Pflanzen für Steingärten und Alpinum

Alpinum und Steingartenbereich wird auch die "Krone der Staudengärtnerei" genannt, vollkommen zu recht, wie ich meine! Denn nirgendwo anders finden wir eine so komplexe Pflanzenvielfalt vor, welche fast schon Spezialistentum fördert. Dieses überaus große Kapitel würde fast schon einen eigenen Katalog füllen! In dieser Rubrik finden Sie Stauden aus aller Welt, welche mehr oder weniger an Steine gebunden sind, bzw. aus Hochgebirgen stammen. Damit meint man sowohl polsterartige Zwerge hochalpiner Felsen und Matten, als auch höherwachsende Stauden, die ebenfalls aus Bergregionen stammen. Ähnlich sieht es mit den Pflegeansprüchen aus: während die meisten Polsterstauden in ihrer Haltung im Garten unkompliziert sind, so gibt es durchaus auch heikle Vertreter, denen viel Wissen und Können des Kultivateurs abverlangen. Scheuen Sie sich aber trotz allem nicht, auch mit Alpenpflanzen Ihren "Grünen Daumen" auszuprobieren. Schon auf wenigen Quadratmetern können wir eine Art Miniaturgebirge nachempfinden.
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Acantholimon (4) - Stechnelke

Die Stechnelken gehören zu jenen Aristokraten im Alpengarten, die mit der Zeit ansehnliche, "igelartige" Polster bilden. Kalkschotter und volle Sonne ist unabdingbar wichtig! Außerdem ist ein südöstlich gelegener Standort gegen allzu große Nässe erforderlich, vor allem im Sommer. Stechnelken sind auch für Steintröge sehr gut geeignet.

Achillea (2) - Schafgarbe

Die niederen Arten und Sorten für den Steingarten sind anspruchslos und beliebte Frühlingsblüher. Sie bilden mit der Zeit dichte Matten, die enorme Trockenheit aushalten und über Jahre beständig sind.

Acis (1) - Herbst-Knotenblume

(Leucojum autumnale) Diese südeuropäischen Knotenblumen schätzen einen sommertrockenen Standort.

Aethionema (1) - Steintäschel

Kleinstauden, die teilweise einen strauchigen Wuchs aufweisen und teilweise früh blühen.

Alchemilla (1) - Frauenmantel

Sehr große Gattung mit vielen, teils eng verwandten Arten, deren zwergige Vertreter im Steingarten mattenförmig wachsen.

Allium (22) - Lauch

Die Gattung Allium liefert uns eine Menge an wunderhübscher, zwergiger Arten, die zu den unterschiedlichsten Zeiten blühen, so auch für Steingärten und diverse Trockenbereiche.

Aloinopsis (1) - Aizoaceae

Diese Gattung besitzt mittagsblumenähnliche Blüten und möchte relativ trocken stehen, ganz besonders über den Winter.

Alyssum (1) - Steinkraut

Anspruchslose und beliebte Polsterstaude mit gelben Blüten.

Anaphalis (1) - Perlkörbchen

Eigentlich eine Gattung, welche höhere Vertreter besitzt. Diese eine Art bildet Polster.

Androsace (2) - Mannschild

Typische Gattung mit hochalpinen, teils äußerst heiklen Vertretern, denen viel Aufmerksamkeit geschenkt werden muss.

Antennaria (3) - Katzenpfötchen

Das Katzenpfötchen besitzt ungeahnte Verwendungsmöglichkeiten. Sie können diese polsterbildenden Stauden als Mattenpflanzen in Steingärten verwenden, praktisch so, wie sie in der Natur auch gedeihen. Aber auch als Einfassungsstaude oder Friedhofspflanze für Gräber.

Antirrhinum (4) - Löwenmaul

Die Gattung der Löwenmäulchen beherbergt zweijährige, aber auch ausdauernde Arten und Sorten. Alle sind sie Kinder der Sonne und eher ärmere Böden.

Arabis (2) - Gänsekresse

Typische Gattung mit vielgestaltigen Vertretern, mit schwachwüchsigen und stärker wachsenden Arten, die in jedem Fall alle sehr gartenwürdig sind. Für Steingärten, auf Friedhöfen, aber auch als Einfassungspflanze gut geeignet.

Arenaria (3) - Sandkraut

Diese Staudengattung enthält sehr viele, teils unbekannte Arten. Die meisten verlangen einen trockenen, sehr sonnigen Standort in mineralischen Boden.

Armeria (2) - Grasnelke

Die Grasnelken sind beliebte und sehr verbreitete Stauden, allerdings zählen sie nicht zu den eigentlichen Alpenstauden. Sandigen Boden und einen sonnigen Standort verhelfen ihnen zu einem reichblütigen Gedeihen.

Arnebia (1) - Prophetenblume

Eine Gattung mit wenigen Arten, die alle aus dem Orient und dem Kaukasus stammen. Die folgende Art ist selten in Kultur, blühende Pflanzen eine Augenweide!

Asparagus (1) - Spargel

Kaum zu glauben! Ein Spargel als Steingartenstaude? Tatsächlich aber bleibt diese Art gedrungen und lässt sich deswegen wunderbar zwischen niedrigen Stauden integrieren. Ich sah diese Art das erste Mal in der Schweiz bei Max Frei in Wildensbuch Ende der 70er-Jahre.

Asperula (4) - Meister

Vielgestaltige Gattung, vom kleinsten, heiklen Zwerg bis zum raschwachsenden Bodendecker. Die alpinen Arten schätzen es, in durchlässigem, mineralischem Substrat zu wurzeln. Dort wachsen sie zu dichten Matten heran.

Astragalus (2) - Tragant

Vielgestaltige Riesengattung aus dem Mittelmeerraum und deren angrenzende Gebirge, sowie Europa und Asien.

Azorella (1) - Andenpolster

Attraktive und langlebige Polsterpflanze aus Südamerika.

Bigelovia (1) - Asteraceae

Selten in Kultur befindliche Gattung mit bizarren Blütenständen.

