Winterharte Stauden für Sonne bis Schatten

Diese Rubrik umfasst die meisten unserer Stauden, welche Sie sowohl im Schatten, als auch in der Sonne verwenden können. Hier finden Sie alle klassischen Beetstauden, aber auch manche exquisite und seltene Staude für den Schatten. Stauden der Prärien und Steppen, besondere Wildstauden aus aller Welt, sowie mancherlei Neuheit oder lang gesuchte Rarität sind ebenfalls hier aufgelistet. Alle weiteren Stauden wie Gräser, Farne, Alpine und Steingartenstauden etc. sind in extra Kategorien zusammengefasst, welche Sie rechts im entsprechenden Feld problemlos anklicken können. NEU heißt Neuaufnahme und wird alle zwei Jahre zum Altbestand aktualisiert. Unsere Stauden sind nicht zum Verzehr geeignet, es sei denn, dies ist bei einzelnen Arten ausdrücklich vermerkt.
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Calamintha (2) - Bergminze

Diese langblühenden Stauden besitzen eine breite Verwendungsmöglichkeit. Sie eignen sich hervorragend als Einfassungspflanzen in formalen Staudenbeeten, sowie in Kies- und Steingärten, aber auch auf trockenen Freiflächen.

Callirhoe (1) - Schönmalve

Eine Staudengattung, welche aus dem Mittleren Westen und der Prärie stammt. Bevorzugt eher trockene Standorte.

Camassia (4) - Prärielilie

Wertvolle Zwiebelpflanzen, die besonders in prärienahen Pflanzungen für das wenig vorhandene Frühlingsbild sorgen. Guten Gartenboden, volle Sonne.

Campanula (22) - Glockenblume

Die hohen Glockenblumen sind klassische Gartenpflanzen, die in guten Böden hervorragend gedeihen. Sie zählen zu den ungebrochenen Modepflanzen! Nach Rückschnitt der ersten Blüte remontieren viele Sorten im Herbst noch ein wenig. Leider zählen Glockenblumen zu den beliebtesten Schneckenpflanzen, daher Vorsorge treffen, was heißt, dass mit biologischem Schneckenkorn die ganze Umgebung abgestreut werden sollte und nicht um die Pflanze selbst!

Cardamine (3) - Schaumkraut, Zahnwurz

Vielgestaltige Gattung, die erst einmal in unseren Gärten die Akzeptanz bekommen muß, die ihr wertmäßig zusteht. Die Schönheit dieser Schattenpflanzen offenbart sich erst nach einigen Jahren! Typische Begleitpflanzen sind Cyclamen, Daphne, Hepatica, Helleborus und Hacquetia. Wir hatten weitere Arten im Verkauf, doch wie das Schicksal so mitspielt, kam ein Pilz in die Vermehrung und machte alles zunichte! So kann man wieder von vorne beginnen!

Cardiandra (1) - Scheinrispen-Hortensie

Diese Gattung stammt aus Ostasien und ist eine der staudigen Vertreter der Hortensiengewächse. Die zarten Blütenrispen erscheinen bis tief in den Herbst hinein.

Caryopteris (6) - Bartblume

Die Bartblumen sind sehr vielgestaltig und beinhalten von der Staude bis zum Halbstrauch alle möglichen Formen. Das Wertvolle an ihnen ist ihre späte Blütezeit. Alle Caryopteris befinden sich mindestens in 11cm-Töpfen!

Caulophyllum (1) - Berberidaceae

Seltene Staudengattung für den Schatten unter Sträuchern, mit zwei Vertretern, die selten in Kultur sind.

Cenolophium (1) - Baltische Petersilie

Monotypische Gattung, was bedeutet, dass es nur eine einzige Art innerhalb der Gattung gibt. Sehr leicht in Kultur!

Centaurea (9) - Kornblume, Flockenblume

Die Flockenblumen sind sehr vielgestaltig und besitzen Vertreter für trockenheiße Stellen, aber auch für das normale Staudenbeet. Ebenfalls können manche Arten auch als Schnittstauden verwendet werden. Bei den Berg-Flockenblumen sollte man auf unerwünschte Selbstaussaat achten, die gelegentlich in manchen Böden auftritt. Daher tut es gut, die Horste von C. montana-Sorten gleich nach der ersten Blüte bodeneben zurückzuschneiden. Der Neuaustrieb sieht nicht nur gut aus, sondern erzeugt auch neue Blüten!

