Winterharte Stauden für Sonne bis Schatten

Diese Rubrik umfasst die allermeisten unserer Stauden, sei es für schattigen Lagen oder für die volle Sonne. Hier finden Sie die klassischen Beetstauden, aber auch manche exquisite Seltenheit. Stauden der Prärien und Steppen, besondere Wildstauden aus aller Welt, sowie mancherlei Neuheit sind ebenfalls hier aufgelistet. Alle weiteren Stauden wie Gräser, Farne, Alpine und Steingartenstauden etc. sind in extra Kategorien zusammengefasst, welche Sie rechts im entsprechenden Feld problemlos anklicken können. NEU heißt Neuaufnahme und wird alle zwei Jahre zum Altbestand aktualisiert. Unsere Stauden sind nicht zum Verzehr geeignet, es sei denn, dies ist bei einzelnen Arten ausdrücklich vermerkt.
0 Artikel im Warenkorb

Agastache (12) - Duftnessel, Anisysop, Riesenysop

Diese wundervolle Staudengattung hat es uns angetan! Die Duftnesseln überraschen durch ihre enorm lange Blütezeit und ihren aromatisch nach Anis duftenden Blättern und Blüten, sind überdies äußerst wertvolle Insektenpflanzen, insbesonders für Schwebfliegen, Hummeln und Bienen. Interessant ist, dass kalte und trockene Winter kein großes Problem darstellen, hingegen Nässe und schwere Böden besonders einigen roten oder orange blühenden Sorten den Garaus machen können! Durch einen zeitigen Rückschnitt des Anisysops nach seiner ersten Blüte bewirkt eine erneute Blüte. Der Rückschnitt im September, sowie bei einer Neupflanzung fördert die Bildung von Grundtrieben und erleichtert das Überwintern ganz erheblich.

Duftnesseln passen außerdem in jedes Staudenbeet und in sehr viele Pflanzsituationen, solange sich diese in einer vollsonnigen Lage befinden. In erster Linie jedoch sind sie hervorragende Insektenmagneten und gehören schon deshalb mit Fug und Recht zu unseren beliebtesten Stauden! Nach dem außergewöhnlichen Jahrhundertwinter 2012/13 stellte sich heraus, welche Sorten des Anisysops gut winterhart und ausdauernd waren, Alle Sorten eignen sich als ideale Begleit- und Füllstauden in sonnigen Beeten, natürlich immer abgestimmt auf die Farben anderer Stauden.

Allium (7) - Lauch, Sternkugellauch

Sehr vielseitige Staudengattung, deren Arten in fast allen Lebensbereichen des Gartens Verwendung finden. Hier sind die höheren Arten angeführt, die für Beete und Freiflächen geeignet sind. Jede Menge weitere Arten und Sorten siehe unter der Rubrik Steingartenpflanzen!

Hinweis: Besonders die Sorten des Schnittlauchs können sowohl im Alpengarten, in Trögen, auf Dachgärten und in Rabatten verwendet werden. Kaum eine andere Staude lässt sich so vielseitig einsetzen, dies ist leider viel zu wenig bekannt! Nach der Blüte zurückschneiden, da sich Schnittlauchsorten gerne selbst aussähen. Dies ist unerwünscht, die Sämlinge verdrängen die echte, eigentliche Sorte!

Tipp für alle Arten, welche aus Zwiebeln an höheren Stängeln im Frühjahr blühen (Beispiel Allium afl. 'Purple Sensation, Allium 'Globemaster'): Hier ist es sinnvoll, diese entweder schon im Herbst oder im zeitigen Frühjahr noch während des März oder Anfang April zu bestellen. In der Blütezeit ab Mitte Mai ist ein Verschicken nahezu unmöglich. Eine Alternative wäre das Abholen in der Gärtnerei! Wir werden immer gefragt, warum die Blätter des Zwiebellauchs schon während der Blüte von außen her einzutrocknen beginnen. Liebe Gartenbesitzer, dies ist ein vollkommen natürlicher Vorgang und artspezifisch ausgeprägt, auch wenn dies für viele Pflanzenliebhaber unschön aussieht. Wen dies stört, der kann die eingetrockneten Teile der Blätter wöchentlich mit einer Schere einkürzen. Viele höher wachsende Arten wie A. schubertii und die Sorten befinden sich in 11cm-Töpfen und sind stets blühfähig!

