Winterharte Stauden für Sonne bis Schatten

Diese Rubrik umfasst die allermeisten unserer Stauden, sei es für schattigen Lagen oder für die volle Sonne. Hier finden Sie die klassischen Beetstauden, aber auch manche exquisite Seltenheit. Stauden der Prärien und Steppen, besondere Wildstauden aus aller Welt, sowie mancherlei Neuheit sind ebenfalls hier aufgelistet. Alle weiteren Stauden wie Gräser, Farne, Alpine und Steingartenstauden etc. sind in extra Kategorien zusammengefasst, welche Sie rechts im entsprechenden Feld problemlos anklicken können. NEU heißt Neuaufnahme und wird alle zwei Jahre zum Altbestand aktualisiert. Unsere Stauden sind nicht zum Verzehr geeignet, es sei denn, dies ist bei einzelnen Arten ausdrücklich vermerkt.
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Camassia (3) - Prärielilie

Wertvolle Zwiebelpflanzen, die besonders in prärienahen Pflanzungen für das wenig vorhandene Frühlingsbild sorgen. Guten Gartenboden, volle Sonne.

Campanula (2) - Glockenblume

Die hohen Glockenblumen sind klassische Gartenpflanzen, die in guten Böden hervorragend gedeihen. Sie zählen zu den ungebrochenen Modepflanzen! Nach Rückschnitt der ersten Blüte remontieren viele Sorten im Herbst noch ein wenig. Leider zählen Glockenblumen zu den beliebtesten Schneckenpflanzen, daher Vorsorge treffen, was heißt, dass mit biologischem Schneckenkorn die ganze Umgebung abgestreut werden sollte und nicht um die Pflanze selbst!

Caryopteris (4) - Bartblume

Die Bartblumen sind sehr vielgestaltig und beinhalten von der Staude bis zum Halbstrauch alle möglichen Formen. Das Wertvolle an ihnen ist ihre späte Blütezeit. Alle Caryopteris befinden sich mindestens in 11cm-Töpfen!

Cenolophium (1) - Baltische Petersilie

Monotypische Gattung, was bedeutet, dass es nur eine einzige Art innerhalb der Gattung gibt. Sehr leicht in Kultur!

Centaurea (4) - Kornblume, Flockenblume

Die Flockenblumen sind sehr vielgestaltig und besitzen Vertreter für trockenheiße Stellen, aber auch für das normale Staudenbeet. Ebenfalls können manche Arten auch als Schnittstauden verwendet werden. Bei den Berg-Flockenblumen sollte man auf unerwünschte Selbstaussaat achten, die gelegentlich in manchen Böden auftritt. Daher tut es gut, die Horste von C. montana-Sorten gleich nach der ersten Blüte bodeneben zurückzuschneiden. Der Neuaustrieb sieht nicht nur gut aus, sondern erzeugt auch neue Blüten!

Cephalaria (1) - Schuppenkopf

Eine Staudengattung aus Asien, deren Blüten an Skabiosen erinnern. Für Staudenbeete, aber auch naturnahe Bepflanzungen. Die wenigsten Arten sind in gärtnerischer Kultur.

Chamaemelum (1) - Teppichkamille

Die nicht blühende, römische Teppichkamille. Bildet mit der Zeit dichte Teppiche.

Chelone (1) - Schlangenkopf

Bekannte Allerweltsstaude, die im letzten Jahrhundert die Gärten eroberte. Nährstoffreiche Gartenböden.

Cheloniopsis (1) - Scrophulariaceae

Mit den Bartfäden eng verwandte Gattung, deren Vertreter einen frischen bis feuchten Boden bevorzugen.

