Winterharte Stauden für Sonne bis Schatten

Diese Rubrik umfasst die meisten unserer Stauden, welche Sie sowohl im Schatten, als auch in der Sonne verwenden können. Hier finden Sie alle klassischen Beetstauden, aber auch manche exquisite und seltene Staude für den Schatten. Stauden der Prärien und Steppen, besondere Wildstauden aus aller Welt, sowie mancherlei Neuheit oder lang gesuchte Rarität sind ebenfalls hier aufgelistet. Alle weiteren Stauden wie Gräser, Farne, Alpine und Steingartenstauden etc. sind in extra Kategorien zusammengefasst, welche Sie rechts im entsprechenden Feld anklicken können. NEU heißt Neuaufnahme und wird alle zwei Jahre zum Altbestand aktualisiert.
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Agastache (12) - Duftnessel, Anisysop, Riesenysop

Diese wundervolle Staudengattung hat es uns angetan! Die Duftnesseln überraschen durch ihre enorm lange Blütezeit und ihren aromatisch nach Anis duftenden Blättern und Blüten, sind überdies äußerst wertvolle Insektenpflanzen, insbesonders für Schwebfliegen, Hummeln und Bienen. Interessant ist, dass kalte und trockene Winter kein großes Problem darstellen, hingegen Nässe und schwere Böden besonders einigen roten oder orange blühenden Sorten den Garaus machen können! Durch einen zeitigen Rückschnitt des Anisysops nach seiner ersten Blüte bewirkt eine erneute Blüte. Der Rückschnitt im September, sowie bei einer Neupflanzung fördert die Bildung von Grundtrieben und erleichtert das Überwintern ganz erheblich.

Duftnesseln passen außerdem in jedes Staudenbeet und in sehr viele Pflanzsituationen, solange sich diese in einer vollsonnigen Lage befinden. In erster Linie jedoch sind sie hervorragende Insektenmagneten und gehören schon deshalb mit Fug und Recht zu unseren beliebtesten Stauden! Nach dem außergewöhnlichen Jahrhundertwinter 2012/13 stellte sich heraus, welche Sorten des Anisysops gut winterhart und ausdauernd waren, Alle Sorten eignen sich als ideale Begleit- und Füllstauden in sonnigen Beeten, natürlich immer abgestimmt auf die Farben anderer Stauden.

Allium (3) - Lauch, Sternkugellauch

Sehr vielseitige Staudengattung, deren Arten in fast allen Lebensbereichen des Gartens Verwendung finden. Hier sind die höheren Arten angeführt, die für Beete und Freiflächen geeignet sind. Jede Menge weitere Arten und Sorten siehe unter der Rubrik Steingartenpflanzen!

Hinweis: Besonders die Sorten des Schnittlauchs können sowohl im Alpengarten, in Trögen, auf Dachgärten und in Rabatten verwendet werden. Kaum eine andere Staude lässt sich so vielseitig einsetzen, dies ist leider viel zu wenig bekannt! Nach der Blüte zurückschneiden, da sich Schnittlauchsorten gerne selbst aussähen. Dies ist unerwünscht, die Sämlinge verdrängen die echte, eigentliche Sorte!

Tipp für alle Arten, welche aus Zwiebeln an höheren Stängeln im Frühjahr blühen (Beispiel Allium afl. 'Purple Sensation, Allium 'Globemaster'): Hier ist es sinnvoll, diese entweder schon im Herbst oder im zeitigen Frühjahr noch während des März oder Anfang April zu bestellen. In der Blütezeit ab Mitte Mai ist ein Verschicken nahezu unmöglich. Eine Alternative wäre das Abholen in der Gärtnerei! Wir werden immer gefragt, warum die Blätter des Zwiebellauchs schon während der Blüte von außen her einzutrocknen beginnen. Liebe Gartenbesitzer, dies ist ein vollkommen natürlicher Vorgang und artspezifisch ausgeprägt, auch wenn dies für viele Pflanzenliebhaber unschön aussieht. Wen dies stört, der kann die eingetrockneten Teile der Blätter wöchentlich mit einer Schere einkürzen. Viele höher wachsende Arten wie A. schubertii und die Sorten befinden sich in 11cm-Töpfen und sind stets blühfähig!

