Winterharte Stauden für Sonne bis Schatten

Diese Rubrik umfasst die meisten unserer Stauden, welche Sie sowohl im Schatten, als auch in der Sonne verwenden können. Hier finden Sie alle klassischen Beetstauden, aber auch manche exquisite und seltene Staude für den Schatten. Stauden der Prärien und Steppen, besondere Wildstauden aus aller Welt, sowie mancherlei Neuheit oder lang gesuchte Rarität sind ebenfalls hier aufgelistet. Alle weiteren Stauden wie Gräser, Farne, Alpine und Steingartenstauden etc. sind in extra Kategorien zusammengefasst, welche Sie rechts im entsprechenden Feld problemlos anklicken können. NEU heißt Neuaufnahme und wird alle zwei Jahre zum Altbestand aktualisiert. Unsere Stauden sind nicht zum Verzehr geeignet, es sei denn, dies ist bei einzelnen Arten ausdrücklich vermerkt.
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Paeonia (8) - Pfingstrose

Wildpfingstrosen besitzen großen Charme, sie sind außerdem selten in Kultur und viele von ihnen langwierig in Vermehrung, alles Faktoren, die einen Staudengärtner herausfordern! Am richtigen Standort im Garten sind die Wildarten der Pfingstrosen allerdings äußerst genügsam und ebenso langlebig wie ihre durchzüchteten Schwestern. In der Gärtnerei stehen noch weitere Arten auf dem Mutterpflanzenquartier, die allerdings noch einige Jahre der Vermehrung benötigen. Die unten angebotenen Arten befinden sich alle in 11cm bis 13cm-Containern und können so das ganze Jahr über gepflanzt werden. Im Normalfall sind alle Verkaufsexemplare blühfähig, die 3-jährigen Sämlinge blühen meist im darauffolgenden Jahr.

Wir haben nicht in jedem Jahr unser volles Sortiment verfügbar, einige Arten werden nur sporadisch angeboten. Im Herbst 2019 werden wieder mehr Arten verfügbar sein.

Papaver (3) - Mohn

Sehr vielgestaltige Gattung, von einjährigen bis ausdauernden Arten, die in unseren Gärten sehr beliebt sind. Leider hat sich in den letzten Jahren beim Orientalischen Mohn u.a. Falscher Mehltau breit gemacht, so dass nahezu sämtliche Sorten nicht mehr wachsen!

Patrinia (2) - Goldbaldrian

Wertvolle Sommerblüher für halbschattige Gehölzränder in nicht zu trockenen Böden. In unseren Schaubeeten ist Patrinia scabiosifolia ein echter Blickfang! Einige Arten erhalten sich problemlos durch gemäßigte Selbstaussaat. In letzter Zeit wurden aus Ostasien verschiedene für unsere Gärten vollkommen neue Arten eingeführt. Es lohnt sich, den Goldbaldrian im Garten auszuprobieren!

Penstemon (5) - Bartfaden

Die Bartfäden bieten uns eine große Menge an wunderschöner Stauden. Viele Arten dieser umfangreichen Gattung aus Nordamerika sind bei uns noch überhaupt nicht erprobt.

Die großblumigen, hohen Sorten von Penstemon gloxinaeflora sind bei uns nur eingeschränkt winterhart oder überleben nur in milden Wintern. Sogar im Weinbauklima benötigen sie einen guten Schutz gegen Wintersonne, am besten mit Hilfe von Fichtenreisig oder Vlies.

Wir bieten Ihnen ausschließlich langjährig bewährte, vollkommen winterharte Arten und Auslesen an! Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte ist förderlich für eine gute Verzweigung der Horste. Außerdem blühen diese Pflanzen gleich von neuem. Hier sind die höheren Arten und Sorten unter den Beetstauden angeführt, weitere Arten siehe unter Steingartenstauden!