Bukiniczia (1) - Afghanischer Strandflieder

Herrliche Rosettenpflanze, die ostseitig und regengeschützt stehen möchte. Winterhart, jedoch unbedingt trocken!

Calceolaria (2) - Pantoffelblume

Die Pantoffelblumen stammen aus Südamerika, wenige Arten sind auch bei uns ausreichend winterhart. Sie zählen eigentlich nicht zu den Gebirgspflanzen, kommen sie in der Natur auch im Flachland vor. Ein kühler, beschatteter Standort ist von Vorteil.

Callianthemum (1) - Schmuckblume

Eine meiner Lieblingsalpenstauden ist dieser unglaublich reichblühende und vitale Vorfrühlingsblüher aus den Ostalpen. Wächst nur an wenigen Stellen in den Alpen und schätzt im Steingarten einen lehmig-sandigen Boden in voller Sonne. Alte Pflanzen sind zur Blütezeit ein kollosaler Blickfang.

Campanula (9) - Glockenblume

Die Glockenblumen bedürfen wohl keiner Beschreibung. Auch für den Steingarten stehen uns eine Menge Arten und Sorten zur Verfügung. Wir stehen hier aber noch am Anfang, erst in den kommenden Jahren werden weitere folgen.

Carduncellus (1) - Marokkodistel

Eine winterharte Seltenheit aus dem Hohen Atlas Marokkos. Dieser Typ wurde von mir selbst gesammelt. Trocken und sonniger Standort!

Cerastium (1) - Hornkraut

Artenreiche Gattung, von zarten, hochalpinen Pölsterchen bis hin zu Mattenbildnern und wuchernden Flächendeckern ist alles vertreten. Wir bieten momentan nur die eine Art an.

Chaenorrhinum (1) - Zwerglöwenmäulchen

Ein Dauerblüher allerersten Ranges!

Chiastophyllum (1) - Goldglöckchen

Eigentlich keine Steingartenpflanze. Sie passt am ehesten an Gewässer oder im Halbschatten zwischen Rhododendron als zarter Flächendecker.

Coronilla (1) - Kronwicke

Eine kleeartige Gattung, deren Vertreter strauchartig wachsen.

Cotula (1) - Laugenblume

Diese Gattung bildet silbrigblättrige Polster. Die gelblichen Blüten zeigen sich das ganze Jahr über.

Crassula (1) - Dickblatt

Die angebotene Art stammt aus den Gebirgen Südafrikas und bildet kleine Polster. Sonne, trocken.

Cymbalaria (3) - Zymbelkraut, Leinkraut

Anspruchslose und dauerblühende Gattung, die in keinem Steingarten fehlen darf!

Delosperma (52) - Mittagsblume

Die natürliche Verbreitung der Mittagsblumen sind die afrikanischen Hochgebirge, sowie einige Gebirge der Arabischen Halbinsel. Unser Interesse gilt in erster Linie den Arten aus den Hochlagen Lesothos und Südafrikas. Die meisten der Mittagsblumen sind daher wesentlich härter, als man allgemein vermutet, wenn sie sich im Garten in überwiegend mineralischem Boden befinden. Unbedingt sollten sie eine ausreichend durchlässige Drainage erfahren. Ideal wäre, wenn sie über den Winter trocken stünden.

Einige Arten sind attraktive und vollkommen problemlose Sommerblüher für jeden Steingarten. Für eine dauerhaft erfolgreiche Kultur sorgt ein leicht sandig-lehmiger und dabei möglichst durchlässiger Boden in voller Sonne. Ein idealer Standort befindet sich entlang einer südseits gerichteten Hauswand, zusammen mit Yucca, winterharten Agaven und anderen südländisch anmutenden, exotischen Pflanzen.

Wir haben in den letzten Jahren eine große Anzahl an neuen Arten und Sorten ausprobiert und erstmalig in die Gartenkultur eingeführt. Auch in diesem Jahr ist das Sortiment wieder durch einige wertvolle Neuheiten ergänzt worden, allerdings verwerfen wir hierbei nach und nach einige Sorten, welche durch bessere ersetzt werden. Die Züchtung und Selektion von Mittagsblumen beschränkt sich nicht nur auf Winterhärte, sondern vor allem auf Reichblütigkeit und einer möglichst langen Blütezeit.

Die Winterhärte der Mittagsblumen ist sehr unterschiedlich zu betrachten. Fast alle Typen unseres Sortimentes sind ausreichend hart und gedeihen in den meisten Regionen in Mitteleuropa vorzüglich. Wenn Sie trotzdem auf Nummer sicher gehen möchten, dann sollten Sie im Laufe des Spätsommers einige Zweiglein dieser liebenswerten Pflanzen abzupfen und in sandigem Substrat zur Bewurzelung bringen, diesen kühl überwintern, sozusagen als eine Art Sicherungskopie! Dies gilt jedoch nur für raue Gegenden, sowie für die Sorten mit WH 4. So verlieren Sie ihre Mittagsblumen garantiert nicht. Bepflanzen Sie einmal ihre Balkonkisten mit Mittagsblumen und winterharten Kakteen! Das Gießen und Düngen beschränkt sich hier auf ein Minimum. Eine andere, ideale Art und Weise der Verwendung wäre als Beiwerk im Wurzelbereich von Kübelpflanzen!

Ein ausführlicher Artikel von Christian Kreß über diese liebenswerte Gattung ist in der Gartenpraxis im Oktoberheft 2011 zu lesen!

Unsere Einteilung nach der Winterhärte (Diese kann natürlich je nach Boden oder Klima differieren, ausgegangen wurde nach den hiesigen klimatischen Erfahrungen!) Wir leben hier in der Winterhärtezone 7 a.

