Winterharte Stauden für Sonne bis Schatten

Diese Rubrik umfasst die meisten unserer Stauden, welche Sie sowohl im Schatten, als auch in der Sonne verwenden können. Hier finden Sie alle klassischen Beetstauden, aber auch manche exquisite und seltene Staude für den Schatten. Stauden der Prärien und Steppen, besondere Wildstauden aus aller Welt, sowie mancherlei Neuheit oder lang gesuchte Rarität sind ebenfalls hier aufgelistet. Alle weiteren Stauden wie Gräser, Farne, Alpine und Steingartenstauden etc. sind in extra Kategorien zusammengefasst, welche Sie rechts im entsprechenden Feld problemlos anklicken können. NEU heißt Neuaufnahme und wird alle zwei Jahre zum Altbestand aktualisiert. Unsere Stauden sind nicht zum Verzehr geeignet, es sei denn, dies ist bei einzelnen Arten ausdrücklich vermerkt.
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Salvia (25) - Salbei

Hier haben wir es mit einer sehr artenreichen Gattung zu tun, die in unseren Gärten einfach nicht fehlen dürfen. Alle Salvia-nemorosa-Abkömmlinge nach der ersten Blüte zurückschneiden, denn sie blühen zweimal im Jahr! Besonders schön mit Artemisien und anderen graublättrigen Stauden, aber auch als Füll- und Begleitstauden in Beeten. Die meisten Salbei riechen überdies aromatisch und ergeben eine fantastische Bienenweide. Diesem Faktor sollte in unseren Gärten wieder viel mehr Beachtung geschenkt werden!

Sanguinaria (2) - Blutwurz

Immer wieder ist man beeindruckt, wenn im Frühling über die Nacht wie aus dem Nichts diese weißen Blüten dem Waldboden entspringen! Seltene Waldstaude aus dem Osten der USA und Kanadas, die lange Zeit ungestört stehen will. Kräftigen, lehmig-humosen Boden im Halbschatten. Nach ein paar Jahren bilden sich beeindruckend große, reichblühende Horste! Beim Abbrechen der nierenförmigen Blättern tritt ein blutroter Saft hervor, der der Pflanze ihren Namen gab.

Sanguisorba (21) - Wiesenknopf

Wiesenknöpfe sind typische Stauden mit natürlichem, züchterisch wenig beeinflusstem Charakter. Ihr Charme offenbart sich ganz besonders als Begleitstauden zu Taglilien, Rittersporn oder Phlox, also in Beetstaudensituationen. Erst dort zeigen sie ihre grazile Wirkung und kommen somit einer trendigen Staudenverwendung entgegen. Aber auch an Teichrändern oder in Naturgärten wirken sie als höchst bemerkenswerte Solitärstauden, so zu Iris sibirica, Filipendula und anderen Stauden mit Wildcharakter. Wir besitzen mit den Wiesenknöpfen sehr robuste Stauden, welchen auch "ruppige" Klimaschwankungen, Kälte und Hitze nichts anhaben können!

Alle schätzen sie einen guten und nicht zu trockenen Gartenboden. Es sind dies sehr interessante und vielgestaltige Stauden mit filigranem Aussehen, die es wert wären, viel mehr verwendet zu werden, ihr Stern ist erst am Aufgehen! Wir haben mit den Jahren einiges an Sorten zusammengetragen, jedoch behalten wir nicht alle Auslesen, sondern verkaufen nach Möglichkeit stets nur das Beste!

Siehe auch den Artikel von Christian H. Kreß in Gartenpraxis Nr. 7/2010

Alle Wiesenknöpfe sind kräftige Verkaufspflanzen und befinden sich in 11cm-Töpfen (außer der schwachwüchsigen S. Tanna)

Santolina (1) - Heiligenkraut

Eigentlich ein Gehölz, wird aber aufgrund der Verwendung hier angeführt.

Saruma (1) - Aristolochiaceae

Eine der besten Neueinführungen aus dem Reich der Mitte ist diese aromatische, nach Ingwer riechende Waldstaude. Bald nach der Schneeschmelze erscheinen aus den haarigen Blättern die zitronengelben Blüten, welche einer Dreimasterblume nicht unähnlich sind. Eigentlich eine typische Waldstaude für Schatten, aber sie steht bei einigen unserer Kunden sogar äußerst prächtig in voller Sonne! Dies beweist, dass sie sehr anspruchslos und robust ist, mehr als ihr zu Beginn allgemein zugemutet wurde.

