Beetstauden, Schattenstauden etc.

Diese Rubrik umfasst die meisten unserer Stauden, welche Sie sowohl im Schatten, als auch in der Sonne verwenden können. Hier finden Sie sowohl alle klassischen Beetstauden, als auch exquisite Schattenstauden, Stauden der Prärien und Steppen, sowie mancherlei Neuheit oder lang gesuchte Rarität. Alle anderen Stauden wie Gräser und Farne, alpine Polsterstauden etc. sind in extra Kategorien zusammengefasst, welche Sie rechts im entsprechenden Feld anklicken können. NEU heißt Neuaufnahme und wird alle zwei Jahre zum Altbestand aktualisiert.
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Salvia (22) - Salbei

Thumbnail Salvia Thumbnail Salvia Thumbnail Salvia Thumbnail Salvia Hier haben wir es mit einer sehr artenreichen Gattung zu tun, die in unseren Gärten einfach nicht fehlen dürfen. Alle Salvia-nemorosa-Abkömmlinge nach der ersten Blüte zurückschneiden, denn sie blühen zweimal im Jahr! Besonders schön mit Artemisien und anderen graublättrigen Stauden, aber auch als Füll- und Begleitstauden in Beeten. Die meisten Salbei riechen überdies aromatisch und ergeben eine fantastische Bienenweide. Diesem Faktor sollte in unseren Gärten wieder viel mehr Beachtung geschenkt werden!

Sanguinaria (0) - Blutwurz

Immer wieder ist man beeindruckt, wenn im Frühling über die Nacht wie aus dem Nichts diese weißen Blüten dem Waldboden entspringen! Seltene Waldstaude aus dem Osten der USA und Kanadas, die lange Zeit ungestört stehen will. Kräftigen, lehmig-humosen Boden im Halbschatten. Nach ein paar Jahren bilden sich beeindruckend große, reichblühende Horste! Beim Abbrechen der nierenförmigen Blättern tritt ein blutroter Saft hervor, der der Pflanze ihren Namen gab.

Sanguisorba (34) - Wiesenknopf

Thumbnail Sanguisorba Thumbnail Sanguisorba Thumbnail Sanguisorba Thumbnail Sanguisorba Thumbnail Sanguisorba Wiesenknöpfe sind typische Stauden mit natürlichem, züchterisch wenig beeinflusstem Charakter. Ihr Charme offenbart sich ganz besonders als Begleitstauden zu Taglilien, Rittersporn oder Phlox, also in Beetstaudensituationen. Erst dort zeigen sie ihre grazile Wirkung und kommen somit einer trendigen Staudenverwendung entgegen. Aber auch an Teichrändern oder in Naturgärten wirken sie als höchst bemerkenswerte Solitärstauden, so zu Iris sibirica, Filipendula und anderen Stauden mit Wildcharakter. Alle schätzen sie einen guten und nicht zu trockenen Gartenboden. Es sind dies sehr interessante und vielgestaltige Stauden mit filigranem Aussehen, die es wert wären, viel mehr verwendet zu werden, ihr Stern ist erst am Aufgehen! Wir haben mit den Jahren einiges an Sorten zusammengetragen, im Laufe des Frühjahres 2013 gelangen zudem noch neuere Sorten in den Verkauf. Siehe auch den Artikel von Christian H. Kreß in Gartenpraxis Nr. 7/2010

Alle Wiesenknöpfe sind kräftige Verkaufspflanzen und befinden sich in 11cm-Töpfen (außer S. Tanna)

Santolina (1) - Heiligenkraut

Eigentlich ein Gehölz, wird aber aufgrund der Verwendung hier angeführt.

Saruma (1) - Aristolochiaceae

Eine der besten Neueinführungen aus dem Reich der Mitte ist diese aromatisch nach Ingwer riechende Waldstaude. Bald nach der Schneeschmelze erscheinen die zitronengelben Blüten, welche einer Dreimasterblume nicht unähnlich sind. Eigentlich eine typische Waldstaude für Schatten, aber sie steht bei einigen unserer Kunden sogar äußerst prächtig in voller Sonne! Dies beweist, dass sie sehr dankbar und robust ist, mehr als ihr zu Beginn allgemein zugemutet wurde. Kräftige Pflanzen in 11cm-Cont.

Saxifraga (6) - Steinbrech

Thumbnail Saxifraga Thumbnail Saxifraga Eine sehr umfangreiche Gattung, die besonders Vertreter für den Alpengarten beinhalten. Einige Arten eignen sich aber auch für den Schattengarten! Hier ist ganz besonders Saxifraga fortunei erwähnenswert, der schon lange in gärtnerischer Kultur ist, jedoch etwas in Vergessenheit geriet.

Scabiosa (1) - Skabiose

Eine Staudengattung der trockenen Steppen und Bergwiesen Europas und Asiens.