Aster (12) - Aster

- Eine Schwerpunktkultur von Sarastro-Stauden! -

Wundervolle Herbstblüher, die in unseren Beeten nicht fehlen sollten! Es existiert eine riesige Fülle an Formen und Farben. Interessant und ungewöhnlich sind außerdem viele selten in Kultur befindliche Wildarten, die in unseren Gärten noch zu wenig ausprobiert werden! Einige Kollegen beklagen den rückläufigen Absatz, übersehen dabei jedoch die Sortimentsbreite und deren Vielgestaltigkeit, sowie deren vielseitige Verwendungsmöglichkeit. Bedenkt man die Gesamtblütezeit der Gattung, so kommt man immerhin auf über 5 Monate, da die ersten Astern schon Anfang Juni blühen und die letzten Ende November vergehen. Die meisten der Astern sind übrigens ganz hervorragende Insektenmagneten! Zur Pflege sei gesagt, dass die meisten Astern im Herbst zurückgeschnitten werden sollten. Der Grund liegt in der zumeist unerwünschten Selbstaussaat mancher Sorten. Sehr viele unserer Astern werden 9 x 9, aber vor allem in 11-cm-Containern kultiviert. Es sind daher starke Verkaufspflanzen!

Eine Menge unser Astern sind im Schaugarten zu bewundern, oder in einem extra neu angelegten Stecklingsquartier, da die allermeisten Astern vegetativ vermehrt werden.

Nach der botanischen Nomenklatur wurde die gesamte Gattung Aster in viele neue Gattungen eingeteilt, echte Astern existieren nurmehr wenige! Wenngleich wir uns in diesen Dingen normalerweise recht schnell an neue Namensregeln und botanische Erkenntnisse gewöhnen, halten wir uns der besseren Transparenz und Übersichtlichkeit wegen nicht an diese Einteilung, setzen den neuen Namen jedoch in Klammern hinter die entsprechenden Arten.

Cichorium (1) - Wegwarte

Bekannte und beliebte Staude, die mit ihren himmelblauen Blüten jede Lücke auffüllt. Zudem wertvoll durch die lange Blütezeit. Ist in der Natur eine Zeigerpflanze verdichteter Böden. Volle Sonne, einigermaßen trockener Standort.

Coreopsis (1) - Mädchenauge

Unverzichtbare Sommerblüher aus Nordamerika. Besonders die C.-verticillata-Sorten sind vielseitig verwendbare Stauden, ob im öffentlichen Grün oder als "Füllstaude" im eigenen Garten. Volle Sonne und einen nahrhaften, jedoch leichten Gartenboden mögen fast alle Arten, um gut zu wachsen und reich zu blühen.

Cynoglossum (1) - Hundszunge

Interessante und attraktive Stauden aus Europa und Asien, welche in frischen Böden problemlos gedeihen. Leider viel zu wenig in Kultur! In manchen Böden gelten die Hundszungen leider als kurzlebig.

Digitalis (1) - Fingerhut

Diese normalerweise zweijährige Pflanzen sind anspruchslos und säen sich in der Regel selbst aus. Unverzichtbare "Füllstaude" für jeden Garten.

Echinacea (7) - Roter Sonnenhut

Dem momentanen Modetrend entsprechend eine sehr beliebte Staude für das Beet, aber auch für Prärien und Steppensituationen, vollsonnige Lagen. Bei den züchterisch verbesserten Sorten sind eindrucksvolle Farben entstanden. Über ihren Gartenwert bzw. ihre Dauerhaftigkeit sind bei den Sorten die unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht worden, leider nicht immer die besten! Hier ist längst nicht alles Gold, was glänzt, jedes Jahr kommen neue Sorten auf den Markt, viele sind dabei äußerst kurzlebig. Ältere, gute Sorten verschwinden, obgleich diese gartenwürdiger wären als so manche der neueren Sorte! Die Sichtungsergebnisse dokumentierten dies sehr eindrucksvoll, in dem mancherorts schon nach wenigen Jahren bis zu 80 % ausfielen. Wir weigern uns in diesem Falle strikt, der Neuheitenflut hinterherzurennen und bieten Ihnen nur einige wenige dauerhafte Farbauslesen an. Diese bewährten sich innerhalb der Staudensichtung sehr gut und schätzen einen eher leichten, lehmig-sandigen Boden. Alle unseren Echinacea befinden sich in 11cm-Töpfen.

