Winterharte Stauden für Sonne bis Schatten

Diese Rubrik umfasst die allermeisten unserer Stauden, sei es für schattigen Lagen oder für die volle Sonne. Hier finden Sie die klassischen Beetstauden, aber auch manche exquisite Seltenheit. Stauden der Prärien und Steppen, besondere Wildstauden aus aller Welt, sowie mancherlei Neuheit sind ebenfalls hier aufgelistet. Alle weiteren Stauden wie Gräser, Farne, Alpine und Steingartenstauden etc. sind in extra Kategorien zusammengefasst, welche Sie rechts im entsprechenden Feld problemlos anklicken können. NEU heißt Neuaufnahme und wird alle zwei Jahre zum Altbestand aktualisiert. Unsere Stauden sind nicht zum Verzehr geeignet, es sei denn, dies ist bei einzelnen Arten ausdrücklich vermerkt.
0 Artikel im Warenkorb

Echinacea (7) - Roter Sonnenhut

Dem momentanen Modetrend entsprechend eine sehr beliebte Staude für das Beet, aber auch für Prärien und Steppensituationen, vollsonnige Lagen. Bei den züchterisch verbesserten Sorten sind eindrucksvolle Farben entstanden. Über ihren Gartenwert bzw. ihre Dauerhaftigkeit sind bei den Sorten die unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht worden, leider nicht immer die besten! Hier ist längst nicht alles Gold, was glänzt, jedes Jahr kommen neue Sorten auf den Markt, viele sind dabei äußerst kurzlebig. Ältere, gute Sorten verschwinden, obgleich diese gartenwürdiger als so manche der neueren Sorte wären! Wir weigern uns daher, dieser Sortenflut hinterherzurennen und bieten Ihnen nur einige bewährte Farbauslesen an. Diese bewährten sich innerhalb der Staudensichtung sehr gut und schätzen einen eher leichten, lehmig-sandigen Boden. Alle unseren Echinacea befinden sich in 11cm-Töpfen.

Echinops (3) - Kugeldistel

Anspruchslose Stauden für sonnige und eher trockene Lagen. Am richtigen Standort können die Kugeldisteln sehr dauerhaft sein und über Jahre das Bild bestimmen. Es gibt zweijährige und ausdauernde Arten. Längst nicht alles ist in Kultur, doch wir führen die wichtigsten drei Arten.

Ellisiophyllum (1) - Taiwanesische Schattenblume

Anspruchsloser Dauerblüher aus den Bergen Taiwans.

Elythraria (1) - Acanthaceae

In der Gartenkultur weitestgehend unbekannte Gattung aus den unterschiedlichsten Teilen der Alten und Neuen Welt. Die wenigsten Vertreter sind bei uns ausreichend winterhart.

Engelmannia (1) - Asteraceae

Entstammt der Prärie Nordamerikas. Für trockene Stellen sehr gut geeignet.

Eomecon (1) - Schneemohn

Eindrucksvolle Staude für den Schattengarten. Besonders gut entwickelt sich der Schneemohn zwischen Funkien, deren Lücken er mit seinen Ausläufern schließt.

Epilobium (3) - Weidenröschen

Eine artenreiche Gattung mit alpinen Vertretern, einjährigen Pflanzen und ausdauernden Stauden, sowie sehr niedere und hohe Arten. Die folgenden beiden Sorten kennt man vor allem aus englischen Mixed Borders, wo sie sich als Beetstauden großer Beliebtheit erfreuen. Aber auch vor und zwischen Gehölzen und historischen Strauchrosen können wir mit ihnen wunderbare Bilder schaffen.

Epimedium (16) - Elfenblume

Diese im eingewachsenen Zustand äußerst robusten Stauden erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, sei es als profaner Bodendecker oder als seltenes Sammlerobjekt. Die Bodendecker unter ihnen können sich sogar gegen ärgste Wurzelunkräuter durchsetzen! Die meisten Elfenblumen besitzen traumhafte Blüten, die uns erst aus näherer Betrachtung ihre Schönheit offenbaren.

Das alte Blattwerk wird im zeitigen Frühjahr noch vor Erscheinen der Blütenrispen abgeschnitten. So kommen die neuen Blütenrispen wesentlich besser zur Geltung!

Wir unterscheiden prinzipiell zwischen horstig wachsenden und ausläuferbildenden Elfenblumen. Das Zentrum ihrer Verbreitung liegt in China, wo auch die meisten Neueinführungen herkommen.

Ganz so “über den Daumen“ erklärt: Die europäischen Arten möchten lehmig-humosen Boden, wobei der Kalkanteil keine sehr große Rolle spielt. Alle Asiaten der Gattung verlangen dagegen eher „säuerlich-humose“ Kulturbedingungen, sowie einen kühlen, gut beschatteten Standort.

Aufgrund mangelnder Nachfrage haben wir unser Elfenblumensortiment leider stark heruntergefahren.