1 Vollkommen winterhart, auch bei Winternässe und extremer Kälte. (Beispielsweise alle D. lavisiae oder D. obtusum-Sorten) 2 Bei Barfrost leichte Schäden, diese werden jedoch in der folgenden Wachstumsperiode wieder ausgeglichen. (Beispiel D. cooperi) 3 bis -15 Grad ohne Schnee und bei Trockenheit winterhart, doch unbedingt Schutz durch Vlies oder Reisig gegen Barfrost. (D.sphalmantoides) 4 nur in milden Gegenden und in milden Wintern überlebensfähig, bei uns quasi als "Edelsommerflor" zu betrachten. Im Herbst sollte diesen Sorten Stecklinge entnommen werden, diese werden kühl überwintert, damit man diese Sorten nicht verliert. (D.vinaceum-Sorten)

Dianthus (19) - Nelke

Hierunter sind unsere bekannten und beliebten Polsternelken zu finden, die in keinem Steingarten fehlen dürfen. Neben ihrer reichen Blüte in den unterschiedlichsten Farben sollte auch auf eine gute und stabile Polsterbildung geachtet werden. Lockerer, leicht sandiger Boden sagt ihnen am meisten zu. Neben der Verwendung in Steingärten sind Nelken als Einfassungspflanzungen und in Trögen sehr gut zu gebrauchen.

Dodecatheon (2) - Götterblume

Die Götterblumenblüte erinnert an Cyclamen und strahlt etwas Geheimnisvolles aus. Jeder Standort im Garten, aber der Boden sollte leicht und nicht zu trocken sein. Kann auch am feuchten Teichrand Verwendung finden.

Draba (1) - Hungerblüchen

Liebenswerte Kleinstauden, die in keinem Alpinum fehlen dürfen. Reine Felsbesiedler in voller Sonne.

Dracocephalum (1) - Drachenkopf

Interessante und sehr vielgestaltige Gattung, von anspruchslosen Wildstauden bis zu heiklen, hochalpinen Polsterstauden. Die meisten Vertreter kommen in Zentralasien vor.

Ephedra (3) - Meerträubel

Eine uralte, schachtelhalmähnliche Pflanzengattung, deren ältesten Vertreter schon vor Millionen Jahren existierten. Einige der Arten halten im eingewachsenen Zustand große Dürre, sowie unwirtliche Kälte aus. Für den Steingarten, aber auch Kiesgarten sind Ephedra botanische Begleitpflanzen zu winterharten Kakteen und anderen Sukkulenten, aber auch in herkömmlichen Steingärten, sowie Steppengärten, stets in voller Sonne. Auffallend ist der rote oder orange Beerenschmuck mancher Arten. Die Blüten dieser interessanten Pflanze sind dagegen unbedeutend und haben keinen großen Zierwert.

In jüngster Zeit wird der Inhaltsstoff Ephedrin zu homöopathischen Zwecken verwendet, daher haben sich die Meerträubel aus einem Schattendasein herausgemausert und die Nachfrage stieg sprunghaft an! Wir kultivieren noch einige andere Arten, wovon wir in der Gärtnerei Einzelstücke abgeben, nicht aber über den Webshop! Die vegetative Vermehrung von Meerträubeln ist langwierig und beansprucht doch einige Jahre Zeit, Samen bilden erst ältere Pflanzen! Die meisten unserer Verkaufspflanzen befinden sich in 11cm-Containern. Derzeit sind alle Ephedra bis auf weiteres leider ausverkauft und müssen erst wieder vermehrt werden!

Erigeron (3) - Feinstrahlaster

Eine artenreiche Gattung, welche kaum einen Wunsch offen lässt.

Erinus (1) - Leberbalsam

Reizender Frühlingsblüher, für jeden Steingarten und Trog geeignet. Vorsicht, kann sich enorm aussähen, jedoch entfaltet der Leberbalsam so seine ungeahnte Kraft. Wo man ihn lässt, bleibt er über Jahre.

Erodium (5) - Reiherschnabel

Reichblühende und unkomplizierte Stauden für jeden Steingarten, wenn sie magere Böden vorfinden.

Erysimum (3) - Schotendotter

Eine Gattung der Kreuzblütler, die trockene Standorte bevorzugt.

Euryops (2) - Kapaster

Die meisten Kapastern sind in unseren Gefilden nicht winterhart genug.

Felicia (1) - Kapaster

Kleine Gruppe aus südlichen Hemisphären.

Galium (2) - Labkraut

Ausdauernde Stauden für Heide, Trockenrasen und Steinbeete. Sehr hübsch sind die feinen, weißen Blütenstände im Frühling.

Gazania (2) - Gazanie

Lohnenswerte Gattung aus Südafrika. Wenige davon sind jedoch ausreichend winterhart.

Gentiana (5) - Enzian

Eine äußerst mannigfaltige Gebirgspflanzengattung mit vielerlei Gestalt und den unterschiedlichsten Blütezeiten. Es sollte für ein gutes Gelingen unbedingt die der Art entsprechenden Bodenverhältnisse beherzigt werden. Herbstenzian (Gentiana-sino-ornata-Gruppe): Prächtige Enziansorten für nicht zu trockene, saure Silikatböden im Alpengarten und Moorbeet, bilden mit der Zeit dichte und reichblühende Teppiche. Kurzstängeliger Enzian (Gentiana-acaulis-Gruppe): Dieser von uns angebotene Typ schätzt einen kalkigen Lehmboden, um gute Polster zu bilden und so zur vollen Blüte zu gelangen. Alle Herbstenziane befinden sich in 11cm-Töpfen, es sind daher starke Verkaufspflanzen.

Globularia (8) - Kugelblume

Die Kugelblumen sind anspruchslose Kleinstauden, die in jedem Steingarten willig wachsen. Einige davon eignen sich hervorragend als kleine Spaliersträucher, da sie verholzende Triebe bilden, also streng genommen Sträucher sind. Andere dagegen wachsen horstig. Sandig-lehmiger Boden in voller Sonne.

Gypsophila (4) - Gipskraut

Haberlea (1) - Rhodopenrächer, Felsenteller

Diese winterharte Verwandte unseres Usambaraveilchens möchte in senkrechten, nord-oder ostseitigen Kalkfelsfugen stehen. Einmal eingewachsen erfreuen sie uns fast ein ganzes Leben lang! Die Heimat sind die Rhodopen in Bulgarien und die Gebirge Nordgriechenlands.

