Winterharte Stauden für Sonne bis Schatten

Diese Rubrik umfasst die meisten unserer Stauden, welche Sie sowohl im Schatten, als auch in der Sonne verwenden können. Hier finden Sie alle klassischen Beetstauden, aber auch manche exquisite und seltene Staude für den Schatten. Stauden der Prärien und Steppen, besondere Wildstauden aus aller Welt, sowie mancherlei Neuheit oder lang gesuchte Rarität sind ebenfalls hier aufgelistet. Alle weiteren Stauden wie Gräser, Farne, Alpine und Steingartenstauden etc. sind in extra Kategorien zusammengefasst, welche Sie rechts im entsprechenden Feld problemlos anklicken können. NEU heißt Neuaufnahme und wird alle zwei Jahre zum Altbestand aktualisiert. Unsere Stauden sind nicht zum Verzehr geeignet, es sei denn, dies ist bei einzelnen Arten ausdrücklich vermerkt.
0 Artikel im Warenkorb

Hacquetia (1) - Schaftdolde

Zierliche und geheimnisvolle Waldstaude aus dem illyrischen Raum (Slowenien, Kärnten, Kroatien). Ältere Horste sind im Vorfrühling eine Augenweide! Die zarten, grünlichgelben Hochblätter wirken wie eine Blüte, obgleich diese unscheinbar sind und sich in der Mitte der Blüte befinden. Ein naturbelassener Standort in frischem Humusboden führt dazu, dass Sie bald stolzer Besitzer von kräftigen Horsten sind. Sehr nett in Verbindung mit Zwergranunkeln und Helleboren!

Helenium (25) - Sonnenbraut

Echte Sonnenkinder, die ursprünglich aus der Prärie Nordamerikas stammen. Im Laufe der Zeit wurden Helenium züchterich "veredelt" und damit wurden sie für unsere Staudenbeet unersetzlich. Sie benötigen einen guten Gartenboden, welcher aber möglichst wenig Staunässe aufweisen sollte. Hier hat sich in letzter Zeit züchterisch enorm viel getan. Besonders Uwe Peglow aus dem Berliner Umfeld hat einige Sorten ausgelesen, in denen wir eine große Zukunft sehen, aber auch weitere Züchter aus den Niederlanden und Deutschland! Wir haben unser Sortiment mit älteren, bewährten Sorten als auch mit Neuheiten aufgestockt. Einige davon stammen sogar noch von Karl Foerster, der ein großer Helenium-Freund war.

Sonnenbräute gehören zu den klassischen Beetstauden, man kann einfach nur begeistert über deren Farbenspiel und Langblütigkeit sein! Nach der Blüte sollten deren Stängel alsbald bodeneben heruntergeschnitten werden. Sichtbares Zeichen für den richtigen Zeitpunkt des Abschneidens ist der rosettenartige Austrieb der neuen Blätter an der Basis. Es existieren Sorten, die in Gruppen wirkungsvoll sind, aber auch hohe Hintergrundsorten. Lassen Sie sich vom Farbspiel der Sonnenbräute begeistern!

Die meisten befinden sich in 11cm-Container, es stehen Ihnen starke Verkaufspflanzen zur Verfügung. Für den Versand schneiden wir die Sonnenbräute in der Vegetationszeit auf die Hälfte zurück, was der Qualität keinerlei Abbruch tut!

Helianthus (20) - Sonnenblume

Staudensonnenblumen sind dominant in ihrer Erscheinung und mehr als nur gewöhnliche Prachtstauden! Sie sollten daher im Garten akzentuiert eingesetzt werden, damit sie auch zur Geltung kommen. Außerdem benötigen Staudensonnenblumen einiges an Platz, um sich voll entfalten zu können. Rechnen Sie mit mindestens 1,5 qm pro Pflanze!

Der klassische Verwendungsbereich befindet sich entlang eines Holzzaunes oder einzeln als Solitärstaude im Rasen. Oder aber wesentlich zahlreicher im Präriegarten! Staudensonnenblumen können eine Gartenszenerie ganz entscheidend aufwerten. Sie wirken ganz besonders in Verbindung mit Rutenhirsen und anderen Gräsern.

Heliopsis (4) - Sonnenauge

Das Sonnenauge ist in vielen Gärten eine eingeführte und altbekannte Staude, in Österreich meist als H. scabra var. patula verbreitet. Viele der bekannten Sorten können nur dann erfolgreich erhalten werden, wenn sie nach der Blüte konsequent abgeschnitten werden, dadurch wird eine unerwüschte Aussaat verhindert. Trockener, sonniger Standort in gutem Boden. Heliopsis können auch in submediterranen Gegenden gepflanzt werden. Alle befinden sich in 11cm-Töpfen.