Centranthus (2) - Spornblume

Unverzichtbarer Dauerblüher, sei es als Rosenbegleitstaude oder für Kiesgärten und Mauern. Eine Allerweltsstaude, aber sehr liebenswert, darf in keinem Garten fehlen. Die perfekte Blackbox-Pflanze!!

Cephalaria (1) - Schuppenkopf

Eine Staudengattung aus Asien, deren Blüten an Skabiosen erinnern. Für Staudenbeete, aber auch naturnahe Bepflanzungen. Die wenigsten Arten sind in gärtnerischer Kultur.

Ceratostigma (1) - Bleiwurz

Unverwüstliche Staude, außerdem ein fantastischer Bodendecker in trockenen Lagen, sei es unter Bäumen oder im sonnigen Kiesgarten.

Chamaemelum (1) - Teppichkamille

Die nicht blühende, römische Teppichkamille. Bildet mit der Zeit dichte Teppiche.

Chelone (1) - Schlangenkopf

Bekannte Allerweltsstaude, die im letzten Jahrhundert die Gärten eroberte. Nährstoffreiche Gartenböden.

Cheloniopsis (1) - Scrophulariaceae

Mit den Bartfäden eng verwandte Gattung, deren Vertreter einen frischen bis feuchten Boden bevorzugen.

Chrysanthemum (55) - Wucherblume

- Hauptkultur - Die Herbstchrysanthemen gehören zu unseren ältesten Gartenpflanzen und Schnittblumen! Sie wurden nachweislich schon vor rund 2.000 Jahren in Ostasien in Kultur genommen. Es sind Abertausende von Sorten bekannt, viele davon gelten jedoch als nicht winterhart, die meisten Sorten finden als Schnittblumen oder Topfpflanzen Verwendung und sind eher kurzlebig. Unsere Gartenchrysanthemen entstanden als Hybriden aus mehreren Wildarten. Es existieren eine unübersichtliche Anzahl an Sorten, die in Mitteleuropa ausreichend hart sind!

Schneiden Sie Stängel prinzipiell erst im Frühjahr bodeneben ab! Pflanzen Sie Ihre Chrysanthemen stets in lehmig-humosem Boden in voller Sonne oder im Gehölzrandbereich und versorgen Sie sie mit gutem Kompost! Chrysanthemen gehören wie Phlox und Rittersporn zu den Starkzehrern und vertragen keinerlei Staunässe!

Im letzten Jahrhundert wurden etliche unbenamte Sorten aus Bauerngärten wieder in Kultur genommen und neu benannt. Auch Karl Foerster begann zwischen 1910 und 1920 im Kanton Glarus/Schweiz und in der Umgebung von Berlin mit dem Sammeln und Sichten alter Bauernchrysanthemen! In den letzten 10 Jahren kommen auch etliche vollkommen harte Sorten aus den Händen von Eugen Schleipfer, der eine Menge an Sorten selektierte, von denen wir die besten weitervermehrten. Wir beschäftigen uns besonders mit der Sichtung einzelner Sorten bezüglich ihres Gartenwertes. Wir achten hierbei auf gute Winterhärte und ausreichende Standfestigkeit, sowie für die Eignung als attraktive Beetstaude. Hier ist eine geschlossene, möglichst dichte Wuchsform wichtig, sowie die Haltbarkeit deren Blüten über viele Wochen.

Wir bemühen uns außerdem, Ihnen ein ausgewogenes und abwechslungsreiches Sortiment anzubieten, welches gleichzeitig auch einen Querschnitt der enormen Blütenvielfalt und -farben aufzeigt. Neben winterharten Schnittsorten sind vor allem gute Gartensorten von großer Bedeutung, die sich in ihrer Dauerhaftigkeit über Jahre bewähren, wie beispielsweise 'Poesie', welche in unseren Augen eine "Paradesorte" schlechthin darstellt. Viele der älteren Sorten, die sich lange in den Sortimenten der Staudengärtnereien hielten, sind jedoch mehr als entbehrlich und entsprechen überhaupt nicht der Vorstellung einer guten Gartenchrysantheme, was unter anderem die Sichtungsergebnisse aus Weihenstephan aufzeigen.