Saxifraga (9) - Steinbrech

Eine sehr umfangreiche Gattung, die besonders Vertreter für den Alpengarten beinhalten. Einige Arten eignen sich aber auch für den Schattengarten! Hier ist ganz besonders Saxifraga fortunei erwähnenswert, der schon lange in gärtnerischer Kultur ist, jedoch etwas in Vergessenheit geriet.

Scopolia (4) - Tollkraut

Die Vertreter dieser Staudengattung stammen aus den Wäldern der Südostalpen und dem Illyrischen Raum, d.h. Teilen Sloweniens und Kroatiens, aber auch aus dem Kaukasus und Chinas. Sie bilden mit den Jahren größere Horste. Zur Blütezeit reizende, tollkirschenähnliche, nickende Blüten in den unterschiedlichsten Farben.

Scrophularia (1) - Braunwurz

Formenreiche Gattung, die sich besonders für sonnige Lagen, aber auch für trockenen Halbschatten eignet. Die meisten sind Liebhaberstauden, die besonders von Wespen frequentiert und bestäubt werden. Einige besitzen attraktive Blüten und versamen sich leicht, so dass diese immer präsent sind!

Scutellaria (1) - Helmkraut

Große Gattung mit vielen Vertretern, von denen aber viele einjährig oder alpine Stauden sind. Diese hier ist eine der wenigen höheren Arten, welche sich für Staudenbeete eignet. In ihrer nordamerikanischen Heimat wächst sie an feuchten Bachrändern und in Straßengräben.

Sedum (Hylotelephium) (14) - Fetthenne

Die hohen Sedum bestimmen jede Pflanzung, schon vor der eigentlichen Blütezeit, natürlich durch ihre Farben und Formen besonders während ihrer Blüte. Aber auch ihre abgeblühten Blütenstängel sind bis tief in den Winter hinein eine große Zierde. Bis vor etwa 15 Jahren tat sich im Sedumsortiment nicht sehr viel. Und heute? Jedes Jahr kommen neue Sorten auf den Markt, besonders von den rotblättrigen und rot blühenden Sorten. Dazu kommt, dass fast jede Sorte Sortenschutz genießt, hoch angepriesen wird, versprechen aber alles andere als vital, dauerhaft und gesund zu sein! So schnell wie sie kamen, verschwinden sie meist wieder.

Wir haben uns daher entschlossen, unser Sortiment zu straffen und bis auf wenige bewährte Sorten zu reduzieren. Nichtdestotrotz gehören die hohen Sedum in jedes Staudenbeet, ganz besonders in die heute so beliebten Kiesgärten.

Senecio (3) - Greiskraut

Diese vielgestaltige Gattung bietet unseren Gärten eine große Menge an bekannten und weniger bekannten Pflanzen, die nahezu weltweite Verbreitung genießt. So unterschiedlich sind auch ihre Ansprüche und deren Verwendung im Garten.

Senna (1) - Winterharte Gewürzrinde

Beeindruckender und exotisch wirkender Halbstrauch aus der nordamerikanischen Prärie. Sehr winterhart und unproblematisch, ausdauernd und dekorativ.

Serratula (2) - Scharte

Eine interessante Staudengattung, die leider noch viel zu wenig bekannt ist! Für trockene, halbschattige Lagen. Spätblüher!

Seseli (2) - Bergfenchel

Interessante und vielseitige Gattung, die für manche von uns so begehrten Doldenblütler in die Gärten bringt.

Silene (3) - Lichtnelke

Eine anspruchslose und vielgestaltige Gattung für jeden Garten.

Silphium (6) - Kompasspflanze, Becherpflanze

Typische Vertreter der Nordamerikanischen Prärie, wo sie besonders in Ufernähe von Gewässern zu finden sind. Alle benötigen sie einen frischen Standort und einigermaßen gute Erde. Die meisten entwickeln sich zu imposanten Staudengestalten, die daher auch besonders als Solitärstauden zur Geltung kommen. Ihre großen, gelben Scheibenblüten richten sie nach dem momentanen Sonnenstand, daher der so treffende Name.

Smilacina (3) - Schattenblume

Wertvolle Schattenstauden aus Asien und Nordamerika. Sie lieben einen kräftigen Humusboden, der mit Lehm durchsetzt ist, sowie einen halbschattigen Standort. Dann werden diese langlebigen Stauden von Jahr zu Jahr schöner. Prima zu Funkien und Astilben.

Smyrnium (1) - Gelbdolde

Eine interessante Doldenblütlergattung, mit meist schwefelgelben Blüten. Die meisten sind kurzlebig, aber erhalten sich durch leichte Selbstaussaat.