Helleborus (12) - Nieswurz, Christrose, Schneerose, Lenzrose

Sehr beliebte Halbschattenstauden für das Frühlingsbeet. Sie blühen bereits sehr zeitig, zusammen mit anderen Frühlingsgeophyten. Was alle Schneerosen schätzen, sind halbschattige Plätze unter Gehölzen, damit sie lange ungestört wachsen können. Für ein gesundes Gedeihen ist ein nährstoffreicher Laubhumusboden unerlässlich, bei den Wildarten sind Kalkzugaben vonnöten! Im Angebot befinden sich auch einige Wildarten, bei denen es sich entweder um Teilpflanzen von reinen Mutterpflanzen handelt oder um Sämlingsnachzuchten. Die Helleborus-Wildarten sind reine Liebhaberpflanzen, welche langsam wachsen, aber großen Charme besitzen und etwas Besonderes in den Gärten sind.

Helonias (1) - Sumpfnelke

In der Natur in Nordamerika ist die Sumpfnelke durch Biotopvernichtung sehr selten geworden. Sie besticht mit ihren knabenkrautähnlichen, hellrosa Blütenschäften.

Hemerocallis (61) - Taglilie

Uns stehen mit den Taglilien eine der wertvollsten und ausdauerndsten Staudengattung zur Verfügung. Die Farbskala reicht inzwischen von zarten Pastelltönen bis zum begehrten Dunkelrot, von fast weiß bis nahezu schwarz, es gibt geäugte, gerüschte und gefüllte Taglilien, klein- und großblumige Sorten. Unsere Beete können wir daher mit kräftigen Eyecatch-Effekten aufleben lassen, vergessen Sie aber nie auch auf die zarten Töne! Sie vermitteln und verbinden bekanntlich wunderbar. Unser Sortiment ist rasant angewachsen, wobei wir sehr großen Wert auch auf hiesige, bodenständige und daher gesunde Züchtungen legen. Einer der hierzulande erfolgreichen Züchter ist Franz Erbler, der “Zöhrmüller“ aus Pfarrkirchen bei Bad Hall, von dessen Sorten wir inzwischen etliche anbieten. Hemerocallis möchten einen vollsonnigen bis leicht beschatteten Standort in guten Böden. Einmal eingewachsen können sie bis zu 15 Jahre am selben Ort stehenbleiben. Als Begleitstauden eignen sich Prachtstauden wie Rittersporn, Eisenhut, Pfingstrosen und Phlox, aber auch Gräser und züchterisch wenig beeinflusste Wildstauden. Die Verwendung der Taglilien beschränkt sich nicht allein als Beetstaude, sondern kann ohne weiteres auch auf offenen Freiflächen in frischen Böden oder an Gehölzrändern erfolgen.

Hemiboea (1) - Gesneriaceae

Seltenheit aus China, nicht überall winterhart. Blüht oft erst spät im Jahr, mit sehr hübschen, fingerhutähnlichen Blüten, die aus dem Stängel entspringen. Die mit der Zeit ansehnlichen Horste sind wintergrün, daher sollten sie gegen Kahlfrost geschützt werden.

Hepatica (5) - Leberblümchen

Liebenswerte Vorfrühlingsblüher. Alle Leberblümchen gedeihen um so prächtiger, je länger sie ungestört stehenbleiben. Ein leicht beschatteter Standort und Laubhumusboden, der ruhig etwas lehmhaltig sein kann, sagt ihnen am meisten zu. Von den europäischen Arten existieren uralte, gefüllt blühende Gartenformen, die zu den seltensten und begehrtesten Pflanzen überhaupt zählen! Die Vermehrung ist hier sehr unergiebig, so dass es meist beim Betrachten dieser Schönheiten bleibt.

Hesperis (1) - Mondviole

Der Duft ist geradezu berauschend! Nach der Blüte unbedingt zurückschneiden, damit sich die Pflanzen wieder kräftig bestocken. Normaler Gartenboden in voller Sonne.

Heterotheca (1) - Präriegoldaster

Unverwüstliche und gesunde Staudengattung aus der nordamerikanischen Prärie.