Chrysanthemum (3) - Wucherblume (Herbstchrysantheme, Winteraster)

- Eine Spezialkultur von Sarastro-Stauden -

Die Herbstchrysanthemen gehören zu unseren ältesten Garten- und Kulturpflanzen überhaupt! Sie wurden nachweislich schon vor rund 2.000 Jahren in Ostasien in Kultur genommen und züchterisch bearbeitet. Es sind Abertausende von Sorten bekannt, viele davon gelten jedoch als ungenügend winterhart. Die meisten Sorten finden als dankbare Schnittblumen oder Topfpflanzen Verwendung und sind oft nur kurzlebig. Unsere Gartenchrysanthemen entstanden als Hybriden aus mehreren Wildarten. Es existieren aber auch eine sehr unübersichtliche Anzahl an Sorten, die in Mitteleuropa in den meisten Gegenden als ausreichend winterhart gelten!

Pflanzen Sie Ihre Chrysanthemen stets in guten, lehmig-humosem Boden in voller Sonne oder im Gehölzrandbereich und versorgen Sie sie mit gutem Kompost! Chrysanthemen gehören wie Phlox und Rittersporn zu den Starkzehrern und vertragen überdies keinerlei Staunässe! Lassen Sie nach Möglichkeit die abgeblühten Stängel im Herbst stehen, besonders nach einer herbstlichen Pflanzung. Achten Sie bei Ihren Käufen stets darauf, dass sich immer genügend ruhende Triebe an der Basis befinden. Diese sorgen für einen sicheren Austrieb im kommenden Frühjahr. Wir sorgen zudem dafür, dass wir für Sie nur ausreichend winterharte Sorten anbieten! Übrigens können entgegen vieler Meinungen die Gartenchrysanthemen ohne Weiteres im Herbst während ihrer Blüte gepflanzt werden. Es stimmt, dass die Exemplare einer Frühjahrspflanzung im Herbst üppiger dastehen und daher gut eingewurzelt sind. Trotzdem verleiten die Blüten zum Aussuchen und es spricht überhaupt nichts gegen eine Herbstpflanzung, ganz im Gegenteil! Sie können diese in Ihrem Garten wunderbar kombinieren und gestalten, wesentlich besser als im Frühjahr! Aber - pflanzen Sie Ihre Neuzugänge nach Möglichkeit ein paar Zentimeter tiefer als im Frühjahr, aus Sicherheit gg. ein etwaiges Hochfrieren.

Im letzten Jahrhundert wurden etliche unbekannte Sorten aus Bauerngärten wieder in Kultur genommen und neu benannt. Auch Karl Foerster begann zwischen 1910 und 1920 im Kanton Glarus/Schweiz und in der Umgebung von Berlin mit dem Sammeln und Sichten alter Bauernchrysanthemen! In den letzten 10 Jahren kommen auch etliche vollkommen harte Sorten aus den Händen von Eugen Schleipfer, der eine Menge an Sorten selektierte, unter Einbezug von Chrysanthemum koreanum, von denen wir die besten weitervermehrten.

Wir beschäftigen uns ganz besonders mit der Sichtung einzelner Sorten bezüglich ihres Gartenwertes. Wir achten hierbei nicht nur auf eine ausreichende Winterhärte und gute Standfestigkeit, sondern auch für die Eignung als attraktive Beetstaude. Hier ist ein geschlossener, möglichst dichter Wuchs wichtig, sowie die Haltbarkeit der Blüten über viele Wochen. Die Blüten guter Gartenchrysanthemensorten sollten zudem einige Grade Frost aushalten.

Neben winterharten Schnittsorten sind vor allem solche Gartensorten von großer Bedeutung, die sich in ihrer Dauerhaftigkeit über Jahre bewähren, wie beispielsweise 'Poesie', welche in unseren Augen eine der "Paradesorten" schlechthin darstellt. Viele der verbreiteten Sorten, die sich seit Jahrzehnten in den Sortimenten der Staudengärtnereien hielten, sind jedoch mehr als entbehrlich und entsprechen überhaupt nicht der Vorstellung einer guten Gartenchrysantheme, was unter anderem die Sichtungsergebnisse aus Weihenstephan zu Recht aufzeigen.