Persicaria (13) - Knöterich

Vielgestaltige Gattung, die uns ungeahnte Möglichkeiten in ihrer Verwendung eröffnet. Die meisten Arten blühen außerordentlich lange, sind unverzichtbare Füllstauden und gleichzeitig sehr pflegeleicht. In unseren Schaurabatten dominieren sie in vielen Beeten! Manche Unterschiede in dem rasant angewachsenen Sortiment waren so gering, dass wir uns entschlossen haben, das Sortiment auf wenige, markante und bewährte Sorten zu beschränken, welche sich durch die Blütenfarbe und -form deutlich unterscheiden. Die Hohen Knöteriche wurden in Deutschland als "Staude des Jahres 2012" auserkoren. Alle Sorten befinden sich in 11cm-Töpfen, daher starke Verkaufsware!

Peucedanum (3) - Haarstrang

Eine der Gattungen, deren Vertreter sozusagen wichtiges "botanisches Beiwerk" in jeder Staudenpflanzung sind. Die weißen Blüten sind doldenförmig.

Phlomis (2) - Brandkraut

Diese vielgestaltige Gattung zeichnet sich durch ihre typischen quirlartigen Blütenstände aus. Fast immer benötigen sie einen trockenen und warmen Standort!

Phlox (131) - Flammenblume

"Ein Leben ohne Phlox ist ein Irrtum und eine Versündigung gegen den Sommer!" So urteilte Karl Foerster schon vor langer Zeit, sehr zu Recht! Phlox gehört einfach in jeden Garten, sei es als züchterisch wenig beeinflusste Staude in wiesenartigen Pflanzungen, oder in klassischen Beeten, sowie zu Gräsern mit all seinen vielen Auslesen und Züchtungen. Die Urform von Phlox paniculata stammt aus den Auwälder und Niederungen des Mississippis und seinen Zuflüssen, sowie dem östlichen Teil Nordamerikas. Nach Europa kam er schon im 17. Jahrhundert, wurde aber erst ab dem 19. Jahrhundert intensiv züchterisch bearbeitet.

Der Phlox ist bei uns eine Schwerpunktkultur, mit der wir uns intensiv auseinandersetzen. Wir sammeln, selektieren, sichten... Und durch unsere weit reichenden Kontakte sind wir inzwischen an Sorten herangekommen, die hierzulande größtenteils erstmalig in einer Gärtnerei angeboten werden. Es sind dies Neuzugänge, die wir über Beziehungen und Freundschaften von Liebhabern und Züchtern aus Deutschland, Frankreich, Russland, Finnland, Tschechien, Polen und dem Baltikum erhielten. Wir trugen inzwischen eine stattliche Anzahl an Sorten zusammen, wobei es sich hier um sowohl brandneue als auch historische Sorten handelt. Dies hat uns bewogen, in unserer Gärtnerei ein Phloxmuseum zu gründen. Derzeit stehen etwa 450 Sorten und es werden ständig mehr! Sie sind jederzeit eingeladen, unsere Sammlung zu besichtigen.

Die meisten der aus Russland und anderen osteuropäischen Ländern stammenden Phloxsorten im Webshop werden im deutschsprachigen Raum überhaupt erstmalig angeboten, diese waren in Westeuropa jahrzehntelang nicht zu bekommen. Sie bezaubern durch ihre ungewöhnlichen und einmaligen Farbnuancen und -kombinationen. Vor allem aber fallen sie durch ihre große Vitalität und Gesundheit auf, da die meisten doch aus streng kontinentalem Klima stammen!

"Der Phlox kann so alt werden wie ein Landpfarrer, nur sollte er im Gegensatz zu diesem auch öfters versetzt werden!" Hiermit verdeutlichte Karl Foerster, dass die Flammenblumen einerseits sehr ausdauernd und robust sein können, andererseits aber auch zickig sind und ein Minimum an guter Betreuung erfahren sollten.

Kleiner Tipp am Rande: Versuchen Sie einmal, bei einem kräftigen Horst im Mai jeden zweiten Trieb die Wachstumsspitze auszubrechen. Dies verursacht bei allen auspinzierten Trieben eine um 14 Tage spätere Blütezeit und verlängert die Gesamtblütezeit des Horstes um mindestens 14 Tage! Dies können Sie übriges auch bei nahezu allen Korbblütlern, wie z.B. den Astern tun! Oder Sie kombinieren früh blühende Sorten mit späten Sorten.