Haplocarpha (1) - Asteraceae

Eines der wenigen, voll winterharten Hochgebirgspflanzen Zentral- und Südafrikas. Mattenbildend.

Helianthemum (1) - Sonnenröschen

Zwergsträucher der Gebirge des Mittelmeerraumes und Felsheiden Mittel- und Südeuropas. Von den Sonnenröschen existieren unzählige, gezüchtete Sorten. Alle sind sie liebenswerte Gesellen, die unsere Steingärten und Tröge ungemein bereichern können.

Helichrysum (9) - Strohblume

Eine sehr arten- und formenreiche Gattung, die in allen Erdteilen vorkommen. Interessant sind für uns insbesondere die alpinen Arten, sowie die graublättrigen Strohblumen für Kiesgärten und Steppenheiden. Die meisten Südafrikaner und Neuseeländer schätzen einen eher sauren Boden, die türkischen Arten lieben Kalkgrus.

Heuchera (1) - Purpurglöckchen

Die kleinen Vertreter dieser Gattung sind liebenswerte und anspruchslose Felsenbesiedler, wo sie mit der Zeit zu dichten Matten zusammenwachsen.

Hydrocotyle (1) - Nabelwurz

Kleine, mattenbildende Pflanzen. Einige Vertreter dieser Gattung davon sind bei uns ausreichend winterhart.

Hymenoxis (1) - Goldkörbchen

Reizende und vollkommen anspruchslose Kleinstaude aus den USA, für sonnige Steingärten und Tröge. Kann mit der Zeit zu größeren Matten heranwachsen.

Iberis (1) - Schleifenblume

Diese Gattung ist vielgestaltig und beherbergt sowohl einjährige also auch strauchartige, mehrjährige Arten. Alle kommen sie aus den Gebirgen Süd- und Südosteuropas. Die allermeisten sind anspruchslos und schätzen einen warmen und trockenen Pflanzplatz. Für Tröge und Steingärten gleichermaßen geeignet!

Inula (1) - Alant

Große Staudengattung, vom wahren Riesen bis zum Zwerg sind alle Wuchsformen vorhanden. Für den Steingarten steht uns diese rosettenartig wachsende Sorte zur Verfügung.

Ixolirion (1) - Berglilie

Anspruchslose Zwiebelstaude für trockene bis frische Böden in voller Sonne. Wichtig ist ein wasserdurchlässiger Boden.

Jovibarba (11) - Jupiterbart

Hauswurzähnliche Gattung mit vielfältigen Rosetten, die in den unterschiedlichsten Farbausprägungen vorhanden sind. Im Gegensatz zu den Hauswurzen bilden diese Freilandsukkulenten keine Ausläufer mit Kindeln, sondern spalten sich in ihrer Mitte auf. Dies macht die Vermehrung etwas schwieriger.

Lancea (1) - Tibetisches Lippenmäulchen

(Scrophulariaceae) Größere Matten bildende Art aus dem Hochland Tibets. Tief violette Blüten, die einem Löwenmäulchen ähnlich sehen. Mit Mazus verwandt. Schön ist auch die Gelbfärbung der Blätter im Herbst.

Leontopodium (2) - Edelweiß

Von dieser beliebten Alpenstaude gibt es inzwischen jede Menge Auslesen und Hybriden, welche auch im Tiefland attraktiv aussehen und während ihrer Blüte nicht unansehnlich werden. Der größte Fehler, der meist gemacht wird, ist eine Pflanzung in viel zu nährstoffreiches Substrat. Trockener Standort im Kalkalpinum oder Trog.

Leptinella (4) - Fiederpolster

Von den neuseeländischen Fiederpolster gibt es einige Arten, die mehr oder minder winterhart sind. Es sind dies gute Mattenbildner für Steingärten, aber auch für Friedhof und Randbepflanzungen gleichermaßen gut geeignet.

Ligusticum (1) - Mutterwurz

Diese sehr hübsche, zweijährige Art mit kleinen, rosa Doldenblüten über dunkelgrünen, eingeschnittenen Blättern lernte ich schon sehr bald zu Beginn der 80er-Jahre in den Niederlanden kennen. Damals hatte sie Luite van Delft eingeführt. Auch heutzutage wird sie fälschlicherweise unter dem Namen Heracleum minimum 'Roseum' geführt. Es handelt sich hier jedoch um eine kleinwüchsige Mutterwurz unbekannter Herkunft, welche kurzlebig ist, sich jedoch immer wieder selbst aussät und dabei in ihrer Höhe gleich bleibt. Ein liebenswerter Doldenblütler für jeden Steingarten.

Linum (2) - Lein

Interessante Gattung, die in einigen Arten auch in den Gebirgszügen der Alpen und Südeuropas vertreten ist. Typisch sind die flachen Blüten, in vielerlei Farben!

Lobelia (2) - Sternteppichpflanze

Reizende Polsterstauden, die zu ganz dichten Teppichen zusammenwachsen. Stammen meist aus der südlichen Hemisphäre. Im Gegensatz zu einigen anderen Arten bei uns vollkommen winterhart.

Lysimachia (1) - Felberich

Umfangreiche und formenreiche Gattung, die auch Zwergarten für den Steingarten beinhaltet.

Marrubium (2) - Andorn

Halbstrauchig wachsende Pflanzen aus den Gebirgen des Mittelmeerraumes.

Mazus (1) - Scrophulariaceae

Eine Gattung der Antipoden, dh. Südamerika und Neuseeland. Viele Arten, wobei bei uns die wenigsten in Kultur sind. Alle decken sie den Boden hervorragend und blühen sehr reizvoll.

Mentha (1) - Minze

Große und formenreiche Gattung. Einzig diese Art eignet sich als Steingartenstaude für frische Böden.

