Winterharte Stauden für Sonne bis Schatten

Diese Rubrik umfasst die meisten unserer Stauden, welche Sie sowohl im Schatten, als auch in der Sonne verwenden können. Hier finden Sie alle klassischen Beetstauden, aber auch manche exquisite und seltene Staude für den Schatten. Stauden der Prärien und Steppen, besondere Wildstauden aus aller Welt, sowie mancherlei Neuheit oder lang gesuchte Rarität sind ebenfalls hier aufgelistet. Alle weiteren Stauden wie Gräser, Farne, Alpine und Steingartenstauden etc. sind in extra Kategorien zusammengefasst, welche Sie rechts im entsprechenden Feld problemlos anklicken können. NEU heißt Neuaufnahme und wird alle zwei Jahre zum Altbestand aktualisiert. Unsere Stauden sind nicht zum Verzehr geeignet, es sei denn, dies ist bei einzelnen Arten ausdrücklich vermerkt.
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Sanguinaria (2) - Blutwurz

Immer wieder ist man beeindruckt, wenn im Frühling über die Nacht wie aus dem Nichts diese weißen Blüten dem Waldboden entspringen! Seltene Waldstaude aus dem Osten der USA und Kanadas, die lange Zeit ungestört stehen will. Kräftigen, lehmig-humosen Boden im Halbschatten. Nach ein paar Jahren bilden sich beeindruckend große, reichblühende Horste! Beim Abbrechen der nierenförmigen Blättern tritt ein blutroter Saft hervor, der der Pflanze ihren Namen gab.

Saruma (1) - Aristolochiaceae

Eine der besten Neueinführungen aus dem Reich der Mitte ist diese aromatische, nach Ingwer riechende Waldstaude. Bald nach der Schneeschmelze erscheinen aus den haarigen Blättern die zitronengelben Blüten, welche einer Dreimasterblume nicht unähnlich sind. Eigentlich eine typische Waldstaude für Schatten, aber sie steht bei einigen unserer Kunden sogar äußerst prächtig in voller Sonne! Dies beweist, dass sie sehr anspruchslos und robust ist, mehr als ihr zu Beginn allgemein zugemutet wurde.

Saxifraga (8) - Steinbrech

Eine sehr umfangreiche Gattung, die besonders Vertreter für den Alpengarten beinhalten. Einige Arten eignen sich aber auch für den Schattengarten! Hier ist ganz besonders Saxifraga fortunei erwähnenswert, der schon lange in gärtnerischer Kultur ist, jedoch etwas in Vergessenheit geriet.

Scopolia (4) - Tollkraut

Die Vertreter dieser Staudengattung stammen aus den Wäldern der Südostalpen und dem Illyrischen Raum, d.h. Teilen Sloweniens und Kroatiens, aber auch aus dem Kaukasus und Chinas. Sie bilden mit den Jahren größere Horste. Zur Blütezeit reizende, tollkirschenähnliche, nickende Blüten in den unterschiedlichsten Farben.

Silene (1) - Lichtnelke

Eine anspruchslose und vielgestaltige Gattung für jeden Garten.

Smilacina (3) - Schattenblume

Wertvolle Schattenstauden aus Asien und Nordamerika. Sie lieben einen kräftigen Humusboden, der mit Lehm durchsetzt ist, sowie einen halbschattigen Standort. Dann werden diese langlebigen Stauden von Jahr zu Jahr schöner. Prima zu Funkien und Astilben.

Smyrnium (1) - Gelbdolde

Eine interessante Doldenblütlergattung, mit meist schwefelgelben Blüten. Die meisten sind kurzlebig, aber erhalten sich durch leichte Selbstaussaat.

Speirantha (1) - Chinesisches Maiglöckchen

Wintergrüne Staude, welche sich langsam etabliert, dann aber durch ihre kurzen Ausläufer kleinere Flächen im Schatten bedeckt. Liebliche, sternchenförmige Blüten an kleinen Rispen. Säuerlicher Boden.

Spigelia (1) - Feuerenzian

Diese Staude aus Nordamerika ist ein echter Klassiker unter den Raritäten, fast schon ihr Symbol! Sie stellt an seinen Vermehrer und Kultivateur die höchsten Ansprüche! Der Feuerenzian ist bereits in der Natur relativ selten geworden. Er wächst im Garten sehr langsam und es braucht Jahre, bis die Horste eine ansehnliche Größe erreicht haben. Der Feuerenzian ist in jedem besseren Staudenbuch abgebildet, doch in gärtnerischer Kultur findet man ihn wegen der schwierigen Vermehrung nur äußerst selten. Der beste Standplatz im Garten ist im Halbschatten in lehmig-humosem Boden, welcher schwach sauer sein sollte.

Stylophorum (1) - Asiatischer Schöllkrautmohn

Eine Gattung mit denselben Eigenschaften wie unser Schöllkrautmohn (Chelidonium). Verwendung im Schatten.

Symphytum (0) - Beinwell

Alte Gartenstaude, die vielerlei Bedeutung hatte, besonders als "Beinwell" in der Humanmedizin. Wir verwenden die beiden Sorten allerdings als Zierstauden. Alle befinden sich in 11cm-Töpfen.

Syneilesis (1) - Pilzblatt

Hier haben wir es mit einer geheimnisvollen, höchst eigenartigen Staude aus den Wäldern Chinas zu tun. Die stark geschlitzten Blätter treiben zeitig im Frühjahr aus dem Boden und sind mit weißfilzigen Haaren versehen. Sie erinnern dann kurzzeitig an Tintenschopflinge. In Ermangelung eines passenden deutschen Namens fiel mir vor Jahren spontan die Bezeichnung "Pilzblatt" ein. Später verliert sich die weißfilzige Behaarung, es entfalten sich die schlitzahornähnlichen Blätter, die Pflanzen erblühen im Sommer mit relativ langweiligen, gelblichweißen Körbchenblüten, die an Greiskraut-Unkräuter (Senecio) erinnern. Aber immerhin ist Syneilesis für den Rest des Jahres eine sehr dekorative Blattschmuckstaude. Wir vermehren momentan auch noch Syneilesis palmata!

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