Solanum (1) - Nachtschatten

Bis auf diese Art sind viele Arten in der gärtnerischen Verwendung unbedeutend.

Solidago (14) - Goldrute

Wertvolle Staudengattung, die mit ihren unterschiedlich hohen Arten und Sorten in vielfacher Weise in unseren Gärten brauchbar sind. Leider sind die Goldruten etwas aus der Mode gekommen! Besondere Beachtung sollte der Gartenbesitzer den neu eingeführten Wildarten und deren Auslesen schenken, sind sie doch anspruchslos und besitzen attraktive und vollkommen andersartige Wuchs- und Blütenformen. Die vorliegenden Arten und Sorten werden vegetativ vermehrt, sie sind steril und sähen sich daher nicht unkontrolliert im Garten aus. Nichtdestotrotz stellen sie uns hervorragende Bienenweidepflanzen! (Solidago ptarmicoides siehe Aster ptarmicoides!)

Speirantha (1) - Chinesisches Maiglöckchen

Wintergrüne Staude, welche sich langsam etabliert, dann aber durch ihre kurzen Ausläufer kleinere Flächen im Schatten bedeckt. Liebliche, sternchenförmige Blüten an kleinen Rispen. Säuerlicher Boden.

Spigelia (1) - Feuerenzian

Diese Staude aus Nordamerika ist ein echter Klassiker unter den Raritäten, fast schon ihr Symbol! Sie stellt an seinen Vermehrer und Kultivateur die höchsten Ansprüche! Der Feuerenzian ist bereits in der Natur relativ selten geworden. Er wächst im Garten sehr langsam und es braucht Jahre, bis die Horste eine ansehnliche Größe erreicht haben. Der Feuerenzian ist in jedem besseren Staudenbuch abgebildet, doch in gärtnerischer Kultur findet man ihn wegen der schwierigen Vermehrung nur äußerst selten. Der beste Standplatz im Garten ist im Halbschatten in lehmig-humosem Boden, welcher schwach sauer sein sollte.

Stachys (13) - Ziest

Eine sehr vielgestaltige Gattung mit etlichen Möglichkeiten der Verwendung und großen Zierwert. Die meisten Arten sind robust, dauerhaft und versagen niemals. Sie lassen sich in jeder Rabatte gut integrieren, wo sie lange ungestört stehen bleiben möchten. Alle Ziest befinden sich in 11cm-Töpfen, Ausnahme ist St. lavandulifolia.

Stokesia (2) - Kornblumenaster

Beeindruckende und ungewöhnliche Asternverwandschaft aus dem Südosten der Vereinigten Staaten. Das Farbspiel ihrer Blüten schwankt zwischen Weiß und Violett, wobei die Blüten sehr groß werden können.

Stylophorum (1) - Asiatischer Schöllkrautmohn

Eine Gattung mit denselben Eigenschaften wie unser Schöllkrautmohn (Chelidonium). Verwendung im Schatten.

Succisella (2) - inflexa

Ähnliche Blüten wie der Gewöhnliche Teufelsabbiss, jedoch später und länger blühend. Diese Stauden sind fast überall zu integrieren und haben sich mit ihren lieblichen Blüten bei den Kunden einen fixen Platz erobert.

Symphytum (2) - Beinwell

Alte Gartenstaude, die vielerlei Bedeutung hatte, besonders als "Beinwell" in der Humanmedizin. Wir verwenden die beiden Sorten allerdings als Zierstauden. Alle befinden sich in 11cm-Töpfen.

Syneilesis (1) - Pilzblatt

Hier haben wir es mit einer geheimnisvollen, höchst eigenartigen Staude aus den Wäldern Chinas zu tun. Die stark geschlitzten Blätter treiben zeitig im Frühjahr aus dem Boden und sind mit weißfilzigen Haaren versehen. Sie erinnern dann kurzzeitig an Tintenschopflinge. In Ermangelung eines passenden deutschen Namens fiel mir vor Jahren spontan die Bezeichnung "Pilzblatt" ein. Später verliert sich die weißfilzige Behaarung, es entfalten sich die schlitzahornähnlichen Blätter, die Pflanzen erblühen im Sommer mit relativ langweiligen, gelblichweißen Körbchenblüten, die an Greiskraut-Unkräuter (Senecio) erinnern. Aber immerhin ist Syneilesis für den Rest des Jahres eine sehr dekorative Blattschmuckstaude. Wir vermehren momentan auch noch Syneilesis palmata!

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