Moltkia (1) - Moltkie

Aus verschiedenen Gebirgen des Balkans stammend bilden diese Zwergsträucher dichte Matten. Hübsche Blüten!

Morisia (1) - Brassicaceae

Reizende Kleinstaude aus den Gebirgen Korsikas, welche gezackte Blättchen aufweist und die mit kleinen, gelben Blütchen blüht.

Muehlenbeckia (1) - Mühlenbeckie

Vollkommen winterharter Mattenbildner aus Neuseeland. Sehr gut in jedem Steingarten zu verwenden. Die drahtigen Triebe durchziehen mit der Zeit kleinere Flächen, die über Jahrzehnte bestehen bleiben. Die kleinen, gelblichen Blüten sind relativ unscheinbar, bemerkenswert ist jedoch die kupferrote Herbstfärbung!

Myosotis (1) - Vergissmeinnicht

Wer kennt nicht das Vergissmeinnicht? Dass es aber von dieser Gattung Vertreter gibt, die am Ufer gedeihen oder welche, die bis in die höchsten Höhen der Gebirge klettern, ist relativ unbekannt.

Nablonium (1) - Asteraceae

Aus Tasmanien stammende Asteraceae, eine wintergrüne Polsterstaude, die über sattgrünen Polstern stachelige Blüten und Früchte hervorbringt. Winterschutz gegen Kahlfrost ist unbedingt notwendig!

Narcissus (2) - Narzisse

Eine Zwiebelpflanzengattung mit den unterschiedlichsten Vertretern.

Nierembergia (1) - Nierembergie

Mattenbildende Pflanze aus den Anden Chiles.

Nothoscordum (1) - Bastardlauch, Falscher Knoblauch

Eine Zwiebelpflanzengattung aus dem Mittelmeerraum. Einige Vertreter haben sich als anspruchslose Steingartenpflanzen entpuppt.

Oenothera (1) - Nachtkerze

Große Gattung mit den unterschiedlichsten Arten.

Onosma (1) - Lotwurz

Eine Gattung, deren Vertreter trockene Stellen bevorzugt. Viel Platz lassen, dann entwickeln sich diese Halbstäucher aus dem Mittelmeerraum zu ansehnlichen Exemplaren. Für Kiesgärten und größere Steingärten geeignet.

Oreomyrrhis (1) - Apiaceae

Eigentümliche Doldenblütler-Gattung der Südlichen Hemisphäre Südamerikas, Neuseelands und Australiens. Erinnert an einen Zwerg-Kälberkopf (Chaerophyllum).

Origanum (10) - Dost

Origanum ist nicht gleich Oregano. Artenreiche Gattung, wovon die meisten einen trockenen und sonnigen Standort bevorzugen. Die höheren Sorten finden auch Verwendung in trockenen Freiflächen zu Iris oder Gräsern.

Orostachys (3) - Nabelwurz

Sehr robuste, kälteunempfindliche Sukkulente aus Zentralasien, Ergänzend zu Sempervivum, vertragen jedoch wesentlich mehr an Feuchtigkeit.

Oxalis (2) - Sauerklee

Eine sehr große Gattung, von der viele Arten aus der Neuen Welt kommen. Dementsprechend vielfältig sind auch deren Verwendungsmöglichkeiten oder Ansprüche an Boden und Licht.

Ozothamnus (1) - Strauchstrohblume

Ungewöhnliche, korallenähnliches, sehr bizarr anmutendes Sträuchlein aus Neuseeland, das ausschließlich für ein Alpinenhaus geeignet sind. Wächst dort aber problemlos. Saurer, leicht sandiger Boden.

Papaver (1) - Mohn

Vielschichtige Gattung mit wunderhübschen Arten für die verschiedensten Gartensituationen. Die Abkömmlinge des Orientalischen Mohnes ziehen nach der Blüte ein, um im September wieder auszutreiben.

Paronychia (3) - Mauermiere

Vielgestaltige Gattung der unterschiedlichsten Gebirge des Mittelmeerraumes und des Balkans. Die meisten bilden dichte Polster, vertragen enorm viel Hitze und Trockenheit, sind trittfest und versagen nie.

Penstemon (3) - Bartfaden

Die Bartfäden sind eine sehr artenreiche Gattung aus Nord-und Mittelamerika, viele davon sind reine Gebirgspflanzen und eignen sich daher auch als Steingartenstauden. Siehe auch unter der Kategorie "Beetstauden", die Übergänge sind fließend!

Phlox (1) - Flammenblume

Mannigfaltige Gattung, vom kleinsten Zwerg alpiner Gefilde bis hin zu hohen Beetstauden. Polsterphlox ist momentan etwas aus der Mode gekommen, ganz im Gegensatz zu seinen höheren Vertretern. Aber die Zeiten können sich wieder ändern! Viele der alpinen Phloxarten sind heikel und schätzen wie die zwergigen Bartfaden einen Silikatuntergrund.

Phyla (1) - Verbenaceae

Dieses Verbenengewächs wächst zu dichten Teppichen und hieß früher Lippia nodiflora.

Plantago (1) - Wegerich

Diese Gattung beherbergt auch Arten für den Steingarten.

Platycodon (1) - Ballonblume

Sehr beliebte Pflanzen, die mit den Jahren zu regelrechten Massenartikeln wurden. Sonne bis Halbschatten.

Pleione (2) - Tibetorchidee

Pleionen zählen mit Abstand zu den am leichtesten zu kultivierenden Orchideen. Diese kleinen Erdordchideen vom Himalaya, Tibet, Yunnan und anderen Berggegenden und Monsuntälern Asiens sind zur Blütezeit unglaublich reizvoll! Von den rund 15 Arten kann lediglich Pleione limprichtii als ausreichend winterhart bezeichnet werden. Es sind eine Menge an Kultivare entstanden, welche jedoch nicht als winterhart gelten und daher kühl überwintert werden. Im Herbst nimmt man die Pseudobulben auf und kann diese lose in Papiersäckchen entweder im Kühlschrank oder im Keller trocken überwintern. Ab Mitte Februar wird in frisches, lockeres Substrat getopft, das sich aus Torf, etwas lehmiger Kompost, kleinen Rindenstückchen und Styropor zusammensetzt. Gelegentliches Düngen mit Flüssigdünger ist von großem Vorteil und fördert das Wachstum ungemein.

