen Standort, der nicht zu trocken ist.

Valeriana (2) - Baldrian

Große Gattung, vom kleinsten, alpinen Zwerg bis hin zur Riesenstaude. Alle haben die Eigenschaft, dass deren Blätter nach Magensäure riechen, besonders im Herbst, wenn diese vergilben.

Verbena (4) - Eisenkraut

Attraktive Dauerblüher allerersten Ranges für sonnige Beete. Man kann mit ihnen sogar den Gemüsegarten erblühen lassen! Die klassische Verwendung sind jedoch Beete und trockene Freiflächen, wobei der Boden ruhig besser sein darf!

Vernonia (3) - Eisenkraut

Äußerst langlebige und vollkommen winterharte Hochstauden des Mittleren Westens der USA. In guten Gartenböden wachsen sie zu ansehnlichen Riesenexemplaren heran.

Veronica (6) - Ehrenpreis

Eine Riesengattung mit enormem Potential. Hier erwartet uns noch manche Überraschung! Nicht nur, daß viele Züchtungen und Neuentdeckungen aufkommen, sondern auch die Verwendung vieler Arten und Sorten ist noch lange nicht ausgeschöpft! Botanisch bzw. nomenklatorisch wurde die Gattung Veronica in mehrere neue Gattungen aufgesplittet. Weitere Arten siehe unter Steingartenpflanzen.

Veronicastrum (10) - Hoher Ehrenpreis

Diese stattlichen Stauden können zur Blütezeit jedes Staudenbeet so richtig dirigieren und bestimmen. Sie mögen alle einen kräftigen, nahrhaften Gartenboden und offenen, freien Stand. Lassen Sie die Samenstände stehen, die sind bis in den Herbst hinein eine große Zierde! Alle Hohen Ehrenpreis befinden sich in 11cm-Töpfen und sind daher starke Verkaufspflanzen.

Viola (12) - Veilchen

Diese große Gattung bietet uns stets etwas Interessantes! Von den Hornveilchen gibt es eine Unzahl wertvoller Züchtungen, die alle liebenswert sind. Man kann sie als Einfassungspflanzen oder für Lücken in Beeten heranziehen. Nach der ersten Blüte ist unbedingt ein leichter Rückschnitt angebracht, dann wachsen diese hübschen Pflanzen gedrungen und sind dann wesentlich ausdauernder! Der Boden sollte von einer lehmig-humosen Beschaffenheit sein. Übrigens für diejenigen, die es noch nicht wissen: Hornveilchen sind keine Stiefmütterchen, sondern ausdauernde Stauden, die alle 3-4 Jahre versetzt werden sollten! Die Duftveilchen (Viola odorata) bilden mit der Zeit dichte Kissen, welche immer schöner und prächtiger werden. Ein guter Standort im Garten ist der Gehölzrand oder als Vordergrundstaude in Prachtstaudenrabatten. Leider hatten wir durch den letzten Winter enorme Frostschäden zu verzeichnen, so dass wir unser Duftveilchensortiment aus dem Sortiment genommen haben und quasi von vorne aufbauen müssen!

Zandedeschia (1) - Zimmercalla

Eigentlich gelten diese Afrikaner als nicht winterhart und sollten als Kübelpflanzen gehalten werden. Einzig die untenstehende Art kann milde Winter überstehen.

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