Aster (7) - Aster

Eine unserer HAUPTKULTUREN ! Wundervolle Herbstblüher, die in unseren Beeten nicht fehlen sollten! Es existiert eine riesige Fülle an Formen und Farben. Interessant und ungewöhnlich sind außerdem viele der seltenen Wildarten, die in unseren Gärten zu wenig ausprobiert werden! Einige Kollegen beklagen den rückläufigen Absatz, übersehen dabei jedoch die Sortimentsbreite und deren Vielgestaltigkeit, sowie deren vielseitige Verwendungsmöglichkeit. Bedenkt man die Gesamtblütezeit der Gattung, so kommt man immerhin auf über 5 Monate, da die ersten Astern schon im Juni blühen und die letzten Ende November vergehen. Die meisten der Astern sind übrigens hervorragende Insektenmagneten! Zur Pflege sei gesagt, dass die meisten Astern im Herbst zurückgeschnitten werden sollten. Der Grund liegt in der zumeist unerwünschten Selbstaussaat mancher Sorten. Sehr viele unserer Astern werden 9x9, aber vor allem in 11cm-Containern kultiviert. Es sind daher starke Verkaufspflanzen!

Nach der neuesten botanischen Nomenklatur wurde die gesamte Gattung Aster in viele neue Gattungen aufgespaltet. Wir halten uns wegen der besseren Transparenz nicht an diese Regelung, setzen den neuen Namen jedoch in Klammern hinter die entsprechenden Arten.

Coreopsis (1) - Mädchenauge

Unverzichtbare Sommerblüher aus Nordamerika. Besonders die C.-verticillata-Sorten sind vielseitig verwendbare Stauden, ob im öffentlichen Grün oder als "Füllstaude" im eigenen Garten. Volle Sonne und einen nahrhaften, jedoch leichten Gartenboden mögen fast alle Arten, um gut zu wachsen und reich zu blühen.

Echinacea (6) - Roter Sonnenhut

Dem momentanen Modetrend entsprechend eine sehr beliebte Staude für das Beet, aber auch für Prärien und Steppensituationen, vollsonnige Lagen. Bei den züchterisch verbesserten Sorten sind eindrucksvolle Farben entstanden. Über ihren Gartenwert bzw. ihre Dauerhaftigkeit sind bei den Sorten die unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht worden, leider nicht immer die besten! Hier ist längst nicht alles Gold, was glänzt, jedes Jahr kommen neue Sorten auf den Markt, viele sind dabei äußerst kurzlebig. Ältere, gute Sorten verschwinden, obgleich diese gartenwürdiger als so manche der neueren Sorte wären! Wir weigern uns daher, dieser Sortenflut hinterherzurennen und bieten Ihnen nur einige bewährte Farbauslesen an. Diese bewährten sich innerhalb der Staudensichtung sehr gut und schätzen einen eher leichten, lehmig-sandigen Boden. Alle unseren Echinacea befinden sich in 11cm-Töpfen.

Helenium (1) - Sonnenbraut

Echte Sonnenkinder, die ursprünglich aus der Prärie Nordamerikas stammen. Im Laufe der Zeit wurden Helenium züchterich "veredelt" und damit wurden sie für unsere Staudenbeet unersetzlich. Sie benötigen einen guten Gartenboden, welcher aber möglichst wenig Staunässe aufweisen sollte. Hier hat sich in letzter Zeit züchterisch enorm viel getan. Besonders Uwe Peglow aus dem Berliner Umfeld hat einige Sorten ausgelesen, in denen wir eine große Zukunft sehen, aber auch weitere Züchter aus den Niederlanden und Deutschland! Unser Sortiment basiert auf älteren Sorten, die z.T. sogar noch von Foerster aus Bornim abstammten, als auch einige ganz neue Züchtungen.