Den Hohen Staudenphlox sollten Sie auf jeden Fall unbedingt ausreichend ernähren, er spricht speziell auf Kompostgaben extrem gut an und zeigt erst dann seine wahre Vitalität und Wüchsigkeit! Ein wenig verrotteten Pferdemist aus dem nächsten Reitstall tut ein übriges. Der Boden sollte außerdem niemals zu trocken sein.

"Der Phlox ist ein Fresser und ein Säufer!", auch diesen treffende Spruch von Karl Foerster sollte man sich zu Herzen nehmen! Volle Sonne sagt ihm am ehesten zu, aber leichter Halbschatten ist auch kein Problem, die Farben leuchten dort sogar noch mehr! Im Wiener Becken und in den "submediterranen" Gegenden Südwestdeutschlands ist der Phlox auf jeden Fall besser im Halbschatten aufgehoben. Wiesenphlox (Phlox maculata) und die sogenannten Breitblattphlox (auch als Phlox amplifolia des Handels bezeichnet) gelten auf unvorbereiteten Böden als gesünder, erreichen in ihrer Farbpalette jedoch nicht annähernd das Spektrum von Phlox paniculata. Zudem wurden ganz besonders bei einigen russischen Sorten auch andere Arten in das Zuchtprogramm mit einbezogen, so dass wir heutzutage eigentlich von Phlox-Hybriden sprechen müssten!

Älchen (Stängelnematoden), wie auch der Mehltau können dann zu einem Problem werden, wenn die Pflanzen unter Stress stehen, unterernährt sind oder viel zu trocken stehen, oder aber über die Jahre nicht verpflanzt wurden, also schon länger "Hunger haben". Unsere russischen Phloxfreunde pflanzen ihre Sorten alle 5 Jahre konsequent um. Dies ist bei uns nicht immer notwendig, erfordert jedoch eine konsequente und optimale Versorgung mit Nährstoffen und Wasser.

Übrigens vermehren wir unsere Phloxsorten ausschließlich über sehr frühe Kopfstecklinge, sogenannte Hypocotyl-Stecklinge. Auf diese Weise erhält man gesunde Pflanzen, die zumindest während der ersten Zeit älchenfrei sind. Dies ist zwar wesentlich mühsamer, aber zielführender. Älchen sind bekanntlich überall im Boden, man kann ihnen aber durch diese Vermehrungsart ein Schnippchen schlagen!

Eine einzigartige Spezialität unserer Staudengärtnerei sind jene Phloxsorten, welche aus Russland stammen, also dort gezüchtet wurden. Ganz besonders traumhaft schöne Sorten schuf der schon verstorbene Züchter Pavel Gaganov, welcher schon in den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts ganz wesentlich dazu beitrug, dass der Phlox in Russland mit den Jahren zu einer Art Nationalblume wurde.

Die derzeit bekannteste und erfolgreichste russische Züchterin ist Elena Konstantinova, sie betreibt ihr Zuchtprogramm auf riesigen Feldern äußerst professionell. Elena hat mit den Jahren weit über 200 eigene Sorten selektiert, ebenfalls ihr Mentor Jury Reprev. Aber auch viele andere private Züchter sind in letzter Zeit sehr erfolgreich und es erwarten uns auch in Zukunft weitere, ungewöhnliche Sorten. Selbst in England, geschweige denn in den USA (immerhin das Heimatland des Phloxes!) ist man offenbar immer noch sehr ahnungslos, was die züchterische Leistung und Schaffenskraft dieser russischen Phloxspezialisten anbelangt, eigentlich vollkommen unverständlich.

Inzwischen sind unsere meisten Phloxe wieder frisch vermehrt. Auch heuer sind wieder einige Neuheiten hinzugekommen. Einige Sorten werden allerdings erst im Laufe des Sommers zum Verkauf gelangen. Die meisten Sorten kultivieren wir in 9x9 oder 11x11cm-Töpfen. Wir wünschen viel Freude, allein schon bei der Vorauswahl!