Fritillaria (1) - Fritillaria, Schachbrettblume

Große Zwiebelpflanzengattung mit teils anspruchsvollen Vertretern für die unterschiedlichsten Bereiche des Gartens. Am bekanntesten ist unsere einheimische Schachbrettblume oder die Kaiserkrone der Bauerngärten.

Galanthus (0) - Schneeglöckchen

- Eine Schwerpunktkultur von Sarastro-Stauden -

Unsere "Schneeglöckchenwoche" startet je nach Wetterlage zwischen Mitte Februar und Anfang März. Bitte richten Sie sich nach dem genauen Öffnungstermin auf der Startseite unserer Website, den wir Ihnen dort immer auf den Tag genau mitteilen!

Wir werden uns bemühen, die momentane Verfügbarkeit jedes Jahr immer exakt zu dokumentieren! Das Angebot einzelner Sorten schwankt jedes Jahr, die jeweilige Verfügbarkeit kann sich sehr schnell ändern, wenn es sich hierbei teilweise um Seltenheiten handelt, welche nur in geringen Stückzahlen angeboten werden. Unser Verkaufssortiment wird auf den neuesten Stand gebracht, sobald die Schneeglöckchen vermehrt wurden. Dies geschieht in der Regel ab Mitte Februar, je nach unserer hiesigen Witterung!

Die Schneeglöckchen sind für uns alle zum Symbol des Vorfrühlings geworden! Und sie wurden in den letzten Jahrzehnten zu einer Art Hype, ähnlich der "Tulpomanie" damals in Holland.

("Hobbys haben selten mit Vernunft zu tun")

Es sind inzwischen mehr als Viertausend Auslesen und Sorten (!) entstanden, zugegebenermaßen etliche mit nur geringem Unterschied, so dass man oberflächlich betrachtet automatisch nach dem Sinn und Zweck dieses Unterfangens fragt. Der Riesenboom scheint zumindest in England den Zenit schon überschritten zu haben, die intensive Liebhaberei beschränkt sich auf einen engeren Kreis, wo Seltenheiten für sehr hohe Preise über den Tisch geht. Es finden inzwischen jedes Jahr mehrere "Schneeglöckchen-Treffen“ und diverse Snowdrops-Galas" statt, wo sich viele Galanthophile aus aller Welt einfinden.

Wir begannen zum Glück schon vor 25 Jahren mit dem Aufbau einer Sammlung, durch ein zufälliges Geschenk mehrerer Sorten von guten Freunden, so dass wir bei manchen Sorten schon größere Stückzahlen vermehren und anbieten können. Inzwischen stehen hier rund 350 Arten und Sorten, es war ein teilweise sehr kostspieliges und langwieriges Unterfangen! Viele der Sorten besitzen einen extrem langsamen Zuwachs und so dauert es viele Jahre, bis man an einen Verkauf denken kann.

Schneeglöckchen zu sammeln ist ein überaus spannendes und reizvolles Hobby, immerhin sind sie unsere ersten strahlenden Vorfrühlingsboten! Und die Unterschiede zeigen sich jedem aufmerksamen, zugegeben etwas detailverliebten Betrachter, wobei er auch einmal unter das Röckchen schauen darf!

Wir empfehlen dem Anfänger, mit den vom Preis her eher günstigen Standardsorten zu beginnen und erst nach und nach seine Sammlung seltenere Sorten zu erweitern.

Schneeglöckchen-Horste sollte man je nach Sorte etwa alle drei bis vier Jahre teilen und umsetzen, so dass diese vital bleiben und nicht abbauen. Lichter Halbschatten in lehmig-sandiger Gartenerde, am besten unter Haselsträuchern, zusammen mit Lenzrosen, Cyclamen etc.

