Winterharte Stauden für Sonne bis Schatten

Diese Hauptrubrik umfasst die allermeisten unserer Stauden des Lebensraumes Beet, sowie für den Gehölzbereich in schattigen Lagen oder für feuchte und trockene Pflanzungen in der vollen Sonne. Stauden der Prärien und Steppen, insbesondere Wildstauden aus aller Welt, sowie mancherlei Neuheit sind ebenfalls hier aufgelistet. Alle weiteren Stauden wie Gräser, Farne, Alpine und Steingartenstauden etc. sind in extra Kategorien zusammengefasst, welche Sie rechts im entsprechenden Feld problemlos anklicken können. NEU heißt Neuaufnahme und wird alle zwei Jahre zum Altbestand aktualisiert. Unsere Stauden sind nicht zum Verzehr geeignet, es sei denn, dies ist bei einzelnen Arten ausdrücklich vermerkt.
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Echinacea (1) - Roter Sonnenhut

Dem momentanen Modetrend entsprechend eine sehr beliebte Staude für das Beet, aber auch für Prärien und Steppensituationen, vollsonnige Lagen. Bei den züchterisch verbesserten Sorten sind eindrucksvolle Farben entstanden. Über ihren Gartenwert bzw. ihre Dauerhaftigkeit sind bei den Sorten die unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht worden, leider nicht immer die besten! Hier ist längst nicht alles Gold, was glänzt, jedes Jahr kommen neue Sorten auf den Markt, viele sind dabei äußerst kurzlebig. Ältere, gute Sorten verschwinden, obgleich diese gartenwürdiger wären als so manche der neueren Sorte! Die Sichtungsergebnisse dokumentierten dies sehr eindrucksvoll, in dem mancherorts schon nach wenigen Jahren bis zu 80 % ausfielen. Wir weigern uns in diesem Falle strikt, der Neuheitenflut hinterherzurennen und bieten Ihnen nur einige wenige dauerhafte Farbauslesen an. Diese bewährten sich innerhalb der Staudensichtung sehr gut und schätzen einen eher leichten, lehmig-sandigen Boden. Alle unseren Echinacea befinden sich in 11cm-Töpfen.

Echinops (3) - Kugeldistel

Anspruchslose Stauden für sonnige und eher trockene Lagen. Am richtigen Standort können die Kugeldisteln sehr dauerhaft sein und über Jahre das Bild bestimmen. Es gibt zweijährige und ausdauernde Arten. Längst nicht alles ist in Kultur, doch wir führen die wichtigsten drei Arten.

Equisetum (2) - hyemale var. camtschaticum, Riesenschachtelhalm

Wenn diese Pflanzen am richtigen Standort stehen, dann geben sie ein archaisch anmutendes Bild ab! Der Schachtelhalm allegemein gehört ja zu jenen Pflanzen, die schon im Erdzeitalter Karbon die Welt als Bäume besiedelten.

Eriogonum (1) - "Kalifornischer Buchweizen"

Eine ziemlich umfangreiche Gattung aus dem Westen der USA und Nordmexikos, wo sie in den Rocky Mountains und anderen Gebirgen vorkommen. Die wenigsten sind bei uns in Kultur.

Eriophyllum (1) - Wüstengoldaster

Diese anspruchslosen Stauden kommen vom Mittleren Westen der USA bis hin nach Kalifornien in trockenen, steppenartigen Gegenden vor. Es existieren mehrere Arten, welche sehr variabel sind. Für die Kultur im Garten hat sich die folgende als besonders geeignet erwiesen.

Erodium (1) - Reiherschnabel

Die meisten der Reiherschnäbel sind an den Stein gebunden, wir finden weitere Arten unter der Rubrik "Alpinum und Steingartenpflanzen". Doch diese Hybride kann auf Verkehrsinseln, an trockene Stellen jeglicher Art gepflanzt werden. Sie ist eine meiner immerwährenden Wegbegleiter, ein verlässlicher Dauerblüher, welcher nie enttäuscht!

Eryngium (1) - Mannstreu, Edeldistel

Eine vielgestaltige und sehr vielseitig verwendbare Gattung, die am richtigen Standort sehr ausdauernd sein kann. Volle Sonne, teils mineralischer, aber nicht zu armer Boden. Edeldisteln finden überdies hervorragend als Schnittblumen Verwendung. Nicht immer gilt deren Aufzucht als "easy".

Euphorbia (2) - Wolfsmilch

Eine Gattung, die in unseren Gärten leider immer noch unterrepräsentiert ist! Besonders die hohen Arten sind gute Strukturbilder in den unterschiedlichsten Gartenzonen, die verschiedentlich kombiniert werden können, sei es nun zu Rittersporn, Nepeta oder Artemisia, aber auch mit Iris und Papaver, je nach Art des Lebensbereiches. Viele Wolfsmilcharten besitzen überdies eine herrliche Herbstfärbung! Die Mittelmeerwolfsmilch sollten geschützt an eine südwärts gerichtete Hausmauer gepflanzt werden, da sie nur dort am schönsten entwickeln. Vorsicht: Das Reiben und Anstreifen kann bei manchen Menschen allergische Hautreizungen hervorrufen!

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