Helenium gehören zu den klassischen Beetstauden, man kann einfach nur begeistert über deren Farbenspiel und Langblütigkeit sein! Nach der Blüte sollten deren Stängel alsbald bodeneben heruntergeschnitten werden. Sichtbares Zeichen für den richtigen Zeitpunkt des Abschneidens ist der rosettenartige Austrieb der neuen Blätter an der Basis. Es existieren Sorten, die in Gruppen wirkungsvoll sind, aber auch hohe Hintergrundsorten. Lassen Sie sich vom Farbspiel der Sonnenbräute begeistern!

Die meisten befinden sich in 11cm-Container, es stehen Ihnen starke Verkaufspflanzen zur Verfügung. Für den Versand schneiden wir die Sonnenbräute in der Vegetationszeit auf die Hälfte zurück, was der Qualität keinerlei Abbruch tut!

Monarda (1) - Indianernessel

Indianernesseln gehören zu unseren beliebtesten Stauden! Sie schätzen einen nahrhaften, nicht zu trockenen Gartenboden bei freiem Stand, möglichst bei voller Sonne. Die Mehltauanfälligkeit ist nicht überall gleichermaßen gegeben, weil der Mehltaubefall sehr von der Nährstoffversorgung des Bodens und vom lokalen Klima abhängt! Ärgern Sie sich also nicht unnötig, sondern verpflanzen Sie Ihre Indianernesseln spätestens alle drei Jahre regelmäßig in frische, unverbrauchte Böden. Die höheren Sorten sind prächtige Hintergrundstauden. Bereiten Sie sich einen Tee aus den Blütenblättern der Sorte 'Jacob Cline' zu, in dem Sie diese möglichst in der ärgsten Sommerhitze pflücken!

Beachten Sie auch unsere neue Monarda-Serie, deren Sorten wir die Namen aus Mark Twains Klassiker "Tom Sawyer und Huckleberry Finn" gegeben haben. Diese bewährten sich über etliche Jahre, in dem sie kaum Mehltau bekamen und neben ihren dunklen Stängel besonders durch ihre Dauerhaftigkeit auffallen. Während man Indianernesseln wie oben beschrieben spätestens alle 3 Jahre verpflanzen sollte, können diese Hybriden auch länger an einem Standort belassen werden, ohne dass die Horste sich schütter zeigen oder auswintern.

Nepeta (15) - Katzenminze

Nicht nur durch ihre Anspruchslosigkeit, sondern auch durch deren Vielgestaltigkeit finden sich Möglichkeiten der unterschiedlichsten Verwendung. Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte verlängert zumindest bei den N.-racemosa-Sorten die Blütezeit bis in den Herbst hinein! Eine echte Bereicherung findet ihre Verwendung insbesondere zu Rosen, auf Böschungen und in Kiesbeeten. Wer Katzen im Haus und Garten hat, der sollte möglichst keine N.racemosa-Abkömmlinge verwenden! Einzige Ausnahme ist Nepeta ’Grog’, deren Inhaltssstoffe die Katzen nicht mögen und sie daher in Ruhe lassen! Alle Katzenminzen sind hervorragende Insektenpflanzen!

Orlaya (1) - Strahldolde

Eine fantastische Pflanze mit strahlend weißen Doldenblüten. Einjährig, sät sich jedoch willig aus.

Pycnanthemum (7) - Amerikanische Bergminze

Diese robusten und dauerhaften Stauden sind in unseren Gärten so gut wie unbekannt. Sie benötigen einen trockenen Gartenboden in voller Sonne. Die Blüten sind eher zart und unscheinbar, hier macht es aber die Masse der Blüten, sowie ihr ungewöhnliches Aussehen. Gut geeignet für Kiesgärten, aber auch als Füllstauden in jeder trockenen Staudenrabatte. Wir sollten diese Duftstauden viel mehr in Pflanzungen integrieren. Sie stellen Insektenmagnete par excellence dar.