Alle im Shop angebotenen Arten und Sorten werden ausschließlich “In the Green“ vermehrt und verschickt, sorgsam in Moos gewickelt,zu unserer Hauptversandzeit ab März, bis sie im Shop als "derzeit ausverkauft" gekennzeichnet werden. Wenige Arten werden das ganze Jahr über in Töpfen angeboten, wie z.B. das herbstblühende G. reginae-olgae oder Galanthus woronowii.

Im zeitigen Frühjahr werden anlässlich unserer Veranstaltung "Schneeglöckchenwoche" noch viele weitere Sorten in limitierter Stückzahl angeboten, die wir hier im Webshop nicht veröffentlichen. Es lohnt sich also auf jeden Fall, persönlich bei uns hereinzuschauen!

Erwähnt werden muss auch, dass auch die im Shop geführten Sorten nicht in unbegrenzter Anzahl verfügbar sind, denn manche Schneeglöckchensorten wachsen ähnlich langsam wie Pfingstrosen oder Leberblümchen. Sie lassen sich zum Glück nicht im Labor zur Massenware vermehren, darum werden manche Sorten auch noch in Jahrzehnten selten bleiben!

Es lohnt sich, wenn Sie uns einmal zur Schneeglöckchenblüte besuchen, denn schon allein unser Schaugarten ist diesbezüglich sicher sehenswert!

Helenium (6) - Sonnenbraut

Echte Sonnenkinder, die ursprünglich aus der Prärie Nordamerikas stammen. Im Laufe der Zeit wurden Helenium züchterich "veredelt" und damit wurden sie für unsere Staudenbeet unersetzlich. Sie benötigen einen guten Gartenboden, welcher aber möglichst wenig Staunässe aufweisen sollte. Hier hat sich in letzter Zeit züchterisch enorm viel getan. Besonders Uwe Peglow aus dem Berliner Umfeld hat einige Sorten ausgelesen, in denen wir eine große Zukunft sehen, aber auch weitere Züchter aus den Niederlanden und Deutschland! Wir haben unser Sortiment mit älteren, bewährten Sorten als auch mit Neuheiten aufgestockt. Einige davon stammen sogar noch von Karl Foerster, der ein großer Helenium-Freund war.

Sonnenbräute gehören zu den klassischen Beetstauden, man kann einfach nur begeistert über deren Farbenspiel und Langblütigkeit sein! Nach der Blüte sollten deren Stängel alsbald bodeneben heruntergeschnitten werden. Sichtbares Zeichen für den richtigen Zeitpunkt des Abschneidens ist der rosettenartige Austrieb der neuen Blätter an der Basis. Es existieren Sorten, die in Gruppen wirkungsvoll sind, aber auch hohe Hintergrundsorten. Lassen Sie sich vom Farbspiel der Sonnenbräute begeistern!

Die meisten befinden sich in 11cm-Container, es stehen Ihnen starke Verkaufspflanzen zur Verfügung. Für den Versand schneiden wir die Sonnenbräute in der Vegetationszeit auf die Hälfte zurück, was der Qualität keinerlei Abbruch tut!

Helianthus (1) - Sonnenblume

Staudensonnenblumen sind dominant in ihrer Erscheinung und mehr als nur gewöhnliche Prachtstauden! Sie sollten daher im Garten akzentuiert eingesetzt werden, damit sie auch zur Geltung kommen. Außerdem benötigen Staudensonnenblumen einiges an Platz, um sich voll entfalten zu können. Rechnen Sie mit mindestens 1,5 qm pro Pflanze!

Der klassische Verwendungsbereich befindet sich entlang eines Holzzaunes oder einzeln als Solitärstaude im Rasen. Oder aber wesentlich zahlreicher im Präriegarten! Staudensonnenblumen können eine Gartenszenerie ganz entscheidend aufwerten. Sie wirken ganz besonders in Verbindung mit Rutenhirsen und anderen Gräsern.

Heliopsis (1) - Sonnenauge

Das Sonnenauge ist in vielen Gärten eine eingeführte und altbekannte Staude, in Österreich in vielen Bauerngärten meist in der Unterart H. scabra var. patula verbreitet. Viele der bekannten Sorten können nur dann erfolgreich erhalten werden, wenn sie nach der Blüte konsequent abgeschnitten werden, dadurch wird eine unerwüschte Aussaat verhindert. Trockener, sonniger Standort in gutem Boden. Heliopsis können auch in submediterranen Gegenden gepflanzt werden. Wir unterscheiden reine Schnittsorten, wie 'Jupiter' und 'Venus', gegenüber Beetsorten, welche wir hier anbieten.