Phlox paniculata (9) - Spezielle Sorten für trockene Freiflächen und Gehölzränder (Früher auch unter Breitblattphlox, Phlox amplifolia)

Manche Gärtnerkollegen zählen diese Auslesen nach wie vor zu Phlox amplifolia, was sich aber nach den neuesten Erkenntnissen als nicht korrekt herausstellte. All diese neueren und älteren Sorten, welche in Europa bisher unter Phlox amplifolia geführt wurden, müssen Phlox paniculata zugerechnet werden, aufgrund ihrer botanischen Unterschiede, die für einen Laien wie auch Fachmann leider nicht immer auf den ersten Blick nachvollziehbar sind. Allein die Tatsache, dass diese Sorten trockenheitsresistenter sein sollen, sowie eine etwas breitere Blattspreite besitzen, rechtfertigt noch nicht die Zugehörigkeit zu Phlox amplifolia.

Ein "reinrassiger", echter Breitblattphlox (Phlox amplifolia) scheint bis dato nirgends in Kultur zu sein, denn sein Habitat ist in den USA nur sehr zerstreut zu finden, auch sieht er morphologisch etwas anders aus wie die bisher scheinbar echten Breitblattphloxe. Wir bemühen uns jedenfalls sehr, an einen echten, reinrassigen Phlox amplifolia vom Naturstandort heranzukommen!

Nach genauen botanischen Beschreibungen steht jedenfalls fest, dass die Blütenröhre (Corolla) bei Phlox paniculata stets außen mehr oder weniger behaart ist, bei Phlox amplifolia hingegen vollkommen glatt und keinerlei Behaarung oder Bewimperung aufweist. Bei Phlox paniculata zeigen sich die weißen bis gelblichen Staubgefäße deutlich sichtbar, während bei Phlox amplifolia diese kaum sichtbar in der Röhre zurückliegen. So jedenfalls nach der puren Wissenschaft der Botanik! Phlox amplifolia hat zudem deutlich breitere, sehr stark behaarte, sich rau anfühlende Blätter, die bis zu 15 cm lang werden können, die Internodien sind wesentlich länger, die Stängel sind ebenfalls stark behaart. Dieser wird höchstens 60 cm hoch, hat einen locker aufgebauten Blütenstand, besitzt die Neigung, in die Breite zu wachsen und schüttere Bestände zu bilden.

Phlox paniculata besitzt dagegen ein sehr weit gestrecktes und riesiges Verbreitungsgebiet, demzufolge wächst er auch in den unterschiedlichsten Habitaten, vom feuchten Straßengraben bis zu sehr trockenen Standorten! Und daher kommt er in den vielfältigsten Formen und Sippen über weite Strecken des Mittleren Westens und dem Osten der USA verstreut vor, mit den unterschiedlichsten, morphologischen Eigenschaften, sowie diversen Standortmodifikationen. Offenbar wurden irgendwann einige Typen von Phlox paniculata aus trockeneren Waldrandgebieten entnommen und als Phlox amplifolia bezeichnet, mit den wenigen bekannten Unterscheidungsmerkmalen.

Nebenbei sollten korrekterweise sämtliche Hohen Sommerphloxe entweder als Phlox-Hybriden (sofern dies nachvollziehbar ist, wie z.B. bei Phlox x arendsii) oder aber viel korrekter auch weiterhin als Phlox paniculata bezeichnet werden. Letztendlich ist es jedoch völlig unerheblich, wie man diese Gruppe gärtnerisch auch immer benennt, fest steht jedenfalls, dass diese hier angeführten Sorten der Flammenblumen auf jeden Fall trockenheitsresistenter sind als viele andere Sorten. Sie besitzen meist ein wellenförmig gerandeten Blatt, sowie eine etwas breitere Blattspreite, was zur Annahme führte, diese "Breitblattphlox" zu nennen. Wir waren schon immer unsicher, ob es sich bei den hier angebotenen Breitblattphlox-Sorten um reinrassige Phlox-amplifolia-Abkömmlinge handelte!