Wir besaßen zu früheren Zeiten eine ansehnliche Sammlung, die jedoch dem Mäusefraß zum Opfer fiel. Mäuse schätzen besonders den neuen Blütentrieb. Daher raten wir, die Pseudobulben stets lose in Papiersäckchen mäusesicher aufzubewahren und gegen Ende Februar frisch einzutopfen, wie oben beschrieben!

Primula (43) - Primel

Große Pflanzengattung, die eine Menge liebenswerter Schmankerln beinhalten, für jeden Pflanzenliebhaber ist da etwas dabei! Der Vollständigkeit halber sind weiter unten auch die Wald- und Beetprimeln angeführt.

Alpenprimeln (Sektion Auriculastrum)

Sie finden hier viele Arten und Naturbastarde, die leider kaum mehr angeboten werden. Es sind dies beglückende Juwele, die bei richtiger Pflege jahrelang erfreuen! Richtige Pflege bedeutet im Steingarten oder Trog ein halbschattiges Plätzchen mit geringem Humusanteil und überwiegend mineralischem Boden. Achtung: einige wachsen zufriedenstellend ausschließlich an beschatteten Plätzen, je nach Art und Herkunft teils in Silikat (Urgestein, teils Kalk. Ein regelmäßiges Umpflanzen ist alle paar Jahre vonnöten, um diese vital und gesund zu halten. Dies kann vor Ort geschehen, in dem man diese aufnimmt und tiefer pflanzt, gelegentliches Verjüngen ist dann ebenfalls vonnöten.

Primula (13) - Primeln

- Kissenprimeln und andere... - Wir sind bemüht, Ihnen im Besonderen ein Sortiment der alten Teppichprimeln (P.-pruhoniciensis-Sorten,auch unter dem Namen Primula-juliae-Hybriden verbreitet) anzubieten, sowie überhaupt wieder viele "altmodische" Sorten zu vermehren und in gärtnerische Obhut zu nehmen. Vieles ist schon verschollen, aber manches noch zu retten. Der Zahn der Zeit lässt sich manches Mal gerade noch aufhalten! Vor rund 20 Jahren gab es noch eine ganze Reihe an alten Primelsorten, jetzt hat man seine Mühe, diese ausfindig zu machen. Hier stehen noch eine ganze Reihe unbekannter Sorten aus verschiedenen Herkünften und Gärten, die noch nicht richtig zugeordnet werden konnten.

Leider hat uns der letzte Winter erhebliche Verluste beschert, so dass wir mit manchen Sorten wieder bei Null anfangen müssen!

Primula Showauricula (29) - Englische Schauaurikeln

Diese prächtigen Primeln werden inzwischen auch bei uns zunehmend beliebter! Hierbei handelt es sich um Pflanzen, die schon seit Jahrhunderten gesammelt und gezüchtet wurden. Die Herkunft, bzw. der sogenannte Locus classicus von Primula x pubescens, der Ausgangsart all dieser Hybriden befindet sich in der Nähe des Brennerpasses, wo Kalk und Urgestein, wo Primula auricula und P. hirsuta aufeinandertreffen und sich hybridisieren. Von dort kamen vor rund 200 Jahren die ersten Naturauslesen nach Wien, wo sie mitten in der Stadt von einigen Alpenpflanzenliebhabern in Folge züchterisch bearbeitet wurden. Wenig später kamen einiges davon nach Belgien (Lüttich, Luik = Luiker Hybriden), dort entstanden dann in Folge die ersten der sogenannten Luiker Hybriden. Der eigentliche Auftakt der züchterischen Arbeit begann aber erst viel später, vor allem in Großbritannien. Es gibt zum jetzigen Zeitpunkt mehr als 2.000 Sorten, die in einzelne Klassen und Zuchtrichtungen eingeteilt wurden. Viele Sorten sehen sich allerdings sehr ähnlich und jedes Jahr finden Wettbewerbe statt! Zur Pflege: Durchlässiges Substrat, bestehend aus 1/4 Lehm (Maulwurfshügelerde), 2/4 aufgedüngter Blumenerde und 1/4 scharfem Sand. Es sollte bei Topfkultur nach Möglichkeit jedes Jahr umgetopft werden, am besten Anfang September! Nur so beugt man dem Befall von Wurzelläusen vor. Wir bieten Ihnen in der Gärtnerei die typischen Aurikeltöpfe an, welche handgedreht und frosthart sind, jedes Exemplar ist ein Unikat! Lichter Halbschatten, entweder in Töpfen auf einem Aurikeltheater oder im Steingarten im Halbschatten. Bei Topfkultur den Winter über trocken und geschützt, aber in kühlem Umfeld aufstellen.

Primula sieboldii (9) - Japanprimel

Die Japanprimeln zählen eigentlich nicht zu den Alpenpflanzen, sonder diese sind reine Waldstauden. In Japan werden Aberhunderte an Sorten kultiviert. Bald nach der Blüte ziehen sie ein. Normaler, lehmig-humoser Boden im Halbschatten trägt dazu bei, dass diese Primelm zu ansehnlichen Horsten wachsen und sich als sehr dauerhaft erweisen.

Pterocephalus (2) - depressus

Zwergskabiosen aus Hochgebirge der Türkei, des Balkans und Nordafrikas. Trockener und sonniger Standort. Anspruchslos, wenn kiesreicher Untergrund gegeben wird. Dichte Polster bildend.

Pulsatilla (2) - Kuhschelle

Liebenswerte, typische Pflanzen der Bergwiesen und Almen, aber auch der Steppenheiden. Die meisten sind in Haltung und Pflege unproblematisch.