Epipactis (1) - Sumpfständel

Eine der bekanntesten einheimischen Erdorchideen, die nach einer Einwachsphase im Garten problemlos gedeiht, und dies nicht ausschließlich an feuchten Stellen im Garten, sondern gleichfalls im Gehölzrandbereich oder in Steingärten!

Equisetum (2) - hyemale var. camtschaticum, Riesenschachtelhalm

Wenn diese Pflanzen am richtigen Standort stehen, dann geben sie ein archaisch anmutendes Bild ab! Der Schachtelhalm allegemein gehört ja zu jenen Pflanzen, die schon im Erdzeitalter Karbon die Welt als Bäume besiedelten.

Eranthis (5) - Winterling

Der beliebte Winterling ist neben den Schneeglöckchen einer unserer frühesten Blütenpflanzen im Garten! Auch beim Winterling sind mit der Zeit einige Sorten selektiert worden, welche sich mehr oder weniger voneinander unterscheiden. Die gefüllt blühenden Typen bleiben wohl immer selten und rar, da diese ausschließlich über Teilung vermehrt werden können und ihr Zuwachs eher bescheiden ist. Bei Sorten wie 'Grünling' oder 'Schwefelglanz' handelt es sich streng genommen um Samensorten, wo zwar der überwiegende Teil der Nachkommen farblich rein ausfallen, diese aber keine geklonten Typen darstellen.

Wir haben noch einige seltene Sorten in Kultur, von denen in der Gärtnerei im Laufe der Zeit im Frühjahr während der Galanthus-Woche Einzelstücke abgegeben werden können, die aber leider nicht lohnen, sie wegen ihrer geringen Stückzahl hier in den Webshop zu stellen.

Eremurus (1) - Lilienschweif

Beeindruckende Gattung mit spinnen- bis krakenförmigen Rhizomen aus Zentralasien und dem Mittleren Orient, sowie dem Himalaya und dem Hindukusch. Alle blühen sie zwischen April und Juli mit auffälligen, kerzenförmigen, unterschiedlich langen Blütenständen. Die meisten Arten verlangen einen nährstoffreichen, jedoch durchlässigen Boden in voller Sonne.

Eriogonum (1) - "Kalifornischer Buchweizen"

Eine ziemlich umfangreiche Gattung aus dem Westen der USA und Nordmexikos, wo sie in den Rocky Mountains und anderen Gebirgen vorkommen. Die wenigsten sind bei uns in Kultur.

Erodium (1) - Reiherschnabel

Die meisten der Reiherschnäbel sind an den Stein gebunden, wir finden weitere Arten unter der Rubrik "Alpinum und Steingartenpflanzen". Doch diese Hybride kann auf Verkehrsinseln, an trockene Stellen jeglicher Art gepflanzt werden. Sie ist eine meiner immerwährenden Wegbegleiter, ein verlässlicher Dauerblüher, welcher nie enttäuscht!

Eryngium (8) - Mannstreu, Edeldistel

Eine vielgestaltige und sehr vielseitig verwendbare Gattung, die am richtigen Standort sehr ausdauernd sein kann. Volle Sonne, teils mineralischer, aber nicht zu armer Boden. Edeldisteln finden überdies hervorragend als Schnittblumen Verwendung. Nicht immer gilt deren Aufzucht als "easy".

Erysimum (2) - Schotendotter, Falscher Goldlack

Ausdauernde, halbstrauchig wachsende Pflanzen.

Erythronium (7) - Forellenlilie, Hundszahn

Liebliche Frühlingsblüher, die unter Gehölzen im frischen Humus willig gedeihen und sich dort von selbst vermehren, wenn sie regelmäßig mit Kompostgaben versorgt werden und nicht zu trocken stehen. Ein leicht saurer Oberboden sagt den meisten Arten zu.

Eupatorium (4) - Wasserdost

Unempfindliche Großstauden für frische bis feuchte, nährstoffreiche Böden. Die lange und späte Blütezeit macht dies Stauden zu auffälligen Elementen in jeder üppigen Staudenpflanzung. Sie verlangen alle einen vollsonnigen Standort. Alle unsere Verkaufspflanzen befinden sich in 11cm-Töpfen.

Euphorbia (15) - Wolfsmilch

Eine Gattung, die in unseren Gärten leider immer noch unterrepräsentiert ist! Besonders die hohen Arten sind gute Strukturbilder in den unterschiedlichsten Gartenzonen, die verschiedentlich kombiniert werden können, sei es nun zu Rittersporn, Nepeta oder Artemisia, aber auch mit Iris und Papaver, je nach Art des Lebensbereiches. Viele Wolfsmilcharten besitzen überdies eine herrliche Herbstfärbung! Die Mittelmeerwolfsmilch sollten geschützt an eine südwärts gerichtete Hausmauer gepflanzt werden, da sie nur dort am schönsten entwickeln. Vorsicht: Das Reiben und Anstreifen kann bei manchen Menschen allergische Hautreizungen hervorrufen!

Zum Seitenanfang springen