Ziergräser

Kein Gartenteil ohne Ziergräser! Hier finden Sie winterharte Gräser für alle Lebensbereiche/Lebensräume Ihres Gartens. Wichtige Pflegehinweise oder spezifische Standortangaben entnehmen Sie bitte den einzelnen Arten. Unterschieden werden Ziergräser, welche den Winter über grün sind, aber auch solche, die einziehen und im Folgejahr wieder austreiben. Gräser bilden die so wichtigen Strukturen und Texturen im Garten. Sie zählen zum Gerüst, sie erfreuen uns bis tief in den Winter hinein! Darum sollten Gräser ganz allgemein erst im Frühjahr abgeschnitten werden. Wir haben in letzter Zeit sehr viele Neuzugänge in Kultur genommen! Es gilt tatsächlich viel zu erproben. Eine Menge wunderbarer neuer Gräserschönheiten kommen von Staudengärtner aus Belgien und den USA, aber auch aus anderen Ländern. Lassen Sie sich überraschen! Das Thema Gräser bekommt auch in Mitteleuropa eine gänzlich andere, ihr wesentlich bedeutungsvollere und höher stehende Note zugeteilt. Gräser sind nicht mehr nur als Alibibehübschung zu betrachten, sondern mit ihnen können ganze Gärten einen vollkommen anderen Charakter erfahren!
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Briza (2) - Zittergras

Das Federgras ist allseits bekannt und beliebt, sei es im Garten oder in der freien Natur. Wächst in jedem nicht zu trockenen Boden. Kennzeichnend sind die breiten, abgeflachten, herzförmigen Blütenstände, die im Wind förmlich zittern.

Calamagrostis (4) - Reitgras

Ein Lieblingsgras Karl Foersters, dem ja die Gräser ganz besonders am Herzen lagen. Aber auch in jüngster Zeit verwendet man dieses Gras vermehrt in Präriegärten, an Gebäuden und auf Verkehrsinseln. Die typischen, straffen Halme stehen steif und senkrecht nach oben, besonders im Herbst sehr eindrucksvoll. Dichte Horste bildend, nicht wuchernd. Für viele Gartenarchitekten d a s Designergras schlechthin! Alle Arten in 11cm-Töpfen.

Chasmanthium (1) - Plattährengrass

Das Plattährengras kann sowohl im Halbschatten zu allerlei Stauden ergänzend gepflanzt werden, aber auch in der vollen Sonne zwischen Prachtstauden wie Rittersporn oder Taglilien.

Chrysopogon (1) - Goldbartgras

Kleine Gattung, welche ornamentale Gräser einschließt

Deschampsia (3) - Schmiele

Ganz zierliches Gras mit feinen Ähren. Man kann dieses Grass universell einsetzen, selbst an trockensten, sowie an nassen Stellen im Garten, ist aber hauptsächlich für Rabatten und Freiflächen zu gebrauchen. Bleibt sehr lange dekorativ. Bei uns steht die Waldschmiele in langen Drifts zwischen den Wellenmauern. Stehen mehrere Sorten/Auslesen im Garten, kann es zur vermehrten Selbstaussaat kommen.

Imperata (1) - Blutgras

Mit dem Blutgras lassen sich herrliche Aspekte in den Gärten schaffen. Man kann es in Reih und Glied pflanzen, was weniger natürlich als architektonisch wirkt. Oder in Drifts entlang Gebäuden. Oder aber in kleinen Gruppen am Gehölzrand oder im Vordergrund eines Staudenbeetes.

Miscanthus (5) - Chinaschilf

Diese ornamentale Gräsergruppe wurde erst durch die züchterischen Bemühungen von Ernst Pagels so richtig gartenwürdig. Es existieren inzwischen eine Menge reichblühender, guter Sorten. Bei der Verwendung sollte man darauf achten, dass in milden Gegenden eher die spätblühenden Sorten auswählt werden, damit keine Samen mehr ausreifen können und so eine Selbstaussaat verhindert wird. Umgekehrt sollte man in rauen Gebieten eher zu den frühblühenden Sorten greifen, die dann auch sicher blühen. Heutzutage haben wir die unterschiedlichsten Sorten mit stark differierenden Sorteneigenschaften zur Verfügung. Dadurch eröffnet sich uns eine wesentlich breitere Verwendungsmöglichkeit als noch zu früheren Zeiten!

Molinia (13) - Pfeifengras

Besonders für den Herbst lassen sich mit den Pfeifengräsern stimmungsvolle Gartenbilder schaffen! Wenn es im Oktober und November recht trocken ist, dann leuchten sie schon von weitem in ihrem charakteristischen Braungelb. Verwendung besonders im Moorbeet, aber auch im Halbschatten, sowie in "gewöhnlichen" Staudenbeeten, die hohen Sorten auch als Solitärgras in Einzelstellung. Aufgrund ihrer vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten sollten Pfeifengräser viel mehr Verwendung finden!

Panicum (12) - Rutenhirse

Zu den besten und wichtigsten Präriegräsern zählen die Rutenhirsen. Sie fungieren in jeder Pflanzung als stolze Solitärgräser, ihre hohe Zeit ist wie bei den meisten Gräsern der Herbst. Trockenen und sonnigen Standort, aber bei gleichzeitig gutem Gartenboden. Wir unterscheiden zwischen rotblättrigen und graublau ausgefärbten Sorten. Lesen Sie hierzu auch meine Bemerkungen im Oktober-Rundbrief 2011 (abgespeichert unter Sarastro-Journal)

Pennisetum (4) - Lampenputzergras

Das Lampenputzergras ist seit langem bekannt und eines der beliebtesten Gräser überhaupt. Damit es so richtig schön wird, sollte es sonnig und an eher nicht zu feuchte Standorte gepflanzt werden.

Sesleria (1) - Blaugras

Anspruchslose Gräsergattung mit vielen Vertretern, die zu unterschiedlichsten Zeitpunkten erblühen. Für Kiesgärten, Heidegärten und größeren Steingärten gleichermaßen geeignet. Es existieren Arten, die im zeitigen Frühjahr erblühen, andere hingegen im Herbst. Attraktiv sind besonders die wintergrünen Halme. Verwendung in kleinen Gruppen, dies ist am wirkungsvollsten!

Sorghastrum (2) - Goldährengras

An der richtigen Stelle im Garten, zusammen mit Herbstastern und anderen Gräsern, ist dieses Präriegras zur Hochblüte eine auffällige Erscheinung. Trockene, sonnige Plätze.

Spodiopogon (1) - Zotten-Raugras

Ein auf den ersten Blick unscheinbares Gras, was sich aber mit den Jahren als sehr schönes und standfestes Solitärgras entpuppt.

Stipa (1) - Federgras

Viele Federgräser sind typische Steppengräser, die mit ihren langen Grannen im Winde wehen. Bedingung für ein gutes, dauerhaftes Gedeihen ist ein lockerer, mineralischer Boden.

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