Ramonda (1) - Felsenteller

Ein bekanntes Tertiärrelikt vom Balkan und den Pyrenäen, problemlos in absonnigen Felsspalten gedeihend. Langsamwachsend, kann jedoch an geeigneter Stelle so alt wie ein Menschenleben werden. Ein echter Klassiker eines jeden Alpengartens, gehört sie doch zu den wenigen winterharten Gesneriengewächsen. Kalkreicher Rohhumus oder noch besser auf Kalksinter, wo der Felsenteller sich auch selbst aussähen kann.

Ranunculus (3) - Hahnenfuss

Vielgestaltige, große Gattung mit vielen Highlights aus fast allen Erdteilen. Die meisten sind an mineralischen Boden gebunden, aber sehr leicht und anspruchslos in ihrer Kultur, es sind aber auch durchaus schwierige Kandidaten vorhanden!

Raoulia (2) - Schafsteppich

Nahezu ein Inbegriff der neuseeländischen Alpenflora! An optimalen Standorten können diese Teppichbildner ähnlich unserer Silene acaulis große Polster bilden. Leichten Winterschutz gegen Kahlfrost mit etwas Reisig ist in jedem Fall anzuraten. Viel Sandzugabe erleichtert ein gutes Wachstum.

Rhodiola (2) - Crassuluaceae

Problemlos gedeihende Sukkulenten, die an jedem trockenen Plätzchen gedeihen.

Rhodohypoxis (3) - Grasstern, Knollenpolster

Die Südafrikanischen Grassterne sind polsterartig wachsende Stauden mit fleischigen Knollen und schmal lanzettlichen, grasartigen Blättern, sowie sechsteiligen Blüten (bis etwa 2cm groß) in den Farben Rot, Rosa und Weiß. Typisch für die Gattung sind die geschlossenen Blüten, im Gegensatz zur Art Hypoxis sind die Staubfäden nicht sichtbar. Diese hübschen Pflanzen zieren mit ihren Blüten – verteilt über viele Wochen - von Juni bis August. Nur eine einzige Art (Rhodohypoxis deflexa) ist in unseren Breiten ausreichend winterhart. Die angebotene Mischung überwintert man am besten wie Gladiolen im Keller. Es gibt inzwischen nahezu 150 Sorten und Auslesen, auch gefülltblühende!

Richteria (1) - Asteraceae

Eine Gattung aus Zentralasien und dem Karakorum. Weiße Margeritenblüten. Für Steingärten aller Art.

Ruschia (1) - Aizoaceae

Südafrikanische Gattung, deren winterhärtesten Vertreter aus den über 3.000 m hohen Drakensbergen stammen. Trockener Standort, besonders über den Winter.

Sagina (2) - Sternmoos

Beliebte, trittfeste Polsterstaude für vielerlei Zwecke. Sattgrüne Polster bildend, weiße Blüten. Gut für Gräber. Allerdings sollte eine gewisse Bodenfrische vorhanden sein. Für sehr trockene, vollsonnige Stellen sind Mauermieren (Paronychia) oder Polsterthymian (Thymus serpyllum) wesentlich besser geeignet, siehe dort!

Saponaria (7) - Seifenkraut

Die Seifenkräuter sind polsterbildende Stauden, die an und für sich problemlos gedeihen und sehr langlebig sind, wenn ihnen ein sonniger Pflanzplatz in mineralischem Boden zugestanden wird.

Satureja (2) - Bergbohnenkraut

Formenreiche Gattung, welche nicht nur im Stein- und Kiesgarten Verwendung finden können, sondern auch in der Küche!

Saussurea (1) - Scharte

Diese Pflanzengattung trifft man nahezu in allen Gebirgen der Erde an. Dementsprechend vielgestaltig sind die einzelnen Arten.

Saxifraga (9) - Steinbrech

Diese riesige Gattung beherbergt mancherlei Überraschungen, vom kleinsten, hochalpinen Zwerg bis hin zu höheren Schattensteinbrech.

Scabiosa (3) - silenifolia

Eine Gattung, deren Arten eines gemeinsam haben, nämlich jene typischen Scabiosenblüten.

Scilla (4) - Blausternchen, Blauglöckchen

Wir bieten Ihnen hier einige außergewöhnliche Arten an, die sich durch ihre ungewöhnliche Blütezeit, aber auch durch die schöne Blattzeichnung hervorheben.

Scleranthus (1) - Knäuelkraut

Eine polsterbildende Gattung. Die angebotene Art stammt aus Neuseeland.

Scorzonera (0) - Schwarzwurzel

Einjährige und ausdauernde Vertreter mit beeindruckenden Samenständen. Für trockene Kiesgärten, aber auch größere Steingärten gleichermaßen gut geeignet.

Scutellaria (2) - Helmkraut

Anspruchslose Steingartenpflanzen.

Sedum (33) - Fetthenne

Vielgestaltige sukkulente Staudengattung. Wir bemühen uns, neuere und in ihrem Aussehen attraktive Sorten in den Handel zu bringen. Ein durchlässiger Boden und volle Sonne ist die Voraussetzung für gutes Gedeihen.

Selliera (1) - Neuseelandpolster, Goodeniaceae

Nur in einer einzigen Art in dieser neuseeländischen Gattung vorhanden!

Sempervivella (1) - Himalaya-Dickröschen

Leicht gedeihende Art, welche dichte Polster bildet, deren Rosetten kleinen Hauswurzen gleichen.

Sempervivum (101) - Hauswurz, Dachwurz

Die Hauswurzen gehören zu jenen Stauden, die wesentlich dazu beigetragen haben, das Sammelfieber bei Gartenneulingen zu wecken! Wegen ihrer außerordentlichen Genügsamkeit können sie sogar auf Dächern gedeihen. Und man kann wie mit keiner anderen Pflanze den momentan so modernen "Shabby Garden Style" realisieren. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt, wie man an den Bildern unschwer erkennen kann. Aber auch in konventionellen wie modernen Steingärten sind Hauswurzarten- und Sorten unverzichtbar geworden! Und falls Sie sich bei der Auswahl schwer tun: kontrastreiche Pflanzungen sind reizvoll, also wenn beispielsweise spinnwebige Sorten mit roten Sorten ineinander wachsen. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf!

