Winterharte Stauden für Sonne bis Schatten

Diese Rubrik umfasst die meisten unserer Stauden, welche Sie sowohl im Schatten, als auch in der Sonne verwenden können. Hier finden Sie alle klassischen Beetstauden, aber auch manche exquisite und seltene Staude für den Schatten. Stauden der Prärien und Steppen, besondere Wildstauden aus aller Welt, sowie mancherlei Neuheit oder lang gesuchte Rarität sind ebenfalls hier aufgelistet. Alle weiteren Stauden wie Gräser, Farne, Alpine und Steingartenstauden etc. sind in extra Kategorien zusammengefasst, welche Sie rechts im entsprechenden Feld problemlos anklicken können. NEU heißt Neuaufnahme und wird alle zwei Jahre zum Altbestand aktualisiert. Unsere Stauden sind nicht zum Verzehr geeignet, es sei denn, dies ist bei einzelnen Arten ausdrücklich vermerkt.
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Cardamine (4) - Schaumkraut, Zahnwurz

Vielgestaltige Gattung, die erst einmal in unseren Gärten die Akzeptanz bekommen muß, die ihr wertmäßig zusteht. Die Schönheit dieser Schattenpflanzen offenbart sich erst nach einigen Jahren! Typische Begleitpflanzen sind Cyclamen, Daphne, Hepatica, Helleborus und Hacquetia. Wir hatten weitere Arten im Verkauf, doch wie das Schicksal so mitspielt, kam ein Pilz in die Vermehrung und machte alles zunichte! So kann man wieder von vorne beginnen!

Cardiandra (1) - Scheinrispen-Hortensie

Diese Gattung stammt aus Ostasien und ist eine der staudigen Vertreter der Hortensiengewächse. Die zarten Blütenrispen erscheinen bis tief in den Herbst hinein.

Caulophyllum (1) - Berberidaceae

Seltene Staudengattung für den Schatten unter Sträuchern, mit zwei Vertretern, die selten in Kultur sind.

Chelone (1) - Schlangenkopf

Bekannte Allerweltsstaude, die im letzten Jahrhundert die Gärten eroberte. Nährstoffreiche Gartenböden.

Chrysoplenium (2) - Milzkraut

Eine formenreiche und interessante Gattung, die an feuchten Stellen gut gedeiht.

Cicerbita (1) - Lattich

Eine vielgestaltige Gattung mit teils gärtnerisch unbekannten Vertretern.

Claytonia (1) - Claytonie (Portulacaceae)

Hübsche, zierliche Waldpflanze aus Nordamerikas Wäldern. Etabliert sich langsam, ist dann aber sehr beständig.

Collinsonia (1) - Steinwurzel

Ein nichtssagender Name für eine sehr beeindruckende und gefällige Staude! Diese herrliche Waldrandpflanze bekam ihren Namen, weil sie steinharte, knollenähnliche Wurzelbasisverdickungen besitzt.

Convallaria (3) - Maiglöckchen

Maiglöckchen sind Stauden für den reifen Garten. Alle wünschen einen humusreichen, kalkhaltigen Boden im Halbschatten unter Gehölzen. Richtig üppig werden sie erst nach vielen Jahren!

Corydalis (12) - Lerchensporn

Mit den Lerchenspornen besitzen wir wertvolle Frühlingsblüher, die man nie missen möchte, wenn sie einmal etabliert sind. Fast alle verlangen sie gute, ausgereifte Humusböden. Beachten Sie insbesondere die blauen Lerchensporne, die gut gedeihen, wenn sie leicht saure Böden vorfinden.

Cyclamen (14) - Erdscheibe, Alpenveilchen, "Saubrot".

Die winterharten Alpenveilchen möchten über über Jahre ungestört an ihrem Platz stehenbleiben. Nur dann vermehren sie sich auch. Für die Verbreitung deer Samen sind ganz besonders Ameisen zuständig! Alle sind sie dankbar für Kalk im Humusboden.

Cynoglossum (1) - Hundszunge

Interessante und attraktive Stauden aus Europa und Asien, welche in frischen Böden problemlos gedeihen. Leider viel zu wenig in Kultur! In manchen Böden gelten die Hundszungen leider als kurzlebig.

Cypripedium (1) - Frauenschuhorchidee

Für viele Pflanzenliebhaber der Inbegriff von Seltenheit, Exklusivität, der Einheimische Frauenschuh steht aber auch für den Naturschutzgedanken. Zum Glück sind die Zeiten vorbei, wo Frauenschuhe noch als schwierig vermehrbar galten. So werden die Wildarten meist ausgesät, die Anzucht dauert trotzdem einige Jahre, bis man eine erste Blüte sieht. Gute Pflanzplätze sind in halbschattiger Lage zu finden, möglichst zwischen oder unter Gehölzen, welche nicht zu den Flachwurzler zählen. (Eiche, Buche, Haselnuss gut, Ahorn und Birke sehr schlecht!) Unter Zuhilfenahme von Seramis oder Bimskies, Rinde und Lehm bereitet man den Frauenschuh die perfekte Mischung auf. Einmal eingewachsen werden sie von Jahr zu Jahr prächtiger. Starke Horste sind eine Augenweide und werden von jedem Gartenbesucher bewundert.

Als eine der wenigen von uns nicht selbst vermehrten Pflanzen stammen die von uns angebotenen Frauenschuharten von einem spezialisierten Orchideengärtner aus künstlicher Vermehrung. Wir starten heuer lediglich mit einigen Arten, sowie mit künstlichen Hybriden. Sobald für uns ein sichtbarer Kulturerfolg eintritt und auch Sie als Kunde zufrieden sind, werden wir unser Sortiment ausweiten.

Achtung! Lieferung nur in losem Zustand in der Zeit zwischen September und November, sowie von März bis etwa April. Jeder Frauenschuh wächst Ihnen auf diese Weise prima an! Sobald der Austrieb beginnt, stoppen wir mit weiteren Lieferungen. Lose gepflanzte Frauenschuh-Rhizome werden in Moos eingewickelt versendet. Von getopften Pflanzen haben wir Abstand genommen, da bei diesen immer wieder Ausfälle oder Schäden des Rhizoms vorprogrammiert sind.

Eine neue Wurzelbildung erfolgt nach der Blüte, dies ist im Topf nur bedingt möglich. Die zu Beginn starken Pflanzen wachsen später im Topf quasi rückwärts, verbunden durch Rhizom- und Wurzelfäule, sowie durch beengte Wachstums- und Stressbedingungen (Schlechtes Wachstum in Töpfen, vergleichbar wie bei Pfingstrosen, also nur eine kurzzeitige und auch unnötige Art und Weise, denn die Durchwurzelung ist im Gegensatz zu Pfingstrosen in dieser kurzen Zeit gar nicht möglich) und Ein derart geschwächter Frauenschuh reagiert sehr verschnupft und benötigt danach etliche Jahre, um sich wieder zu erholen!

Arten und Sorten folgen im Frühjahr

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