Ein kleiner Nachteil darf ebenfalls nicht verschwiegen werden: die meisten Chrysanthemen blühen leider zu einem Zeitpunkt, wo kaum noch Kunden in die Gärtnerei kommen. Pflanzen Sie Ihre Chrysanthemen daher nicht nur im Herbst zur Blütezeit, sondern selbstverständlich auch im Frühjahr. Daher dürfen Sie auf die Aussagekraft unserer Bilder vertrauen, diese sind farblich außerordentlich naturgetreu! Da die zauberhaften Blüten der winterharten Gartenchrysanthemen im aufgeblühten Zustand einige Grade Frost vertragen, sind sie deswegen hervorragend geeignet, an Allerheiligen die Gräber auch einmal anders zu schmücken!

Unsere Chrysanthemen-Verkaufspflanzen befinden sich in dieser Saison zum allergrößten Teil in 11cm-Töpfen und sind außerordentlich stark.

Wir unterscheiden zwischen: sehr früh (vor Mitte August bis Ende September) früh (Anfang September bis etwa Ende Oktober) mittelfrüh (Anfang Oktober bis Anfang November) spät blühend (Ende Oktober bis Ende November oder auch länger). Diese Monatsangaben gelten als Richtlinie, sie können natürlich je nach Klima und Gegend variieren!

Ebenfalls wird zwischen einfachblühenden, halbgefüllten, voll gefüllten und pomponförmigen, kleinblumigen und großblumigen Sorten unterschieden. Siehe auch unter den einzelnen Sortenbeschreibungen!

Cicerbita (2) - Lattich

Eine vielgestaltige Gattung mit teils gärtnerisch unbekannten Vertretern.

Cirsium (1) - Rubinrote Kratzdistel

Diese Gattung ist in unseren Gärten in Mitteleuropa unterrepräsentiert! Die meisten Vertreter sind von bizarrer Gestalt und verlangen einen guten Boden in vollsonniger Lage.

Clematis (2) - Waldrebe

Die staudig wachsende Waldreben stellen eine echte Bereicherung für die unterschiedlichsten Verwendungszwecke dar. Hier hat sich die Namensgebung im Laufe der letzten Jahre geändert. Alle Staudenclematis befinden sich in 11cm-Töpfen.

Colchicum (4) - Herbstzeitlose

Warum mögen viele Gartenliebhaber keine Herbstzeitlosen? Nur weil ihre Vertreter giftig sind, dürfen wir sie nicht einfach verbannen! Dabei können wir mit den Herbstzeitlosen unerreicht schöne, frühherbstliche Stimmungsbilder in unsere Gärten schaffen. Es wurden viele (wenngleich sehr ähnliche!) Sorten gezüchtet, die bald dichte und breite Horste bilden. Guter, gepflegter Gartenboden in Sonne bis Halbschatten. Die im Frühjahr auftretenden, großen Blattschöpfe sind allerdings gestalterisch schwierig unterzubringen, darum ist der beste Standort zwischen oder vor Hemerocallis-Horsten, aber auch in offenem Boden unter Zierkirschen oder vor Hecken.

Coluria (1) - Altai-Nelkenwurz

Auf den ersten Blick eine unspektakuläre Staude, jedoch kann man sich vor ihrer großen, gelben Blüte durchaus verneigen! Stammt aus dem Sibirischen Altai.

Coreopsis (2) - Mädchenauge

Unverzichtbare Sommerblüher aus Nordamerika. Besonders die C.-verticillata-Sorten sind vielseitig verwendbare Stauden, ob im öffentlichen Grün oder als "Füllstaude" im eigenen Garten. Volle Sonne und einen nahrhaften, jedoch leichten Gartenboden mögen fast alle Arten, um gut zu wachsen und reich zu blühen.

Cortia (1) - Himalayasilge

Dieser schöne Doldenblütler lief früher auch unter dem Namen Selinum wallichianum. Am schönsten entwickeln sie sich in halbschattiger Lage in lehmig-humosem Boden, aber auch in voller Sonne, wenn der Boden nicht zu trocken ist.

Crambe (1) - Meerkohl

Stattliche und ornamentale Stauden, die recht viel Platz benötigen, um zur vollen Geltung zu gelangen. Dies gilt vor allem für Crambe cordifolia. Zur Blütezeit gleichen sie riesigen Schleierkräutern.

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