Winterharte Stauden für Sonne bis Schatten

Diese Rubrik umfasst die allermeisten unserer Stauden, sei es für schattigen Lagen oder für die volle Sonne. Hier finden Sie die klassischen Beetstauden, aber auch manche exquisite Seltenheit. Stauden der Prärien und Steppen, besondere Wildstauden aus aller Welt, sowie mancherlei Neuheit sind ebenfalls hier aufgelistet. Alle weiteren Stauden wie Gräser, Farne, Alpine und Steingartenstauden etc. sind in extra Kategorien zusammengefasst, welche Sie rechts im entsprechenden Feld problemlos anklicken können. NEU heißt Neuaufnahme und wird alle zwei Jahre zum Altbestand aktualisiert. Unsere Stauden sind nicht zum Verzehr geeignet, es sei denn, dies ist bei einzelnen Arten ausdrücklich vermerkt.
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Galega (1) - Geißraute

Diese Gattung führt bei uns noch so richtig ein Schattendasein. Warum? Wahrscheinlich, weil diese Schmetterlingsblütler als Dauerblüher immer noch zu unbekannt sind. Wenn Sie genug Platz haben, dann entwickeln sie sich zu sehr ansehnlichen Pflanzen. Die Blütenstände erinnern an kleine Lupinen! Es sind wahre "Dauerhelden", die in einer "Mixed Border" richtig gut aufgehoben sind.

Geranium (0) - Storchschnabel

Diese für jeden Gartenbesitzer zweckfüllende, aber auch reizvolle Gattung ist nicht nur unersetzlich, sondern auch vielseitig verwendbar, dekorativ und dauerhaft! Eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind anspruchslos, viele decken den Boden sehr gut, haben daher eine Funktion der so vielgepriesener Pflegeleichtigkeit. Viele Geraniumsorten sind überdies sehr wertvolle Füll- und Begleitstauden für Beete aller Art!

Die niedrigen Arten und Sorten, so wie z.B. G. cinereum und G.dalmaticum können in Steingärten, Dachgärten und Trögen in sonniger, trockener Lage gepflanzt werden. Die meisten anderen schätzen einen eher halbschattigen Standort und wachsen in jedem normalen Gartenboden. Bei den bodendeckenden, rhizombildenden Arten benötigt man zwischen 5 und 7 Pflanzen/ qm. Diese Pflanzdichte trägt dazu bei, daß bei normaler Bodenqualität eine Fläche nach 2 Jahren zugewachsen ist. Die meisten aller Storchenschnäbel blühen von Mai bis Anfang Juli, einige remontieren im Herbst oder sind nahezu Dauerblüher. Ständig kommen weitere Neuzüchtungen hinzu (derzeit sind etwa 700 Sorten weltweit in Kultur). Das Sortiment ist aber im Vergleich zu Iris, Rosen oder Taglilien immer noch übersichtlich und die Möglichkeiten bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Ganz besonders gefragt sind heutzutage jene dauerblühenden und standfesten Geranium, die keinen Mehltau bekommen und obendrein eine schöne Herbstfärbung aufweisen.

Wir haben nach vielen Jahren des Sammelns und Sichtens unser Sortiment aus Gründen der Rationalität, sowie der abnehmenden Nachfrage in den letzten Jahren wieder reduziert, da wir finden, dass es beispielsweise keinen Sinn macht, über 20 sehr ähnlich aussehende, blaue Beetstorchenschnabel anzubieten. Noch vor 15 Jahren besaßen wir über 200 Arten und Sorten Geranium und produzierten im Jahr rund 20.000 Töpfe der unterschiedlichsten Sorten. Dies hat sich sehr geändert, jetzt sind es nicht einmal die Hälfte!

Der durch den Klimawandel bedingte Katastrophenwinter (viel zu milder Winter, frostiger März ohne Schneeschutz!) hat überdies hinaus seinen Beitrag geliefert, in dem etliche Sorten im Topf das Zeitliche segneten, obgleich sie ausgepflanzt absolut hart sind. So sind uns von über 20 Geranium-phaeum-Sorten lediglich eine Handvoll übrig geblieben und mussten mühevoll wieder aufgebaut werden! Ja, selbst so etwas Robustes wie G. phaeum ist in ihrer Topfkultur anders zu betrachten als ausgepflanzt!

Geum (1) - Nelkenwurz

Anspruchslose Stauden für frische Böden in Sonne und halbschattige Lagen. Wenn sie nach Jahren mit dem Blühen nachlassen, sollten sie aufgenommen und geteilt werden. Bislang galten Nelkenwurz eher als altmodisch, in letzter Zeit werden sie aber wieder "in"!

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