Ein kleiner Nachteil darf ebenfalls nicht verschwiegen werden: die meisten Chrysanthemen blühen leider zu einem Zeitpunkt, wo kaum noch Kunden in die Gärtnerei kommen. Pflanzen Sie Ihre Chrysanthemen daher nicht nur im Herbst, sondern vor allem auch im Frühjahr. Und vertrauen Sie auf die Aussagekraft unserer Bilder, diese sind farblich außerordentlich naturgetreu! Die zauberhaften Blüten winterharter Gartenchrysanthemen sollten zudem im aufgeblühten Zustand immer auch einige Grade Frost vertragen, sie sind deswegen gut geeignet, an Allerheiligen die Gräber auch einmal anders zu schmücken! Unsere Chrysanthemen-Verkaufspflanzen befinden sich in dieser Saison zum allergrößten Teil in 11cm-Töpfen und sind außerordentlich stark.

Chrysogonum (1) - Goldkörbchen

Anspruchslose, horstig wachsende Staude aus den Wäldern Nordamerikas. Wertvoll durch die sehr lange Blütezeit. Bildet Horste, kann aber auch flächig gepflanzt werden. Lehmig-humoser Boden.

Chrysoplenium (2) - Milzkraut

Eine formenreiche und interessante Gattung, die an feuchten Stellen gut gedeiht.

Cicerbita (2) - Lattich

Eine vielgestaltige Gattung mit teils gärtnerisch unbekannten Vertretern.

Cirsium (1) - Rubinrote Kratzdistel

Diese Gattung ist in unseren Gärten in Mitteleuropa unterrepräsentiert! Die meisten Vertreter sind von bizarrer Gestalt und verlangen einen guten Boden in vollsonniger Lage.

Claytonia (1) - Claytonie (Portulacaceae)

Hübsche, zierliche Waldpflanze aus Nordamerikas Wäldern. Etabliert sich langsam, ist dann aber sehr beständig.

Clematis (7) - Waldrebe

Die staudig wachsende Waldreben stellen eine echte Bereicherung für die unterschiedlichsten Verwendungszwecke dar. Hier hat sich die Namensgebung im Laufe der letzten Jahre geändert. Alle Staudenclematis befinden sich in 11cm-Töpfen.

Colchicum (11) - Herbstzeitlose

Warum mögen viele Gartenliebhaber keine Herbstzeitlosen? Nur weil ihre Vertreter giftig sind, dürfen wir sie nicht einfach verbannen! Dabei können wir mit den Herbstzeitlosen unerreicht schöne, frühherbstliche Stimmungsbilder in unsere Gärten schaffen. Es wurden viele Sorten gezüchtet, die bald dichte und breite Horste bilden. Guter, gepflegter Gartenboden in Sonne bis Halbschatten. Die im Frühjahr auftretenden, großen Blattschöpfe sind allerdings schwierig gestalterisch unterzubringen, darum ist der beste Standort zwischen oder vor Hemerocallis-Horsten, aber auch in offenem Boden unter Zierkirschen oder vor Hecken.

Collinsonia (1) - Steinwurzel

Ein nichtssagender Name für eine sehr beeindruckende und gefällige Staude! Diese herrliche Waldrandpflanze bekam ihren Namen, weil sie steinharte, knollenähnliche Wurzelbasisverdickungen besitzt.

Coluria (1) - Altai-Nelkenwurz

Auf den ersten Blick eine unspektakuläre Staude, jedoch kann man sich vor ihrer großen, gelben Blüte durchaus verneigen! Stammt aus dem Sibirischen Altai.

Convallaria (6) - Maiglöckchen

Maiglöckchen sind Stauden für den reifen Garten. Alle wünschen einen humusreichen, kalkhaltigen Boden im Halbschatten unter Gehölzen. Richtig üppig werden sie erst nach vielen Jahren!

Coreopsis (9) - Mädchenauge

Unverzichtbare Sommerblüher aus Nordamerika. Besonders die C.-verticillata-Sorten sind vielseitig verwendbare Stauden, ob im öffentlichen Grün oder als "Füllstaude" im eigenen Garten. Volle Sonne und einen nahrhaften, jedoch leichten Gartenboden mögen fast alle Arten, um gut zu wachsen und reich zu blühen.

Cortia (1) - Himalayasilge

Dieser schöne Doldenblütler lief früher auch unter dem Namen Selinum wallichianum. Am schönsten werden sie in halbschattiger, humoser Lage.