Lavandula (1) - Lavendel

Lavendel dient uns nicht nur als Mottenkraut für den Wäscheschrank, sondern ist im Garten vor allem als Einfassungspflanze und als mediterrane Begleitpflanze willkommen. Lavendel zählt ja eigentlich zu den Gehölzen! Weniger geeignet ist der Lavendel hingegen als Begleiter in Rosenbeeten, da er dort viel zu nährstoffreichen Boden vorfindet. Lavendel dagegen liebt es eher steinreich und mineralisch! Und deswegen kann er in guten Böden im Herbst nicht genügend ausreifen und wintert in unseren Gefilden gerne aus. Dieses Ammenmärchen "Lavendel zu Rosen" schrieb in den letzten 40 Jahren eine Zeitung von der anderen ab und es hält sich immer noch hartnäckig in vielen Köpfen! Und die Läuse? Ungefähr drei bis fünf weniger! Lieber den Lavendel bei den Rosen weglassen, dafür andere, reichblühende Stauden zu den Rosen pflanzen und dafür die Rosen ausreichend düngen. Den Nützlingen in der Natur Zeit lassen, dann gibt sich das Schädlingsproblem meist von selbst.

Trotzdem brauchen Sie natürlich nicht auf Lavendel verzichten! Volle Sonne und eher leichte, lehmig-sandige Böden, an südseitigen Hauswänden und in Kiesgärten.

Lythrum (1) - Weiderich

Der Weiderich ist zur Blütezeit eine auffallende Staude. Wächst in jedem nicht zu trockenen Gartenboden. Besonders gelungen kommt der Weiderich an Teichen zur Geltung.

Monarda (2) - Indianernessel

Indianernesseln gehören zu unseren beliebtesten Beetstauden! Sie schätzen einen nahrhaften, nicht zu trockenen Gartenboden bei freiem Stand, möglichst bei voller Sonne. Die Mehltauanfälligkeit ist nicht überall gleichermaßen gegeben, weil der Mehltaubefall sehr von der Nährstoffversorgung des Bodens und vom lokalen Klima abhängt! Ärgern Sie sich also nicht unnötig, sondern verpflanzen Sie Ihre Indianernesseln spätestens alle drei Jahre regelmäßig in frische, unverbrauchte Erde. Die höheren Sorten sind prächtige Hintergrundstauden. Bereiten Sie sich einen Tee aus den Blütenblättern der Sorte 'Jacob Cline' zu, in dem Sie diese möglichst in der ärgsten Sommerhitze pflücken!

Beachten Sie auch unsere neue Monarda-Serie, deren Sorten wir die Namen aus Mark Twains Klassiker "Tom Sawyer und Huckleberry Finn" gegeben haben. Diese bewährten sich über etliche Jahre, in dem sie kaum Mehltau bekamen und neben ihren dunklen Stängel besonders durch ihre Dauerhaftigkeit auffallen. Während man Indianernesseln wie oben beschrieben spätestens alle 3 Jahre verpflanzen sollte, können diese Hybriden auch ohne weiteres wesentlich länger an einem Standort belassen werden, ohne dass die Horste sich schütter zeigen oder auswintern.

Nectaroscordum (1) - Bulgarischer Lauch

Höher wachsende Art, die sich als leicht in der Kultur erwiesen hat. Besonders im Gehölzrandbereich, zwischen niederen Sträuchern oder Funkien ist dies Art zur Blüte ein Blickfang.

Nepeta (17) - Katzenminze

Nicht nur durch ihre Anspruchslosigkeit, sondern auch durch deren Vielgestaltigkeit finden sich Möglichkeiten der unterschiedlichsten Verwendung. Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte verlängert zumindest bei den N.-racemosa-Sorten die Blütezeit bis in den Herbst hinein! Eine echte Bereicherung findet ihre Verwendung insbesondere zu Rosen, auf Böschungen und in Kiesbeeten. Wer Katzen im Haus und Garten hat, der sollte möglichst keine N.racemosa-Abkömmlinge verwenden! Einzige Ausnahme ist Nepeta ’Grog’, deren Inhaltssstoffe die Katzen nicht mögen und sie daher in Ruhe lassen! Alle Katzenminzen sind hervorragende Insektenpflanzen!