Ratibida (1) - Präriezapfenblume

Eine charmante Präriepflanze mit hellgelben Blüten, welche hängende Blütenblätter besitzen. Auch einzeln gepflanzt hat diese hübsche Rudbeckienverwandschaft durchaus Berechtigung. Für eher trockenen, sandigen Boden.

Rudbeckia (5) - Sonnenhut, Rudbeckie

Typische Vertreter von Präriestauden, in Mitteleuropa in vielen Gärten seit langem ein wichtiger Bestandteil und nicht mehr wegzudenken! Lassen Sie die Samenkapseln stehen und schneiden Sie diese erst im Frühjahr zurück, dann haben auch die Vögel ihren Nutzen davon. Man sollte den Sonnenhut spätestens alle sieben Jahre auseinandernehmen und verpflanzen.

Salvia (13) - Salbei

Hier haben wir es mit einer sehr artenreichen Gattung zu tun, die in unseren Gärten einfach nicht fehlen dürfen. Alle Salvia-nemorosa-Abkömmlinge nach der ersten Blüte zurückschneiden, denn sie blühen zweimal im Jahr! Besonders schön mit Artemisien und anderen graublättrigen Stauden, aber auch als Füll- und Begleitstauden in Beeten. Die meisten Salbei riechen überdies aromatisch und ergeben eine fantastische Bienenweide. Diesem Faktor sollte in unseren Gärten wieder viel mehr Beachtung geschenkt werden!

Sedum (Hylotelephium) (3) - Fetthenne

Die hohen Sedum bestimmen jede Pflanzung, schon vor der eigentlichen Blütezeit, natürlich durch ihre Farben und Formen besonders während ihrer Blüte. Aber auch ihre abgeblühten Stängel sind bis tief in den Winter hinein eine große Zierde. Vor etwa 15 Jahren tat sich in der Sedumzucht nicht viel. Und heute? Jedes Jahr kommen neue Sorten auf den Markt, besonders von den rotblättrigen und rot blühenden Sorten. Jede zweite Sorte ist patentiert und wird hoch angepriesen, versprechen aber alles andere als vital, dauerhaft und gesund zu sein! Wir haben uns daher entschlossen, unser Sortiment zu straffen und bis auf wenige bewährte Sorten wieder zu reduzieren. Nichtdestotrotz gehören die hohen Sedum in jedes Staudenbeet, besonders in die heute so beliebten Kiesgärten.

Seseli (1) - Bergfenchel

Interessante und vielseitige Gattung, die für manche von uns so begehrten Doldenblütler in die Gärten bringt.

Solidago (5) - Goldrute

Wertvolle Staudengattung, die mit ihren unterschiedlich hohen Arten und Sorten in vielfacher Weise in unseren Gärten brauchbar sind. Leider sind die Goldruten etwas aus der Mode gekommen! Besondere Beachtung sollte der Gartenbesitzer den neu eingeführten Wildarten und deren Auslesen schenken, sind sie doch anspruchslos und besitzen attraktive und vollkommen andersartige Wuchs- und Blütenformen. Die vorliegenden Arten und Sorten werden vegetativ vermehrt, sie sind steril und sähen sich daher nicht unkontrolliert im Garten aus. Nichtdestotrotz stellen sie uns hervorragende Bienenweidepflanzen! (Solidago ptarmicoides siehe Aster ptarmicoides!)

Ziziphora (1) - Lamiaceae

Diese Staudengattung stammt aus Zentralasien. Ihre Vertreter sind meist kleine, aber aromatisch duftende Stauden, welche für trockene Standorte sich gut eignen. Bei uns sind sie in den Gärten noch weitgehend unbekannt.

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