Corydalis (14) - Lerchensporn

Mit den Lerchenspornen besitzen wir wertvolle Frühlingsblüher, die man nie missen möchte, wenn sie einmal etabliert sind. Fast alle verlangen sie gute, ausgereifte Humusböden. Beachten Sie insbesondere die blauen Lerchensporne, die gut gedeihen, wenn sie leicht saure Böden vorfinden.

Crambe (4) - Meerkohl

Stattliche und ornamentale Stauden, die recht viel Platz benötigen, um zur vollen Geltung zu gelangen. Dies gilt vor allem für Crambe cordifolia. Zur Blütezeit gleichen sie riesigen Schleierkräutern.

Crocosmia (4) - Montbretie

Wenn Sie Ihre Beete farblich "unter Feuer setzen" möchten, so liegen Sie mit dieser Gattung goldrichtig! Mit der Zeit bilden die Montbretien dicke Horste, vorausgesetzt, sie sitzen in durchlässigem Boden in voller Sonne. In sehr rauen Lagen sollten sie aufgenommen und wie Dahlien überwintert werden.

Cyclamen (13) - Erdscheibe, Alpenveilchen, "Saubrot".

Die winterharten Alpenveilchen möchten über über Jahre ungestört an ihrem Platz stehenbleiben. Nur dann vermehren sie sich auch. Für die Verbreitung deer Samen sind ganz besonders Ameisen zuständig! Alle sind sie dankbar für Kalk im Humusboden.

Cynoglossum (1) - Hundszunge

Interessante und attraktive Stauden aus Europa und Asien, welche in frischen Böden problemlos gedeihen. Leider viel zu wenig in Kultur! In manchen Böden gelten die Hundszungen leider als kurzlebig.

Cypripedium (1) - Frauenschuhorchidee

Für viele Pflanzenliebhaber der Inbegriff von Seltenheit, Exklusivität, der Einheimische Frauenschuh steht aber auch für den Naturschutzgedanken. Zum Glück sind die Zeiten vorbei, wo Frauenschuhe noch als schwierig vermehrbar galten. So werden die Wildarten meist ausgesät, die Anzucht dauert trotzdem einige Jahre, bis man eine erste Blüte sieht. Gute Pflanzplätze sind in halbschattiger Lage zu finden, möglichst zwischen oder unter Gehölzen, welche nicht zu den Flachwurzler zählen. (Eiche, Buche, Haselnuss gut, Ahorn und Birke sehr schlecht!) Unter Zuhilfenahme von Seramis oder Bimskies, Rinde und Lehm bereitet man den Frauenschuh die perfekte Mischung auf. Einmal eingewachsen werden sie von Jahr zu Jahr prächtiger. Starke Horste sind eine Augenweide und werden von jedem Gartenbesucher bewundert.

Als eine der wenigen von uns nicht selbst vermehrten Pflanzen stammen die von uns angebotenen Frauenschuharten von einem spezialisierten Orchideengärtner aus künstlicher Vermehrung. Wir starten heuer lediglich mit einigen Arten, sowie mit künstlichen Hybriden. Sobald für uns ein sichtbarer Kulturerfolg eintritt und auch Sie als Kunde zufrieden sind, werden wir unser Sortiment ausweiten.

Achtung! Lieferung nur in losem Zustand in der Zeit zwischen September und November, sowie von März bis etwa April. Jeder Frauenschuh wächst Ihnen auf diese Weise prima an! Sobald der Austrieb beginnt, stoppen wir mit weiteren Lieferungen. Lose gepflanzte Frauenschuh-Rhizome werden in Moos eingewickelt versendet. Von getopften Pflanzen haben wir Abstand genommen, da bei diesen immer wieder Ausfälle oder Schäden des Rhizoms vorprogrammiert sind.

Eine neue Wurzelbildung erfolgt nach der Blüte, dies ist im Topf nur bedingt möglich. Die zu Beginn starken Pflanzen wachsen später im Topf quasi rückwärts, verbunden durch Rhizom- und Wurzelfäule, sowie durch beengte Wachstums- und Stressbedingungen (Schlechtes Wachstum in Töpfen, vergleichbar wie bei Pfingstrosen, also nur eine kurzzeitige und auch unnötige Art und Weise, denn die Durchwurzelung ist im Gegensatz zu Pfingstrosen in dieser kurzen Zeit gar nicht möglich) und Ein derart geschwächter Frauenschuh reagiert sehr verschnupft und benötigt danach etliche Jahre, um sich wieder zu erholen!

Arten und Sorten folgen im Frühjahr

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