Sempervivum (reine Arten) (44) - Dachwurz

Ab hier sind die reinen Wildarten angeführt. Viele davon sind nur selten in Kultur. Die Ansprüche sind ähnlich der gezüchteten Sorten, nur sollten sie in einen etwas ärmeren Boden gepflanzt werden, welcher mit viel Sand abgemagert wurde.

Senecio (1) - Greiskraut

Große Gattung mit den unterschiedlichsten Arten, die auf der ganzen Welt in den unterschiedlichsten Regionen vorkommen.

Sideritis (1) - Griechischer Bergtee

Nicht nur eine Teepflanze, sondern vor allem sehr gut in Kiesgärten zu verwenden. Wächst in ganz Griechenland in den unterschiedlichsten Formen.

Silene (4) - Leimkraut

Nicht nur heikle Pflanzen fordern uns heraus, sondern anspruchslose Dinge bringen uns Freude! Die Leimkräuter zählen unter den Alpenpflanzen zu den problemlosen Stauden, wenn sie nicht zu trocken stehen.

Sisyrhinchium (3) - Binsenlilie

Eine spannende Gattung mit sehr vielen Vertretern, von denen einige gut winterhart sind, andere dagegen überhaupt nicht. Ein leichter, eher sandiger Boden in voller Sonne sagt ihnen am meisten zu.

Soldanella (2) - Alpenglöckchen, Troddelblume

Diese liebenswerte Alpenstaude wächst in jedem schattigen Teil des Steingartens in humosem, torfig-sandigem Boden. Als Schneetälchen- und Waldstauden schätzen sie jedoch besonders Frühjahrsfeuchtigkeit, sowie einen kühlen Standort, auch zwischen oder vor zwergigen Rhododendron.

Sternbergia (4) - Goldkrokus

Eine kleine Zwiebelpflanzengattung aus den Gebirgen des Mittelmeerraumes, die alle einen trockenen Standort schätzen. Die meisten wachsen zufriedenstellend und sind unkompliziert, jedoch sollte man sie in lehmig-sandige Erde pflanzen und in der Wachstumsphase gelegentlich düngen. Alle haben sie eines gemeinsam: sie blühen im Herbst, treiben danach ihre Blätter und sollten nach Möglichkeit nach dem Einziehen der Blätter im Mai einen sommertrockenen Standort bekommen. Man kann dies auch mit einer Glasplatte bewerkstelligen!

Symphyandra (1) - Japanische Scheinglocke

Eine Glockenblumenverwandschaft aus Asien. Die meisten eignen sich für Steingärten.

Tanacetum (1) - Rainfarn

Breite Horste bildend, die an der Basis verholzen. Die silbrigen Blättchen erinnern an Maikäferfühler.

Taraxacum (1) - Löwenzahn

Die bekannte und beliebte "Pusteblume" aus der Kindheit existiert nicht allein in unserer bekannten, gelbblühenden Art, sondern es gibt eine ganze Reihe weiterer, eher unbekannte Arten. Die Gattung Taraxacum ist eine äußerst komplexe und vielgestaltige Gattung, die in der gesamten Nördlichen Hemisphäre vorkommt, mit Schwerpunkt in Zentralasien.

Tecophilaea (2) - Chilenischer Enziankrokus

Fantastische Seltenheit mit einer tollen Blütenfarbe! Stammt ursprünglich aus den südamerikanischen Anden und hatte im Hinterland von Santiago de Chile ihren Naturstandort. Leider ist sie bereits wegen Überweidung vollkommen ausgestorben. Nicht winterhart, aber verträgt einige Frostgrade, daher Kultur im Alpinenhaus!

Telesonix (1) - Saxifragaceae

Felsspaltenpflanze aus den Rocky Mountains.

Teucrium (9) - Gamander

Vielgestaltige und sehr wertvolle Vertreter, da am richtigen Standort äußerst dauerhaft. Stammen aus den Gebirgen Europas und dem Mittelmeerraume, sowie Kleinasien und dem Orient.

Thymus (6) - Thymian

Mit Thymian haben wir nicht nur die Möglichkeit, unsere Speisen wesentlich schmackhafter anzurichten, sondern können diese Pflanzen in unterschiedlichster Weise im Garten verwenden. Um sie dauerhaft zu halten, sollte man einen trockenen und warmen Standort mit durchlässigem Boden wählen. Thymus serpyllum sind hervorragende und trittfeste Bodendecker!

Trachelium (1) - Campanulaceae

Diese Gebirgspflanze aus Griechenland möchte sehr trocken und vollsonnig stehen. So wächst sie zu ansehnlichen Exemplaren heran.

Verbascum (1) - Königskerze

Eine strauchig wachsende Art, die einen trockenen Standort benötigt und dann auch ausreichend winterhart ist.

Veronica (15) - Ehrenpreis

Diese Gattung birgt so manche Überraschung! Formenreiche Gattung, die von der heiklen Liebhaberpflanze bis zur "Böschungspolsterstaude" alles enthält. Für alle vollsonnigen Lagen.

Vitaliana (1) - Goldprimel

Ein echtes Juwel für jeden Steingarten! In lehmig-sandigem Boden wächst die Goldprimel mit ihren silbriggrauen Polstern problemlos. Gleichmäßig trockener Standort, in allzu heißen Lagen einen etwas schattigeren Platz auswählen.

Wulfenia (4) - Wulfenie, Kärntner Kuhtritt

Bei dieser Gattung handelt es sich um Tertiärrelikte, die bei uns in jedem Alpinum im Schattenteil in humosen Böden problemlos gedeihen. Im Winter leicht mit Reisig gegen Barfröste zudecken, ansonsten sind sie aber vollkommen winterhart. Die meisten Verkaufspflanzen sind sehr kräftig und befinden sich im 11cm-Container.

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