Jetzt kam Anfang 2018 diese neue Erkenntnis aus den USA, als der amerikanische Botaniker Dr. Peter Zale von Longwood Gardens in einer längerfristigen Untersuchung feststellte, dass es sich bei den in Europa kultivierten Sorten dieser Gruppe um nichts anderes als um Phlox paniculata handelt, mit unterschiedlichstem Charakter und Coleuren.

Die ganze Diskussion in der Vergangenheit rund um Phlox amplifolia beruhte vermutlich auf eine stillschweigende Übereinkunft aus "zu keinem Ergebnis kommenden Hobbybotanikern" und einigen geschäftstüchtigen Gärtnern, wobei der Hauptgrund dieser Missinterpretation schlicht und ergreifend in der Tatsache begründet war, dass man damals noch nicht exakt den Unterschied wusste! Die relative Gesundheit, sowie die bessere Trockenheitsresistenz dieser Phloxgruppe sollte trotzdem auf jeden Fall Beachtung finden. Allerdings wünsche ich mir etwas mehr Abwechslung und Lebendigkeit in ihrem Farbenspiel. Und dass diese sogenannten Phlox amplifolia-Typen keinerlei Mehltau bekommen, kann getrost in das Reich der Märchen verbannt werden! Stark unterernährte Horste dieser Gruppe sind auch hiervon nicht geschützt.

Als Landschaftssorten im Öffentlichen Grün, in Präriegärten und auf trockenen Freiflächen werden sie in der Zukunft durchaus ihre Berechtigung erlangen, da sie außerdem die Eigenschaft besitzen, in die Breite zu wachsen und auf diese Weise größere Bestände bildet.

Mit den prächtigen Sorten von Phlox paniculata können sie jedoch niemals verglichen werden und halten hier auch kaum mit. Einige Gartengestalter und Pflanzplaner schwören jedoch auf diese Sorten, denn sie lassen sich viel unverkrampfter in natürlich gehaltenen Pflanzungen und Kombinationen unterbringen.

Rechts oben ein Bild eines Blütenstandes des echten Phlox amplifolia, sowie seine behaarten Stängel und Blätter. Aufgenommen im Sommer 2018 im Refugium des Longwood Gardens bei Philadelphia in den USA.

Physostegia (3) - Gelenkblume, Etagenerika

Die Gelenkblumen sind reine Präriestauden, welche aber schon lange in viele Gärten als Beetstaude Einzug hielten. Anspruchslos, normaler Gartenboden. Im Herbst abschneiden.

Phytolacca (1) - Kermesbeere

Eine Gattung mit mehreren Arten, deren Samen meist über Vögel verbreitet werden. Die verbreitetste Art ist Phytolacca acinos, mit schwarzen Beeren an stehenden Fruchtständen, die wir bei uns gelegentlich in Bauerngärten finden. Im Gegensatz dazu besitzt Phytolacca americana bogig hängende Blüten und Fruchtstände.

Plantago (2) - Wegerich

Die Gattung der Wegeriche ist sehr vielgestaltig und kann die unterschiedlichsten Wuchsformen aufweisen. Der Breitwegerich ist eine Zeigerpflanze für verdichtete Böden.

Polemonium (4) - Jakobsleiter

Anspruchslose Stauden, die in jedem Boden gedeihen.

Potentilla (1) - Fingerwurz

Eine große und umfangreiche Gattung, die auch Sträucher beinhaltet. Leider sind die staudigen Sorten, welche früher viel mehr kultiviert wurden, nahezu verschwunden.

Pycnanthemum (3) - Amerikanische Bergminze

Diese robusten und dauerhaften Stauden sind in unseren Gärten so gut wie unbekannt. Zugegeben - sie zählen nicht gerade zu den schönsten Staudenjuwelen. Die Blüten sind eher zart und unscheinbar, hier macht es aber die Masse der Blüten, sowie ihr ungewöhnliches Äußeres und ihre Eignung als perfekte Insektenmagneten. Gut geeignet für Kiesgärten, aber auch als Füllstauden in jeder trockenen Staudenrabatte. Wir sollten diese aromatisch riechenden Stauden viel mehr in trockene Pflanzungen integrieren.

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