Schizonepeta (2) - Gespaltene Katzenminze, Altai-Katzenminze

Schlanke, blaugraue Ähren, verbunden mit einem aromatischen Minzenduft zeichnet diese bei uns vollkommen unbekannten Stauden aus. Sie sind Kinder Zentralasiens und Westchinas, wo sie an unterschiedlichen Stellen vorkommen. Bei uns fühlen sie sich überall wohl, wo der Boden nicht allzu nährstoffreich und eher trocken ist.

Scopolia (4) - Tollkraut

Die Vertreter dieser Staudengattung stammen aus den Wäldern der Südostalpen und dem Illyrischen Raum, d.h. Teilen Sloweniens und Kroatiens, aber auch aus dem Kaukasus und Chinas. Sie bilden mit den Jahren größere Horste. Zur Blütezeit reizende, tollkirschenähnliche, nickende Blüten in den unterschiedlichsten Farben.

Scrophularia (1) - Braunwurz

Thumbnail Scrophularia Formenreiche Gattung, die sich besonders für sonnige Lagen, aber auch für trockenen Halbschatten eignet. Die meisten sind Liebhaberstauden, die besonders von Wespen frequentiert und bestäubt werden. Einige besitzen attraktive Blüten und versamen sich leicht, so dass diese immer präsent sind!

Scutellaria (1) - Helmkraut

Thumbnail Scutellaria Thumbnail Scutellaria Große Gattung mit vielen Vertretern, von denen aber viele einjährig oder alpine Stauden sind. Diese hier ist eine der wenigen höheren Arten, welche sich für Staudenbeete eignet.

Sedum (Hylotelephium) (12) - Fetthenne

Thumbnail Sedum (Hylotelephium) Thumbnail Sedum (Hylotelephium) Thumbnail Sedum (Hylotelephium) Thumbnail Sedum (Hylotelephium) Die hohen Sedum bestimmen jede Pflanzung, schon vor der eigentlichen Blütezeit, natürlich durch ihre Farben und Formen besonders während ihrer Blüte. Aber auch ihre abgeblühten Stängel sind bis tief in den Winter hinein eine große Zierde. Vor etwa 15 Jahren tat sich in der Sedumzucht nicht viel. Und heute? Jedes Jahr kommen neue Sorten auf den Markt, besonders von den rotblättrigen und rot blühenden Sorten. Jede zweite Sorte ist patentiert und wird hoch angepriesen, versprechen aber alles andere als vital, dauerhaft und gesund zu sein! Wir haben uns daher entschlossen, unser Sortiment zu straffen und bis auf wenige bewährte Sorten wieder zu reduzieren. Nichtdestotrotz gehören die hohen Sedum in jedes Staudenbeet, besonders in die heute so beliebten Kiesgärten.

Senecio (3) - Greiskraut

Diese vielgestaltige Gattung bietet unseren Gärten eine große Menge an bekannten und weniger bekannten Pflanzen, die nahezu weltweite Verbreitung genießt. So unterschiedlich sind auch ihre Ansprüche und deren Verwendung im Garten.

Senna (1) - Winterharte Gewürzrinde

Thumbnail Senna Beeindruckender und exotisch wirkender Halbstrauch aus der nordamerikanischen Prärie. Sehr winterhart und unproblematisch, ausdauernd und dekorativ.

Serratula (2) - Scharte

Eine interessante Staudengattung, die leider noch viel zu wenig bekannt ist! Für trockene, halbschattige Lagen. Spätblüher!

Seseli (2) - Bergfenchel

Interessante und vielseitige Gattung, die für manche von uns so begehrten Doldenblütler in die Gärten bringt.

Silene (1) - Lichtnelke

Eine anspruchslose und vielgestaltige Gattung für jeden Garten.

Silphium (2) - Kompasspflanze

Thumbnail Silphium Typische Vertreter der Nordamerikanischen Prärie, wo sie auch an Gewässern zu finden sind. Alle benötigen sie einen frischen Standort und gute Erde. Die meisten entwickeln sich zu imposanten Staudengestalten, die daher auch als Solitärstauden zur Geltung kommen. Ihre großen, gelben Scheibenblüten richten sie nach dem momentanen Sonnenstand, daher der so treffende Name.

Smilacina (3) - Schattenblume

Wertvolle Schattenstauden aus Asien und Nordamerika. Sie lieben einen kräftigen Humusboden, der mit Lehm durchsetzt ist, sowie einen halbschattigen Standort. Dann werden diese langlebigen Stauden von Jahr zu Jahr schöner. Prima zu Funkien und Astilben.

Smyrnium (1) - Gelbdolde

Eine interessante Doldenblütlergattung, mit meist schwefelgelben Blüten. Die meisten sind kurzlebig, aber erhalten sich durch leichte Selbstaussaat.

Solanum (1) - Nachtschatten

Bis auf diese Art sind viele Arten in der gärtnerischen Verwendung unbedeutend.

