Winterharte Stauden für Sonne bis Schatten

Diese Hauptrubrik umfasst die allermeisten unserer Stauden des Lebensraumes Beet, sowie für den Gehölzbereich in schattigen Lagen oder für feuchte und trockene Pflanzungen in der vollen Sonne. Stauden der Prärien und Steppen, insbesondere Wildstauden aus aller Welt, sowie mancherlei Neuheit sind ebenfalls hier aufgelistet. Alle weiteren Stauden wie Gräser, Farne, Alpine und Steingartenstauden etc. sind in extra Kategorien zusammengefasst, welche Sie rechts im entsprechenden Feld problemlos anklicken können. NEU heißt Neuaufnahme und wird alle zwei Jahre zum Altbestand aktualisiert. Unsere Stauden sind nicht zum Verzehr geeignet, es sei denn, dies ist bei einzelnen Arten ausdrücklich vermerkt.
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Michauxia (1) - Felsenglocke

Fantastische Felsfugenpflanze aus dem Iran und der Osttürkei. Bildet im ersten Jahr haarige Rosetten, die dann im Folgejahr die langen Blütenrispen hervorbringen. Zur Blütezeit gehört sie meiner Meinung zu den größten Blütenwundern! Michauxia ist hapaxanth, dies bedeutet, dass die Rosetten bis erst bis zu einer gewissen Größe heranwachsen müssen, um blühfähig zu sein, danach stirbt die Pflanze zur Gänze ab.

Monarda (1) - Indianernessel

Indianernesseln gehören zu unseren beliebtesten Beetstauden! Sie schätzen einen nahrhaften, nicht zu trockenen Gartenboden bei freiem Stand, möglichst bei voller Sonne. Die Mehltauanfälligkeit ist nicht überall gleichermaßen gegeben, weil der Mehltaubefall sehr von der Nährstoffversorgung des Bodens und vom lokalen Klima abhängt! Ärgern Sie sich also nicht unnötig, sondern verpflanzen Sie Ihre Indianernesseln spätestens alle drei Jahre regelmäßig in frische, unverbrauchte Erde. Die höheren Sorten sind prächtige Hintergrundstauden. Bereiten Sie sich einen Tee aus den Blütenblättern der Sorte 'Jacob Cline' zu, in dem Sie diese möglichst in der ärgsten Sommerhitze pflücken!

Beachten Sie auch unsere neue Monarda-Serie, deren Sorten wir die Namen aus Mark Twains Klassiker "Tom Sawyer und Huckleberry Finn" gegeben haben. Diese bewährten sich über etliche Jahre, in dem sie kaum Mehltau bekamen und neben ihren dunklen Stängel besonders durch ihre Dauerhaftigkeit auffallen. Während man Indianernesseln wie oben beschrieben spätestens alle 3 Jahre verpflanzen sollte, können diese Hybriden auch ohne weiteres wesentlich länger an einem Standort belassen werden, ohne dass die Horste sich schütter zeigen oder auswintern.

Mukdenia (1) - Ahornblatt

Früher war das Ahornblatt unter dem botanischen Gattungsnamen Aceriphyllum zu finden, dieser Name war in meinen Augen wesentlich treffender! Jedenfalls wächst diese Waldstaude horstig und schätzt einen halbschattigen Standort in lehmig-humosem Boden. Bemerkenswert ist auch ihre orangerote Herbstfärbung! Weiße, sternförmige Blütchen an langen Rispen. Das ganze Jahr über wunderschöne Blattschmuckstauden!

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