Opopanax (1) - Süßmyrrhe

Dieser Doldenblütler des Mittelmeerraumes wächst auch in mitteleuropäischen Gefilden, solange der Standort warm genug ist.

Orlaya (1) - Strahldolde

Eine fantastische Pflanze mit strahlend weißen Doldenblüten. Einjährig, sät sich jedoch am richtigen Standort willig aus.

Ornithogalum (1) - Milchstern

Liebenswerte Zwiebelstauden, von denen sich manche Arten ideal zum Verwildern eignen. Sonne bis Halbschatten, trocken!

Pycnanthemum (6) - Amerikanische Bergminze

Diese robusten und dauerhaften Stauden sind in unseren Gärten so gut wie unbekannt. Zugegeben - sie zählen nicht gerade zu den schönsten Staudenjuwelen. Die Blüten sind eher zart und unscheinbar, hier macht es aber die Masse der Blüten, sowie ihr ungewöhnliches Äußeres und ihre Eignung als perfekte Insektenmagneten. Gut geeignet für Kiesgärten, aber auch als Füllstauden in jeder trockenen Staudenrabatte. Wir sollten diese aromatisch riechenden Stauden viel mehr in trockene Pflanzungen integrieren.

Ratibida (1) - Präriezapfenblume

Eine charmante Präriepflanze mit hellgelben Blüten, welche hängende Blütenblätter besitzen. Auch einzeln gepflanzt hat diese hübsche Rudbeckienverwandschaft durchaus Berechtigung. Für eher trockenen, sandigen Boden.

Rudbeckia (5) - Sonnenhut, Rudbeckie

Typische Vertreter von Präriestauden, in Mitteleuropa in vielen Gärten seit langem ein wichtiger Bestandteil und nicht mehr wegzudenken! Lassen Sie die Samenkapseln stehen und schneiden Sie diese erst im Frühjahr zurück, dann haben auch die Vögel ihren Nutzen davon. Man sollte den Sonnenhut spätestens alle sieben Jahre auseinandernehmen und verpflanzen.

Salvia (14) - Salbei

Hier haben wir es mit einer sehr artenreichen Gattung zu tun, die in unseren Gärten einfach nicht fehlen dürfen. Alle Salvia-nemorosa-Abkömmlinge nach der ersten Blüte zurückschneiden, denn sie blühen zweimal im Jahr! Besonders schön mit Artemisien und anderen graublättrigen Stauden, aber auch als Füll- und Begleitstauden in Beeten. Die meisten Salbei riechen überdies aromatisch und ergeben eine fantastische Bienenweide. Diesem Faktor sollte in unseren Gärten wieder viel mehr Beachtung geschenkt werden!

Scabiosa (1) - Witwenblume, Skabiose

Beliebte Gartenblume, ob einjährig oder ausdauernder Natur. Hier handelt es sich um eine ausdauernde Art.

Sedum (Hylotelephium) (14) - Fetthenne

Die hohen Sedum bestimmen jede Pflanzung, schon vor der eigentlichen Blütezeit, natürlich durch ihre Farben und Formen besonders während ihrer Blüte. Aber auch ihre abgeblühten Blütenstängel sind bis tief in den Winter hinein eine große Zierde. Bis vor etwa 15 Jahren tat sich im Sedumsortiment nicht sehr viel. Und heute? Beinahe jedes Jahr kommen neue Sorten auf den Markt, besonders von den rotblättrigen und rot blühenden Sorten. Dazu kommt, dass fast jede Sorte Sortenschutz genießt, hoch angepriesen wird, versprechen später im Garten aber alles andere als vital, dauerhaft und gesund zu sein! So schnell wie sie kamen, verschwinden sie meist wieder.