Heuchera (10) - Purpurglöckchen

Sehr vielseitig verwendbare Gattung, deren Popularität in den letzten Jahren durch etliche, neue Sorten stark zugenommen hat. Einige Arten und Sorten sind sonnenverträglicher als vielfach angenommen. Im Allgemeinen aber schätzen Purpurglöckchen den Halbschatten in jedem normalem Gartenboden. Schöne Gruppenstaude, vor Funkien oder zwischen Geranium, neuerdings werden sie auch auf Gräbern oder in Balkonkistchen gepflanzt. Besonders wertvoll sind Heuchera auch in der kalten Jahreszeit, in schneelosen Winter, wo ihre Blatthorste teilweise ein metallisches Aussehen haben. Alle angebotenen Sorten befinden sich in 11cm-Containern. Einige niedere alpine Arten werden auch unter der Rubrik "Steingartenstauden" geführt.

Hieracium (1) - Habichtskraut

Umfangreiche Gattung der unterschiedlichsten Arten. Verwendung als Bodendecker, aber auch in Wiesensituationen, sowie an Böschungen.

Hosta (105) - Funkie, Herzlilie

Sehr langlebige Stauden, geradezu ein Muß für jeden Garten! Es gibt inzwischen rund 4.000 Sorten. Wir zählen uns zwar nicht zu den Spezialisten, wir bieten Ihnen allerdings einen schönen Querschnitt an bewährten Sorten.

Auffallend gefärbte (panaschierte) Blätter vieler Sorten tragen dazu bei, "Paukenschläge" und Akzente in eine Pflanzung zu setzen. Die kleineren oder halbhohen Arten und Sorten eignen sich hervorragend als Randbepflanzung und sind auch für Tröge zu gebrauchen. Echte Zwergfunkien (unter 20 cm Höhe) finden als Sammlerobjekte bei Bonsailiebhabern großen Anklang oder können in halbschattig gelegenen Steingärten, in Töpfen oder Trögen untergebracht werden. Funkien gehören mit großem Abstand zu den langlebigsten Stauden, wenn sie einen nahrhaften, frischen, lehmig-humosen Gartenboden bekommen! Der Standort sollte windgeschützt und leicht beschattet sein. Sehr schön wirken manche Hosta auch neben Teichen und anderen Gewässern, wobei sie bei feuchtem Fuß wesentlich mehr Sonne vertragen können. Wir gehören zwar nicht zu jenen Hosta-Spezialisten, die stets neueste Neuheiten aus dem Labor feilbieten, können jedoch mit einem breiten und repräsentativem Sortiment an neueren und älteren Sorten gut mithalten. Bis auf wenige Sorten gelangen in der Regel mehrtriebige Pflanzen zum Verkauf. Hosta erfreuen sich besonders in den USA und Großbritannien einer anhaltenden Popularität, doch auch bei uns haben sie inzwischen große Akzeptanz der vielen Gartenliebhabern gefunden. Lassen Sie sich also nicht durch die Schnecken abhalten, Funkien zu pflanzen, sondern tun Sie etwas gegen diese Mollusken! Die schneckenresistente Hosta gibt es zwar nicht, jedoch durchaus Sorten, welche sie durchaus weniger schätzen. Halten Sie sich immer vor Augen, das es genug andere Stauden gibt, die von Schnecken noch wesentlich mehr geschätzt werden! Ist dies nicht wenigstens ein schwacher Trost? Ansonsten orientieren Sie sich an der Schneeglöckchenblüte, spätestens ab März sollte der ganze Garten mit Feramol abgestreut werden! Weniger ist mehr, eine Handvoll genügt jedoch für 20 qm vollkommen.

Hydrophyllum (2) - Hydrophyllaceae

Sehr ansprechende und ungewöhnliche Schattenstauden, die völlig anspruchslos sind und nebenbei hervorragende Blattschmuckstauden abgeben. Bei vielen Gartenliebhabern noch vollkommen unbekannt! Jeder humose Boden im Halbschatten. Unsere Verkaufspflanzen befinden sich in 11cm-Töpfen.

Hylomecon (2) - Japanischer Scheinmohn, Waldmohn

Anspruchslose Waldstauden mit gelben Blüten. Gedeihen in jedem frischen Boden, also dort, wo der Boden lehmig-humos ist und ständig etwas Feuchtigkeit besitzt. Besonders hübsch sind diese herrlichen Frühlingsblüher zwischen Funkien und anderen Schattenstauden.

Hyssopus (5) - Ysop

Der Ysop ist auf dem besten Weg, sich neben der Eigenschaft des guten, aromatisch duftenden Küchenkrautes auch als wertvolle Begleitstaude zu etablieren. Sehr dauerhauft in Verbindung mit leichten Böden auf trockenen Freiflächen, Kiesgärten etc, also zu Lavendel und Co. Ausgezeichnete Bienenweide!

Zum Seitenanfang springen