Solidago (10) - Goldrute

Wertvolle Staudengattung, die mit ihren unterschiedlich hohen Arten und Sorten in vielfacher Weise brauchbar sind. Besondere Beachtung sollte der Gartenbesitzer den neu eingeführten Wildarten schenken, sind sie doch anspruchslos und besitzen attraktive Wuchs- und Blütenformen. Die Klone, welche wir vegetativ weiter vermehren, sind steril, nichtdestotrotz ergeben sie jedoch klassische Bienenweidepflanzen ab! Wir kultivieren Goldrutenarten und -sorten, welche sich kaum oder gar nicht aussäen. (Solidago ptarmicoides siehe Aster ptarmicoides!)

Speirantha (1) - Chinesisches Maiglöckchen

Thumbnail Speirantha Wintergrüne Staude, welche sich langsam etabliert, dann aber durch ihre kurzen Ausläufer kleinere Flächen im Schatten bedeckt. Liebliche, sternchenförmige Blüten an kleinen Rispen. Säuerlicher Boden.

Spigelia (1) - Feuerenzian

Diese Staude aus Nordamerika ist ein echter Klassiker unter den Raritäten, fast schon ihr Symbol! Sie stellt an seinen Vermehrer und Kultivateur die höchsten Ansprüche! Der Feuerenzian ist bereits in der Natur relativ selten geworden. Er wächst im Garten sehr langsam und es braucht Jahre, bis die Horste eine ansehnliche Größe erreicht haben. Der Feuerenzian ist in jedem besseren Staudenbuch abgebildet, doch in gärtnerischer Kultur findet man ihn wegen der schwierigen Vermehrung nur äußerst selten. Der beste Standplatz im Garten ist im Halbschatten in lehmig-humosem Boden, welcher schwach sauer sein sollte.

Stachys (11) - Ziest

Thumbnail Stachys Eine sehr vielgestaltige Gattung mit etlichen Möglichkeiten der Verwendung und großen Zierwert. Die meisten Arten sind robust, dauerhaft und versagen niemals. Sie lassen sich in jeder Rabatte gut integrieren, wo sie lange ungestört stehen bleiben möchten. Alle Ziest befinden sich in 11cm-Töpfen, Ausnahme ist St. lavandulifolia.

Stokesia (1) - Südafrikanische Aster

Thumbnail Stokesia Beeindruckende Art, welche ein Farbspiel ihrer Blüten zwischen Weiß und Violett aufweist. Ist ausreichend winterhart, sollte in rauen Lagen aber abgedeckt werden.

Strobilanthes (3) - Otternkopf

Thumbnail Strobilanthes Thumbnail Strobilanthes Immer noch weitgehend unbekannte Pflanzengattung aus dem Himalaya. Die Blüten haben eine Form wie ein Schlangenkopf, worauf ich ihr den deutschen Namen "Otternkopf" gab. Alle schätzen sie einen humosen Boden, welcher nicht zu trocken sein darf. Rechnen Sie genügend Platz ein, damit die Pflanzen auch zur Geltung kommen! Was diese Stauden besonders wertvoll macht, ist neben ihrer blauen Blütenfarbe die relativ späte Blütezeit und der lange Blütenflor.

Stylophorum (1) - Asiatischer Schöllkrautmohn

Eine Gattung mit denselben Eigenschaften wie unser Chelidonium. Verwendung im Schatten.

Succisella (2) - inflexa

Thumbnail Succisella Ähnliche Blüten wie Succisella, jedoch später blühend. Diese Stauden sind fast überall zu integrieren und haben sich mit ihren lieblichen Blüten bei den Kunden im Gedächtnis fix verankert.

Succisia (1) - pratensis

Thumbnail Succisia Der Teufelsabbiss ist eine in Mitteleuropa einheimische Staude. Die hübschen, violetten Kardenblüten erscheinen über viele Wochen. Trockene Wiesensituationen oder auch an Gehölzrändern.

Symphytum (2) - Beinwell

Thumbnail Symphytum Alte Gartenstaude, die vielerlei Bedeutung hatte, besonders als "Beinwell" in der Humanmedizin. Wir verwenden die beiden Sorten allerdings als Zierstauden. Alle befinden sich in 11cm-Töpfen.

Syneilesis (1) - Pilzblatt

Thumbnail Syneilesis Hier haben wir es mit einer geheimnisvollen, höchst eigenartigen Staude aus den Wäldern Chinas zu tun. Die stark geschlitzten Blätter treiben zeitig im Frühjahr aus dem Boden und sind mit weißfilzigen Haaren versehen. Sie erinnern dann kurzzeitig an Tintenschopflinge. In Ermangelung eines passenden deutschen Namens fiel mir vor Jahren spontan die Bezeichnung "Pilzblatt" ein. Später verliert sich die weißfilzige Behaarung, es entfalten sich die schlitzahornähnlichen Blätter, die Pflanzen erblühen im Sommer mit relativ langweiligen, gelblichweißen Körbchenblüten, die an Greiskraut-Unkräuter (Senecio) erinnern. Aber immerhin ist Syneilesis für den Rest des Jahres eine sehr dekorative Blattschmuckstaude. Wir vermehren momentan auch noch Syneilesis palmata!

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