Wir haben uns daher entschlossen, unser Sortiment im Gegensatz zu früher gewaltig zu straffen und bis auf wenige, bewährte Sorten zu reduzieren. Nichtdestotrotz gehören die hohen Sedum in jedes Staudenbeet, ganz besonders in die heute so beliebten Kiesgärten. Und sie möchten eine trockenen, aber einigermaßen guten Gartenboden. Vom Nährstoffgehalt des Bodens hängt es ab, wie breit die Blütenteller ausfallen und wie stabil die Stängel sind!

Seseli (1) - Bergfenchel

Interessante und vielseitige Gattung, die für manche von uns so begehrten Doldenblütler in die Gärten bringt.

Silphium (5) - Kompasspflanze, Becherpflanze

Typische Vertreter der Nordamerikanischen Prärie, wo sie besonders in Ufernähe von Gewässern zu finden sind. Alle benötigen sie einen frischen Standort und einigermaßen gute Erde. Die meisten entwickeln sich zu imposanten Staudengestalten, die daher auch besonders als Solitärstauden zur Geltung kommen. Ihre großen, gelben Scheibenblüten richten sie nach dem momentanen Sonnenstand, daher der so treffende Name.

Solidago (6) - Goldrute

Wertvolle Staudengattung, die mit ihren unterschiedlich hohen Arten und Sorten in vielfacher Weise in unseren Gärten brauchbar sind. Leider sind die Goldruten etwas aus der Mode gekommen! Besondere Beachtung sollte der Gartenbesitzer den neu eingeführten Wildarten und deren Auslesen schenken, sind sie doch anspruchslos und besitzen attraktive und vollkommen andersartige Wuchs- und Blütenformen. Die vorliegenden Arten und Sorten werden vegetativ vermehrt, sie sind steril und sähen sich daher nicht unkontrolliert im Garten aus. Nichtdestotrotz stellen sie uns hervorragende Bienenweidepflanzen! (Solidago ptarmicoides siehe Aster ptarmicoides!)

Sphaeralcea (1) - Wüstenmalve

Kleine Gattung aus den USA mit wertvollen Dauerblühern, welche jedoch warm und trocken stehen sollten. Der sonnigste Platz im Garten ist ihnen gerade gut genug! Dann aber entfachen sie sich zu einem wahren Feuerwerk, welches bis tief in den Herbst hinein anhält.

Urtica (1) - Brennnessel

Für die Einen ein furchtbares Unkraut, für die Anderen ein Gesundbringer und willkommener Frühjahrssalat. Brennnesseln sind Zeigerpflanzen guter Böden, außerdem Nährboden für Tagpfauenauge. Brennnesseln gehören zu unserer Gartenkultur, auch wenn sie uns nicht immer genehm sind!

Verbena (1) - Eisenkraut

Attraktive Dauerblüher allerersten Ranges für sonnige Beete. Man kann mit ihnen sogar den Gemüsegarten erblühen lassen! Die klassische Verwendung sind jedoch Beete und trockene Freiflächen, wobei der Boden ruhig besser sein darf!

Vernonia (3) - Eisenkraut

Äußerst langlebige und vollkommen winterharte Stauden der Hochgrasprärie des Mittleren Westens der USA. In guten Gartenböden wachsen sie zu ansehnlichen Riesenexemplaren heran, welche sehr dauerhaft und zuverlässig sind.

Veronicastrum (5) - Hoher Ehrenpreis

Diese stattlichen Stauden können zur Blütezeit jedes Staudenbeet so richtig dirigieren und beherrschen. Und sie blühen über einen enorm langen Zeitraum. Der Hohe Ehrenpreis schätzt einen kräftigen, nahrhaften Gartenboden und einen möglichst offenen, freien Stand. Lassen Sie die Samenstände stehen, die sind bis in den Herbst hinein eine äußerst große Zierde! Alle Hohen Ehrenpreis befinden sich in 11cm-Töpfen und sind daher starke Verkaufspflanzen.

Ziziphora (1) - Lamiaceae

Diese Staudengattung stammt aus Zentralasien. Ihre Vertreter sind meist kleine, aber aromatisch duftende Stauden, welche für trockene Standorte sich gut eignen. Bei uns sind sie in den Gärten noch weitgehend unbekannt.

Zum Seitenanfang springen